AT337581B - Langgestreckter gleitkorper mit aufgebogenem vorderen ende, insbesondere schi - Google Patents

Langgestreckter gleitkorper mit aufgebogenem vorderen ende, insbesondere schi

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AT337581B
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Werner Konradler Amann
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/06Skis or snowboards with special devices thereon, e.g. steering devices
    • A63C5/075Vibration dampers

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  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf einen langgestreckten Gleitkörper mit aufgebogenem vorderen Ende, insbesondere auf einen Schi, bei welchem mindestens ein behälterartiger Hohlraum vorgesehen ist, der bezüglich seiner inneren Höhe teilweise mit spezifisch schweren flüssigen und/oder festen Körper, wie Metallplatten,
Quecksilber, Stahlspäne, Kugeln od. dgl. gefüllt ist. 



   Im Schibau stehen sich zwei antagonistische Forderungen gegenüber, einerseits soll der Schi so ausgebildet sein, dass er möglichst nachgiebig ist und bei funktionsgemässem Einsatz den Bodenunebenheiten ohne erheblichen Widerstand entgegenzusetzen zu folgen vermag, anderseits soll sein Aufbau so steif sein, dass das
Schwingen und Flattern der Schienden bzw. des Schaufelbereiches des Schis vermieden wird, denn die durch den
Fahrer oder Läufer erzielbaren Geschwindigkeiten sind um so höher je gleichmässiger und ruhiger der Schi an der
Unterlage, also der Schneefläche oder der für das Gleiten vorbereiteten Fläche anliegt. Bislang wurden, um beiden Forderungen so weit wie möglich gerecht zu werden, Kompromisslösungen angestrebt, in der Regel unter
Berücksichtigung des besonderen Einsatzes, für den der Schi gedacht war (Rennschi, Slalomschi u. dgl. mehr). 



   Es wurde in diesem Zusammenhang auch ein Schi bekannt, bei dem die den inneren Aufbau bildenden
Elemente nur teilweise miteinander fest verbunden sind, so dass diese Elemente die Möglichkeit haben, sich gegeneinander zu verschieben und dadurch eine dämpfende Eigenschaft auszuüben, wenn der Schi funktionsgemäss beansprucht wird. Das Verhalten dieser Elemente im Innern des Schis ist äusserst schwierig zu überwachen, ebenso ihr vorgesehener Einbau kaum zu kontrollieren. Abgesehen davon, das gerade in jenem
Bereich, der am ehesten einer Dämpfung bedarf, der Schi die geringste Bauhöhe aufweist, so dass für eine solche aufwendige Lagerung der inneren Schielemente hier überhaupt kein geeigneter und ausreichender Platz zur
Verfügung steht. 



   Bei einem andern bekanntgewordenen Schi sind zur Dämpfung von Schwingungen im Schi selbst einzelne
Hohlräume vorgesehen, die mit schüttfähigen Materialien gefüllt sind, wobei darüber hinaus noch innerhalb der einzelnen Kammern durch gitterartige Strukturen bauliche Verhältnisse geschaffen werden, die der möglichst gleichmässigen Verteilung dieser Schüttmaterialien dienen. Die für diesen Zweck vorgesehenen Hohlräume sind
Bestandteile des Schikörpers. Es ist hier zu vermerken, dass der Schi gerade an jenen Stellen, die am ehesten einer geeigneten Dämpfung bedürfen, gar keine Möglichkeit bietet, von dieser Dämpfungsmassnahme Gebrauch zu machen, da der Schi im Schaufelbereich so dünn ist, dass keine Hohlräume mehr vorgesehen werden können, ohne die mechanische Stabilität dieses Schiteiles grundsätzlich in Frage zu stellen. 



   Die gegenständliche Erfindung stellt eine unmittelbare Weiterentwicklung dieses Standes der Technik dar und sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest im vorderen Bereich des Gleitkörpers vorgesehenen Hohlräume durch einzelne an der Oberfläche des Gleitkörpers befestigte, beispielsweise angeschraubte oder angeklebte Behälter gebildet sind und bezogen auf die Längsachse des Schis hintereinanderliegende Hohlräume unterschiedliche Füllungen aufweisen, wobei die Füllmenge vom vorderen Hohlraum ausgehend gegen den Bindungsbereich hin abnimmt. Der erfindungsgemässe Vorschlag bietet die Möglichkeit, jeden Schi, gleichgültig welchen Fabrikates, im nachhinein mit einer zweckmässigen Dämpfung auszustatten und darüber hinaus diese Dämpfung spezifisch auf den Schi und den Fahrer abzustellen.

   Die erfindungsgemässe Anordnung der Behälter bietet noch einen weiteren Vorteil dahingehend, dass dadurch eine Art überkreuzungsschutz erzielt wird, wozu bislang eigene Bauteile verwendet worden sind. 



   Praktische Versuche mit erfindungsgemäss ausgestatteten Schiern haben überraschende Ergebnisse geliefert. 



  Ohne das Gewicht des Schis wesentlich zu beeinträchtigen und gänzlich ohne Eingriff in sein elastisches Formänderungsvermögen wurde die Dämpfung des Schis, also die Verhinderung des Schwingens und Flatterns, ganz erheblich verbessert bzw. beeinflusst, so dass eine Dämpfung des Schis in bisher ungeahnter Weise möglich wird. 



   Ausführungsformen der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 einen Schi in Seitensicht mit der   erfindungsgemässen   Einrichtung und Fig. 2 denselben Schi in Draufsicht Fig. 3 eine gegenüber   Fig. 1   geänderte Ausführungsform und Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 2. 



   Der   Schi --1--,   der in Fig. l in Seitensicht und in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt ist, trägt in seinem mittleren Bereich eine   Bindung --12-- herkömmlicher   Art. Im Bereich der aufgebogenen Schispitze--2-und im hinteren   Bereich--3--sind   schachtelartige   Behälter --4-- angeordnet,   die vorliegendenfalls beispielsweise eine rechteckige Basisfläche besitzen, wobei ihre Anordnung bezüglich des Schis so gewählt ist, dass die kürzere Basisseite parallel zur Längsachse des Schis liegt wie auch aus Fig. 2 ersichtlich.

   Diese Behälter --4--, die auch eine beliebig anders geformte Basisfläche besitzen können, (vieleckig, oval, rund) haben-wie Fig. 4 im Querschnitt zeigt-einen schachtelartigen   Grundkörper--5--,   der mit dem   Schi--l--über     Schrauben--6--fest   verbunden ist. Zur Bildung des erforderlichen   Hohlraumes--7--ist   dieser schachtelartige   Grundkörper --5-- mit   einem   Deckel--8--verschlossen.   Im gezeigten Ausführungsbeispiel 
 EMI1.1 
 --8-- aus--8-- am schachtelartigen   Grundkörper-5-mittels   eines federnden Verschlusses eingerastet. Der Deckel könnte auch mittels Schrauben befestigt sein.

   Wenn der   Behälter --4-- selbst   rotationssymmetrisch ausgestaltet ist, so könnte der Deckel selbst aufschraubbar ausgebildet werden. Auch ein Bajonettverschluss wäre in einem solchen Falle möglich und brauchbar. 

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 EMI2.1 


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ATA943474A (de) 1976-10-15

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