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Doppelbehälter zum Festhalten, Schaustellen und Verpacken von Waren.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, einen Behälter zu schaffen, in welchem Waren sowohl sicher verpackt als auch wirksam ausgestellt werden können, während gleichzeitig Einrichtungen vorgesehen sind, welche eine unbefugte Entternung der zur Schau gestellten Waren verhindern.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein Schaubild einer Ausführungsform der Erfindung in der Schaustellung, Fig. 2 ist eine Seitenansicht von Fig. 1 ; Fig. 3 ist eine Seitenansicht des ge- schlossenen Behälters ; Fig. 4 ist ein Schaubild und Fig. 5 ist eine Endansicht des inneren Be- hälters, Fig. 6 ist ein Schaubild einer abgeänderten Anordnung des inneren und äusseren Behälters.
Fig. 7 zeigt einen Querschnitt einer weiteren Ausführungsform des Behälters. Fig. 8 zeigt einen Längsschnitt durch letztere Ausführungsform. Fig. 9 und Fig. 10 zeigen die Schaubilder zweier Teile einer verschiedenen Ausführungsform des Behälters, wobei beide Teile voneinander getrennt sind. Fig. 11 zeigt diese Teile verbunden und zur Schaustellung des Inhaltes des Behälters eingestellt und Fig. 12 zeigt den Behälter in geschlossener Stellung. Fig. 13 ist ein
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Im folgenden werden zunächst Fig. 1-8 besprochen : Der äussere Behälter umfasst die Rückwand oder den Boden 20, zwei Seitenwände 21, welche nach einwärts gerichtete Flanschen 22 besitzen und eine Endwand 23, während das andere Ende und die Vorderseite offen sind und beim Verpacken durch einen doppelt angelenkten Deckel verschlossen werden können. Der Deckel umfasst ein Endstück 24, das bei M am Rand des Bodens 20 angelenkt ist und vorteilhaft Flanschen 26 hat, die die Enden der Seitenwände 21 beim Schliessen übergreifen können. Weiter ist ein Hauptdeckel 27 vorhanden, der bei 28 am Endstück 24 angelenkt ist und Flanschen 29 und 30 besitzt.
Die Flanschen ; ? sind nach innen gerichtet, so dass dieselben beim Schliessen des Kastens gegen die Flanschen 22 liegen. Die Flanschen 22 können von Haken 32, die am Kasten angelenkt sind, eingegriffen werden. Es erfolgt dann der Verschluss der Teile in der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Stellung.
Der innere Behälter für die zu versendenden oder auszustellenden Waren besitzt Taschen, die mehr als eine Hälfte jedes in ihnen enthaltenen Gegenstandes umschliessen, so dass die Gegenstände nur durch die seitlich offenen Enden der Taschen entfernt werden können.
In der in den Fig. 4 und 5 veranschaulichten Ausführungsform besteht der innere Behälter aus einem flachen Boden H, zwei Seiten. 35 und einem Endstück J6. sowie mehreren, in der
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die offene obere Seite entfernt werden kann. Die Streifen 37 können auch in anderer Weise als mit gekrümmtem Querschnitt, ausgebildet sein. Es wird aber diese Form bei runden Flaschen vorgezogen, 80 dass diese dicht in die Taschen passen. So lange der Querschnitt der offenen Seite jedes Troges geringer ist als der Durchmesser des Gegenstandes, liegt die Ausführung
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tiefung oder einen einzelnen Trog oder eine beliebige Zahl enthalten.
Die Gestalt und Grösse dieser Vertiefungen und des Kastens hängt von den besonderen Waren ab, welche versandt oder ausgestellt werden sollen. Der innere Behälter als Ganzes passt dicht in den äusseren Behälter und wird in letzterem durch die Flanschen 22 derart festgehalten, dass er durch die offene Oberseite des äusseren Behälters nicht entfernt werden kann. Doch kann der innere Behälter durch das offene Ende des äusseren Behälters aus letzterem herausgeschoben werden.
Der gefüllte innere Behälter wird in den äusseren Behälter derart eingeschoben, dass die offenen Seitenenden der Taschen oder Tröge durch die Endwand 23 des äusseren Behälters geschlossen werden. Der Deckel wird dann übergeschoben und verschlossen, worauf das Ganze zur Aufbewahrung oder Verschickung fertig ist.
Wenn der Kasten in ein Schaugestell oder in eine Staffelei verwandelt werden soll, so wird
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würde, während der Zeit, die notwendig ist, um den Deckel umzulegen und dann den inneren Behälter auszuziehen und nun erst einen Gegenstand aus dem Troge zu nehmen.
