AT335285B - Aufzeichnungstrager mit einer photorezeptorschicht und verfahren zur bilderzeugung - Google Patents

Aufzeichnungstrager mit einer photorezeptorschicht und verfahren zur bilderzeugung

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AT335285B
AT335285B AT162271A AT162271A AT335285B AT 335285 B AT335285 B AT 335285B AT 162271 A AT162271 A AT 162271A AT 162271 A AT162271 A AT 162271A AT 335285 B AT335285 B AT 335285B
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Description


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   Die Erfindung betrifft einen   Aufzeichnungsträger   mit einer Photorezeptorschicht und ein Verfahren zur elektrophotographischen Bilderzeugung unter Verwendung dieses Aufzeichnungsträgers. 



   In der   Elektrophotographie   wird ein elektrophotographischer Aufzeichnungsträger, der mit einer photo- leitfähigen Isolierstoffschicht versehen ist, auf seiner Oberfläche gleichmässig elektrostatisch aufgeladen. 



   Dann wird er mit einem Bildmuster aktivierender elektromagnetischer Strahlung, beispielsweise mit Licht, bestrahlt, wodurch seine Ladung in den bestrahlten Flächenteilen der photoleitfähigen Isolierstoffschicht ab- geleitet und ein latentes elektrostatisches Bild der nicht bestrahlten Bereiche erzeugt wird. Dieses latente elektrostatische Bild kann dann durch Aufbringen fein verteilter elektroskopischer   Zeichenteilchen   auf die
Oberfläche der photoleitfähigen Isolierstoffschicht zu einem sichtbaren Bild entwickelt werden. 



   Eine photoleitfähige Schicht für die Elektrophotographie kann beispielsweise eine aus einer einzigen
Komponente bestehende homogene Schicht aus gasförmigem Selen sein, ferner kann auch eine Schicht mit einem Photoleiter und einer weiteren Komponente vorgesehen sein. Eine mit mehreren Anteilen aufgebaute photoleitfähige Schicht für die Elektrophotographie ist durch die USA-Patentschrift Nr.   3, 121, 006 bekannt,   sie besteht aus mehreren Bindemittelschichten, die fein verteilte Teilchen einer photoleitfähigen und anor- ganischen Verbindung, dispergiert in einem elektrisch isolierenden organischen Harzbindemittel, enthält. In der handelsüblichen Form enthält die Bindemittelschicht Teilchen aus Zinkoxyd, die in einem Harzbindemit- tel gleichmässig dispergiert sind. Diese Schicht ist auf eine Papierunterlage aufgebracht. 



   Bei den bekannten Bindemittelplatten, wie sie auch durch die vorstehend genannte Patentschrift bekannt sind, besteht das Bindemittel aus einem Material, welches injizierte Ladungsträger, die durch die photoleitfähigen Teilchen erzeugt wurden, nicht transportieren kann. Daher müssen die Anteile der Schicht,   d. h.   die photoleitfähigen Teilchen, in gegenseitiger Berührung in der Schicht verteilt sein, um eine Ladungsableitung zu ermöglichen, wie sie für die zyklische Anwendung eines Aufzeichnungsträgers erforderlich ist. Bei der bekannten gleichmässigen Dispersion der photoleitfähigen Teilchen ist normalerweise eine relativ hohe Volumenkonzentration des Photoleiters von bis zu 50% oder mehr erforderlich, um eine ausreichende gegenseitige Berührung der photoleitfähigen Teilchen für eine schnelle Entladung zu gewährleisten. 



   Es hat sich jedoch gezeigt, dass hohe Photoleiteranteile in denBindemittelschichten aus Kunstharz eine Störung der physikalischen Gleichmässigkeit des Kunstharzes zur Folge haben, wodurch die mechanischen Eigenschaften der Bindemittelschicht wesentlich verschlechtert werden. Schichten mit hohen Photoleiteranteilen zeichnen sich oft durch eine spröde Struktur mit wenig oder keiner Flexibilität aus. Wird die Photoleiterkonzentration anderseits wesentlich unter zirka 50   Vol.-%   verringert, so ergibt sich eine kleinere Entladungsgeschwindigkeit, die eine zyklische oder wiederholte Bilderzeugung bei hoher Geschwindigkeit schwierig oder unmöglich macht. 



   Durch die   USA-Patentschrift Nr. 3, 121, 007   ist ein   weitererphotoleitfähiger Aufzeichnungsträger be-   kannt, der eine aus zwei Phasen gebildete photoleitfähige Bindemittelschicht aufweist. Diese enthält photoleitfähige Isolierstoffteilchen, die in einer homogenen, photoleitfähigen   Isolierstoffmatrix   dispergiert sind. 



  Der Photoleiter hat die Form eines teilchenförmigen, photoleitfähigen, anorganischen und kristallinen Pigmentstoffs, dessen Anteil ganz allgemein mit 5 bis 80 Gew.-% angegeben ist. Die Entladung durch Lichteinwirkung soll durch die Kombination von Ladungsträgern erfolgen, die einerseits in der Matrix erzeugt, anderseits aus dem photoleitfähigen, kristallinen Pigmentstoff in die photoleitfähige Isolierstoffmatrix injiziert werden. 



   Durch die   USA-Patentschrift Nr. 3, 037, 861   ist es bekannt, dass Polyvinylcarbazol eine gewisse Empfindlichkeit für langwelliges Ultraviolettlicht hat und dass sein   Empfindlichkeitsspektrum   in den sichtbaren Bereich durch Hinzufügung von   Sensitivierungsfarbstoffen   erweitert werden kann. Es können auch weitere Zusätze wie z. B. Zinkoxyd oder Titandioxyd zusammen mit Polyvinylcarbazol verwendet werden. Dabei wird das Polyvinylcarbazol als Photoleiter verwendet, unabhängig davon, ob zusätzliche Stoffe zur Vergrösserung seines   Empfindlichkeitsspektrums   vorhanden sind. 



   Ausser den vorstehend beschriebenen wurden auch besondere Schichtstrukturen bekannt, die hauptsächlich für die Reflexbilderzeugung bestimmt sind. Gemäss der USA-Patentschrift Nr.   3, 165, 405   kann eine aus zwei Schichten gebildete Bindemittelstruktur mit Zinkoxyd für die Reflexbilderzeugung verwendet werden. Dabei sind zwei separate und   aneinanderliegende photoleitfähige Schichten mit   unterschiedlichen Empfindlichkeitsspektren vorgesehen, um eine bestimmte Bilderzeugungsfolge nach dem Reflexverfahren durchzuführen. Bei dieser Anordnung werden die Eigenschaften mehrerer photoleitfähiger Schichten genutzt, um die gemeinsamen Vorteile der unterschiedlichen Empfindlichkeitsspektren mehrerer Schichten zu realisieren. 



   Aus der   vorstehenden Erläuterung   der bekannten   zusammengesetzten photoleitfähigen Schichten gehther-   vor, dass bei einer Schichtstruktur die Photoleitfähigkeit bei Lichteinwirkung durch einen Ladungstransport 
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Pigmentstoffs, so dass die photoleitfähigen Teilchen einander gegenseitig berühren. Bei in einer photoleitfä- higen Matrix dispergierten photoleitfähigen Teilchen gemäss der USA-Patentschrift Nr. 3, 121, 007 tritt eine
Photoleitfähigkeit durch die Erzeugung von Ladungsträgern in der Matrix und in den photoleitfähigen Pig- mentstoffteilchen auf. 



