AT332575B - Anlage zum elektroschlacken-umschmelzen von metallen zu massiven oder hohlen blocken - Google Patents

Anlage zum elektroschlacken-umschmelzen von metallen zu massiven oder hohlen blocken

Info

Publication number
AT332575B
AT332575B AT363873A AT363873A AT332575B AT 332575 B AT332575 B AT 332575B AT 363873 A AT363873 A AT 363873A AT 363873 A AT363873 A AT 363873A AT 332575 B AT332575 B AT 332575B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
electrodes
solid
slag
metals
plant
Prior art date
Application number
AT363873A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA363873A (de
Inventor
Jury Pavlovich Shtanko
Vitaly Mikhailovich Baglai
Boris Izrailevich Medovar
Leonid Mikhailovich Stupak
Georgy Anatolievich Pavliichuk
Alexei Georgievich Bogachenko
Original Assignee
Inst Elektroswarki Patona
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Inst Elektroswarki Patona filed Critical Inst Elektroswarki Patona
Priority to AT363873A priority Critical patent/AT332575B/de
Priority to AT74076A priority patent/AT340076B/de
Priority to AT7407673A priority patent/ATA74076A/de
Publication of ATA363873A publication Critical patent/ATA363873A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT332575B publication Critical patent/AT332575B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D23/00Casting processes not provided for in groups B22D1/00 - B22D21/00
    • B22D23/06Melting-down metal, e.g. metal particles, in the mould
    • B22D23/10Electroslag casting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 h.Durchlaufkokille ausgebildete Kokille angeordnet, der mit einem   Kanal --15-- zum   Zuführen geschmolzener Schlacke in die vor Beginn eines Umschmelzprozesses aufgesetzte Kokille sowie mit einer Einrichtung zur fallweisen Befestigung eines   Trichters--14--od. dgl. versehen   ist, in den die Schlacke eingegossen wird. 



   Sowohl die Kokille als auch der Kokillenboden sind kühlbar. In der Kokillenwandung ist ein Geber   --16-- für   den Spiegelstand des in der Kokille entstehenden Metallbades sowie eine mit einem Graphitstopfen --19-- verschliessbare Öffnung --18-- zum Ablassen des das Metallbad überschichtenden Schlackenbades - angebracht. Unterhalb der   Ablassöffnung--18-ist   eine Rinne --20-- für die in ein Gefäss   - 21-abfliessende   Schlacke vorgesehen. 
 EMI2.2 
 kreisrund, rechteckig oder quadratisch verlaufen kann, wobei jede der einen Gruppe zugehörige Elektrode zwischen zwei Elektroden der andern Gruppe liegt. 



   Die Anlage nach Fig. 1 ist überdies zum Giessen von Hohlblöcken bestimmt und deshalb besteht die   Durchlaufkokille-5-aus   einem   Mantel --51-- und   einem an diesem beispielsweise mit Streben-53- (Fig. 2) befestigten   Dorn--52--.   



   Fig. 2 lässt einen kreisringförmigen Kokillenhohlraum erkennen, in dem in gleichen Winkelabständen sechs 
 EMI2.3 
 gestaltsgleichen, um 600 versetzten Dreieckes. Die Elektroden der Gruppe--a-und die Elektroden der   Gruppe--b--sind   über je eine flexible   Leitung--24--an   die   Klemme--25a   bzw.   25b--der   Niederspannungswicklung eines Einphasentransformators--26--angeschlossen. Diese Transformatorwicklung 
 EMI2.4 
 wohlbestimmte Potentiale festzulegen. 



   Der Kokillenhohlraum nach Fig. 3 ist im Querschnitt rechteckig,   u. zw.   beträgt das Seitenverhältnis etwa
3   : 1.   Beim Erschmelzen von Blöcken mit von der Quadratform wesentlich abweichendem Querschnitt empfiehlt sich die Verwendung von vier verzehrbaren Elektroden mit dem Blockquerschnitt angepasstem Querschnitt. Jede
Gruppe besteht aus einander diagonal gegenüberliegenden Elektroden und ist an jeweils eine der beiden Transformatorklemmen verbunden. Eine Schmal- und eine Breitseite jeder Elektrode steht einer Schmal- bzw. einer Breitseite einer anders gepolten Elektrode gegenüber. Auf diese Weise lässt sich auch bei solchen Elektrodengestalten und-anordnungen ein weitgehend gleichmässiges Abschmelzen sämtlicher Elektroden erreichen.

   Fig. 4 veranschaulicht die Anordnung und Schaltung von vier verzehrbaren runden Elektroden, die am einfachsten ist und sich beim Erschmelzen massiver Blöcke kreisrunden oder quadratischen Querschnittes gut bewährt hat. 



   Fig. 5 zeigt eine der Fig. 2 entsprechende Anordnung von sechs verzehrbaren Elektroden, wobei das ebenfalls mit dieser Figur übereinstimmende Schaltschema weggelassen ist. 



