AT3398U1 - Brennkraftmaschine mit einem zylinderkopf - Google Patents

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AT3398U1
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Austria
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cylinder head
screw connection
internal combustion
combustion engine
nut
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AT7499U
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Inventor
Franz Dr Laimboeck
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Avl List Gmbh
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine (1) mit einem auf einem Triebwerksgehäuse (2) lösbar durch zumindest eine erste Schraubverbindung (10) befestigten Zylinderkopf (9) und einem mit diesem lösbar durch zumindest eine zweite Schraubverbindung (14) verbundenen Zylinderkopfdeckel (13). Es ist vorgesehen, daß die zweite Schraubverbindung (14) mit der ersten Schraubverbindung (10) verbunden und koaxial zu dieser angeordnet ist. Dies ermöglicht eine herstellungsmäßig einfache und platzsparende Befestigung des Zylinderkopfdeckels (13).

Description

AT 003 398 Ul
Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine mit einem auf einem Triebwerksgehäuse lösbar durch zumindest eine erste Schraubverbindung befestigten Zylinderkopf und einem mit diesem lösbar durch zumindest eine zweite Schraubverbindung verbundenen Zylinderkopfdeckel.
Bei Brennkraftmaschinen der eingangs genannten Art ist der Zylinderkopfdeckel mit von den ersten Schraubverbindungen unabhängigen zweiten Schraubverbindungen am Zylinderkopf befestigt. Dies hat den Nachteil, daß sowohl für die ersten Schraubverbindungen, als auch für die zweiten Schraubverbindungen ausreichend Platz zur Verfügung gestellt werden muß, was nicht immer möglich ist.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, bei einer Brennkraftmaschine der eingangs genannten Art eine herstellungsmäßig einfache und platzsparende Befestigung für den Zylinderkopfdeckel vorzuschlagen.
Erfindungsgemäß erfolgt dies dadurch, daß die zweite Schraubverbindung mit der ersten Schraubverbindung verbunden und koaxial zu dieser angeordnet ist. Dadurch können Bohrungen und Befestigungsbutzen im Zylinderkopf für die zweite Schraubverbindung eingespart werden, was neben der Platzerspamis auch die Fertigung vereinfacht.
Weist die erste Schraubverbindung einen in das Triebwerksgehäuse eingeschraubten Gewindebolzen und eine mit diesem verschraubte und am Zylinderkopf angreifende Mutter auf, so ist es besonders vorteilhaft, wenn die zweite Schraubverbindung in die Mutter eingeschraubt ist. Vorzugsweise werden dabei Muttem mit hoher Form eingesetzt, deren Höhe mindestens den doppelten Gewindedurchmesser des Gewindebolzens beträgt. Die Mutter dient somit sowohl zur Befestigung des Zylinderkopfes am Triebwerksgehäuse, als auch als Angriffsfläche für die zweite Schraubverbindung.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, daß die vorzugsweise als Schraube ausgeführte zweite Schraubverbindung einen auf der Mutter aufliegenden Bund aufweist, dessen Durchmesser vorzugsweise kleiner ist, als der Durchmesser der Auflagefläche der Mutter am Zylinderkopf. Durch den Durchmesserunterschied kann ein unbeabsichtigtes Lösen der Mutter bei Demontage des Zylinderkopfdeckels vermieden werden.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die zweite Schraubverbindung über eine vorzugsweise elastische Dichthülse am Zylinderkopfdeckel angreift. Durch die Dichthülse wird erreicht, daß die Schwingungen des Aggregatgehäuses über erste und zweite Schraubenverbindungen nur stark gedämpft in den Zylinderkopfdeckel gelangen. Die Schallabstrahlung wird damit wirksam vermindert.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren näher erläutert. 2 AT 003 398 Ul
Es zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Brennkraftmaschine und Fig. 2 eine zweite Schraubenverbindung aus Fig. 1 im Detail.
Die Brennkraftmaschine 1 weist ein Triebwerksgehäuse 2 auf, welches im Ausführungsbei-spiel aus Zylinderblock 3 und Kurbelgehäuse 4 besteht. Das Triebwerksgehäuse 2 kann aber auch einteilig ausgeführt sein.
Im Triebwerksgehäuse 2 ist zumindest ein in einem Zylinder 5 hin- und hergehender Kolben 6 angeordnet, welcher über eine Pleuelstange 7 eine im Kurbelgehäuse 4 gelagerte Kurbelwelle 8 antreibt. Das Triebwerksgehäuse 2 wird nach oben durch einen Zylinderkopf 9 abgeschlossen, welcher über eine erste Schraubverbindung 10, bestehend aus Gewindebolzen 11 und Mutter 12, mit dem Triebwerksgehäuse 2 lösbar verbunden ist.
Der Zylinderkopf 9 wiederum wird durch einen Zylinderkopfdeckel 13 abgedeckt, welcher über zweite Schraubverbindungen 14 mit dem Zylinderkopf 9 verbunden ist. Die zweiten Schraubverbindungen 14 bestehen im Ausfuhrungsbeispiel aus als Sechskantschrauben ausgefuhrte Schrauben 15, deren in die Mutter 12 eingeschraubte Gewindeteil mit 16 bezeichnet ist. Jede Schraube 15 weist am Anfang des Gewindeteiles 16 einen Bund 17 mit einer an der Mutter 12 aufliegenden Auflagefläche 18 auf, deren Durchmesser D2 kleiner ist, als der Durchmesser D, der Auflagefläche 19 der Mutter 12 am Zylinderkopf 9. Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Lösen der Mutter 12 bei Entfernen der Schraube 15 vermieden. Die Achse der ersten Schraubverbindung 10 ist mit 10a, die Achse der zweiten Schraubverbindung 14 mit 14a bezeichnet. Erste Schraubverbindung 10 und zweite Schraubverbindung 14 sind koaxial zueinander angeordnet. Die Mutter 12 weist eine hohe Form auf, wobei die Höhe h mindestens dem doppelten Gewindedurchmesser d des Gewindebolzens 11 beträgt. Dadurch, daß die Schraube 15 in die Mutter 12 eingeschraubt ist und die zweite Schraubverbindung 14 somit an der ersten Schraubverbindung 10 befestigt ist, wird Bauraum im Zylinderkopf 9 eingespart. Gleichzeitig entfällt der Herstellungs- und Bearbeitungsaufwand für entsprechende Gewindebohrungen im Zylinderkopf 9.
Die zweite Schraubverbindung 14 greift nicht direkt, sondern über eine Scheibe 20 und eine elastische Dichthülse 21 am Zylinderkopfdeckel 13 an. Dadurch wird vermieden, daß Schwingungen der Kurbelwelle 8 über das Triebwerksgehäuse 2, die erste Schraubverbindung 10 und die zweite Schraubverbindung 14 ungedämpft in den Zylinderkopfdeckel 13 gelangen. Die akustische Abstrahlung des Zylinderkopfdeckels 13 kann somit wesentlich vermindert werden. 3

