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Die Erfindung bezieht sich auf eine Zahntrommel für Bandlaufgeräte zum Transport von perforierten Bändern mit auf dem gleichen Rand der Bänder vorgesehener Perforation, jedoch mit unterschiedlicher Perforationslochteilung, welche Zahntrommel je einer der Perforationen zugeordnete Zahnscheiben aufweist und von denen eine auf einer gemeinsamen Welle befestigt ist, wobei der Grundkreisdurchmesser des Zahnkranzes der zweiten Zahnscheibe.
Gegenwärtig sind diese Filmsorten gebräuchlich, die sich bei gleicher Bandbreite durch verschieden grosse Perforation mit verschiedener Teilung und verschiedener Relativlage in bezug auf den Bandrand unterscheiden. Die zur Förderung dieser Filme in Bandlaufgeräten üblichen Zahntrommeln unterscheiden sich voneinander daher, dadurch verschiedene Teilkreisdurchmesser ihrer Zahnkränze, die Zahnabmessungen und den Abstand der Zahnkränze von der Trommelmittelebene.
Für Geräte, die zum Betrieb mit zwei oder mehreren Bandformaten geeignet sind, wurden verstellbare Zahntrommeln entwickelt. Beispielsweise beschreibt die DE-PS Nr. 669359 eine solche Zahntrommel, bei der ein zu den Trommelauflage- und Führungsflächen axial verschiebbarer, auf die Perforationen der verschiedenen Filme einstellbarer Zahnkranz vorgesehen ist. Eine durch die AT-PS Nr. 249506 bekanntgewordene Zahntrommel zur Förderung zweier verschiedener Filmsorten weist zwei in Abstand voneinander und bezogen auf eine zwischen ihnen liegende gedachte Querschnittsebene spiegelsymmetrisch angeordnete Zahnwalzen auf, welche als eine auf die Walzenwelle auf-bzw. umsteckbare Einheit ausgebildet ist.
Schliesslich ist in der DE-AS 1266638 eine abgestufte Zahntrommel beschrieben, die auf jeder Stufe eine Zahnreihe für die Förderung einer bestimmten Filmsorte aufweist und die auf ihrer Antriebswelle seitlich verschiebbar ist.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Zahntrommel für Bandlaufgeräte mit zwei Zahnkränzen verschiedener Teilkreisdurchmesser, die sich durch eine geringe Anzahl von Bauteilen, gute Zentrierung in bezug auf die für beide Filmsorten gleiche Filmführung, und leichte Verstellbarkeit, auch im Betriebe, auszeichnet.
Diese Eigenschaften werden erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass eine entlang der Welle verlaufende Führung vorgesehen ist, dass eine Verstelleinrichtung für die andere, vorzugsweise die erste, Zahnscheibe vorgesehen ist, die eine erste Stellung dieser Zahnscheibe auf der Führung definiert, in der die Zahnscheibe für einen wirksamen Bandtransport mit der Welle drehschlüssig gekuppelt ist, während sich in einer zweiten von der Verstelleinrichtung definierten Stellung der Zahnscheibe auf der Führung ihr Zahnkranz in einer für den Bandtransport unwirksamen Stellung befindet.
Einer der Zahnkränze, im besonderen der zweite mit dem kleineren Teilkreisdurchmesser befindet sich stets in einer festen Lage gegenüber der für beide Filmsorten gemeinsamen Filmführung und übernimmt bei abgesetztem ersten Zahnkranz, im besonderen des mit grösserem Teilkreisdurchmesser, den Transport des Filmes der einen Sorte. Wird dann der andere Zahnkranz dicht an den ersten herangeschoben, so übernimmt er den Transport der andern Filmsorte, wobei die dabei auftretende Versetzung der Zähne des zweiten, herangeschobenen Zahnkranzes gegenüber den Zähnen des ersten, zur Filmführung relativ ortsfesten Zahnkranzes der erwähnten Versetzung der Filmperforation bezüglich des Filmrandes entspricht.
Zweckmässig sind daher die beiden Zahnkränze aus Scheiben ausgearbeitet, deren Dicke der Zahnbreite gleich ist, welche Scheiben einander gegenüberliegend mit auf der gemeinsamen Welle sitzenden Naben verbunden sind.
Zur Kupplung der beiden Zahnkranznaben miteinander bzw. mit der gemeinsamen Antriebswelle weist die eine Nabe wenigstens eine achsparallele Bohrung, und die andere Nabe wenigstens einen achsparallelen, in die Bohrung der ersten Nabe einpassenden Stift auf.
Ferner ist erfindungsgemäss die versetzbare Nabe mit einer die gemeinsame Antriebswelle umfassenden Hülse versehen, an der der Verstellmechanismus angreift. Zur Lagesicherung des transportierten Filmes gegenüber der Zahntrommel sind um einen Teil ihres Umfanges abschwenkbare Filmführungen vorgesehen, wobei zweckmässig für die Versetzung des verschiebbaren Zahnkranzes und für die Bewegung der Filmführungen ein gemeinsamer Mechanismus vorgesehen ist.
