AT335641B - Vorrichtung zum elektroschlacken umschmelzen von verzehrbaren elektroden zu blocken - Google Patents
Vorrichtung zum elektroschlacken umschmelzen von verzehrbaren elektroden zu blockenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D23/00—Casting processes not provided for in groups B22D1/00 - B22D21/00
- B22D23/06—Melting-down metal, e.g. metal particles, in the mould
- B22D23/10—Electroslag casting
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Elektroschlacken-Umschmelzen von verzehrbaren Elektroden zu Blöcken, mit einem Ständer, einem längs desselben verschiebbaren Elektrodenhalter für eine Hauptelektrode, einer kühlbaren auf eine kühlbare Bodenplatte aufstellbaren Kokille und einer die Bodenplatte durchsetzenden, gegen diese elektrisch isolierten Zusatzelektrode. Bei einer bekanntgewordenen Vorrichtung dieser Art (z. B. USA-Patentschrift Nr. 3, 677, 323) wird eine verzehrbare Elektrode in einer Kokille umgeschmolzen, die einen trichterförmigen Oberteil und einen den Formhohlraum umschliessenden, engeren Unterteil aufweist. Zum Einleiten eines Umschmelzprozesses wird ein Anfahrstück verwendet, das entweder auf die Elektrode aufgeschweisst oder in den Kokillenunterteil eingeführt ist. In beiden Fällen liegt das Anfahrstück mit der Elektrode elektrisch in Reihe, so dass auch die letztere überflüssig erwärmt wird. Überdies bedeutet sowohl das Aufschweissen von Anfahrstücken auf eine Elektrode als auch das Abtrennen solcher oder in der Kokille aufgestellter Anfahrstücke von dem hergestellten Block eine zusätzliche Arbeit. Ziel der Erfindung ist die Vermeidung jeder Arbeit, die mit der Herstellung der Blöcke nicht in unmittelbarem Zusammenhang steht, und der Reihenschaltung von Haupt- und Zusatzelektrode zu Beginn eines Umschmelzprozesses. Dieses Ziel ist mit einer Vorrichtung des eingangs umrissenen Aufbaues erreichbar, bei welcher erfindungsgemäss die verzehrbare, mittels einer Vorschubvorrichtung bewegbare Zusatzelektrode dauernd an einen Pol einer Stromquelle angeschlossen ist, wogegen der andere Pol der Stromquelle mit Hilfe eines Umschalters wahlweise mit der vorzugsweise mit einer Isolierung gegenüber der Bodenplatte elektrisch isolierten Kokille oder der Hauptelektrode verbindbar ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist eine zum Abschneiden der Zusatzelektrode bestimmte Schneidvorrichtung vorgesehen, die in den bzw. aus dem Raum zwischen Bodenplatte und Vorschubvorrichtung für die Zusatzelektrode bewegbar ist. Die Erfindung ist im folgenden an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform näher erläutert, die in der Zeichnung veranschaulicht ist. Die Zeichnung zeigt eine erfmdungsgemässe Vorrichtung teils in Seitenansicht, teils im Schnitt. Die dargestellte Vorrichtung weist einen Ständer--l--sowie einen entlang desselben auf-und abwärts verschiebbaren Schlitten --2-- auf, von dem ein Elektrodenhalter --3-- seitlich absteht. Der Elektrodenhalter --3-- dient zum Abstützen einer verzehrbaren Hauptelektrode--4--. Unterhalb des Elektrodenhalters--3--bzw. der Hauptelektrode--4--ist eine kühlbare Bodenplatte --6-- angeordnet, EMI1.1 --5-- gegeneinanderZusatzelektrode--9--durchsetzt. Mittels einer unterhalb der Bodenplatte --6-- angebrachten Vorschubrichtung--10--kann die Zusatzelektrode--9--gehoben oder gesenkt werden. Zur Versorgung der Vorrichtung dient eine Stromquelle mit zwei Polen, z. B. ein Einphasentransformator--13--. Die eine Sekundärklemme dieses Transformators--13--ist dauernd mit der Zusatzelektrode--9--verbunden, wogegen die andere Sekundärklemme über einen Umschalter--14--wahlweise mit der Kokille--5--oder mit der Hauptelektrode--4--verbindbar ist. In dem Raum zwischen