AT335545B - Kabelendverschluss - Google Patents

Kabelendverschluss

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AT335545B
AT335545B AT389174A AT389174A AT335545B AT 335545 B AT335545 B AT 335545B AT 389174 A AT389174 A AT 389174A AT 389174 A AT389174 A AT 389174A AT 335545 B AT335545 B AT 335545B
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Felten & Guilleaume Kabelwerk
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf einen Endverschluss aus Kunststoff für   kunststoffisolierte Höchstspan-   nungskabel, insbesondere aus Polyäthylen, mit einer homogenen, mit der Kabelisolierung verschweissten, kapazitiv gesteuerten Endverschlusskeule. 



   Bekannte Endverschlüsse für mit einem thermoplastischen Kunststoff, beispielsweise mit Polyäthylen, isolierte Hochspannungskabel bestehen aus einem das Kabelende umgebenden Gehäuse, das mit einem
Tränkmittel gefüllt ist. Innerhalb des Gehäuses befindet sich eine kapazitiv gesteuerte Endverschlusskeule, die beispielsweise aus gewickeltem Isolierpapier oder Kunststoffbändern bestehen kann. Derartige Endver- schlüsse besitzen die Nachteile, dass sie nicht vorgefertigt werden können, d. h. dass sie nicht bereits im Werk mit dem Kabel verbunden und mit diesem aufgewickelt transportiert werden können, da sie auf Grund des starren Gehäuses nicht gebogen werden können. Da die bekannten Endverschlüsse erst am Ort der Kabelverlegung montiert werden, ist es auch nicht möglich, diese auf Glimmfreiheit bei Wechselspannungsbelastung zu prüfen.

   Dadurch besteht stets Ungewissheit über die tatsächliche, elektrische Festigkeit derartiger   Endverschlüsse.   



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kabelendverschluss zu schaffen, insbesondere für   Polyäthylen- Höchstspannungskabel,   der elastisch genug ist, um mit dem angeschlossenen Kabel auf einer Kabeltrommel aufgewickelt zu werden, der weiterhin freiluftbeständig und auch bei höchsten Spannungen kriechstromfest ist. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass auf der   Endverschlusskeule   ein kriechstromfester Schrumpfschlauch und auf diesem mindestens ein kriechstromfester Schrumpfschirm aufgeschrumpft sind.

   Durch die erfindungsgemässe Kombination der aus Kunststoff, beispielsweise Polyäthylen, bestehenden   Endverschlusskeule,   des elastischen äusseren Schrumpfschlauches und der ebenfalls elastischen Schrumpfschirme wird der gesamte Endverschluss biegbar und kann damit auf einer Kabeltrommel zusammen mit dem angeschlossenen Kabel transportiert werden. Ausserdem ergibt sich der Vorteil, dass der   Endverschluss   bereits im Werk komplett mit dem Kabel montiert und elektrisch geprüft werden kann. 



   Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen dem Schrumpfschirm und dem Schrumpfschlauch eine haftvermittelnde Schicht, vorzugsweise ein Copolymerband, angeordnet. Durch die für das Aufschrumpfen erforderliche Wärme schmilzt dieses Copolymerband, so dass Schrumpfschirm und Schrumpfschlauch über diese Haftschicht miteinander verschweissen. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn der   kriechstromfeste Schrumpfschlauch   bis auf den aus   demEndverschluss   herausragenden Leiter reicht. Daraus ergibt sich ein feuchtigkeitsdichter Abschluss des gesamten Endverschlusses. 



   Durch die Kombination der kapazitiv gesteuerten   Polyäthylen-Endverschlusskeule   mit den kriechstromfesten Elementen Schrumpfschirm und Schrumpfschlauch können mit diesen Teilen Endverschlüsse für Höchstspannungskabel (Spannungsbereich zirka 110 KV) ohne Porzellan-Isolatoren gefertigt werden. 



   Erfindungsgemäss können der Schrumpfschlauch und die Schrumpfschirme aus strahlenvernetztem Polyolefin, vorzugsweise Polyäthylen, bestehen, wodurch die Freiluftbeständigkeit des Kunststoffs erreicht wird, so dass der gesamte Endverschluss unter Freiluftbedingungen eingesetzt werden kann. 



   An Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. 



