AT339084B - Steuerbares ventil fur beregnungsanlagen - Google Patents

Steuerbares ventil fur beregnungsanlagen

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AT339084B
AT339084B AT829874A AT829874A AT339084B AT 339084 B AT339084 B AT 339084B AT 829874 A AT829874 A AT 829874A AT 829874 A AT829874 A AT 829874A AT 339084 B AT339084 B AT 339084B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G25/00Watering gardens, fields, sports grounds or the like
    • A01G25/16Control of watering

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Spray Control Apparatus (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein steuerbares Ventil für Beregnungsanlagen,   mit über   eine Steuerschaltung mit einem Magnetventil verbundenen Fühlern zum Erfassen der Feuchtigkeit, der Helligkeit und/oder der
Temperatur. 



   Für grosse Berieselungsanlagen sind Vorrichtungen bekanntgeworden   (z. B.   deutsche Offenlegungs- schrift 1961917), die von einem Temperatur-, einem Feuchtigkeits- und einem Helligkeitsfühler gesteuert werden. 



   Ausserdem kann eine Verzögerungsschaltung gegen vorzeitiges, erneutes Bewässern vorgesehen sein. Bei einer ähnlichen Vorrichtung (deutsche Offenlegungsschrift 1924305) werden Magnetventile von einem Feuchtigkeits- und einem Helligkeitsfühler gesteuert. Bei einem weiteren bekannten Gerät (USA-Patentschrift Nr. 3, 500, 844) ist ein Magnetventil von einem dem Regenwasser direkt ausgesetzten Nässefühler gesteuert. Dieser Fühler kann an dem mit einem Erdpfahl fest verbundenen Gehäuse des Magnetventils angeordnet sein. 



   Der Feuchtigkeitsfühler, der im einfachsten Fall aus zwei in den Erdboden gesteckten Elektrodenspiessen besteht, soll bei genügender Feuchtigkeit ein öffnen der Magnetventile unterdrücken. Falls in Glashäusern ein Besprühen der Pflanzenblätter erfolgen soll, kann in ähnlicher Weise mittels des Helligkeitsfühlers ein Besprühen während der Nachtstunden verhindert werden. Schliesslich kann ein Beregnen bei zu tiefen Aussentemperaturen hintangehalten werden, wenn an die Steuerschaltung für die Magnetventile der Temperaturfühler, beispielsweise ein Kontaktthermometer, angeschlossen ist. 



   Die bekanntgewordenen Geräte sind jedoch für kleinere Gartenanlagen ungeeignet. Dies ist in erster Linie auf den hohen Aufwand der Steuergeräte zurückzuführen, die meist in grösserer Entfernung von den einzelnen Magnetventilen aufgestellt sind. 



   Es ist ein Ziel der Erfindung, ein gesteuertes Ventil zu schaffen, das auch für den Kleingärtner geeignet ist, d. h. in erster Linie preisgünstig, aber auch einfach in Bedienung und Anwendung ist. 



   Dieses Ziel lässt sich mit einem Ventil der eingangs erwähnten Art erreichen, bei welchem erfindungsgemäss die Steuerschaltung, das Magnetventil und der Helligkeitsfühler zu einer kompakten, leicht transportablen Einheit zusammengefasst sind. 



   Durch die Zusammenfassung des Ventils mit der Steuerschaltung und dem Helligkeitsfühler zu einer kompakten Einheit, erlangt eine automatische Beregnung auch für den Kleingärtner Interesse. Denn nun ist der Einbau der Einheit an beliebiger Stelle einer Schlauch- oder Rohrleitung möglich, ohne dass sich der Benutzer mit der Verlegung elektrischer Leitungen im Garten oder im Keller und allen damit verbundenen Gefahren befassen muss. 



   Die Erfindung wird noch vorteilhafter, wenn die Wasseranschlüsse des Magnetventils als Schnellkupplungen ausgebildet sind. 



   Auch empfiehlt es sich, an die Steuerschaltung in an sich bekannter Weise einen Temperaturfühler anzuschliessen, um auf diese Weise eine Beregnung bei zu tiefen Temperaturen zu vermeiden. 



   Die Erfindung samt ihren weiteren Merkmalen und Vorteilen ist im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, welches in den Zeichnungen veranschaulicht ist. Es zeigen Fig. 1 in schematischer, schaubildlicher Darstellung eine Ansicht der Erfindung und Fig. 2 das Schaltbild der Steuerschaltung eines   erfindungsgemässen   Ventils. 



   Der Fig. 1 ist ein   Gehäuse--l--entnehmbar,   in welchem eine Steuerschaltung samt einem von ihr angesteuerten Magnetventil zu einer kompakten Einheit zusammengefasst ist. Eine zu-bzw. abführende   Schlauchleitung--2--ist   mittels handelsüblicher   Schnellkupplungen--3--an   die Wasseranschlüsse des Ventils angeschlossen. Die Erfindung ist selbstverständlich auch in starre Rohrleitungen einfügbar, ebenso müssen 
 EMI1.1 
 von der Leitung--2--versorgten Regners in den Boden gesteckten   Erdspiessen--6, 7--besteht.   Ein Temperaturfühler --8-- ist über ein weiteres   Kabel--9--an   die Steuerschaltung anschliessbar.

   An der Oberfläche des   Gehäuses--l--ist   eine lichtempfindliche   Zelle--10--angeordnet,   die gleichfalls mit der Steuerschaltung verbunden ist. Auch sind drei   Einstellknöpfe--11,   12, 13--vorgesehen, welche zur Einstellung des Sollwertes von Temperatur, Feuchtigkeit und Helligkeit dienen. Das Über- oder Unterschreiten dieser Sollwerte wird jeweils mittels einer Kontrolleuchte--14, 15,   16--angezeigt.   Eine weitere   Kontrolleuchte--17--gibt   Auskunft über den Schaltzustand des Magnetventils. 



