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Die Erfindung betrifft ein Fussstück eines Deckenschaltisches mit einem oben mit einer Stecklochreihe und unten mit einem Gewinde versehenen Innenrohr und mit einer mit Knebelzapfen versehenen Mutter auf einer mit einer Fussplatte verbundenen Hülse, deren Länge etwa der Teilung einer Stecklochreihe entspricht.
Solche Fussstücke befinden sich bekanntlich an jedem Stiel eines Tisches zur Einschalung aus Beton herzustellender Decken, wie er im folgenden als Deckenschaltisch bezeichnet ist.
Bei einem solchen vorbekannten Fussstück ist die Hülse an der Fussplatte angeschweisst und die Mutter liegt drehbar auf der Hülse auf. Bevor der Deckenschaltisch bzw. eine Anzahl nebeneinanderstehender
Deckenschaltische als ganze Einheit von einer Decke, deren Beton bereits abgebunden hat, entfernt werden kann, um etwa im nächsten Geschoss wieder aufgestellt zu werden, müssen die aus der Belastung herrührenden
Spannungen in den Stielen durch Lösen der Muttern aller Fussstücke abgebaut werden. Die Muttern lassen sich jedoch wegen der Auflagerung auf den im Durchmesser vergleichsweise grossen Hülsen nur schwer drehen. In umständlicher Weise müssen hiezu auf die Knebelzapfen Hebelrohre aufgesteckt werden.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Fussstückes der oben bezeichneten Gattung, dessen Mutter sich leichter drehen lässt. Mittels dieses Fussstückes soll sich eine Arbeitsweise durchführen lassen, derzufolge der
Bedienungsmann rasch von einer Mutter zur andern gehen und diese mit bloss leichten Schlägen gegen die Knebelzapfen lösen kann, so dass der Abbau des Deckenschaltisches weit weniger Zeit als bisher beansprucht.
Den wesentlichsten Erfindungsmerkmalen zufolge wird dieses Ziel dadurch erreicht, dass die Mutter auf die Hülse aufgeschweisst ist und unter die Hülse eine erhabene und auf einer ebenen Fussplatte aufsitzende Blechkalotte untergeschweisst ist, deren Aussendurchmesser unter Bildung eines von Krallen der Fussplatte übergreifbaren Abstandes grösser ist als jener der Hülse.
Die Kalottenauflagerung des erfindungsgemässen Fussstückes erbringt den weiteren Vorteil, dass die Belastung des Stieles stets genau axial in die Fussplatte eingeleitet wird, auch dann, wenn diese Fussplatte auf einer unebenen Standfläche eine gewisse Schrägstellung einnimmt.
Einzelmerkmale des Erfindungsgegenstandes gehören bereits zum vorbekannten Stand der Technik, sie sind aber bloss an sich bekannt und wurden bisher nicht in der obengenannten zielführenden Kombination angewendet. So ist beispielsweise aus der brit. Patentschrift Nr. 697, 233 eine Baustütze bekanntgeworden, mit einer hohlen Kalotte, welche die Belastung auf die Fussplatte über einen Durchmesser abträgt, der grösser ist als der Durchmesser des Gewindes, so dass sich die Mutter infolgedessen vergleichsweise schwer drehen lässt. Es ist zwar bei Baustützen auch schon die Verwendung erhabener Kalotten zum Abtragen der Stielbelastung bekannt, doch sind diesen vorbekannten Ausführungsformen die übrigen Erfmdungsmerkmale fremd.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes entspricht der Kalottenradius etwa der Länge der Hülse. Diese Massnahme erweist sich in Anpassung an die zu übertragenden Kräfte als zweckmässig, u. zw. im Hinblick auf die Unebenheiten der Basis, mit denen man bei der Aufstellung von Deckenschaltischen rechnen muss.
Die zur Aufhängung der Fussplatte am Überstand der Blechkalotte dienenden Elemente brauchen im wesentlichen keine Kräfte übertragen, sie dürfen aber mit Rücksicht auf den rauhen Baustellenbetrieb nicht zu feingliedrig sein. Es erweist sich vorteilhaft, bei einer quadratischen Fussplatte vier mit den Krallen versehene Aufhängelaschen anzuordnen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt und wird nachstehend an Hand dieser Zeichnung erläutert. Die einzige Zeichnungsfigur zeigt ausschnittsweise eine untere Ecke eines Deckenschaltisches mit einem in den Stiel des Rahmens eingesteckten Fussstück.
Ein Deckenschaltisch mit einer Anzahl aus Stielen --1--, Holmen --2-- und Streben --3-bestehender Rahmen ist in Anpassung an die jeweilige Raumhöhe des mit der Decke abzuschliessenden Raumes
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der Zeichnung nur zwei Löcher--6 und 7--dargestellt sind.
In das Loch--6--ist ein nicht dargestellter Tragstift gesteckt, auf dem der untere Rand des Stieles --l-- aufsitzt. Das Teilungsmass der Lochreihe beträgt t. Am unteren Ende ist das Innenrohr--5--mit einem aufgerollten Gewinde--8--versehen, das eine Mutter --9-- trägt, die an ihrem Umfang mit drei
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--11-- istBlechkalotte --12-- untergeschweisst, deren Aussendurchmesser unter Bildung eines Abstandes--12'-grösser ist als jener der Hülse Der Radius--R--dieser Blechkalotte--12--entspricht etwa der Länge--L--der Hülse
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Aufhängelaschen--14--,- -12'-- mit einem Spiel derart übergreifen, dass die Fussplatte --13-- während des Transportes unverlierbar an der Hülse--11--angehängt ist,
jedoch in Anpassung an Unebenheiten der Standfläche Schrägstellungen in
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des Deckenschaltisches eine unverlierbare Einheit mit dem Stiel --1--, u. zw. ist im Teilungsabstand t im Stiel --l-- ein Loch--15--vorgesehen ; durch dieses Loch und ein entsprechendes Loch des Innenrohres
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Zum Abnehmen des Deckenschaltisches von der fertigen Decke schlägt der Bedienungsmann im Vorbeigehen am Fussstück--4--leicht im Lösesinn gegen die Knebelzapfen--10--. Dass die Lösekraft verhältnismässig niedrig ist, liegt daran, dass nur der Reibungswiderstand des Gewindes überwunden werden braucht, denn die Punktauflage der Blechkalotte --12-- folgt der Drehung auch bei hoher Belastung praktisch widerstandslos.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fussstück eines Deckenschaltisches mit einem oben mit einer Stecklochreihe und unten mit einem Gewinde versehenen Innenrohr und mit einer mit Knebelzapfen versehenen Mutter auf einer mit einer Fussplatte
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und auf einer ebenen Fussplatte (13) aufsitzende Blechkalotte (12) untergeschweisst ist, deren Aussendurchmesser unter Bildung eines von Krallen (14') der Fussplatte übergreifbaren Abstandes (12') grösser ist als jener der Hülse (11).
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