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lötet sind, bestehen, oder aus einem einzigen Blech, welches in die gewünschte Form gebogen ist. Das Stück 36 schliesst ein Ende der Taschen, während die Flanschen 351 die Ränder der Einrichtung bilden. Die Scheidewände können auch horizontal angebracht werden, wodurch der Trog an der Längsseite, statt an dem unteren Ende, offen sein würde. Die Gegenstände würden dann seitlich entfernt werden. Eine derartige Anordnung ist in Fig. 6. gezeigt.
In Fig. 15 sind die Seiten-und Scheidewände mit Löchern versehen, um eine Ausführungsform zur Aufbewahrung von Gegenständen, wie Bleistifte, Schmucknadeln oder dgl. zu zeigen Es kann nicht eher eine Entfernung stattfinden, als bis der innere Behälter teilweise oder gänzlich aus dem äusseren Behälter entfernt ist. Die eine Seitenwand könnte fortfallen. da die Gegenstände bereits in den Lochungen der Scheidewand und der anderen Seitenwand gelagert sind. Wesentlich ist, dass der äussere Behälter die Enden bzw. Stirnseiten der in den Lochungen des inneren Behälters lagernden Gegenstände überdeckt, um dieselben gegen unbefugte Entnahme zu sichern.
Der Deckel 27 kann gleichfalls zur Aufnahme eines mit Taschen versehenen Behälters verwendet werden, sobald die Flanschen 29 und 30 entsprechend dimensioniert werden. Wenn die Gegenstände, die von den Taschen beider Mulden getragen werden sollen, gleiche Grösse haben, so wird man den Deckel von der gleichen Tiefe, wie sie der äussere Behälter hat, anfertigen (siehe Fig. 7 und 8). Beide Teile enthalten dann mit Taschen versehene Mulden oder innere Be-
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zeigten Einrichtung werden die beiden äusseren Behälter durch zwei Endstücke : 24 verbunden. In Fig. 7 sind an Stelle der Taschen flache Teilwände 40 mit Flanschen 41 an ihren äusseren Rändern angebracht.
Die Flanschen bilden das zusammengezogene Mundloch der Taschen.
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Kasten kann hauptsächlich aus Holz hergestellt werden und besteht aus einem äusseren Behälter a, welcher an einer Seite und oben offen ist (siehe Fig. 9) und aus einem inneren Behälter b. der gleichfalls oben und an einem Ende offen ist (siehe Fig. 10). Der innere Behälter b ist mit einer Einrichtung zur Festhaltung einer Zahl von Kannen c oder anderen Gegenständen versehen und kann in den äusseren Behälter entweder mit der offenen Oberseite nach oben eingeführt werden, um die Waren auszustellen (Fig. 11), oder in umgekehrter Lage, mit dem geschlossenen Boden nach oben, um mit dem äusseren Behälter einen an allen Seiten verschlossenen Behälter zu bilden (Fig. 12 und 13).
Der äussere Behälter a ist mit zur Sperrung dienenden, winkligen Metallstreifen versehen, die durch Schrauben e lösbar befestigt werden. Weiter sind am äusseren Behälter nach innen vorspringende Flanschen/zor Verhinderung des Herausnehmens des inneren Behälters durch die offene Oberseite des äusseren Behälters vorhanden.
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ist und sich durch das offene Ende des inneren Behälters in Pfannen erstreckt, die in dem geschlossenen Ende des äusseren Behälters angebracht sind (Fig. 10-13). Die Stäbe j können mit elastischen Ösen, Federn oder dgl. versehen sein, um nachgiebig an den Gegenständen c anzuliegen und als Packungsglieder zu dienen (Fig. 14).
PATENTANSPRÜCHE :
1. Doppelbehälter zum Festhalten, Schaustellen und Verpacken von Waren. dadurch gekennzeichnet. dass sowohl dessen innerer als auch dessen äusserer Behälter oben und an einem Ende offen sind. wobei der innere Behälter aus Streifen oder Stäben gebildete, oben und seitlich offene Taschen mit nach oben hin zusammengezogenen Öffnungen aufweist und der äussere Be-
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versehen ist. zum Zwecke, den inneren Behälter samt den in letzterem befindlichen Waren derart festhalten zu können, dass die Waren, trotzdem sie der freien Besichtigung ausgesetzt erscheinen. durch die offene Seite nicht entfernt werden können.