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den Lamellen im bandförmigen Zustand des Abstützkörpers sich nicht jeweils nach dem Durchmesser des
Abstützkörpers im Einbauzustand richten müssen und somit eine arbeitsaufwendige Toleranzbearbeitung der
Ausnehmungen wegfällt. Sind die Lamellen vom Fussteil weg nach innen, vorzugsweise in einem Winkel von 5 bis
300 gebogen, so kann dadurch eine verschieden grosse Vorspannung der Lamellen erreicht werden. Bei Rohren, die grosse Toleranzen und somit eine ungleichförmige Oberfläche aufweisen, ist eine grössere Vorspannung von
Vorteil, da dadurch ein sicheres Anliegen der Lamellenenden an der gesamten Rohrspitzoberfläche möglich ist.
Ein axiales Abgleiten des Abstützkörpers kann dadurch verhindert werden, dass der Fussteil des
Abstützkörpers in einer an der Innenfläche der Muffe vorgesehenen Nut angeordnet ist. Infolge der Lagerung des
Fussteiles in einer Nut und der schrägen Anordnung der davon ausgehenden Lamellen in Richtung des
Rohrspitzendes ist eine sichere und leistungsfähige Abstützung der Dichtung gegeben.
Neben der Abstützsicherung ist eine Sicherung der Rohre gegen ein Auseinanderschieben durch Einwirkung äusserer Kräfte dadurch erreichbar, dass die am Rohrspitz anliegenden Teile des Abstützkörpers in eine dort vorgesehene Nut reichen. Infolge der schrägen Lage der Lamellen und der beidseitigen Nutzverankerung ist eine axiale Zugbelastung der Rohre bis an die Belastungsgrenze des aus hartelastischem Material bestehenden Abstützkörpers möglich.
Um selbst bei hohen Anpressdrücken eine Einkerbung der Lamellenenden an die Oberfläche des
Rohrspitzes und damit grosse Reibungskräfte zwischen Rohrspitz und Lamellenenden zu vermeiden, können die am Rohrspitz anliegenden Teile des Abstützkörpers, vorzugsweise bis in die Gegenrichtung umgebogen sein. Weiters ist dadurch eine Änderung des Abstandes der Rohrenden zueinander und auch eine axiale Verschiebung der Rohre während des Gebrauchs ohne Minderung der Dichtwirkung der im Muffenspalt befindlichen Dichtung möglich.
Eine weitere vorteilhafte Möglichkeit der Gestaltung des Abstützkörpers ist, dass der Fussteil des Abstützkörpers etwa parallel zur Muffeninnenseite an dieser anliegend ausgebildet ist und mit den zum Rohrspitz weisenden Teilen des Abstützkörpers höchstens etwa einen rechten Winkel einschliesst. Der dadurch erreichte, etwa L-förmige Querschnitt ermöglicht eine günstige Abstützung der unter Spannung stehenden Lamellen an den an der Muffeninnenseite anliegenden Fussteil.
Es kann zweckmässig sein, wenn der Abstützkörper in einer in der Dichtung vorgesehenen Klemmhalterung angeordnet ist. Dadurch können Lippendichtungen an der die beiden Lippen verbindenden Fläche verstärkt werden, wodurch ein Durchbiegen der durch den Innendruck im Rohr beanspruchten Dichtung verhindert wird.
Infolge der Klemmhalterung ist ausserdem ein Zusammenbau ausserhalb der Rohre und somit eine einfachere Montage möglich.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist der ringförmige, am Muffenrohrende befestigte Fussteil mit der Muffe einstückig ausgebildet, wodurch die an der Muffeninnenseite zur Verhinderung einer axialen Verschiebung gebildete Nut ersetzt werden kann. Durch die einstückige Ausbildung des Abstützkörpers ist der Arbeitsaufwand bei der Montage auf ein Minimum beschränkt. Die Lamellen werden direkt an das Muffenende angeformt und weisen, je nach gewünschter Vorspannung und Anpressdruck, eine verschieden grosse Abwinkelung auf.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert.
Es zeigen Fig. 1, 1. 1 und 2 den ringförmigen bzw. bandförmigen Abstützkörper, Fig. 3 bis 8 die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten des erfindungsgemässen Abstützkörpers in Verbindung mit einer Dichtung.
Der in Fig. l dargestellte ringförmige Abstützkörper--l--besteht aus einem am Aussendurchmesser
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ringförmigen Zustand (Einbauzustand) einander überlappenden Lamellen--la--deutlich zu erkennen sind.
Um eine endlose Herstellung des Abstützkörpers--l--zu ermöglichen, wird dieser auch, wie die Fig. 2 zeigt, in bandförmigem Zustand hergestellt. Das Band wird in-der gewünschten Lamellenbreite entsprechenden-Abständen bis knapp zum andern Rand durchtrennt. Die dadurch entstehenden Lamellen--la--sind in diesem Zustand noch nicht überlappt. Die Breite des nichtdurchtrennten Fussteiles--lb--hängt vom verwendeten Material und dem Einsatzzweck des Abstützringes ab.
Die in Fig. 3 gezeigte Muffenrohrdichtung besteht aus dem in die Muffe --5-- geschobenen, im Durchmesser kleineren Rohrspitz-4--, der im Muffenspalt zwischen Rohrspitz --4-- und Muffe --5-- angeordneten Dichtung-2-, sowie dem in Einschubrichtung davorliegenden Abstützkörper-l-. Der in
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Toleranzen behaftete Oberfläche des Rohrspitzes anliegenden Lamellenenden schmiegen sich infolge des durch die Dichtung--2--auf diese ausgeübten Druckes an die ungleichförmige Oberfläche an, wodurch eine gleichmässige Abstützung der Dichtung--2--erfolgt.
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