   Die freien Abstände zwischen benachbarten Elektroden --7a1,7b1-- usw. betragen fast das Doppelte der Elektrodendurchmesser. In den Zwischenräumen ist je eine zylindrische oder prismatische Stange--37-angeordnet. Diese aus demselben Material wie die verzehrbaren Elektroden bestehenden und gegenüber diesen isoliert gehalterten Stangen schmelzen in dem Schlackenbad, in das sie eintauchen. Die hiezu erforderliche Wärme wird dem Bad entnommen, dessen Temperatur hiedurch örtlich begrenzt wird. Wegen des grösseren Abstandes zwischen benachbarten Elektroden steht im Elektrodenhalter mehr Raum zum Unterbringen der elektrischen Anschlüsse zur Verfügung und weil die Stangen einfach isoliert eingesetzt sind, benötigen sie keine Anschlüsse, so dass deren Gewicht entfällt.

   Die Anordnung von verzehrbaren Stangen gestattet ferner in einfachster Weise, in dem Schlackenbad pro Zeiteinheit mehr Metall umzuschmelzen, ohne die unterschiedlich gepolten Elektroden zu nahe aneinander zu rücken und hiedurch das Bad zu überhitzen. Wie die Erfahrung gezeigt hat, kann das Gewicht der Stangen 10 bis 50% des Gesamtgewichtes der Elektroden betragen, es kann also bis zu 50% des Blockgewichtes aus Stangen erschmolzen werden. In allen Fällen soll jedoch der freie Elektrodenabstand nicht weniger als das 0, 1- und nicht mehr als das 2-fache der Elektrodenstärke betragen, die in Umfangsrichtung der Ringfigur vorhanden ist. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Ein Umschmelzprozess sei an Hand der Fig. 1 kurz beschrieben. 



   Der Koldllenuntersatz--13--wird gegenüber dem   Elektrodenhalter--22--so   orientiert, dass sein   Kanal--15--zwischen   benachbarte Elektroden zu liegen kommt. An dem Kokillenuntersatz,   z. B.   in einer 
 EMI3.1 
 aufgesetzt und der Elektrodenhalter wird so weit abgesenkt, bis die Enden der Elektroden in einem der ungefähren Tiefe des Schlackenbades entsprechenden Bodenabstand liegen, worauf der Transformator--26-eingeschaltet und Schlacke eingegossen wird, bis durch die Elektroden Strom fliesst. Das von den Elektroden 
 EMI3.2 
 Längenzunahme pro Zeiteinheit entsprechenden mittleren Geschwindigkeit. Die pro Zeiteinheit abschmelzende Metallmenge wird von der zugeführten elektrischen Leistung bestimmt.

   Nachdem der Block seine vorgeschriebene Höhe erreicht hat wird die elektrische Leistung zunächst verringert, um das Schwinden des erstarrenden oberen Blockteiles unter Kontrolle zu halten, und dann wird der Transformator abgeschaltet. Anschliessend wird der Stopfen--19--herausgeschlagen und die Schlacke fliesst in das   Gefäss--21--ab.   Dabei wird die Kokille   --5--   leicht angehoben, um ein Festklemmen des sich nach unten verjüngenden   Kernes--52--   
 EMI3.3 
 



   Es sei erwähnt, dass in Anlagen nach Fig. 1 das Schlackenbad auch durch Schmelzen der in fester Form eingebrachten Schlackenbestandteile hergestellt werden kann. 



   Zum Abziehen der Schlacke nach beendetem Erschmelzen von Blöcken, deren Höhe etwa ihren Querschnittsabmessungen entspricht oder kleiner ist, kann vorteilhaft ein Heber verwendet werden. Dieser Heber (Fig. 6) besteht aus einer   Kammer--40--,   von der ein L-förmig gebogener, in das Schlackenbad eintauchbarer   Rohrschenkel --39-- ein   aufwärts gerichteter   Saugansatz--43--und   ein abwärts gerichteter Rohrschenkel --41-- ausgeht. Das in die Kammer vorragende Ende des   Schenkels--41-ist   mit einer dünnen Platte 
 EMI3.4 
 1500 mm Durchmesser 80 bis 100 mm über dem Metallbadspiegel liegt. 



   Sodann wird mittels einer Saugvorrichtung flüssige Schlacke angesaugt, die in die Kammer eintritt, die   Platte--42--schmilzt   und durch den   Schenkel--41--in   einen   Behälter--21--abiliesst.   Die über dem Metallbadspiegel verbleibende Schlackenschicht erstarrt praktisch gleichzeitig mit dem Metallbad und verhindert den Zutritt von Luftsauerstoff. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Anlage zum Elektroschlacken-Umschmelzen von Metallen zu massiven oder hohlen Blöcken, mit einer kühlbaren, auf einen Untersatz aufsetzbaren Kokille, mit einem Elektrodenhalter zur Befestigung einer geraden Anzahl von verzehrbaren Elektroden, mindestens jedoch von vier solchen Elektroden, die in zwei je die halbe Anzahl von Elektroden enthaltende Gruppen zusammengefasst sind, von denen jede an eine Klemme eines Einphasentransformators angeschlossen ist, und mit einem Ständer, an dem die Kokille und/oder der Elektrodenhalter befestigt und mittels eines Antriebes verschiebbar sind bzw. ist,   dadurch gekenn-   zeichnet, dass benachbarte   (7ai, 7bi   bzw. 7b2 ;