   Die bekannten Anordnungen erfordern einen bestimmten Mechanismus der Entladung in der photoleitfähi- gen Schicht, weisen im allgemeinen jedoch den gemeinsamen Nachteil auf, dass die photoleitfähige Schicht- oberfläche während der Bilderzeugung den Umgebungseinflüssen ausgesetzt ist. Insbesondere bei der zykli-   schen   Xerographie treten Reibungseinflüsse, chemische   Einflüsse, Wärmeeinwirkung   und mehrfache Lichteinwirkungen infolge der zyklischen Anwendung auf. Diese Effekte haben eine allmähliche Verschlechterung der elektrischen Eigenschaften der photoleitfähigen Schicht zur Folge, wodurch auf den Bildern Flächendefekte und Kratzer des Aufzeichnungsträgers wiedergegeben werden.

   Ferner bilden sich lokale Bereiche bleibender Leitfähigkeit, die keine elektrostatische Ladung mehr speichern können, ausserdem tritt eine hohe Dunkelentladung auf. 



   Ausser den vorstehend aufgezeigten Problemen ist es bei diesen photoleitfähigen Schichten erforderlich, dass der Photoleiter entweder die gesamte Schicht ausmacht, wie es bei glasigem Selen der Fall ist, oder dass vorzugsweise ein hoher Anteil photoleitfähigen Materials in einem Bindemittel vorhanden ist. 



   Dadurch, dass eine photoleitfähige Schicht insgesamt oder zum grössten Teil aus photoleitfähigem Material bestehen muss, sind die physikalischen Eigenschaften insbesondere eines trommel-oder bandförmigen Aufzeichnungsträgers weiter eingeschränkt, da beispielsweise die Biegsamkeit und die Haftung des Photoleiters an einer tragenden Unterlage in erster Linie durch die physikalischen Eigenschaften des Photoleiters bestimmt sind, nicht jedoch durch das Kunstharz oder das Matrixmaterial, welches vorzugsweise mit einem nur geringen Anteil vorhanden ist. 



   Eine weitere Art einer aus mehreren Anteilen bestehenden lichtempfindlichen Schicht weist eine Schicht aus photoleitfähigem Material auf, die mit einer relativ dicken Plastikschicht bedeckt und als Schichtstruktur auf eine tragende Unterlage aufgebracht ist. 



   Eine solche Konfiguration eines Aufzeichnungsträgers ist beispielsweise durch die USA-Patentschrift Nr.   3, 041, 166   bekannt, sie besteht aus einem auf einer Schicht aus glasigem Selen angeordneten transparenten Plastikmaterial, diese Doppelschicht ist auf einer tragenden Unterlage angeordnet. Das Plastikmaterial soll eine grosse Eindringtiefe für Ladungsträger der gewünschten Polarität haben. Bei der Bilderzeugung wird die freie Oberfläche des transparenten Plastikmaterials elektrostatisch mit einer vorgegebenen Polarität aufgeladen. Dann wird die Anordnung mit aktivierender Strahlung belichtet, die in der photoleitfähigen Schicht ein Defektelektron-Elektron-Paar erzeugt. 



   Das Elektron bewegt sich durch die Plastikschicht und neutralisiert eine positive Ladung auf ihrer freien Oberfläche, wodurch ein elektrostatisches Bild erzeugt wird. In der USA-Patentschrift Nr.   3, 041, 166   sind jedoch keine Plastikstoffe aufgeführt, die eine solche Funktion ermöglichen, die angegebenen Beispiele beschränken sich auf solche Strukturen, bei denen ein Photoleiter für die Oberschicht verwendet ist. Durch die franz. Patentschrift Nr.   1. 577. 855   ist eine für spezielle Zwecke dienende, zusammengesetzte photoleitfähige Aufzeichnungsanordnung bekannt, die insbesondere zur Reflexbilderzeugung mit polarisiertem Licht geeignet ist. 



   Ein   Ausführungsbeispiel   hat eine Schicht dichromatischer, organischer photoleitfähiger Teilchen, die in bestimmter Orientierung angeordnet sind. Diese Schicht befindet sich auf einer tragenden Unterlage und ist mit einer Schicht aus Polyvinylcarbazol versehen. Bei Aufladung und Einwirkung von Licht, das senkrecht zur Orientierung der dichromatischen Schicht polarisiert ist, sind die diehromatische Schicht und die Polyvinylcarbazolschicht durchlässig für dieses Licht. Wenn das polarisierte Licht auf den weissen Hintergrund eines zu kopierenden Schriftstücks fällt, so wird es depolarisiert, durch die Schichtstruktur hindurch reflektiert und durch das dichromatische photoleitfähige Material   absorbiert.

   Bei einer ändern Ausführungsform   ist der dichromatische Photoleiter inorientierter Anordnung in der Polyvinylcarbazolschicht dispergiert. 



   In Anbetracht der speziellen Ausbildungen und der begrenzten Anwendungsmöglichkeiten der bekannten Aufzeichnungsträger ist leicht zu erkennen, dass ein Bedarf für einen allgemein anwendbaren Aufzeichnungträger besteht, der annehmbare Photoleitfähigkeitseigenschaften aufweist und zusätzlich eine aussergewöhnliche physikalische Festigkeit und Biegsamkeit hat, so dass er auch bei schneller und zyklischer Anwendung ohne zunehmende Verschlechterung der Bilderzeugungseigenschaften infolge Abnutzung, chemischer Einflüsse und Lichtalterung angewendet werden kann. 



   Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Aufzeichnungsträger zu schaffen, der diese Eigenschaften aufweist und insbesondere eine wirksame Erzeugung von Ladungsträgern durch Lichteinwirkung sowie den Transport solcher Ladungsträger ermöglicht. Ferner soll ein Verfahren zur Bilderzeugung mit einem derartigen Aufzeichnungsträger geschaffen werden. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäss der Erfindung ein Aufzeichnungsträger mit einer Photorezeptorschicht, die in einem Bindemittel dispergierte photoleitende Teilchen enthält, und gegebenenfalls mit einer 

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 dieser Stoffe bei kurzen Wellenlängen ist für das Kopieren von Schriftstücken oder zur Farbreproduktion nicht besonders geeignet. Im Zusammenhang mit der Erfindung sollen unter der Bezeichnung "Photoleiter"   oder "photoleitfähig" nur   solche Stoffe verstanden werden, die eine entsprechende Empfindlichkeit tatsächlich in demjenigen Wellenlängenbereich zeigen, der zu ihrer Funktion als Aufzeichnungsträger angewendet werden soll. 



   Das aktive Material oder Transportmaterial, welches auch als aktives Matrixmaterial bei Verwendung als Matrix für eine Bindemittelschicht bezeichnet wird, ist ein nicht photoleitfähiges Material, welches eine Injektion durch Lichtanregung erzeugter Defektelektronen aus der photoleitfähigen Schicht von zumindest 10% 
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5 veemdurchlässig für die Strahlung des angewendeten Wellenlängenbereiches. 



