AT335666B - Elektroflaschenzug mit einem mehrstufigen planetengetriebe - Google Patents

Elektroflaschenzug mit einem mehrstufigen planetengetriebe

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AT335666B
AT335666B AT12572A AT12572A AT335666B AT 335666 B AT335666 B AT 335666B AT 12572 A AT12572 A AT 12572A AT 12572 A AT12572 A AT 12572A AT 335666 B AT335666 B AT 335666B
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Austria
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gear
cable drum
stage
output stage
cover
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AT12572A
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Inventio Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D3/00Portable or mobile lifting or hauling appliances
    • B66D3/18Power-operated hoists
    • B66D3/20Power-operated hoists with driving motor, e.g. electric motor, and drum or barrel contained in a common housing
    • B66D3/22Power-operated hoists with driving motor, e.g. electric motor, and drum or barrel contained in a common housing with variable-speed gearings between driving motor and drum or barrel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Elektroflaschenzug mit einem mehrstufigen Planetengetriebe, das in ein durch einen Getriebedeckel abgeschlossenes Getriebegehäuse ragt, einer hohlzylinderförmigen Seiltrommel und einer, einen Antriebsmotor mit allfällig angebautem Feingangantrieb und eine Bremseinrichtung aufweisenden
Antriebseinrichtung, wobei das Planetengetriebe und die Antriebseinrichtung an den beidseitig eines die
Seiltrommel teilweise abgeckenden Deckmantels angeordneten Tragflanschen befestigt sind, das Getriebegehäuse mit einem der Tragflansche fest verbunden ist, die Planetenräder der Endstufe an einem mit der Seiltrommel fest verbundenen Mitnehmer gelagert sind, und der Zahnkranz der Endstufe mit dem Getriebegehäuse fest verbunden ist, sowie der die Anfangsstufe antreibende Antriebsmotor an dem der Getriebeseite gegenüberliegenden
Tragflansch befestigt ist. 



   Es sind bereits mehrere Konstruktionen derartiger, für grosse Förderlasten gebaute Elektroflaschenzüge bekannt. Bei den meisten dieser Konstruktionen sind das im allgemeinen zweistufige Plantengetriebe und der mit einer Bremse und allfälligem Feingangantrieb versehene Antriebsmotor je an einem der beiden Tragflansche ausserhalb der Seiltrommel angeordnet. Bei einer bekannten Konstruktion mit dreistufigem Planetengetriebe sind die ersten beiden Getriebestufen mit dem Antriebsmotor am einen Tragflansch und die Endstufe am andern
Tragflansch je ausserhalb der Seiltrommel angeordnet, wobei der Mitnehmer der Endstufe, an dem die
Planetenräder gelagert sind, an der Seiltrommel befestigt ist.

   Bei einer weiteren bekannten Konstruktion, die die letztgenannten Merkmale, die sich darauf beziehen, dass der Mitnehmer der Endstufe, an dem die Planetenräder gelagert sind, an der Seiltrommel befestigt ist, aufweist, haust der Antriebsmotor samt Feingangsgetriebe ganz in der Seiltrommel. Hiebei ist das Planetengetriebe mit Bremse an einem Tragflansch angebaut, am andern
Tragflansch hingegen sitzt der Transformator samt Gleichrichtereinheit. 



   Eine andere bekannte Ausführung zeigt bereits eine Innenlagerung der Seiltrommel. Dabei stützt sich die eine Seiltrommellagerung auf einem Flanschlagerschild des in die Seiltrommel hineinragenden Antriebsmotor ab. 



   Diese Konstruktionen ergeben eine sehr grosse Baulänge des Elektroflaschenzuges, was den Anwendungsbereich stark einschränkt. 



   Zur Verkürzung der Baulänge wurde bei Elektroflaschenzügen mit zweistufigem Planetengetriebe schon vorgeschlagen, den Antriebsmotor so gegen die Seiltrommel zu schieben, dass der trommelseitige Lagerschild vollständig in das Innere derselben zu liegen kommt. Diese im Prinzip vorteilhafte Konstruktion ergibt aber keine wesentliche Verkürzung der Gesamtbaulänge. 



   Eine wesentliche Verkürzung der Baulänge wurde bei einer andern bekannten Konstruktion dadurch erreicht, dass der ganze Antriebsmotor samt Bremse in das Innere der Seiltrommel verlegt wurde. Diese
Anordnung bewirkt nun aber wieder andere Nachteile. Der Antriebsmotor ist schwer zugänglich. Damit er für
Reparaturen wenigstens ohne grössere Schwierigkeiten ausgebaut werden kann, muss die Seiltrommel mit einem
Aussenlager versehen sein. Derartige, als Rollenlager ausgebildete Aussenlager grossen Durchmessers sind sehr teuer. Ein weiteres Problem bildet bei dieser Anordnung die Motorkühlung und der Anbau eines
Feingangantriebes. 



