AT335824B - Verfahren zur herstellung von hakenbolzen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von hakenbolzen

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/72Making machine elements hooks, e.g. crane hooks, railway track spikes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Hakenbolzen mit einer Biegefestigkeit im
Hakenteil, die in etwa der Zugfestigkeit des Verankerungsteiles des Hakenbolzens entspricht. 



   Hakenbolzen der hier in Rede stehenden Art werden hauptsächlich in Bergwerken und Felsenräumen verwendet, wobei beispielsweise als Spreizdübel ausgeführte Haken zum Aufhängen von Lasten, Leitungen,
Kabeln od. dgl. an Stollendecken oder Schachtwänden verwendet werden. Insbesondere wenn man an den Haken
Leitungen für Druckluft oder Flüssigkeiten aufhängt, können derartige Haken sehr grossen Belastungen ausgesetzt werden. Ein gebräuchlicher Typ eines solchen Hakens wird für eine Belastung von 250 kg bemessen, was bei vierfacher Sicherheit bedeutet, dass derselbe 1000 kg Belastung aufnehmen können muss. 



   Derartige Hakenbolzen müssen nicht nur hohe Belastungen aushalten, sondern ausserdem auch sehr billig sein, da sie in sehr grosser Anzahl benötigt werden. Ein einziges Bergwerk benötigt beispielsweise einige
100000 Hakenbolzen pro Jahr. Man verwendet für derartige Hakenbolzen daher einen billigen Stahl, beispielsweise Handelrundeisen 1311, wobei man für den hier interessierenden Typ von Hakenbolzen halbzölliges
Handelsrundeisen verwenden kann, das eine Zugfestigkeit von über 1000 kg hat. Man kann jedoch für den vorgesehenen Zweck einen solchen Stahl nicht einfach zu einem Haken biegen, weil der Haken dabei nicht die erforderliche Biegefestigkeit erhält. Aus Kostengründen will man nicht die nächstgrössere Dimension von
Handelsrundeisen verwenden.

   Man hat deshalb das Problem dadurch gelöst, dass man an einen Zuschnitt aus halbzölligen Handelsrundeisen einen Haken aus Bandeisen anschweisst, der eine Biegefestigkeit besitzt, die der
Zugfestigkeit des Bolzens entspricht. 



   In Fig. l der Zeichnungen ist schematisch angedeutet, wie ein solcher zur Zeit gebräuchlicher Hakenbolzen aussieht. Er hat einen Schaft aus Handelsrundeisen und einen daran angeschweissten Hakenteil aus Flacheisen, in dem eine Nut angebracht ist. In Fig. l ist der Schaft als Expanderbolzen dargestellt, in welchem ein Keil den
Bolzen in einer Felsenwand od. dgl. verkeilt. 



   Auch ein solcher Bolzen ist indessen aus   Herstellungs-und Festigkeitsgründen   wenig zufriedenstellend. Die
Herstellung umfasst viele und relativ aufwendige Arbeitsschritte. Ausserdem muss die Schweissnaht einer genauen
Kontrolle unterzogen werden. 



   Die Erfindung hat zur Aufgabe, die oben genannten Nachteile zu vermeiden und einen Hakenbolzen   od. dgl   mit einer Biegefestigkeit des Hakenteiles hervorzubringen, die im wesentlichen der Zugfestigkeit des
Verankerungsteiles des Hakenbolzens entspricht und einfach und billig herzustellen und verwendbar ist.
Ausserdem soll er ermöglichen, Seile, Ketten, oder andere Befestigungselemente, die zur Aufnahme von Lasten vorgesehen sind, leicht am Haken zu befestigen und verhindern, dass sie sich unabsichtlich von demselben lösen können. 



   Ausgehend von einem Verfahren der eingangs genannten Art wird dies erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Haken aus einem zylindrischen Rohling hergestellt wird, dass man in einer ersten Arbeitsstufe durch
Biegen in kaltem Zustand das zur Bildung des Hakens vorgesehene Ende des Rohlings zu einem im wesentlichen geschlossenen, zweckmässigerweise ovalen Ring biegt, dessen grösste Länge beispielsweise quer zur Längsrichtung des Schaftes verläuft, dass man in einer zweiten Arbeitsstufe ebenfalls durch Bearbeiten in kaltem Zustand das
Material im genannten Ring senkrecht zur Ringebene presst oder walzt, bis ungefähr zum umgebogenen Teil des
Schaftes, so dass der Querschnitt des Rohlings im gepressten Teil nahezu rechteckig wird sowie, dass man gleichzeitig oder in einer dritten Arbeitsstufe das freie Ende des Ovals senkrecht zur Ringebene ausbiegt. 



   Es ist dabei zweckmässig, dass der Ring Querkräften ausgesetzt und somit in seiner Ebene zusammengedrückt wird, wodurch das Ende des Ringes nach dem Ausbiegen oder gleichzeitig hiemit an der Längsachse des Schaftes vorbeiführbar ist. Ferner ist es zweckmässig, wenn das Pressen senkrecht zur Ringebene mit solcher. Kraft erfolgt, dass der ursprüngliche runde Rohling auf seine halbe Dicke zusammengepresst wird. 



   Es hat sich erwiesen, dass man beim erfindungsgemässen Verfahren in zwei oder höchstens vier Arbeitsschritten Hakenbolzen mit einer im Vergleich zu den Haken gemäss Fig. l gleichen oder besseren Festigkeit jedoch zu wesentlich niedrigeren Kosten herstellen kann, wobei man gleichzeitig dem Hakenbolzen eine ansprechende Form geben kann. Eine Kette, ein Seil oder ein anderes Befestigungselement zur Aufnahme von Belastungen lässt sich auch viel einfacher in den Hakenteil des erfindungsgemässen Hakenbolzens einführen als dies bei den bekannten Hakenbolzen dieser Art der Fall ist. Man hat auch die Möglichkeit, falls gewünscht, ein Kettenglied einer lastaufnehmenden Kette über das Ende des erfindungsgemässen Hakenbolzens zu führen und an einer solchen Kette eine Seilwinde oder eine andere Belastung aufzuhängen. 



   Die Erfindung ist nun beispielsweise an Hand der Zeichnungen beschrieben. In diesen   zeigt : Fig. l   einen bekannten Hakenbolzen, Fig. 2 wie der runde Rohling in der ersten Stufe des erfindungsgemässen Verfahrens geformt wird, Fig. 3 die Form des Rohlings nach Durchführung des zweiten erfindungsgemässen Arbeitsschrittes und Fig. 4 den fertigen Hakenbolzen nach Durchführung des dritten und vierten Schrittes des   erfindungsgemässen   Verfahrens. 



   Wie aus Fig. 2 hervorgeht, hat man dort in einem ersten Arbeitsschritt einen runden Rohling zu einem Hakenteil in Form eines im wesentlichen geschlossenen Ringes geformt, der quer zur Längsrichtung des Schaftes etwas oval gemacht wurde. Der Ring ist in den Zeichnungen   mit--6--bezeichnet   und besitzt, wie aus der neben der Fig. 2 gezeigten Querschnittsdarstellung hervorgeht, einen runden Querschnitt--7--. Beim 

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