   Das aktive Material, das gemäss der Erfindung in Kombination mit den photoleitfähigen Teilchen angewendet wird, ist insoweit als ein Isolator zu bezeichnen, als eine aufgebrachte elektrostatische Ladung bei Fehlen einer Strahlungseinwirkung nicht abgeleitet wird, zumindest nicht mit einer Geschwindigkeit, die die Erzeugung und Speicherung eines elektrostatischen latenten Bildes verhindert. Dies bedeutet, dass der spezifische Widerstand des Materials zumindest etwa   1010 Ohm   betragen soll. 



   Wie aus den vorstehenden Ausführungen hervorgeht, zeigen die meisten für die aktive Schicht eines erfindungsgemässen Aufzeichnungsträgers verwendbaren Stoffe als Nebenwirkung auch eine Photoleitfähigkeit, wenn sie eine Strahlung absorbieren können, deren Wellenlänge zur elektronischen Anregung geeignet ist. Ein solches Verhalten bei kurzen Wellenlängen, die ausserhalb des   Spektrums   für den verwendeten Photoleiter liegen, ist für die Funktion des Aufzeichnungsträgers unwesentlich. Bekanntlich muss Strahlung absorbiert werden, um eine Photoleitfähigkeit anzuregen, da jedoch eine Durchlässigkeit des aktiven Materials für die verwendete Strahlung vorausgesetzt wird, kann es die Lichtempfindlichkeit des Aufzeichnungsträgers indem verwendeten Strahlungsbereich nicht wesentlich beeinflussen. 



   Der Grund dafür, dass das aktive Material transparent sein muss, ergibt sich aus der Tatsache, dass bei allen praktischen Bedingungen die Wirksamkeit der Photoinjektion aus dem Photoleiter in das aktive Material infolge einer durch den Photoleiter absorbierten sichtbaren Strahlung die eigene Lichtempfindlichkeit des aktiven Materials in jedem Wellenlängenbereich, sei er sichtbar oder unsichtbar, bei weitem übertrifft. Dies 
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 Photoleiters Selen in Verbindung mit typischen aktiven Stoffen und der eigenen Photoleitfähigkeit zweier aktiver Stoffe (Polyvinylcarbazol und Polyvinylpyren) vom elektrischen Feld   jeweils bei Wellenlängenhoher Empfind-   lichkeit zeigt. 



   Die Kurven für Polyvinylcarbazol und Polyvinylpyren in Fig. 1 und 2 erhält man mit Proben von 20   !   Stärke auf einer Aluminiumunterlage, die nach dem in Beispiel 1 angegebenen Verfahren hergestellt sind. 
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 starkenGewinn G als Funktion des anliegenden Feldes dar. Der xerographische Gewinn wird mit folgender Formel aus der Anfangsentladungsgeschwindigkeit berechnet : 
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 konstante und e die elektronische Ladung. Ein xerographischer Gewinn mit dem Wert 1 ergibt sich, wenn ein Ladungsträger pro Photon angeregt und durch die Schicht bewegt wird.

   Aus Fig. 1 und 2 ist zu ersehen, dass   die EigenphotoleitfÅahigkeit   der aktiven Materialien bei der Wellenlänge ihrer Spitzenabsorption (Ultraviolett- 
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 genannten aktiven Materialien höchstens eine vernachlässigbare Entladung zeigen, wenn sie mit Licht einer Wellenlänge bestrahlt werden, die in der Xerographie angewendet wird und beispielsweise 4000 bis 8000       beträgt. 



   Die mit einer zweiphasigen Struktur mögliche Verbesserung der Leistung kann am besten realisiert werden, wenn das aktive Material für die Strahlung in einem Bereich durchlässig ist, in dem der Photoleiter 

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 verwendet werden soll. Jegliche Absorption dieser erwünschten Strahlung durch das aktive Material verhin- dert die Einwirkung dieser Strahlung auf die photoleitfähige Schicht, also an einer Stelle, wo sie genutzt wer- den soll. Daraus ergibt sich, dass vorteilhafterweise nur solche aktiven Stoffe verwendet werden sollen, die in demjenigen Wellenlängenbereich, in dem der Photoleiter seine   Hauptempfindlichkeit   hat und daher verwen- det werden soll, durchlässig sind. 



   Anwendungsfälle, bei denen eine vollständige Durchlässigkeit im sichtbaren Bereich des Spektrums für das aktive Material nicht erforderlich ist, sind beispielsweise die selektive Aufzeichnung schmalbandiger
Strahlungen,   z. B.   von Lasern, die Auswertung von Spektralmustern und möglicherweise farbige Xerographie wie   z. B.   die Vervielfältigung farblich kodierter Formulare. 



   In den Fig. 3,4 und 6 ist die bekannte Absorptionswirkung der aktiven Stoffe Polyvinylcarbazol, Pyren und Perylen dargestellt. Fig. 5 zeigt die xerographischen Empfindlichkeitsspektren für drei typische Kombinationen aus Photoleiter und aktivem Stoff. Die Empfindlichkeit für eine Kombination aus amorphem Selen und
Polyvinylcarbazol ist für eine 0,4   f. l   starke Schicht aus amorphem Selen dargestellt, die auf einer 20   pt   star- ken Schicht aus Polyvinylcarbazol angeordnet ist. In einem   Polyvinylcarbazolbindemittel   sind die X-Form metallfreien Phthalocyanins und trigonales Selen mit einer Konzentration von etwa 30 : 1 (Volumenanteil
Phthalocyanin) und etwa 100 : 1 (Volumenanteil trigonales Selen) enthalten.

   Beide Bindemittelschichten haben eine Dicke von etwa 20   jn.   Wie aus den Fig. 3,4, 5 und 6 hervorgeht, sind gewisse Kombinationen aktiver Materialien und verschiedener Photoleiter besonders gut für die   selektive Ausnutzung des Empfindlichkeits-   spektrums geeignet. 



   In Fig. 7 ist ein   Aufzeichnungsträger --10-- in   Plattenform dargestellt, der auf einer tragenden Unterlage --11-- eine Photorezeptor- oder Bindemittelschicht --12-- aufweist. Die Unterlage --11-- besteht vorzugsweise aus einem leitfähigen Material. Geeignete Leiter sind beispielsweise Aluminium, Stahl, Messing   od. ähnl.   Die Unterlage kann starr oder flexibel sein und jede geeignete Dicke haben. Beispielsweise kann sie als flexibles Band oder Hülse, als Blatt, Streifen, Platte, Zylinder oder Trommel ausgebildet sein.

   Die tragende Unterlage kann aus mehreren Komponenten bestehen, beispielsweise kann auf einer Papierunterlage eine dünne leitfähige Schicht vorgesehen sein, ferner kann auf einer Kunststoffunterlage eine dünne und leitfähige Schicht aus Aluminium oder Kupferjodid vorgesehen sein, schliesslich kann auch Glas verwendet werden, das mit einer dünnen und leitfähigen Schicht aus Chrom oder Zinnoxyd überzogen ist. 



