AT340287B - Einrichtung zum aussortieren des konigskegels in automatischen kegelstellanlagen - Google Patents

Einrichtung zum aussortieren des konigskegels in automatischen kegelstellanlagen

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AT340287B AT679374A AT679374A AT340287B AT 340287 B AT340287 B AT 340287B AT 679374 A AT679374 A AT 679374A AT 679374 A AT679374 A AT 679374A AT 340287 B AT340287 B AT 340287B
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  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Aussortieren des Königskegels in automatischen
Kegelstellanlagen, mit einer Förderanlage, welche gleichsinnig orientierte, hintereinander angeordnete
Kegel in liegender Lage zu einer Abwurfsstelle transportiert, an der die Kegel durch einen nach unten gerichteten Transportkanal auf eine darunter befindliche Transportbahn abgeworfen werden. 



   Bei seillosen Kegelstellanlagen besteht ein Problem darin, aus den üblicherweise neun Kegeln den
Königskegel auszusortieren und diesen an den für ihn bestimmten Platz in der Mitte des auf der
Kegelbahn aufzustellenden Kegelsatzes abzusetzen. 



   Bei Kegelstellanlagen in denen die Kegel an Seilen hängen, stellt sich dieses Problem nicht. 



   Es ist zwar bereits eine Kegelstellanlage bekannt, bei der die Kegel durch Fühler nach bestimmten
Merkmalen abgetastet werden. Es ist hiefür ein beträchtlicher Aufwand und Platz erforderlich. 



   Ferner ist es bekannt bei Kegeltransporttrommeln, die sich um eine horizontale Achse drehen,
Umlenkbügel vorzusehen, um den Kegeln bestimmte Lagen zu erteilen. Diese Umlenkbügel dienen indessen nicht zur Aussortierung eines Königskegels. 



   Mit der Erfindung soll das Problem gelöst werden, den Königskegel von den übrigen Kegeln in einfacher und platzsparender Weise auszusortieren, so dass er nachher an den für ihn vorbestimmten Platz abgesetzt werden kann. 



   Die Erfindung, mit der dieses Problem gelöst wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass an der einen
Seite des Transportkanals ein nach unten ragender, in seinem untersten Bereich in Richtung auf die gegenüberliegende Seite des Transportkanals hin gebogener, stationärer Umlenkbügel befestigt ist, auf dem die von der Seite her abgestützte Krone des Königskegels während des Abwurfes herabgleitet und den Königskegel in seiner Fallrichtung beeinflusst. 



   Auf diese Weise kann der Königskegel mit sehr geringem Aufwand und ohne die Zykluszeit zum Aufstellen des Kegelsatzes zu verlängern aussortiert und den für ihn bestimmten weiteren Transportorganen zugeführt werden. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht der Einrichtung, teilweise im Schnitt, mit einem Königskegel während des Abwurfes desselben, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Einrichtung ohne Königskegel, und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2 mit strichliert eingezeichnetem Königskegel. 



   Wenn bei einem Kegelspiel die Kegel durch eine Kugel getroffen wurden, gelangen sie in eine Kegelgrube und werden dort von einem nicht näher dargestellten Vertikalförderer erfasst, von diesem hochgehoben, und oben auf ein schräges   Förderband --2-- abgeworfen, welches   die Kegel in liegender Lage wahllos - also entweder   kopf- oder fussvoran - in   Richtung des Pfeiles C transportiert. Das   Förderband --2-- ist   endlos ausgebildet und wird um   Umlenkrollen --3, 4-- geführt.   Die   Kegel-l-   gelangen hernach zwischen zwei vertikale   Seitenwände --5--,   die sich in Transportlängsrichtung erstrecken.