   Es ist ferner ein Elektroflaschenzug mit sehr grosser Seiltrommel bekannt, bei dem der Antriebsmotor und das Planetengetriebe im Inneren der Seiltrommel angeordnet sind. Das Getriebegehäuse ist dabei am Motorgehäuse befestigt. Motor und Getriebe sind praktisch unzugänglich. Die Anwendung dieser Konstruktion beschränkt sich auf Elektroflaschenzüge mit grosser Seiltrommel ohne Feingangantrieb. 



   Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines preisgünstigen Elektroflaschenzuges in möglichst gedrängter Bauweise mit gut zugänglicher Anordnung von Antriebsmotor, Getriebe und Bremse, bei dem eine Aussenlagerung mit grossen Rollenlagern vermieden wird und der Anbau eines Feingangantriebes ohne Schwierigkeiten erfolgen kann. 



   Diese Aufgabe wird beim erfindungsgemässen Elektroflaschenzug dadurch gelöst, dass die Anfangsstufe oder - Stufen des Planetengetriebes innerhalb der Seiltrommel zwischen den beiden Tragflanschen und die Endstufe innerhalb einer über den einen Tragflansch hinausragenden, mit Ausschnitten für den Durchtritt der zugehörigen   Planetenräder   versehenen Seiltrommelverlängerung angeordnet sind, wobei der Zahnkranz der Anfangsstufe bzw. die Zahnkränze der Anfangsstufen an der Innenfläche der Seiltrommel mit dieser mitdrehend befestigt ist bzw. sind. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel eines Elektroflaschenzuges gemäss der Erfindung dargestellt, welches im folgenden näher erläutert wird. Es zeigen : Fig. 1 einen Längsschnitt eines Elektroflaschenzuges und Fig. 2 in einem Bild vereinigt, die Ansicht A und die Querschnitte nach den Schnittlinien B-B, C-C und D-D des Elektroflaschenzuges der Fig. 1. 



   In den Zeichnungen ist   mit--l--eine hohizylinderförmige   Seiltrommel bezeichnet, auf der ein Seil   --2--   aufgewickelt ist. Mit--3 und   4--sind   zwei beidseitig eines die Seiltrommel--l--teilweise abdeckenden Deckmantels--5--angeordnete Tragflansche bezeichnet. Am linken   Tragflansch--3--ist   ein   Antriebsmotor--6--mit   einem speziellen, in das Innere der Seiltrommel--l--hineinragenden Flansch-Lagerschild--6. 1-- befestigt. Der Flansch-Lagerschild--6. 1-- ist derart geformt, dass auch ein Teil des   Statorgehäuses--6. 2-- des Antriebsmotors--6--in   die Seiltrommel--l--hineinragt, wobei aber die nicht dargestellten Motor-Anschlussklemmen von aussen gut zugänglich bleiben.

   Auf der dem Flansch-Lagerschild 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   --6. 1--   gegenüberliegenden Seite besitzt der Antriebsmotor --6-- eine bekannte elektromagnetische Scheibenbremse--6. 3--. 
 EMI2.1 
    --7-- befestigt,Deckel-1. 2- abgeschlossen   ist. 



     Mit-11-ist   die erste   mit-12-die   zweite und   mit-13-die   dritte Stufe eines dreistufigen Planetengetriebes bezeichnet. Die drei Getriebestufen--11, 12,   13-- bestehen je   aus einem Sonnenritzel 
 EMI2.2 
 der Seiltrommel--l--zwischen den beiden Tragflanschen--3, 4--angeordnet. Die dritte Getriebestufe   --13-- bildet   die Endstufe und ist im Getriebegehäuse --7-- untergebracht. 



   Mit--14--ist eine elastische Kupplung bezeichnet. Die eine   Kupplungshälfte--14. 1-- ist   auf dem in 
 EMI2.3 
 Getriebegehäusedeckel dienenden Stegplatte-16-und anderseits im Ende einer zweiten Getriebewelle --17-- gelagert ist. Auf der Getriebewelle --15-- ist das Sonnenritzel --11.1-- der ersten Getriebestufe 
 EMI2.4 
    befestigt--11. 3--   fest verbunden. Ferner ist auf dieser Getriebewelle auch der Mitnehmer--12. 3-- über ein Kugellager abgestützt. Die   Zahnkränze --11. 4, 12. 4-- der   ersten beiden Getriebestufen-11, 12-sind an der Innenfläche der Seiltrommel--l--mit dieser mitdrehend befestigt. 