   Die   Photorezeptor- oder Bindemittelschicht --12-- enthält   photoleitfähige   Teilchen--13--,     diebeliebig   und ohne Orientierung in dem aktiven Stoff, dem Transportmaterial oder Bindemittel--14--, dispergiert sind. Die photoleitfähigen Teilchen können aus jedem geeigneten anorganischen oder organischen Photoleiter oder Mischungen solcher Photoleiter bestehen. Zu den anorganischen Stoffen gehören anorganische kristalline Verbindungen und anorganische photoleitfähige Glasarten. Typische anorganische kristalline Verbindungen sind Cadmiumsulfoselenid, Cadmiumselenid, Cadmiumsulfid und Mischungen dieser Stoffe. Typische anorganische photoleitfähige Glasarten sind amorphes Selen, ferner Selenlegierungen wie Selen-Tellur und Selen-Arsen. 



  Selen kann auch in einer kristallinen Form verwendet werden, die als trigonales Selen bekannt ist. 



   Typische organische photoleitfähige Stoffe sind   Phthalocyaninpigmentstoffe,   beispielsweise die X-Form metallfreien Phthalocyanins, beschrieben in der USA-Patentschrift Nr. 3, 357, 989, Metallphthalocyanine wie Kupferphthalocyanin, Chinacridone, erhältlich unter der Bezeichnung Monastral Red, Monastral Violet und   MonastralRedYvonDuPont,   substituierte   2, 4-Diaminotriazine,   beschrieben in der USA-Patentschrift Nr.   3, 445, 227, Triphenodioxazine,   beschrieben in der USA-Patentschrift Nr.   3, 442,   781, mehrkernige aro- 
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 Photoleiter sind lediglich Beispiele für verwendbare Stoffe, die die Anzahl möglicher Stoffe in keiner Weise einschränken.

   Die Grösse der photoleitfähigen Teilchen ist nicht besonders kritisch, besonders gute Ergebnisse werden jedoch mit Teilchen einer Grösse von etwa 0, 01 bis   1,     0   erhalten. 



   Wie bereits ausgeführt, wird das photoleitfähige Material bei einem erfindungsgemässen Aufzeichnungsträger in nicht orientierter Anordnung verwendet. Hierunter ist zu verstehen, dass der Pigmentstoff bzw. das photoleitfähige Material hinsichtlich der anregenden elektromagnetischen Strahlung isotrop ist,   d. h.   es ist für jede Polarisation der anregenden Strahlung in gleicher Weise empfindlich. 



   Das   Bindemittel--14-- kann   jedes geeignete transparente organische polymere oder nichtpolymere Material enthalten, das einen Transport der durch Lichtanregung erzeugten und von dem photoleitfähigen Pigmentstoff injizierten Defektelektronen ermöglicht, so dass diese die Schichtoberfläche selektiv entladen können. Typische Polymeren sowie typische nichtpolymere Stoffe mit diesen Eigenschaften, die erfindungs- 
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 ge-eignete Mischungen aktiver polymerer Stoffe und/oder aktiver nichtpolymerer Stoffe verwendbar. 



   Weitere Beispiele von als aktives Material verwendbaren Polymeren sind Polyester, Polysiloxane, Polyamide, Polyurethane und Epoxyharze sowie Blockcopolymeren, regellose Copolymeren oder Pfropfcopolymeren (mit wiederkehrenden aromatischen Einheiten). Ferner können geeignete Mischungen aktiver 

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Polymeren mit inaktiven Polymeren oder nichtpolymeren Stoffen verwendet werden. Vorzugsweise werden als Bindemittel polymerer Stoffe verwendet, weil ihre physikalischen Eigenschaften,   z. B.   die Biegsamkeit, gegenüber den physikalischen Eigenschaften nichtpolymerer Stoffe im allgemeinen besser sind. 



   Die Bindemittelschicht ist im allgemeinen durchsichtig oder zumindest in einem ausgeprägten Teil des
Spektrums zwischen etwa 4000 und 8000       nicht absorbierend und ermöglicht in diesem Bereich die Injektion und den Transport von Defektelektronen, die mit einer Strahlung entsprechender   Wellenlänge durch die   photoleitenden Pigmentteilchen erzeugt wurden. 



   Ein oberer Grenzwert der Volumenkonzentration des Photoleiters ist durch verschiedene Faktoren be- stimmt :
1. Durch ein Stadium, bei dem die physikalischen Eigenschaften des Polymeren stark verschlechtert werden,
2. durch ein Stadium, bei dem ein ausgeprägter Ladungsträgertransport durch gegenseitige Berührun- gen der Teilchen stattfindet und
3. durch ein Stadium, bei dem bei Anwendung leitfähiger Pigmentstoffe, wie   z. B.   von trigonalem Selen, eine übermässig starke Streuung von Defektelektronen während der Ladung auftritt. 



  Die letzten beiden Faktoren führen oft zu einer Verschlechterung der wiederholten zyklischen Anwendungsmöglichkeit. 



   Um die beste Kombination physikalischer und elektrischer Eigenschaften zu erreichen, soll der maximale Anteil des photoleitfähigen Pigmentstoffs oder der Teilchen nicht mehr als etwa 5   Vol.-%   der Bindemittelschicht betragen. Ein unterer Grenzwert für die photoleitfähigen Teilchen von etwa   0, l Vol.-%   der Bindemittelschicht ist erforderlich, um sicherzustellen, dass der Lichtabsorptionskoeffizient einen für die Ladungsträgererzeugung ausreichenden Wert hat. Um eine dementsprechend äquivalente Entladungsrate bei beiden Aufladungsarten zu erreichen, ist es erforderlich, mit einer Volumenfüllung zu arbeiten, bei der die mittlere Eindringtiefe des Lichtes nahe der Schichtmitte liegt. 



   Für die beiden in Fig. 8 und 9 gezeigten Ausführungsbeispiele von Bindemittelschichten mit der X-Form metallfreien Phthalocyanins bzw. mit trigonalem Selen in einer   Polyvinylcarbazolschicht   ergibt sich eine äquivalente Entladung im Bereich von etwa 1 Vol. -Teil Phthalocyanin in 84 Vol.-Teilen und etwa 1 Vol.-Tell trigonalem Selen in 190 Vol.-Teilen. Es sei bemerkt, dass diese Werte von der jeweiligen Schichtstärke abhängen. Sie zeigen ferner, dass auch bei positiver Aufladung ein stetiger Anstieg der Entladungsgeschwindig- keit bei zunehmendem Pigmentstoffanteil vorhanden ist, da der Lichtabsorptionskoeffizient erhöht ist. Auch bei Anteilen in der Grössenordnung von 1   Vol.-%   ist die Leistung noch sehr hoch. 



   Aus den vorstehenden Ausführungen geht hervor, dass ein kritischer Anteil des Photoleiters von etwa 0, 1 bis 5   Vol.-%   erforderlich ist, um die Vorteile der Erfindung ausnutzen zu können. Der bevorzugte Bereich hinsichtlich optimaler mechanischer Eigenschaften liegt zwischen etwa 0, 1 und   1, 0 Vol. -%   Photoleiteranteil. 



   Die Stärke der Bindemittelschicht ist nicht besonders kritisch. Schichtstärken von etwa 2 bis 100   !   zei- gen zufriedenstellende Ergebnisse, vorzugsweise wird eine Schichtstärke von etwa 5 bis 50   jU   für besonders gute Ergebnisse verwendet. 