   Auf der Umlenkrolle --4-- sitzen seitlich zwei Riemen, welche vorzugsweise als   Gummiseile   - mit kreisrundem Querschnitt ausgebildet und voneinander distanziert sind. Diese beiden endlosen   Gummiseile --6-- werden   durch ein ausserhalb der Seitenwand --5-- liegendes Antriebsrad --7-- von einem Elektromotor über einen Riemen od. dgl. angetrieben, wodurch gleichzeitig auch das   Förderband --2--   angetrieben wird. Zwischen den beiden Gummiseilen --6-- befindet sich unten ein Hohlraum --11--, in den die   Kegellcöpfe --17-- hineinragen   können. In Kegel-Transportrichtung ist dieser Hohlraum --11--, durch ein als Anschlag wirkendes Umlenkblech --8-- begrenzt. Dieses   Umlenkblech --8-- enthält   einen schräg abwärts ragenden Teil --10--. 



   Die beiden   Gummiseile --6-- sind   am hinteren Ende des Transportkanals um zwei Umlenkrollen --12-geschlungen, die einzeln auf Drehzapfen --13-- sitzen. Die Drehzapfen --13-- sind nur einseitig in den   Seitenwänden --5-- gelagert ;   es ist also keine durchgehende Verbindungsstange zwischen diesem Umlenkrollenpaar --12-- vorhanden. Die beiden   Gummiseile --6-- werden   vom Antriebsrad --7-- bzw. der Umlenkrolle --4-- her gleich schnell angetrieben. Unterhalb den beiden Gummiseilen --6-- ist je eine schmale Schiene --14-- mit den   Seitenwänden --5-- starr   verbunden. Die Anordnung dieser Schienen - ist so getroffen, dass ihre Oberseite mit den Gummiseilen --6-- nur dann in stützende Berührung kommt, wenn diese durch einen   Kegel --1-- belastet   sind. 



   Der gegenseitige Abstand der Gummiseile --6-- ist so gewählt, dass die Kegel --1-- mit ihrem Kopf - zwischen diese beiden Gummiseile --6-- hindurchragen können, dagen mit ihren Kegelschultern auf den beiden Gummiseilen --6-- aufliegen. Der lichte Abstand der beiden Gummiseile --6-- ist also kleiner 

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 als der Durchmesser des Kegelbauches --18--, aber grösser als der Durchmesser des   Kegelkopfes --17--.   Die Abstützstelle der Kegel --1-- auf den Gummiseilen --6-- ist so gewählt, dass der Kopf teil schwerer ist als der Fussteil, so dass also der auf den Gummiseilen --6-- aufliegende Kegel --1-- die Tendenz hat, mit seinem Kopf --17-- etwas nach unten zu hängen. 



   Ein vom Förderband --2-- kopfvoran herantransportierter   Kegel --1-- wird   durch das Umlenkblech   - -8, 10-- verschwenkt,   so dass er hernach eine um etwa 1800 verschwenkte Lage einnimmt. Wenn dagegen ein Kegel --1-- mit seinem Fuss voran vom Förderband --2-- herantransportiert wird und auf den Gummiseilen --6-- in Richtung des Pfeiles B bewegt wird, erfolgt dagegen kein Wendevorgang, da der Kegel bereits die dargestellte Lage einnimmt und somit das Umlenkblech --8-- nur ein leichtes Anheben des Kegelkopfes --17--, aber keinen Wendevorgang bewirkt. Somit haben hinter dem Umlenkblech --8-alle Kegel die gleiche Lage, indem sie fussvoran in der Transportrichtung B gefördert werden. 



   Die so gleichsinnig ausgerichteten   Kegel --1-- werden   am hinteren Ende des Transportkanals in Richtung des Pfeiles A abgeworfen. Der Kegelkopf --17-- kommt vorerst zwischen das Rollenpaar --12-zu liegen, und der Kegelbauch --18-- bewegt sich in den Raum --32-- hinter den Rollen --12--. Hernach fallen die   Kegel --1--,   mit Ausnahme des Königskegels, auf eine sich etwa senkrecht darunter befindliche Transportbahn mit einem Gummiseil-Paar-20-- (Fig. 3) und werden von diesem zu den einzelnen Kegelverteilstellen weiter transportiert. 