  Die Zeichnung zeigt einen erfindungsgemässen Endverschluss mit einer aus Polyäthylenband gewickelten Endverschlusskeule. 



   Das vom Kabelmantel --1-- befreite Kabelende besteht aus einem   Innenleiter --2--,   einer Kabelisolierung beispielsweise aus Polyäthylen und einer Kabelabschirmung-4--. Mit Hilfe eines erfindungsgemässen   Höchstspannungsendverschlusses --5-- wird   die Feldstärke am Ende der Kabelabschirmung - soweit herabgesetzt, dass keine   Glimm-und Gleiterscheinungen   auftreten können. Zu diesem Zwecke 
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 --3--homogen verschweisste,- besteht, in welche leitfähige   Polyäthylen-Folien --8-- eingelegt   sind. 



   Durch Anwendung von Druck und Temperatur werden diese   Folien --7   und 8-- mit der Polyäthylen-Kabelisolierung --3-- in einer druckfesten Form verschweisst. Die als Steuereinlagen dienenden PolyäthylenFolien --8-- bestehen beispielsweise aus   halbleitendem, bestrahltemPolyäthylen-Band.   Auf die derart her- gestellte Kabelkeule --6-- ist als äusserer Schutz ein kriechstromfester   Schrumpfschlauch-9-aufge-   schrumpft. An den beiden Enden des Endverschlusses-5-- sind mehrere kriechstromfeste Schrumpf-   schirme --10-- auf   den Schrumpfschlauch --9-- aufgeschrumpft.

   Im dargestellten Beispiel sind an jedem Endverschlussende drei   Schrumpfschirme-10-- angeordnet.   Sowohl der Schrumpfschlauch --9-- als auch die   Schrumpfschirme-10-- können   aus einem strahlvernetzten Polyolefin, beispielsweise einem strahlvernetzten Polyäthylen, bestehen. 



   Vor dem Aufziehen der   Schrumpfschirme --10-- wird   ein Copolymerband auf den Schrumpfschlauch - gewickelt. Durch die für das Aufschrumpfen erforderliche Wärme schmilzt dieses Band, so dass die Schrumpfschirme-10-- und der Schrumpfschlauch --9-- über dieses Band miteinander verschweissen. Der Schrumpfschlauch --9-- reicht bis auf den aus dem Endverschluss herausragenden Leiter --2--, so dass ein feuchtigkeitsdichter   Endverschluss --2-- entsteht.   Muss der Schrumpfschlauch --9-- um mehr als 50% seines 

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 Ausgangsdurchmessers heruntergeschrumpft werden, um auch auf dem Leiter --2-- zu haften, ist es zweckmässig, ihn zweiteilig auszuführen. 



   Durch die Kombination der kapazitiv gesteuerten Polyäthylen-Keule mit den kriechstromfesten Elementen Schrumpfschirm und Schrumpfschlauch aus strahlenvernetztem Kunststoff, wird ein Endverschluss für Höchstspannungskabel (Spannungsbereich 110 KV) geschaffen, der ohne Porzellan-Isolatoren unter Freiluftbedingungen eingesetzt werden kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Endverschluss aus Kunststoff für kunststoffisolierte Höchstspannungskabel, insbesondere aus Poly- äthylen, mit einer homogenen, mit der   Kabelisolierung   verschweissten, kapazitiv gesteuerten Endverschlusskeule, dadurch   gekennzeichnet, dassaufderEndverschlusskeule (6) einkriechstromfesterSchrumpf-   schlauch (9) und auf diesem mindestens ein kriechstromfester Schrumpfschirm (10) aufgeschrumpft sind.

Claims (1)

  1. 2. Endverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Schrumpfschirm (10) und dem Schrumpfschlauch (9) eine haftvermittelnde Schicht, vorzugsweise ein Copolymerband, angeordnet ist.
    3. Endverschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schrumpfschlauch (9) bis auf den aus dem Endverschluss (5) herausragenden Leiter (2) reicht.
    4. Endverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schrumpfschlauch (9) und der Schrumpfschirm (10) aus einem strahlenvernetzten Polyolefin, vorzugsweise Polyäthylen, bestehen.
AT389174A 1971-08-24 1974-05-10 Kabelendverschluss AT335545B (de)

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