   Eine andere Ausführungsart der in Fig. 7 gezeigten Anordnung ist mit   einer (nicht dargestellten) Sperr-   schicht zu der Grenzschicht zwischen   Unterlage --11-- und Bindemittelschicht --12-- versehen.   Die Sperrschicht verhindert die Injektion von Ladungsträgern von der Unterlage in die photoleitfähige Schicht. Jedes geeignete Sperrmaterial kann verwendet werden. Typische derartige Stoffe sind Nylon, Epoxyharze und Aluminiumoxyd. 



   Die Erfindung wurde vorstehend an Hand eines vorzugsweisen Ausführungsbeispiels einer Bindemittelstruktur beschrieben, sie kann jedoch auch andere Formen, beispielsweise Schichtstruktur haben. Eine Ausführungsform der Schichtstruktur besteht beispielsweise aus einer Unterlage mit einer darauf aufgebrachten photoleitfähigen Schicht, auf der wieder eine relativ dicke Schicht eines aktiven, organischen Materials vorgesehen ist. Verschiedene Abänderungen der Schichtstruktur und der Bindemittelstruktur werden durch den Grundgedanken der Erfindung umfasst. Diese verschiedenen Ausführungsformen können strukturelle Änderungen der Schichtstruktur oder der Bindemittelstruktur sowie auch Kombinationen dieser beiden Aufzeichnungsträger umfassen. 



   Um die durch die Erfindung gegenüber den   Aufzeichnungsträgern   gemäss der USA-Patentschrift Nr.   3, 121, 006   möglichen Verbesserungen zu demonstrieren, werden die folgenden Tests durchgeführt. Drei typische Kunstharzbindemittel der in der USA-Patentschrift Nr. 3, 121, 006 beschriebenen Art werden nacheinander geprüft, um die Eigenschaften dieser Kunstharze mit den Transportmaterialien der Erfindung zu vergleichen. Als Harze werden Polystyrol, Polyisobutylmethacrylat und ein Silikonharz, erhältlich unter der Bezeichnung SR-82 von General Electric, verwendet. 



   Die Testergebnisse zeigen, dass diese Harzbindemittel in Verbindung mit einer glasigen Selenschicht keine praktisch nutzbare Ladungsverteilung ermöglichen. Das Polyisobutylmethacrylatharz und das Silikon- 
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 Dicke auf einer 10 x 10 cm grossen Aluminiumunterlage aus einer Lösung nach einem bekannten Beschichtungsverfahren gebildet wird. Eine   1, 0    starke Schicht eines jeden Harzes wird dann auf denSperrschichten der beiden Platten gebildet. Eine   0, 5 li   starke Schicht aus glasigem Selen wird dann auf den Harzschichten durch Vakuumaufdampfung gebildet. Nach dem vorstehenden Verfahren wird eine dritte Platte hergestellt, bei der Polystyrol als Harzschicht ohne Nylonsperrschicht vorgesehen ist. 



   Die drei Platten werden jeweils getestet, indem sie auf eine bekannte Spannung aufgeladen und belichtet werden. Dann wird die Restspannung gemessen. Erfolgt keine Ladungsverlagerung in der Plastikschicht, so kann die Restspannung aus den bekannten Eigenschaften des Kunstharze, der Dicke der Schichten, der   Dielektrizitätskonstante   der Stoffe und der Anfangsspannung berechnet werden. Die berechnete Restspannung soll (bis auf Versuchsfehler) gleich der gemessenen Restspannung sein, wenn der elektrische Überschlagspunkt der Plastikschicht erreicht ist.

   Nimmt man an, dass die anfängliche Feldverteilung kapazitiv ist, so 
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Wird keine Ladung durch die Kunstharzschicht transportiert, so soll der Verlauf der experimentell ermittelten Restspannung V proportional dem Verlauf der Spannung   V   (Anfangsspannung) sein, wobei die Steigung folgendermassen ausgebildet ist : 
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 k1Intensität von 2 x   1012     Photonen/cm2/sec durchgeführt.   Jede Platte wird mit mehreren ausgewählten Spannungen zwischen etwa 0 und 100 V (etwa 0 bis 65   Vip.)   aufgeladen.

   Die Restspannung ist nicht durch das einfallende Licht begrenzt, da unter allen Versuchsbedingungen eine ausreichende Lichtmenge zur Erzeugung ausreichend vieler Ladungsträger in dem Selen zur Verfügung steht, um das Feld an der Selenschicht praktisch auf den Wert 0 zu verringern. Die Dicke der Schichten ist absichtlich gering gehalten, wenn auch dünne Proben hinsichtlich der Messung Probleme verursachen. Hiedurch wird die tatsächliche Situation der Aufzeichnungsträger mit Bindemittelstruktur verwirklicht, bei denen die elektrischen Eigenschaften dünner Filme aus Kunststoff zwischen den Pigmentstoffteilchen von Einfluss sind.

   Die Ergebnisse dieser Berechnungen und Experimente sind in der folgenden Tabelle I aufgeführt : 
Tabelle I 
Elektrische Eigenschaften von Schichtstrukturen 
 EMI7.5 
 
<tb> 
<tb> k <SEP> d <SEP> Steigung
<tb> experimentell <SEP> berechnet <SEP> 
<tb> Polystyrol <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 0, <SEP> 77 <SEP> () <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> 0, <SEP> 83 <SEP> 
<tb> Polyisobutylmethacrylat <SEP> 2, <SEP> 7 <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 0, <SEP> 79 <SEP> ("=) <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0, <SEP> 82 <SEP> 
<tb> Silikonharz <SEP> 2, <SEP> 8 <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 0, <SEP> 70 <SEP> ("=) <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0, <SEP> 81 <SEP> 
<tb> Selen <SEP> 6 <SEP> 0,5
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 
Die Werte für die experimentelle Steigung sind nach dem Verfahren der kleinsten Quadrate aus den experimentell ermittelten Punkten berechnet.

   Obwohl die experimentellen und die berechneten Steigungen nicht genau übereinstimmen, entsprechen sie einander jedoch gut, wenn alle Fehler berücksichtigt werden. 



   Aus den in Tabelle I aufgeführten experimentellen Daten kann daher geschlossen werden, dass eine vernachlässigbare Ladungsverlagerung in den drei Harzschichten auftritt, auch wenn ihre Dicke nur 1   g   beträgt, was für Feldstärken bis zu etwa 45   V/j   gilt. Bei Feldstärken über etwa 45   V/   zeigen diese dünnen Schichten einen dielektrischen Durchschlag. Dieser experimentelle Test zeigt nicht, ob die Ladungsverlagerung an einem Unvermögen der Übernahme der injizierten Defektelektronen aus dem gasförmigen Selen oder an einer sehr geringen Eindringtiefe bzw. an einem schlechten Transportvermögen für die Ladungsträger liegt.

   Werden alle Fehlergrenzen berücksichtigt, so kann sicher gesagt werden, dass diese Kunststoffe als Isolatoren unter den Bedingungen der durchgeführten Versuche wirken,   d. h.   die Ladung wird entweder nicht aus dem Selen in die Schicht injiziert oder sie wird nach Injektion nicht durch die Schicht bei den genannten Feldstärken transportiert. 



