AT3377U1 - Vorrichtung zur verpackung von socken oder dgl. - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verpacken von Socken oder dgl., wobei ein Trägerelement (TE) und ein Steg vorgesehen sind, die über mindestens ein Verbindungselement (VE) miteinander verbindbar sind. Eine bevorzugte Ausführungsform des Verbindungselementes (VE) ist dabei ein halbkreisförmiger Schlitz (S2).Die Erfindung weist den Vorteil auf, dass beispielsweise das Verpacken von Socken die Verwendung von sogenannten Splints nicht erforderlich macht, weshalb die durch das Schießen von Splints verursachten Schäden an der Maschenware nicht auftreten.
Description
AT 003 377 Ul
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei der Verpackung von Socken wird das Sockenpaar beispielsweise mittels einer Kartonhülse und mittels eines sogenannten Sockenschusses oder durch Annähen fixiert. Der SockenschuBB besteht darin, dass die beiden zu fixierenden Socken mit einem meist aus Kunststoff bestehenden Splint durchschossen werden. Sowohl beim Durchechiessen als auch beim Annähen besteht dabei die Gefahr, dass die Maschenware zerstört wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung anzugeben, bei der keine Zerstörung der zu verpackenden Waren vorkommt.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Massnahmen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiteren Ansprüchen angegeben.
Die Erfindung weist folgende Vorteile auf; Indem ein mit den zu verpackenden Socken oder dgl. umwickelter Steg mit einem Trägerteil über Verbindungselemente verbunden wird, werden die Socken ohne weitere Hilfsmittel in der Verpackung gehalten. Die Socken selbst müssen nicht mit zusätzlichen Hilfsmitteln miteinander direkt verbunden 2 AT 003 377 Ul werden. Dadurch wird die Maschenware der zu verpackenden Gegenstände in keiner Weise strapaziert oder gar zerstört.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Dabei zeigen
Fig. l ein zu verpackendes Sockenpaar,
Fig. 2 einen erfindungsgemäseen Steg,
Fig. 3 ein erfindungsgemässes Träge re lernen t,
Fig. 4 die erfindungsgemässe Vorrichtung insgesamt und
Fig. S ein Verbindungselement zwischen Steg und Trägere letnent.
Fig. 1 zeigt ein zu verpackendes Sockenpaar S, das um einen in Fig. 2 dargestellten Steg ST gefaltet wird. Der Steg ST ist in einer bevorzugten Ausführungsform U-förmig ausgebildet, wobei eine Seite F in Länge und Form der zu verpackenden Socken S angepaest ist. Eine mit der Seite F verbundene Seite VS dient als Verbindungselement und Abstandshalterung zu einer an diese anschliessenden Befeetigungeseite BS, die ein im wesentlichen in der Mitte dieser Seite vorgesehenes und im wesentlichen halbkreisförmiges Verbindungselement VE auf weist, wobei der Halbkreis des Verbindungselementes VE als Schlitz S1 ausgebildet ist. 3 AT 003 377 Ul
In Fig. 3 ist ein Trägerelement TE dargestellt, das in einem Bereich als Hülse H ausgebildet ist, in dem auch das Gegenstück dee im Steg ST vorgesehenen Verbindungselementes VE vorhanden ist, das in einer bevorzugten Ausführungsform ebenfalls als halbkreisförmiger Schlitz S2 ausgebildet ist.
Die in Fig. 3 dargestellte Hülse H ist als offener Quader ausbildet. Denkbar ist jedoch auch eine Zylinderform.
Beim Verpacken des um den Steg ST - insbesondere um die Seite F des Steges ST - gewickelten Sockenpaares S wird der Steg ST in die Hülse H des Trägerelementes TE geschoben, wobei die durch die beiden Schlitze S1 und S2 gebildeten und leicht einwärts gefalteten Laschen ineinander greifen. Damit ist das Sockenpaar S - wie in Fig. 4 dargestellt -verpackt, ohne dass weitere Verbindungsmittel wie Splinten benötigt werden.
Das anhand Fig. 3 dargestellte ineinander greifen der beiden Laschen ist in Fig, 5 im Detail ersichtlich.
Anstelle der in der bevorzugten Ausführungsform verwendeten halbkreisförmigen Schlitze S1 und S2 können auch V-förmige oder trapezförmige Schlitze eingesetzt werden. Denkbar ist auch, dass nur das Trägerelement TE oder nur der Steg ST einen halbkreisförmigen Schlitz aufweist und das entsprechende Gegenüber im Steg ST bzw. im Trägerelement TE lediglich einen im wesentlichen geraden Schlitz aufweist. 4 AT 003 377 Ul
Denkbar ist auch die Verwendung von mehreren Verbindungselementen VE bei ein und derselben erfindungsgemässen Vorrichtung. Dabei müssen diese nicht alle gleich auegebildet sein, sondern können irgendwelche Formen und deren Kombinationen aufweieen.
Schliesslich weist das Trägerelement TE eine vorzugsweise J-förmige Aufhängevorrichtung HV auf, wie aue Fig. 3 und 4 ersichtlich ist. Dank dieser J-förmigen Ausgestaltung der Aufhängevorrichtung HV können die an Stangen aufgehängten erfindungsgemässen Verpackungen einzeln aufgehängt und abgenommen werden.
In den vorstehenden Erläuterungen wurde durchwegs auf die Verwendung der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Verpackung von Socken verwiesen. Tatsächlich eignet sich die erfindungsgemäsee Vorrichtung insbesondere auch für andere Gegenstände - zum Beispiel Unterwäsche, Handschuhe, etc. seien diese ebenfalls Textilien oder seien diese aus anderem Material - beispielsweise aus Kunststoff -hergestellt. 5
Claims (9)
- AT 003 377 Ul Ansprüche: 1. Vorrichtung zum Verpacken von Socken oder dgl., dadurch gekennzeichnet, dass ein Trägerelement (TE) und ein Steg (ST) vorgesehen sind, die über mindestens ein Verbindungselement (VE) miteinander verbindbar sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (TE) zumindest teilweise hülsenförmig ausgebildet ist und dass die zu verpackende Ware und/oder der Steg (ST) in die Hülse (H) aufnehmbar ist.
- 3 . Vorrichtung nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (ST) U-förmig ausgebildet ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verbindungselement (VE) aus mindestens einem ersten Schlitz (Sl) zur Bildung einer Lasche und mindestens einem zweiten Schlitz (S2) zur Aufnahme der Lasche besteht, wobei die zum gleichen Verbindungselement (VE) gehörenden Schlitze (Sl, S2) nicht auf dem gleichen Trägerelement (TE) bzw. auf dem gleichen Steg (ST) vorgesehen sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der zum gleichen Verbindungselement (VE) gehörenden Schlitze (Sl. S2) halbkreisförmig 6 AT 003 377 Ul ausgebildet ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der erste (Sl) als auch der zweite Schlitz (S2) halbkreisförmig ausgebildet sind.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der zum gleichen Verbindungselement (VE) gehörenden Schlitze (Sl, S2) V-förmig oder trapezförmig ausgebildet ist.
- 8- Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (TE) ein J-förmiges Aufhängeelement (HV) aufweist.
- 9· Vorrichtung nach einem dar vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Trägerelement (TE) als auch der Steg (ST) aus Karton oder kartonähnlichem Material bestehen. 7
Applications Claiming Priority (1)
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