der Bodenplatte--6--und der EMI1.2 Die beschriebene Vorrichtung erlaubt nachstehend beschriebene Betriebsweise. Nach dem Einbau einer Haupt- und einer Zusatzelektrode wird in den Kokillenhohlraum--A--flüssige Schlacke eingegossen, die dort ein Schlackenbad--12--bildet, in das die vorerst angehobene Hauptelektrode--4--nicht eintaucht. Der Umschalter wird in jene Stellung gebracht, in welcher die Kokille--5--an die Stromquelle--13-angeschlossen ist. Wegen der Isolierung--7--der Kokille--5--gegenüber der Bodenplatte--6--und der letzteren gegenüber der Zusatzelektrode--9--fliesst Strom nur zwischen dieser Elektrode und der Kokille. Es wird demnach eine an die Bodenplatte grenzende und bis an die Kokille reichende Schicht des Schlackenbades wirksam erwärmt, und die Zusatzelektrode abgeschmolzen, so dass sehr bald ein die Bodenplatte zur Gänze bedeckendes Metallbad --15-- entsteht. Sobald dieses Metallbad--15--eine ausreichende Tiefe erreicht hat, wird die Hauptelektrode--4--in das Schlackenbad abgesenkt und der Umschalter--14--umgelegt, EMI1.3 Hauptelektrode--4--, die abschmilzt und den wesentlichen Anteil der zur Herstellung des Blockes erforderlichen Metallmenge liefert. Die Zusatzelektrode--9--schmilzt in den Block sicher und ohne abträgliche Änderung des Gefüges ein, was immer dann erwünscht ist, wenn der herzustellende Block einen Ansatz haben soll. Mit erfindungsgemässen Vorrichtungen können daher mit Ansätzen versehene Blöcke hergestellt werden, die für Werkstücke bestimmt sind, welche hohen Anforderungen genügen müssen. Zu solchen Werkstücken zählen beispielsweise Walzen für Walzwerke, Gehäusedeckel für Kraft- und Arbeitsmaschinen, Deckel für Reaktionsgefässe od. dgl., die bisher geschmiedet oder zusammengeschweisst werden mussten.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Elektroschlacken-Umschmelzen von verzehrbaren Elektroden zu Blöcken, mit einem Ständer, einem längs desselben verschiebbaren Elektrodenhalter für eine Hauptelektrode, einer kühlbaren auf eine kühlbare Bodenplatte aufstellbaren Kokille und einer die Bodenplatte durchsetzenden, gegen diese elektrisch EMI2.1 Vorschubvorrichtung (10) bewegbare Zusatzelektrode (9) dauernd an einen Pol einer Stromquelle (13) angeschlossen ist, wogegen der andere Pol der Stromquelle (13) mit Hilfe eines Umschalters (14) wahlweise mit der vorzugsweise mit einer Isolierung (7) gegenüber der Bodenplatte (6) elektrisch isolierten Kokille (5) oder der Hauptelektrode (4) verbindbar ist.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zum Abschneiden der Zusatzelektrode bestimmte Schneidvorrichtung (11), die in den bzw. aus dem Raum zwischen Bodenplatte (6) und Vorschubvorrichtung (10) für die Zusatzelektrode bewegbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT234974A AT335641B (de) | 1974-03-21 | 1974-03-21 | Vorrichtung zum elektroschlacken umschmelzen von verzehrbaren elektroden zu blocken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT234974A AT335641B (de) | 1974-03-21 | 1974-03-21 | Vorrichtung zum elektroschlacken umschmelzen von verzehrbaren elektroden zu blocken |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA234974A ATA234974A (de) | 1976-07-15 |
| AT335641B true AT335641B (de) | 1977-03-25 |
Family
ID=3532689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT234974A AT335641B (de) | 1974-03-21 | 1974-03-21 | Vorrichtung zum elektroschlacken umschmelzen von verzehrbaren elektroden zu blocken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT335641B (de) |
-
1974
- 1974-03-21 AT AT234974A patent/AT335641B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA234974A (de) | 1976-07-15 |
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