   Um die Vorteile der Erfindung gegenüber den bekannten Anordnungen mit Kombinationen zumindest zweier oder mehrerer lichtempfindlicher Stoffe gemäss den USA-Patentschriften Nr.   3, 121, 007   und Nr.   3, 037, 861   zu zeigen, werden weitere Tests durchgeführt. Absorbiert während des Gebrauchs das gemäss der Erfindung vergesehene aktive Matrixmaterial einen Teil der einfallenden Bestrahlung, so wird der Aufzeichnungsträger weniger empfindlich, unabhängig davon, ob er aus in einem Bindemittel dispergierten Teilchen besteht oder eine besondere photoinjizierende Schicht hat. 
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 beispielsweise in einer zyklisch arbeitenden Reproduktionsmaschine.

   Normalerweise ist erwünscht, dass der Aufzeichnungsträger stabile oder beständige elektrische Eigenschaften während der zyklischen Anwendung hat, um einen entsprechenden Aufbau anderer Teile der Maschine zu ermöglichen, beispielsweise der Entwicklungsvorrichtung, der Belichtungsvorrichtung und der Untergrundsteuerung. Können diese Bedingungen nicht im wesentlichen konstant gehalten werden, so wird es schwierig und sogar unmöglich, eine zuverlässig arbeitende automatische Kopiermaschine aufzubauen, die keine dauernden Wartungs- und Einstellarbeiten erfordert. Um diesen kritischen Faktor des erfindungsgemässen Aufzeichnungsträgers nur für einen Wellenlängenbereich zu zeigen, in dem die Ladungsträger mit dem Photoleiter erzeugt werden und für den die umgebende Matrix oder das aktive Material transparent ist, wird der folgende Test durchgeführt. 



   Es wird ein Aufzeichnungsträger mit einer Quarzunterlage hergestellt, auf dem eine leitfähige Zinnoxydschicht vorgesehen ist. Auf der Zinnoxydschicht wird eine   0, 1 jU   starke Sperrschicht aus Epoxyharz gebildet, auf der eine   0,     5 fJ.   starke Schicht aus amorphem Selen durch Vakuumaufdampfung erzeugt wird. Dann wird auf der Selenschicht eine 10   jU   starker Überzug aus Polyvinylcarbazol gebildet. Um die Abhängigkeit 
 EMI8.2 
 
Die Platte wird auf eine negative Spannung von etwa 200 V aufgeladen und mit vier verschiedenen Wellenlängen getestet, indem sie durch die Oberfläche der   Polyviny1carbazolschicht   hindurch bestrahlt wird. Bei Bestrahlung zeigt der Aufzeichnungsträger eine charakteristische elektrische Entladungskurve.

   Die xerographische Empfindlichkeit des Aufzeichnungsträgers kann beurteilt werden, indem die Steigung der 
 EMI8.3 
 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 



   Tabelle II Abhängigkeit der Entladungsgeschwindigkeit von der
Absorption bei Polyvinylcarbazol 
 EMI9.1 
 
 EMI9.2 
 
 EMI9.3 
 
 EMI9.4 
 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 



      :) t = 0Beispiel l :   Es wird ein lichtempfindlicher Aufzeichnungsträger mit Bindemittelstruktur der in
Fig. 7 gezeigten Art mit nicht orientierten photoleitfähigen Teilchen aus der X-Form metallfreien Phtha- locyanins hergestellt, die in einem Polyvinylcarbazolbindemittel (PVK) mit einem Gewichtsverhältnis von
48 Teilen PVK zu 1 Teil photoleitfähigen Pigmentstoffteilchen (Volumenverhältnis 60 : 1) vorhanden sind. Der
Aufzeichnungsträger wird folgendermassen gebildet : 31 g einer   16, 7%igen Polyvinylcarbazollösung   werden gebildet, indem eine entsprechende Menge Luvican M170, ein Poly-N-Vinylcarbazol der BASF, in 180 g
Toluol und 20 g Cyclohexanon aufgelöst werden. Diese Lösung wird zu 0, 25 g der X-Form metallfreien
Phthalocyanins und 10 g Toluol hinzugefügt.

   Diese Mischung wird mit Stahlschrot etwa 15 bis 60 min lang gemahlen, bis sich eine gut dispergierte Suspension ergibt. Dann wird eine Schicht auf einer Aluminium- unterlage gebildet, wozu eine Beschichtungsvorrichtung (Bird Applicator von Gardner Laboratory) verwen- det wird. Die endgültige Schichtstärke nach Lufttrocknung bei   IIOOC   für 1 bis 24 h beträgt 24   jU.   



     Beispiel 2 :   Drei Aufzeichnungsträger werden nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt mit dem Unterschied, dass die   Phthalocyaninkonzentration   folgende Verhältnisse hat : a) Gewichtsverhältnis 72 : 1 (Volumenverhältnis   90 : 1)   von PVK zu Phthalocyanin bei einer Schicht- stärke von etwa 20   bi,   b) Gewichtsverhältnis 24 : 1 (Volumenverhältnis   30 : 1)   von PVK zu Phthalocyanin bei einer Schicht- stärke von etwa 20   ,   c) Gewichtsverhältnis 96 : 1 (Volumenverhältnis 120 : 1) von PVK zu Phthalocyanin bei einer Schicht- stärke von etwa 20   ze  
Bei spiel 3 :

   Drei Aufzeichnungsträger werden nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt mit dem Unterschied, dass an Stelle des Phthalocyanins ein mehrkerniges, aromatisches Chinon verwendet wird, das von der Allied Chemical Corperation unter der Bezeichnung Indofast Orange erhältlich ist. Dieser Pigmentstoff ist in folgenden Anteilen vorhanden : a) Gewichtsverhältnis 24 : 1 (Volumenverhältnis 30 : 1) von PVK zu Pigmentstoff bei einer Schicht- stärke von etwa 13   ju,   b) Gewichtsverhältnis   48 : l (Volumenverhältnis 60 : l)   von PVK zu Pigmentstoff bei einer Schicht- stärke von etwa 15   M,   c) Gewichtsverhältnis 72 : 1) (Volumenverhältnis   72 : 1)   von PVK zu Pigmentstoff bei einer Schicht- stärke von etwa 14   g.   



   Beispiel 4 : Zwei Aufzeichnungsträger werden nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt mit dem Unterschied, dass als Pigmentstoff trigonales Selen in folgenden Anteilen verwendet wird : a) Gewichtsverhältnis 24 : 1 (Volumenverhältnis 96 : 1) von PVK zu trigonalem Selen bei einer Schicht- stärke von etwa 30   jK,   b) Gewichtsverhältnis 48 : 1 (Volumenverhältnis 192 : 1) von PVK zu trigonalemSelen bei einer Schicht- stärke von etwa 12   g.   



     Beispiel 5 :   Ein Aufzeichnungsträger wird nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt mit dem Unterschied, dass als Pigmentstoff Cadmiumsulfoselenid mit einem Gewichtsverhältnis   24 : 1   (Volumenverhältnis 105 : 1) von PVK zu Cadmiumsulfoselenid verwendet wird. Die Schichtstärke beträgt etwa   lom.   