Claims (5)

  1. AT 003 398 Ul ANSPRÜCHE 1. Brennkraftmaschine (1) mit einem auf einem Triebwerksgehäuse (2) lösbar durch zumindest eine erste Schraubverbindung (10) befestigten Zylinderkopf (9) und einem mit diesem lösbar durch zumindest eine zweite Schraubverbindung (14) verbundenen Zylinderkopfdeckel (13), dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schraubverbindung (14) mit der ersten Schraubverbindung (10) verbunden und koaxial zu dieser angeordnet ist.
  2. 2. Brennkraftmaschine (1) nach Anspruch 1, wobei die erste Schraubverbindung (10) einen in das Triebwerksgehäuse (2) eingeschraubten Gewindebolzen (11) und eine mit diesem (12) verschraubte und am Zylinderkopf (9) angreifende Mutter aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schraubverbindung (14) in die Mutter (12) eingeschraubt ist.
  3. 3. Brennkraftmaschine (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (h) der Mutter (12) mindestens den doppelten Gewindedurchmesser (d) des Gewindebolzens (11) beträgt.
  4. 4. Brennkraftmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise als Schraube (15) ausgefuhrte zweite Schraubverbindung (14) einen auf der Mutter (12) aufliegenden Bund (18) aufweist, dessen Durchmesser (D2) vorzugsweise kleiner ist, als der Durchmesser (Dj) der Auflagefläche (19) der Mutter (12) am Zylinderkopf (9).
  5. 5. Brennkraftmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schraubverbindung (14) über eine vorzugsweise elastische Dichthülse (21) am Zylinderkopfdeckel (13) angreift. 4
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