AT346557B - Aus stahl gefertigtes, beschichtetes bauelement - Google Patents

Aus stahl gefertigtes, beschichtetes bauelement

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AT346557B
AT346557B AT115577A AT115577A AT346557B AT 346557 B AT346557 B AT 346557B AT 115577 A AT115577 A AT 115577A AT 115577 A AT115577 A AT 115577A AT 346557 B AT346557 B AT 346557B
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    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
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Description


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   Die Erfindung betrifft ein aus Stahl gefertigtes, beschichtetes Bauelement für den Einbau in Beton, wie Bolzen, Platte, Seil, Draht   od. dgl.   



   Es ist bekannt, Fahrbahnplatten, mittels Stahlbolzen, die aus der einen Platte ausragen und in eine in der andern Platte ausgebildete Bohrung einragen, zu verbinden. Hiedurch können sich die Platten in Längsrichtung zueinander bewegen, können sie jedoch nicht ihre gegenseitige Höhenlage oder Querlage verändern und können sie nicht knicken. Da diese Bolzen üblicherweise einbetoniert werden, ist es, um deren Beweglichkeit in Längsrichtung zu gewährleisten, erforderlich, zudem auch Topfhülsen miteinzubetonieren. 



   Um die Bolzen ausserhalb des Betons vor Korrosion zu schützen, ist es weiters erforderlich, diese mit einem Schutzbelag zu versehen. Als Material für diesen Schutzbelag wird üblicherweise Bitumen herangezogen. Bitumen entspricht jedoch insoferne nicht den gestellten Anforderungen, als es weder in chemischer Hinsicht,   z. B.   gegenüber Flüssigkeiten und UV-Strahlen, noch in physikalischer Hinsicht die erforderliche Resistenz aufweist. 



   Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Beschichtungsmaterial anzugeben, das den gestellten Anforderungen optimal entspricht. Erfindungsgemäss wird demnach vorgeschlagen, hiefür Polytetrafluoräthylen heranzuziehen. 



   Polytetrafluoräthylen weist unter anderem folgende Eigenschaften auf :
Es ist in einfacher Weise,   z. B. durch   Spritzen oder Tauchen aufzubringen ; es weist gegenüber seinem Trägermaterial eine hohe Adhäsion auf ; es weist eine hohe mechanische Abriebfestigkeit auf ; es weist eine hohe Resistenz gegen Chemikalien aller Art, insbesondere gegenüber Treibstoffen und Ölen, auf ; es ist im Bereich von-40 bis   +150 C   temperaturbeständig ; es weist insbesondere auch gegenüber Beton eine hohe Gleitfähigkeit auf. 



   Sämtliche dieser Eigenschaften lassen das Material Polytetrafluoräthylen als optimal geeignet für die Beschichtung von aus Stahl gefertigten Bauelementen für den Einbau in Beton erscheinen. 



   Polytetrafluoräthylen kann im Bauwesen für die Beschichtung von Verbindungsbolzen, von Verbindungsplatten oder von durch Seile oder Drähte gebildeten Armierungen verwendet werden. Der besondere Vorteil in der Verwendung für Seilarmierungen liegt darin, dass die Seile auch ohne Verwendung für Hüllrohren, in denen sie verlegt sind, nach Erhärten des Betons gespannt bzw. jederzeit nachgespannt werden können und dennoch gegen Korrosion geschützt sind. 



   Es ist bekannt, Polytetrafluoräthylen für Beschichtungen und Auskleidungen im chemischen Apparatebau, für wartungsfreie Lager, für Dichtungen, für antiadhäsive Überzüge in der Papier-, Textil-, Nahrungsmittel- und Kunststoffverarbeitung, in der Elektroindustrie, im Flugzeugbau und in der Raumfahrtindustrie heranzuziehen (s.   Römpps   Chemie-Lexikon). Es ist jedoch noch nicht bekanntgeworden, Polytetrafluoräthylen zur Beschichtung von aus Stahl gefertigten Bauteilen zum Einbau in Beton heranzuziehen. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 zwei Betonplatten im Querschnitt, die mittels eines beschichteten Stahlbolzens aneinander geführt sind, Fig. 2 den Bolzen in vergrösserter Darstellung, geschnitten, Fig. 3 und 4 zwei Betonplatten im Querschnitt, die mittels einer beschichteten Stahlplatte aneinander geführt sind. 