   Beispiel 6 : Ein Aufzeichnungsträger wird nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt mit dem Unterschied, dass als Pigmentstoff trigonales Selen mit einem Gewichtsverhältnis von   24 : 1   (Volumenverhältnis 96 : 1) von PVK zu trigonalem Selen verwendet wird. Die Schichtstärke beträgt etwa 10   p.   Ferner ist eine   0, 2 ju   starke Nylonsperrschicht auf der Oberfläche der Bindemittelschicht und an der Grenzschicht zwischen Bindemittel und Unterlage vorgesehen. Die Nylonsperrschicht wird durch Eintauchen der Platte in eine Nylonlösung in Methylalkohol (erhältlich von DuPont unter der Bezeichnung Zytel) gebildet. 



   Beispiel 7: Ein Aufzeichnungsträger wird nach dem   in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren herge-   
 EMI10.1 
    : 1Beispiel 8 :   Ein Aufzeichnungsträger wird nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt mit dem Unterschied, dass als Pigmentstoff trigonales Selen mit einem Gewichtsverhältnis von   6 : 1   (Volumenverhältnis 24 : 1) von PVK zu trigonalem Selen verwendet wird. Die Schichtstärke beträgt etwa   10 ju.    



   Jeder der in den Beispielen 1 bis 8 beschriebenen Aufzeichnungsträger hat ausgezeichnete elektrische Eigenschaften, die sich durch eine gute Ladungsaufnahmefähigkeit und eine gute Lichtempfindlichkeit zeigen. Der Gewinn oder der maximale Wirkungsgrad für sieben der nach vorstehenden Beispielen gebildeten   Aufzeichnungsträger   ist in Tabelle m aufgeführt. 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 



   Die in Tabelle m aufgeführten Aufzeichnungsträger werden elektrostatisch auf eine positive Spannung mit der jeweils angegebenen Feldstärke aufgeladen (eine Feldstärke von 50 x 104   V Icm   entspricht einer 
 EMI11.1 
 verwendet wird. Jede Probe wird dann mit einer einfarbigen Lichtquelle belichtet, deren Wellenlänge nahe der Spitzenabsorption des jeweils verwendeten fotoleitfähigen Pigmentstoffs liegt. Die daraus erhaltene Entladung (Spannung über der Zeit) wird registriert. Aus diesen Daten kann der xerographische Gewinn nach den oben angegebenen Formeln berechnet werden. 



   Tabelle III 
 EMI11.2 
 
<tb> 
<tb> Platte <SEP> Wellenlänge <SEP> Photonenfluss <SEP> El. <SEP> Feld <SEP> Gewinn <SEP> oder
<tb> aus <SEP> ( ) <SEP> (Photonen/ <SEP> (104 <SEP> V/cm) <SEP> Leistung <SEP> (Pro
<tb> Beispiel <SEP> cm2/sec) <SEP> absorbiertes
<tb> Photon <SEP> gesammelte
<tb> Ladungsträger)
<tb> 1 <SEP> 6200 <SEP> 6, <SEP> 5 <SEP> x <SEP> 1012 <SEP> 50 <SEP> 0, <SEP> 26 <SEP> 
<tb> 2 <SEP> a <SEP> 6200 <SEP> 6, <SEP> 5 <SEP> x <SEP> 1012 <SEP> 50 <SEP> 0, <SEP> 23 <SEP> 
<tb> 2b <SEP> 6200 <SEP> 8, <SEP> 0 <SEP> x <SEP> 1012 <SEP> 8 <SEP> - <SEP> 95 <SEP> 0, <SEP> 35 <SEP> 
<tb> 4 <SEP> a <SEP> 4000 <SEP> 3, <SEP> 8 <SEP> x <SEP> 1012 <SEP> 10-70 <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP> 
<tb> 4 <SEP> a <SEP> 4000 <SEP> 2, <SEP> 0 <SEP> x <SEP> 1012 <SEP> 25 <SEP> 0, <SEP> 20 <SEP> 
<tb> 4b <SEP> 4000 <SEP> 5, <SEP> 9 <SEP> x <SEP> 1012 <SEP> 30 <SEP> 0,

   <SEP> 22 <SEP> 
<tb> 8 <SEP> 4000 <SEP> 5 <SEP> 9 <SEP> x <SEP> 1012 <SEP> 30 <SEP> 0, <SEP> 38 <SEP> 
<tb> 
 
Ausser den in Tabelle m aufgeführten Tests werden drei der   Aufzeichnungsträger einer Bildreproduktion   unterzogen. Die Platte aus Beispiel 4a wird elektrostatisch auf etwa 800 V positiv aufgeladen, wozu eine
Korona-Entladungsvorrichtung verwendet wird. Dann wird sie mit einem weissen Lichtmuster mit einer
Quarzjodlampe belichtet, die mit einem Filter versehen ist, das die gesamte Strahlung unter 4000 Äunter- drückt, wodurch die Ladung in den bestrahlten Bereichen selektiv abgeleitet wird.

   Das erzeugte elektrostatische latente Bild wird dann entwickelt, wozu eine   Flüssigentwicldung   durchgeführt wird, bei der elektro- statisch negativ geladene Tonerteilchen, die in Kerosin dispergiert sind, über das latente Bild bewegt werden. Die elektrostatisch geladenen Bereiche des latenten Bildes ziehen die Tonerteilchen an und erzeugen ein sichtbares Bild. Dieses Tonerbild wird dann auf ein Papierblatt übertragen und auf diesem zur Bildung eines dauerhaften Druckes fixiert. 



   Die Platte aus Beispiel 6 wird nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren mit einem Bild versehen, dabei wird sie jedoch auf eine Spannung von etwa 500 V aufgeladen. 



   Die Platte aus Beispiel 5 wird gleichfalls nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren mit einem Bild versehen, jedoch wird sie auf eine Spannung von 500 V aufgeladen, dann wird die Entwicklung nach dem Kaskadierungsverfahren mit Xerox 914-Toner durchgeführt. Jede dieser drei Platten erzeugt eine ausgezeichnete Reproduktion eines Originalbildes. 



   Um die Eigenschaften der erfindungsgemässen Aufzeichnungsträger hinsichtlich der zyklischen und wiederholten Anwendung darzustellen, werden die Platten aus den Beispielen 1, 3a und 4 a zyklisch verwendet. Zunächst werden sie bei Dunkelheit mit einer Feldstärke von etwa 30   V/jLt   der Bindemittelstärke elektrostatisch aufgeladen. Die Platten 1, 3 a und 4 a werden dann mit Lichtwellenlängen von 6200,4000 und   4000 Â   belichtet, wobei zur Entladung ein   Photonenfluss   von etwa 2 x   1012     Photonen/cm2/sec   erzeugt wird. Danach wird jede Platte mit weissem Licht zur Entfernung jeglicher Restladung beleuchtet. Dieser gesamte   Zyldus   wird 200 mal für die Platten 1 und 4a und 250 mal für die Platte 3a wiederholt.

   Jede Platte zeigt eine ausgezeichnete Ladungsaufnahmefähigkeit und Entladungsfähigkeit durch Lichteinwirkung am Ende dieser zykli-   schen   Prüfung. Die Anfangsspannung, die Kontrastspannung und die Restspannung sind am Ende der Prüfung praktisch dieselben wie nach dem ersten Zyklus. 



