DE433952C - Vorrichtung zum Umlegen der beiden einander gegenueberliegenden Verschlussklappen aufdas gefuellte Paeckchen bei Faltschiebeschachteln - Google Patents

Vorrichtung zum Umlegen der beiden einander gegenueberliegenden Verschlussklappen aufdas gefuellte Paeckchen bei Faltschiebeschachteln

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DE433952C
DE433952C DEK96823D DEK0096823D DE433952C DE 433952 C DE433952 C DE 433952C DE K96823 D DEK96823 D DE K96823D DE K0096823 D DEK0096823 D DE K0096823D DE 433952 C DE433952 C DE 433952C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B19/00Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
    • B65B19/02Packaging cigarettes
    • B65B19/12Inserting the cigarettes, or wrapped groups thereof, into preformed containers
    • B65B19/18Inserting the cigarettes, or wrapped groups thereof, into preformed containers into drawer-and-shell type boxes or cartons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closing Of Containers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Umlegen der beiden einander gegenüberliegenden Verschlußklappen auf das gefüllte Päckchen bei Faltschiebeschachteln. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Umlegen der beiden einander gegenüberliegenden Verschlußklappen auf das gefüllte Päckchen bei Faltschiebeschachteln, bestehend in der Anordnung zweier in der Vorschubrichtung der Schachteln hintereinanderliegender umlaufender Scheibenpaare, von denen die Scheiben des ersten Paares an den einander zugekehrten Stirnseiten als Kurvenscheiben ausgebildet sind und zum Niederlegen der Klappen auf (las Päckchen dienen und das zweite Paar die Klappen auf dein Päckchen niederhält.
  • Bisher wird das Umlegen der beiden einander gegenüberliegenden Verschlußklappen auf das gefüllte Päckchen bei Faltschiebeschachteln durch Kurvenstücke bewerkstelligt, welche zu beiden Seiten der Bewegungsbahn des Päckchens fest angebracht sind. Durch die auf die Verschlußklappen des Päckchens dabei ausgeübte Reibung werden die Klappen gegenüber (lein Päckchen selbst während des Laufes zurückgehalten, was durch die schiefe Lage der Klappen auf dem Päckchen zur Auswirkung kommt, wobei die Klappen mit ihren hinteren unteren Ecken seitlich über das Päckchen vorstehen, während das Kopfstück, an dem die Klappen sitzen, an dieser Seite zurückgeschoben wird. Die schiefe Lage der Klappen und des Kopfstückes wirkt an dieser Stelle für das nachfolgende Aufschieben der Schachtelhülle auf das Päckchen sehr oft hinderlich und gibt die Veranlassung zum Entstehen von Ausschußware.
  • Ebensowenig vorteilhaft für das Aufschieben der Schachtelhülle ist es aber, wie Versuche gezeigt haben, wenn die Klappen zunächst gerade auf dem Päckchen liegen, da in der Form das eine Päckchen niemals so genau wie das andere an den Enden geschlossen wird und sich die Hülle oft an den Kanten stößt, so daß sie nicht aufgeschoben werden kann. Es hat sich nun gezeigt, daß ein einwand= freies Aufschieben der Schachtelhülle auf das Päckchen nur gewährleistet wird, wenn die Verschlußklappen auf dem Päckchen schief zu liegen kommen, (loch muß die schiefe Lage (-]er Klappen gerade entgegengesetzt zu vier sein, die den Klappen erteilt wird, wenn sie, wie vorher beschrieben, in ihrem Laufe an den festen Kurvenstücken vorüberstreichen und durch diese zurückgehalten werden, also mit Bezug auf den Lauf des Päckchens hinter diesem vorstehen.
  • Auf der Zeichnung wird in einem Ausführungsbeispiele der Erfindungsgegenstand (furch Abb. i in Vorderansicht, durch Abb. 2 in Seitenansicht und durch Abb. 3 in der Draufsicht gezeigt.
  • Am Maschinenbett i ist seitlich ein Lagerbock 2 angebracht. Iin Lagerbock 2 ruht drehbar eine Welle 4., auf welcher schwenkbar ein Arm 3 angeordnet ist. Der Arm 3 ist an seinem vorderen Ende seitlich über das :Maschinenbett i geführt und trägt zwei Paar in der Vorschubbahn der Päckchen hintereinanderliegende Lagerstücke 5 und C. In den Lagerstücken ruhen drehbar die parallele,' Wellen 7 und B. Auf den Wellen sitzen Zahnräder 9 und'io. Das Rad io er.-hiilt seinen Antrieb durch ein Zahnrad i i, welches fest auf der Welle 4 sitzt. Auf der Welle .4 sitzt weiter fest ein Kettenrad 12, (las (furch ein Rad 13 von der Maschine aus in Umdrehung versetzt wird. Die übertral;ung von Zahnrad io auf das Zahnrad 9 geschieht (furch ein Wechselrad 1d.. Dieses Rad lagert verschiebbar in dein Schlitz eines Hebelarmes 15, der drehbar an einem Zapfen il-. sitzt. Der Zapfen ist am Lagerbock 2 angeordnet. Auf der Welle 8 sitzt das Kurvenscheibenpaar 17 und auf der Welle 7 das Scheibenpaar i g. Durch die Einschiebung des Wechselrades 14 zwischen die Antriebsräder 9 und io der Scheibenpaare 1.7 und i8 und Auswechselung des Antriebsrades 9 regen ein kleineres wird es ermöglicht, dem Scheibenpaare 18 eine beliebige größere Geschwindigkeit zu erteilen als dem Scheibenpaar 17.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Das Päckchen a wird auf das Maschinenbett i durch bekannte Mittel, z. B. durch Mitnehmer h, die an einer endlosen, unter (lein Maschinenbett geführten Kette (nicht gezeichnet) befestigt sind und die durch das Maschinenbett ragen, unter die angetriebenen Kurvenscheiben 17 so geführt, daß dieselben vermöge der Form ihrer einander zugekehrten Stirnflächen die Klappen c und cl des Päckchens seitlich gegeneinander umlege.i und mit ihren zylindrischen Umflächen auf (las Päckchen a drücken. Die umgelegten Flappen werden nun durch das nachfolgende Scheibenpaar 18, welchem eine größere Geschwindigkeit erteilt wird als dem Scheibenpaar 17, während des Vorgehens des Päckchens erfaßt und auf dem Päckchen in der Laufrichtung desselben verschoben, so daß die vorderen Lappenecken c2 nach vorn über das Päckchen hinausragen, die vorderen Ecken c' des Kopfstückes infolgedessen nach außen und die hinteren Ecken c4 nach innen gedrückt werden. Bei der nun folgenden Aufbringung der Schachtelhülle (Abb. 3 strichpunktiert gezeichnet), «-elche zunächst das Päckchen in schräger Lage, etwa in Pfeilrichtung erfaßt, wird die Ecke c4 des Päckchens, da sie etwas eingezogen ist, nicht hinderlich sein, und wenn die Hülle dann in gerader Richtung weiter über das Päckchen geführt wird (nicht gezeichnet), so wird die Ecke c2 zurückgedrückt, so daß also das Aufschieben der Hülle glatt vor sich geht.