   Auf der Getriebewelle --17-- ist der Mitnehmer--12. 3-- der zweiten Getriebestufe--12--, sowie das   Sonnenritzel--13. 1--   der dritten Getriebestufe --13-- befestigt. Diese   Getriebewelle --17-- ist   einerseits mittels eines Pendelrollenlagers im Getriebedeckel--7. 1-- und anderseits über ein Kugellager in dem mit der Seiltrommel --11-- fest verbundenen Mitnehmer-13. 3- der dritten Getriebestufe-13- 
 EMI2.5 
 
2--Deckel--1. 2-- ebenfalls als Mitnehmer für die dritte Getriebestufe --13-- dient. Der Zahnkranz--13. 4-der   Getriebestufe--13--ist   am Getriebegehäuse --7-- befestigt. Für den Durchtritt der Planetenräder --13. 2-- ist die Seiltrommelverlängerung --1.1-- mit Ausschnitten --1.11-- versehen. 



   Der durch die   Stegplatte--16--,   die Seiltrommel das   Getriebegehäuse --7-- und   den   Getriebedeckel--7. 1-- begrenzte   Raum enthält Schmieröl und ist entsprechend durch einen zwichen dem feststehenden   Getriebegehäuse --7-- und   der drehbaren Seiltrommel--l--angeordneten Dichtungsring   --18--,   sowie durch Lagerdichtungen--19--abgedichtet. 



   Die beschriebene Anordnung gestattet, unter Beibehaltung einer guten Zugänglichkeit von Antriebsmotor --6--, Scheibenbremse --6.3-- und Planetengetriebe-11, 12, 13-die Baulänge des Elektroflaschenzuges auf ein Minimum zu reduzieren, wobei die Lagerung der Seiltrommel --1-- unter Vermeidung von grossen, teuren Aussen-Rollenlagern, durch kleine, billigere Innen-Pendelrollenlager erfolgt. Der Anbau eines Feingangantriebes ist ohne Schwierigkeit auf übliche Art möglich, indem dieser an die Scheibenbremse 
 EMI2.6 
 oder auch mehr als zwei Stufen vorgesehen sein. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Elektroflaschenzug mit einem mehrstufigen Planetengetriebe, das in ein durch einen Getriebedeckel abgeschlossenes Getriebegehäuse ragt, einer hohlzylinderförmigen Seiltrommel und einer, einen Antriebsmotor mit allfällig angebautem Feingangantrieb und eine Bremseinrichtung aufweisenden Antriebseinrichtung, wobei das <Desc/Clms Page number 3> Planetengetriebe und die Antriebseinrichtung an den beidseitig eines die Seiltrommel teilweise abdeckenden Deckmantels angeordneten Tragflanschen befestigt sind, das Getriebegehäuse mit einem der Tragflansche fest verbunden ist, die Planetenräder der Endstufe an einem mit der Seiltrommel fest verbundenen Mitnehmer gelagert sind,
    und der Zahnkranz der Endstufe mit dem Getriebegehäuse fest verbunden ist sowie der die Anfangsstufe antreibende Antriebsmotor an dem der Getriebeseite gegenüberliegenden Tragflansch befestigt ist, EMI3.1 (11,12, 13} innerhalb der Seiltrommel (1) zwischen den beiden Tragflanschen (3,4) und die Endstufe (13) innerhalb einer über den einen Tragflansch (4) hinausragenden, mit Ausschnitten (1. 11) für den Durchtritt der zugehörigen Planetenräder (13. 2) versehenen Seiltrommelverlängerung (1. 1) angeordnet sind, wobei der Zahnkranz der Anfangsstufe bzw. die Zahnkränze (11. 4, 12. 4) der Anfangsstufen (11,12) an der Innenfläche der EMI3.2 Antriebsmotors (6), und anderseits über einen an der Seiltrommelverlängerung (1. 1) angeordneten Deckel (1. 2) am Getriebedeckel (7. 1) gelagert ist.
    3. Elektroflaschenzug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Planetenräder (13. 2) der Endstufe (13) in dem zur Lagerung der Seiltrommel (1) dienenden Deckel (1. 2) einerseits und in dem mit der Seiltrommel (1) fest verbundenen Mitnehmer (13. 3) der Endstufe (13) anderseits gelagert sind. EMI3.3 Sonnenritzel (13. 1) der Endstufe (13) auf einer Getriebewelle (17) befestigt ist, die im Getriebedeckel (7. 1) und im Mitnehmer (13. 3) der Endstufe (13) gelagert ist. EMI3.4 Planetengetriebe drei Getriebestufen (11,12, 13) besitzt, wobei das Sonnenritzel (12. 1) und der Mitnehmer (12. 3) der zweiten Getriebestufe (12) auf der Getriebewelle (15) der ersten Getriebestufe (11) drehbar gelagert sind.
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