     Beispiel 9 : Glasförmige Selenkörner   mit einer Reinheit von 99,999% (erhältlich von der American Smelting and Refining Co. ) werden in einem Quarzgefäss eingeschlossen und in eine Unterdruckkammer ein- 

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 gegeben, in der ein Druck von etwa 10-5 Torr herrscht. Das Selen wird etwa 16 h lang bei 1000C behandelt, um es aus dem glasigen Zustand in die kristalline trigonale Form umzuwandeln. 



   Eine Mischung von 1 Volumenanteil trigonalen Selens und 1 Volumenanteil   Poly-l-vinylpyren   (PVP) wird in 100 Teilen reinem Chloroform dispergiert. Diese Mischung wird in einer Farbenmühle 1 h lang mit Stahlkugeln von 3 mm Durchmesser gemahlen, bis die Selenteilchen eine maximale Grösse von nicht mehr als etwa 1   jn   haben. Dann wird so viel PVP hinzugefügt, bis sich ein Verhältnis von PVP zu Selen von   24 : 1   ergibt. Diese Mischung wird etwa 30 min lang gemahlen und auf drei Aluminiumlegierungsunterlagen als 
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 fähigkeit. 



   Obwohl in der vorstehenden Beschreibung vorzugsweiser Ausführungsformen der Erfindung spezielle
Anteile und Stoffmengen beschrieben wurden, können auch andere geeignete Stoffe und Verfahrensarten, wie sie weiter oben aufgeführt sind, mit ähnlichen Ergebnissen angewendet werden. Ferner können weitere
Stoffe und Abänderungen vorgesehen sein, die eine synergistische, verbessernde oder anderweitig günstige Auswirkung auf den jeweiligen Aufzeichnungsträger und dessen Herstellung zeigen. 



   Wird beispielsweise eine transparente Unterlage in Form eines mit einer dünnen, leitfähigen Schicht aus Aluminium oder Zinnoxyd versehenen Kunststoffsträgers verwendet, so kann eine Belichtung des Aufzeichnungsträgers durch die Unterlage hindurch erfolgen. Ferner kann eine elektrisch isolierende Unterlage verwendet werden. In diesem Falle wird die Ladung auf den Aufzeichnungsträger aufgebracht, indem die isolierende Unterlage und die Oberfläche des Aufzeichnungsträgers gleichzeitig mit entgegengesetzter Polarität durch doppelte Korona-Entladung aufgeladen werden. Andere Abänderungen mit isolierender oder fehlender Unterlage können vorgesehen sein, wobei der Aufzeichnungsträger oder die Platte auf eine leitfähige Unterlage aufgelegt wird und die Oberfläche des Aufzeichnungsträgers dann aufgeladen wird.

   Nach der Bilderzeugung kann der Aufzeichnungsträger dann von der leitfähigen Unterlage abgenommen werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Aufzeichnungsträger mit einer Photorezeptorschicht, die in einem Bindemittel dispergierte photoleitende Teilchen enthält, und gegebenenfalls mit einer tragenden Unterlage für die Photorezeptorschicht, dadurch gekennzeichnet, dass die photoleitenden, unter   Strahlungseinwirkung Defektelektronen lie-   fernden Teilchen (13) in dem Bindemittel unorlentiert verteilt und in einer Menge von 0, 1 bis 5   Vol.-%,   bezogen auf die gesamte Schicht   (12),   vorhanden sind und dass als Bindemittel (14) ein für die Aufnahme und für den Transport der aus den photoleitenden Teilchen injizierten Defektelektronen befähigtes Transportmaterial vorliegt, welches mindestens eine der folgenden Verbindungen enthält oder daraus besteht :

  
Polyvinylcarbazol,   Poly-1-vinylpyren,   Polymethylenpyren, N-substituierte polymeren Acrylsäureamide des Pyrens, Carbazol,   N-Äthylearbazol,   N-Phenylcarbazol, Pyren, Tetraphen, 1-Acetylpyren, 6, 7-Benzopyren, 1-Brompyren, 1-Äthylpyren, 1-Methylpyren, Perylen, 2-Phenylindol, Tetracen, Picen, 1, 3, 6, 8-Te- 
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 thalin.

Claims (1)

  1. 2. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die photoleitenden Teilchen (13) 0, 1 bis 1 Vol.-% der gesamten Schicht (12) ausmachen.
    3. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die photoleitenden Teilchen (13) mindestens einen der folgenden Stoffe enthalten : glasförmiges Selen, trigonales Selen, eine Selenlegierung, Cadmiumsulfoselenid und die X-Form metallfreien Phthalocyanins.
    4. Aufzeichnungsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Photorezeptorschicht (12) auf einer elektrisch leitenden Unterlage (11) angeordnet ist.
    5. Aufzeichnungsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass die Unterlage (11) im wesentlichen transparent ist.
    6. Aufzeichnungsträger nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Unterlage (11) und der Photorezeptorschicht (12) eine zur Verhinderung der Injektion von Ladungsträgern aus der Unterlage in die Photorezeptorschicht dienende Sperrschicht angeordnet ist.
    7. Verfahren zur Bilderzeugung unter Verwendung eines Aufzeichnungsträgers, wobei der Aufzeich- nungsträger aufgeladen, gleichzeitig oder anschliessend bildmässig belichtet, das erzeugte, latente elektrostatische Ladungsbild zu einem sichtbaren Bild entwickelt und gegebenenfalls auf eine andere Fläche übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufzeichnungsträger nach den Ansprüchen 1 bis 6 <Desc/Clms Page number 13> eingesetzt wird, mit unorientiert verteilten, photoleitenden, unter der Einwirkung von Strahlen Defektelektronen liefernden Teilchen und mit einem Material für die Aufnahme und den Transport der aus den photoleitenden Teilchen injizierten Defektelektronen, als Bindemittel, wobei dieses mindestens eine der folgenden Verbindungen enthält oder daraus besteht :
    Polyvinylearbazol, Poly-l-vinylpyren, Polymethylenpyren, N-substituiertepolymerenAcrylsäureamide des Pyrens, Carbazol, N-Äthylcarbazol, N-Phenylcarbazol, Pyren, Tetraphen, 1-Acetylpyren, 6, 7-Benzopyren, 1-Brompyren, 1-Äthylpyren, 1-Methylpyren, Perylen, 2-Phenylindol, Tetracen, Picen, 1, 3, 6, 8-Tetraphenylpyren, Chrysen, Fluoren, Fluorenon, Phenanthren, Triphenylen, 1, 2, 5, 6-Dibenzanthracen, 1, 2, 3, 4- Dibenzanthracen, 2, 3- Benzopyren, 2, 3- Benzochrysen, Anthrachinon, Dibenzothiophen und Naphthalin.
    8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass nach der erfolgten Übertragung des entwickelten Bildes auf eine andere Fläche der Aufzeichnungsträger erneut mit einer Ladung versehen, bildmässig belichtet und das latente Ladungsbild entwickelt wird.
    9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung einer im wesentlichen transparenten Unterlage der Photorezeptorschicht die bildmässige Belichtung durch die Unterlage hindurch vorgenommen wird.
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