   Da der mit einer Krone --22-- versehene Königskegel an der für ihn bestimmten, mittigen Stelle auf der Kegelbahn abgesetzt werden soll, ist es notwendig, diesen aus den übrigen Kegeln auszusortieren und einer separaten Transportbahn zuzuführen. Die Auswahl des Königskegels erfolgt durch einen gebogenen   Umlenkbügel --24-- am   hinteren Ende des Transportkanals. Dieser   Umlenkbügel --24-- ist   mit der einen Seitenwand --5-- starr verbunden und etwa vor dem hinteren Paar von Umlenkrollen --12--, in einem solchen Abstand von diesen angeordnet, dass die Krone --22-- des Königskegels beim Herabfallen des Kegels-l-auf dem   Umlenkbügel --24-- aufzuliegen   kommt, dagegen die übrigen Kegel ohne Krone an diesem   Umlenkbügel --24-- vorbei   fallen.

   Die auf dem   Umlenkbügel --24-- aufliegende Krone --22-- gleitet   nun in dem abwärts gerichteten Bogenteil des   Umlenkbügels --24-- zur   Seite, so dass der Königskegel schliesslich seitlich versetzt auf ein dachförmiges   Leitblech --26-- fällt,   das den Königskegel schliesslich auf die Transportbahn mit dem Gummiseil-Paar --28-- lenkt. Diese Gummiseile --28-- transportieren den Königskegel anschliessend an die gewünschte Stelle. 



   Zur zusätzlichen Führung der Krone --22-- des Königskegels ist eine weitere, dem Umlenkbügel -   gegenüberliegende Führungsleiste-25-- vorhanden,   die kürzer ist als der   Umlenkbügel --24--.   Ferner sind seitlich neben den   Seilpaaren --20   bzw.   28-- schräge Leitbleche --29, 30-- vorhanden,   welche die Kegel in ihre richtige Lage auf dem   Seilpaar --20   bzw. 28-- lenken. Somit fällt nur der Königskegel auf die Transportbahn mit den Gummiseilen --28--, während alle andern Kegel --1-- auf die Transportbahn mit den Gummiseilen --20-- fallen. 



   Die Anlage kann auch so ausgebildet sein, dass alle Kegel mit ihrem Fuss vorerst gegen die Rückwand - zum Anliegen kommen und hernach mit ihrem Kopf voran herabfallen, wobei dann die Auswahl des Königskegels in analoger Weise mit Hilfe des gebogenen   Umlenkbügels --24-- erfolgt.  

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Einrichtung zum Aussortieren des Königskegels in automatischen Kegelstellanlagen, mit einer Förderanlage, welche gleichsinnig orientierte, hintereinander angeordnete Kegel in liegender Lage zu einer Abwurfstelle transportiert, an der die Kegel durch einen nach unten gerichteten Transportkanal auf eine EMI2.1 24)? Förderelemente aufweist, von denen jedes um drehbare Umlenkrollen mit horizontalen Achsen geführt ist, dadurch gekenzeichnet, dass der Umlenkbügel (24) bezüglich der Förderrichtung <Desc/Clms Page number 3> der Förderanlage von den bei der Abwurfstelle koaxial gelagerten Umlenkrollen (12) der beiden Förderelemente angeordnet ist, und dass der Abstand zwischen den beiden einander zugewandten Seitenflächen der beiden Umlenkrollen (12) grösser ist als die Breite des Kegelkopfes (17)
    und die Umlenkrollen (12) an ihren voneinander abgewandten Seiten gelagert sind.
AT679374A 1971-09-22 1974-08-20 Einrichtung zum aussortieren des konigskegels in automatischen kegelstellanlagen AT340287B (de)

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