Claims (3)

  1. PATENT-ANspRÜCHE: i. Vorrichtung zum Umlegen der beiden einander gegenüberliegenden Verschlußklappen auf das gefüllte Päckchen bei Faltschiebeschachteln, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier in der Vorschubrichtung der Päckchen hintereinanderliegender umlaufender Scheibenpaare, von denen die Scheiben des ersten Paares mit Leitflächen zum Niederlegen der Klappen auf das Päckchen ausgerüstet sind und die Scheiben des zweiten Paares die umgelegten Klappen auf dein Päckchen niederhalten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antriebsrad (io) des ersten und dein Antriebsrade (9) des zweiten Scheibenpaares ein Wechselrad (1q.) eingeschaltet ist, und nach Änderung-der Übersetzung des Rades (9) dem zweiten Scheibenpaar (18) eine höhere Umdrehungszahl erteilt wird, als das erste (17) besitzt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenpaare (17 und 18) mit ihren Antriebsrädern (9 und io) in Lagern ruhen, die an einem um, die Antriebswelle schwenkbar gelagerten Arm (3) angebracht sind.
DEK96823D 1925-11-24 1925-11-24 Vorrichtung zum Umlegen der beiden einander gegenueberliegenden Verschlussklappen aufdas gefuellte Paeckchen bei Faltschiebeschachteln Expired DE433952C (de)

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