   In   Fig. 1   sind die Endteile zweier Betonplatten --1, 2-- dargestellt, zwischen welchen sich eine Fuge befindet. In der   Platte--l-ist   ein Stahlbolzen --3-- verankert, dessen rechter Teil in eine Platte --2-einragt, in der mittels einer   Topfhülse --4-- ein   Bewegungsraum geschaffen ist. 



   Wie in Fig. 2 dargestellt ist, ist der Bolzen --3-- an seiner gesamten Oberfläche mit einer Beschichtung --5-- aus Polytetrafluoräthylen versehen. 



   Da Polytetrafluoräthylen gegenüber Beton eine hohe Gleitfähigkeit aufweist, ist der Bolzen --3-- in beiden Platten --1 und 2-- leicht beweglich bzw. sind die Platten in Längsrichtung zueinander verschiebbar. Sie sind jedoch durch den Bolzen --3-- in ihren gegenseitigen Höhenlagen und Seitenlagen aneinander fixiert und zudem gegen Knicken gesichert. 



   Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 nur dadurch, dass die beiden   Platten --1 und 2-- nicht durch   einen Stahlbolzen, sondern vielmehr durch eine   Stahlplatte --6--,   die ebenfalls mit Polytetrafluoräthylen beschichtet ist, aneinander geführt sind. Hiedurch sind die beiden Platten --1 und 2-- sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung 

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 gegeneinander verschiebbar, sind sie jedoch in ihrer Höhenlage miteinander fixiert und gegen Knicken gesichert. 



   Die Aufbringung der Beschichtung auf die aus Stahl gefertigten Bauelemente erfolgt derart, dass diese vorerst entfettet und gegebenenfalls oberflächlich angeätzt bzw. sandgestrahlt und anschliessend in Polytetrafluoräthylen-Dispersion getaucht bzw. mit einer solchen besprüht werden. Vorzugsweise sind die Bauelemente hiefür vorgewärmt. Hierauf erfolgt ein Trocknen bei steigenden Temperaturen bis beispielsweise etwa   300 C.   Dieser Vorgang kann mehrere Male wiederholt werden. Schliesslich werden die derart beschichteten Bauelemente auf etwa 380 bis 4000C erhitzt, wodurch das Polytetrafluoräthylen gesintert wird und dadurch auf den Bauelementen mit Sicherheit haftet. 



   Um die Abriebfestigkeit des Polytetrafluoräthylens weiter zu erhöhen, kann diesem Titan, Chromoxyd oder SiC beigemischt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Aus Stahl gefertigtes, beschichtetes Bauelement für den Einbau in Beton, wie Bolzen, Platte, Seil, Draht od.dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung aus Polytetrafluor- äthylen besteht.
AT115577A 1977-02-22 1977-02-22 Aus stahl gefertigtes, beschichtetes bauelement AT346557B (de)

Priority Applications (3)

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AT115577A AT346557B (de) 1977-02-22 1977-02-22 Aus stahl gefertigtes, beschichtetes bauelement
DE19772753122 DE2753122A1 (de) 1977-02-22 1977-11-29 Aus stahl gefertigtes, beschichtetes bauelement
CH1536177A CH629272A5 (en) 1977-02-22 1977-12-14 Coated structural element manufactured from steel

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AT115577A AT346557B (de) 1977-02-22 1977-02-22 Aus stahl gefertigtes, beschichtetes bauelement

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ATA115577A ATA115577A (de) 1978-03-15
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT388955B (de) * 1984-03-08 1989-09-25 Schoeck Eberhard Trennelement fuer betonplatten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT388955B (de) * 1984-03-08 1989-09-25 Schoeck Eberhard Trennelement fuer betonplatten

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ATA115577A (de) 1978-03-15

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