   Einzelheiten einer Ausführungsform der Steuerschaltung sind der Fig. 2 entnehmbar, wobei für die Funktion unwesentliche Schaltungsteile, wie die Stromversorgung und die Ansteuerschaltung für die 
 EMI1.2 
 überdies über einen   Einstellregler--P-und   einen Widerstand-NTC--, einen Heissleiter, der als   Temperaturfühler--8- (Fig. l)   dient, mit Masse verbunden. Der Ausgang des   Operationsverstärkers-Vi-   ist über eine   Zenerdiode --D1 -- und   einen   Widerstand --R9 -- zum   Eingang eines UND-Gatters-G-geführt. 



   Der Eingang eines weiteren Operationsverstärkers --V2-- liegt an dem Schleifer eines Potentiometers 

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 EMI2.1 
 pug-,Potentiometers--Ps--, welches den mittleren Widerstand eines von Widerständen --R5,R6-- und dem Potentiometer --Ps-- gebildeten Eingangsspannungsteilers darstellt. Der Eingang des Operationsverstärkers - ist ausserdem über den Feuchtigkeitsfühler --5-- und einen Regelwiderstand --P6-- mit dem positiven Pol der Spannungsquelle verbunden. Der Ausgang des   Operationsverstärkers--Vs--ist   über eine   Zenerdiode --D3 -- und   einen   Widerstand --R9 -- an   einen dritten Eingang des   UND-Gatters-G--   gelegt. 



   Das Ausgangssignal des UND-Gatters--G--gelangt an die Basis eines npn-Transistors-T--, die an einem, von einem Widerstand --R10-- und einem Regelwiderstand --P7-- gebildeten Basisspannungsteiler liegt. In dem Kollektorkreis des Transistors-T-, dessen Emitter mit Masse verbunden ist, liegt, von einer   Schutzdiode-D-überbrückt,   die Erregerwicklung eines   Relais-A-. Über   einen Umschaltekontakt --a-- dieses Relais-A-kann entweder ein Ausgang-Z-oder die Erregerwicklung eines Magnetventils - an die Netzspannung gelegt werden. Parallel zur Erregerwicklung des Magnetventils-M-kann 
 EMI2.2 
 
D2, D3----R7, Rg, R9- führen Leitungen --k1,k2,k3-- zu nicht gezeigten Ansteuerschaltungen für die   Kontrolleuchten-14,   15, 16--, die zweckmässigerweise als Leuchtdioden ausgebildet sind.

   Von dem Kollektor des   Transistors--T--führt   eine Leitung--k4--zu einer Ansteuerschaltung für die Kontrolleuchte --17--. 



   Die Steuerschaltung arbeitet folgendermassen : Wird der jeweils an den   Potentiometern--P :    und   P6--   eingestellte Sollwert der Temperatur, der Helligkeit oder der Feuchtigkeit   über-bzw.   unterschritten, so gibt der jeweilige Operationsverstärker --V1,V2 oder V3-- ein O- oder L-Signal an das UND-Gatter-G-ab. 



   Wenn die Temperatur über, und die Helligkeit sowie die Feuchtigkeit unter ihrem eingestellten Sollwert liegen, liegt an allen drei Eingängen des   UND-Gatters--G--ein   L-Signal. Auch am Ausgang des Gatters liegt ein L-Signal, welches den Transistor--T--durchsteuert, so dass das Relais--A--anzieht. Über den Kontakt   --a-- wird   das Magnetventil--M-erregt und der Wasserdurchfluss freigegeben. 
 EMI2.3 
 erfindungsgemässen Ventils angeschaltet werden. Dieses zweite Ventil kann nur arbeiten, wenn das Magnetventil   - -M-- gesperrt   ist. Eine solche Anordnung empfiehlt sich, falls die zur Verfügung stehende Wassermenge nur zur Versorgung eines Regnerkreises reicht.

   Der Temperaturfühler wird meist über ein Kabel und mittels eines Steckers mit der Einheit verbunden, wobei dafür Sorge getragen wird, dass nach Abziehen des Steckers der Eingang des   Verstärkers--Vl--an   negatives Potential gelegt wird. Auf diese Weise ist die Funktion des Gerätes auch sichergestellt, falls kein Temperaturfühler benötigt wird. 



   Die Erfindung schafft somit ein preisgünstiges, einfach bedienbares und überaus handliches Gerät, welches dank der helligkeits- und Feuchtigkeitssteuerung ohne Schaltuhr zufriedenstellend arbeitet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Steuerbares Ventil für Beregnungsanlagen, mit über eine Steuerschaltung mit einem Magnetventil verbundenen Fühlern zum Erfassen der Feuchtigkeit, der Helligkeit und/oder der Temperatur, 
 EMI2.4 


AT829874A 1974-10-16 1974-10-16 Steuerbares ventil fur beregnungsanlagen AT339084B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2587170A1 (fr) * 1985-09-13 1987-03-20 Buraud Philippe Dispositif d'arrosage compact et automatique
DE102006043058A1 (de) * 2006-09-14 2008-03-27 Raumedic Ag Zustandssensor für Pflanzen sowie Bewässerungsanlage mit einem derartigen Zustandssensor

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FR2587170A1 (fr) * 1985-09-13 1987-03-20 Buraud Philippe Dispositif d'arrosage compact et automatique
DE102006043058A1 (de) * 2006-09-14 2008-03-27 Raumedic Ag Zustandssensor für Pflanzen sowie Bewässerungsanlage mit einem derartigen Zustandssensor

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