An Hand der einzigen Zeichnungsfigur wird nun ein erfindungsgemässes Ausführungsbeispiel beschrieben.
In einem gerätefesten Lager --1-- ist die Welle --2-- der Zahntrommel drehbar gelagert ; sie wird mittels eines Zahnrades --3-- und einer Schnecke --4-- von einer geräteseitigen Antriebswelle angetrieben.
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Auf der Welle --2-- sitzt mit ihr drehfest verbunden eine Nabe --6-- an der ein Zahnkranz --7-- in Form einer Scheibe seitlich angesetzt ist. Neben der Nabe --6-- bzw. dem Zahnkranz --7-- befindet sich eine auf der Welle --2-- lose gelagerte zweite Nabe --8--, die auf ihrer der ersten Nabe --6-zugewendeten Seite ebenfalls einen scheibenförmigen Zahnkranz --9-- trägt.
Die beiden Zahnkränze --7 und 9-- sind an die Perforationen der zu transportierenden Filmsorten angepasst und sie besitzen daher Teilkreisdurchmesser verschiedenen Ausmasses, wobei der mit der wellenfesten Nabe --6-- verbundene Zahnkranz --7-- den kleineren Durchmesser besitzt.
Die Nabe --8-- mit dem Zahnkranz --9-- ist seitlich verschiebbar, wobei sich der Zahnkranz --9-- in der der Nabe --6-- benachbarten Lage an nicht näher bezeichneten Anschlägen auf der Nabe--6-abstützt. Zur Drehmitnahme durch die Welle --2-- ist in die Nabe --6-- ein achsparalleler Stift --10-- eingesetzt und sein vom Zahnkranz --7-- vorstehendes Ende ragt in eine achsparallele Bohrung-11- der Nabe --8-- hinein.
Die Nabe --8-- ist mit einer Hülse --12-- ausgestattet, welche im Beispiel das freie Ende der Welle --2-- umschliesst. An der Stirnseite der Hülse --12-- ist ein knopfförmiger Ansatz--13--, der von einem Betätigungshebel--14--od. dgl. erfasst ist, vorgesehen.
Um einen Teil des Umfanges der beschriebenen Zahntrommel liegt ein abschwenkbarer, hier nur schematisch angedeuteter Führungskanal--15--.
Die Betätigung des Führungskanals --15-- kann durch eine Radialnocke erfolgen. Zur Betätigung des Betätigungshebels --14-- kann eine Axialnocke verwendet werden, und zweckmässig sind Radial- und Axialnoeke zu einem Stück vereint. Ihre Betriebsweise wird nachfolgend noch erläutert.
In der dargestellten Betriebslage befindet sich ein Film --16-- im Führungskanal --15--, dessen Perforation zum Zahnkranz --9-- passt und von dessen Zähnen erfasst ist. Wie ersichtlich befinden sich die Zähne des Zahnkranzes --7-- innerhalb der vom Film --16-- gebildeten Schleife und ausser Berührung mit dieser.
Soll nun die Zahntrommel für die andere Filmsorte umgestellt werden, wird der oben erwähnte Nockenmechanismus betätigt. Die Radial-und Axialnocke sind so bemessen und aufeinander abgestimmt, dass zuerst der Führungskanal --15-- von der Zahntrommel abgehoben, dann die Nocke --8-- samt Zahnkranz --9-- vom Zahnkranz --7-- weggezogen und schliesslich der Führungskanal --15-- wieder gegen die Zahntrommel verschwenkt wird. Die Radialnoeke ist so geformt, dass der Führungskanal etwas näher an die Zahntrommel, bzw. den nunmehr allein tätigen Zahnkranz --7-- herangeführt wird, wobei der Zahnkranz --7-- etwas kleiner im Durchmesser ist.
Der Verstellweg der Nabe --8-- braucht nur so gross sein, dass der Zahnkranz --9--, soweit er vom verbliebenen Zahnkranz --7-- abgesetzt ist, dass der auf dem Zahnkranz --7-- laufende Film der andern Sorte nicht berührt wird, also um wenige Millimeter. Beim neuerlichen Umstellen der Zahntrommel laufen die oben geschilderten Vorgänge in der umgekehrten Reihenfolge ab.
Wie aus Vorstehendem zu erkennen ist, bedarf es zur Verstellung der erfindungsgemässen Zahntrommel von einer zur andern Filmsorte nur eines geringen Kraftaufwandes. Die Umstellung kann ohne weiteres beim laufenden Gerät vollzogen werden. Die Justierung der Zahnkränze gegenüber der Filmführung ist stets einwandfrei gegeben, und der Raumbedarf ist gegenüber den bekannten Konstruktionen erheblich geringer.
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