   7a2, 7b2 bzw.   7b3 ;   7a3, 7b3 bzw.   7bi)   der in einer Ringfigur angeordneten, verzehrbaren Elektroden (7) an verschiedene Klemmen (25a, 25b) des Einphasentransformators (26) angeschlossen sind. 
 EMI3.5 


Claims (1)

  1. Material wie die Elektroden angeordnet sind, wobei diese Stangen gegenüber den Elektroden isoliert gehaltert sind. EMI3.6
AT363873A 1973-04-24 1973-04-24 Anlage zum elektroschlacken-umschmelzen von metallen zu massiven oder hohlen blocken AT332575B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT363873A AT332575B (de) 1973-04-24 1973-04-24 Anlage zum elektroschlacken-umschmelzen von metallen zu massiven oder hohlen blocken
AT74076A AT340076B (de) 1973-04-24 1973-04-24 Anlage zum elektroschlacken-umschmelzen von verzehrbaren elektroden und gegebenenfalls zusatzlichen metallstaben zu hohlblocken
AT7407673A ATA74076A (de) 1973-04-24 1973-04-24 Anlage zum elektroschlacken-umschmelzen von verzehrbaren elektroden und gegebenenfalls zusatzlichen metallstaben zu hohlblocken

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT363873A AT332575B (de) 1973-04-24 1973-04-24 Anlage zum elektroschlacken-umschmelzen von metallen zu massiven oder hohlen blocken

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA363873A ATA363873A (de) 1976-01-15
AT332575B true AT332575B (de) 1976-10-11

Family

ID=3553282

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT363873A AT332575B (de) 1973-04-24 1973-04-24 Anlage zum elektroschlacken-umschmelzen von metallen zu massiven oder hohlen blocken
AT74076A AT340076B (de) 1973-04-24 1973-04-24 Anlage zum elektroschlacken-umschmelzen von verzehrbaren elektroden und gegebenenfalls zusatzlichen metallstaben zu hohlblocken

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT74076A AT340076B (de) 1973-04-24 1973-04-24 Anlage zum elektroschlacken-umschmelzen von verzehrbaren elektroden und gegebenenfalls zusatzlichen metallstaben zu hohlblocken

Country Status (1)

Country Link
AT (2) AT332575B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT340076B (de) 1977-11-25
ATA363873A (de) 1976-01-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE307225C (de)
DE2950890C2 (de)
AT332575B (de) Anlage zum elektroschlacken-umschmelzen von metallen zu massiven oder hohlen blocken
DE1964052C3 (de) Vorrichtung zum Elektroschlackenumschmelzen von Metallen, insbesondere von Stählen
DE1483646A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Gussbloecken,vorzugsweise Stahlbloecken
DE2355249A1 (de) Blockgussform, insbesondere zum blockguss beim elektroschlackefeinen
DE638470C (de) Selbstbackende Grosselektrode
DE69124123T2 (de) Induktionsbeheizter Ofen für das Schmelzen von Metall
DE549709C (de) Verfahren zum Betrieb eisenloser Induktionsoefen
DE2632863C2 (de) Einrichtung zur Herstellung von großtonnagigen Metallblöcken durch Elektroschlackenumschmelzen
DE2926695C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Gußstücken mit vergrößertem Querschnitt des Endteils durch Elektroschlackegießen von Metalls und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE1583889C3 (de) Gekühlter Boden eines Schlackenbehälters für das Elektroschlacke-Umschmelzverfahren
DE564693C (de) Spulenanordnung fuer Hochfrequenz-Induktionsoefen
DE321034C (de) Verfahren zur Beseitigung von Schlackeneinschluessen und Gasen aus normal fertiggestelltem Eisen oder Stahl
AT343827B (de) Anlage zum herstellen von blocken durch elektroschlacken-umschmelzen einer oder mehrerer verzehrbarer elektroden
DE2215860C3 (de) Elektroschlacke-U mschmelzanlage zum Umschmelzen von selbstverzehrenden Elektroden
DE2257104B2 (de) Einrichtung zum Elektroschlackeschmelzen von Formblöcken
AT306938B (de) Anlage zum Elektroschlacken-Umschmelzen von Metallen und Legierungren
DE2321446C3 (de) Verfahren zum Elektroschlacke-Umschmelzen
DE1952010B2 (de) Anlage zum elektroschlacke-giessen hohler metallbloecke
DE326409C (de) Elektrischer Lichtbogenofen mit Widerstandshilfsheizung durch im Ofenboden angebrachte Polplatten
AT358750B (de) Elektrodenschlacken-umschmelzvorrichtung zum herstellen von bloecken aus nacheinander abge- schmolzenen elektroden
DE2044571C3 (de) Elektrische Widerstandsbeheizung zum Warmhalten und Überhitzen von Metallschmelzbädern, insbesondere Leichtmetallschmelzbädern
DE521296C (de) Signalvorrichtung fuer Schmelzoefen
AT316027B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Metallblöcken rechteckigen Querschnittes, insbesondere von Brammen, durch Elektroschlackeumschmelzen

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee