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Die Erfindung betrifft einen Adapter mit einem Adaptergehäuse und zwei aus diesem vorstehenden
Kontakten, welche nach Einsetzen des Adapters in einen Adapteraufnahmekanal einer Stromentnahmeschiene, deren Leiterschienen kontaktieren, wobei in einem von aussen zugänglichen Aufnahmeraum im Adaptergehäuse zwei U-förmige, mit ihren freien Schenkelenden nach aussen weisende Klammern vorgesehen sind, welche beide
Endkontaktkappen einer Sicherung leicht lösbar haltern, und wobei der erste Kontakt mit einem ersten elektrischen Leiter, der zweite Kontakt mit der einen Klammer und die andere Klammer mit einem zweiten elektrischen Leiter leitend verbunden sind.
Es ist oft erforderlich, elektrische Leuchten der verschiedensten Art leicht wiederabnehmbar und in
Längsrichtung verstellbar überkopf zu befestigen und mit einer Stromquelle zu verbinden. Die bisher für diesen
Zweck vorgeschlagenen Vorrichtungen weisen viele Nachteile auf, denn sie sind in hohem Masse unschön, unzuverlässig, schwer zu installieren, kompliziert und teuer. Ausserdem sind die bekannten Vorrichtungen nicht vielseitig verwendbar.
Bei der Ausbildung von Adaptern der eingangs erwähnten Gattung kommt es darauf an, diese so platzsparend wie möglich auszubilden, weil es aus ästhetischen Gesichtspunkten (Stromentnahmeschiene/Adap- ter/Strahlerleuchten-Anordnungen bilden Einrichtungsgegenstände des häuslichen Bereichs) seit einiger Zeit gewünscht wird, das Adaptergehäuse so weit wie möglich im Adapteraufnahmekanal verschwinden zu lassen. Um eine derartige platzsparende Bauweise zu erreichen, sind an einem Adapter eine Vielzahl von Massnahmen erforderlich. Bei mit Schmelzsicherungen versehenen Adaptern besteht eine Massnahme darin, die
Aufnahmevorrichtung für die Sicherung so platzsparend wie möglich auszubilden.
Diese Problematik spielt bei den aus den deutschen Auslegeschriften 1174392 und 1170487 bekannten Steckvorrichtungen keine Rolle, weil es sich bei diesen bekannten Gegenständen um gewöhnliche elektrische Stecker-abgesichert durch eine
Schmelzsicherung-handelt.
Die deutsche Offenlegungsschrift 1756056 betrifft zwar u. a. einen Adapter für Stromentnahmeschienen, auch zeigt vorgenannte deutsche Offenlegungsschrift in Fig. 3 eine Schmelzsicherung, jedoch spielt das Problem der platzsparenden Bauweise der Aufnahmvorrichtung für die Schmelzsicherung auch bei diesem vorbekannten
Gegenstand keine Rolle, da die Aufnahmevorrichtung für die Schmelzsicherungen (vgl. Fig. 3) ohnehin ausserhalb des Adapteraufnahmekanals angeordnet sind.
Ein Adapter der eingangs beschriebenen Art, der in eine Stromentnahmeschiene einsetzbar ist, ist in der brit. Patentschrift Nr. 1, 250, 473 beschrieben. Auch weist der aus der brit. Patentschrift Nr. 1, 250, 473 bekannte Adapter eine Schmelzsicherung und eine diesbezügliche Aufnahmevorrichtung. auf. Bei der brit. Patentschrift Nr. 1, 250, 473 befindet sich der grösste Teil des eingesetzten Adapters ausserhalb der Stromentnahmeschiene. Das Problem, durch eine besondere Ausgestaltung der Aufnahmevorrichtung für die Schmelzsicherung partiell an einer Verkleinerung des Adapters mitzuwirken, steht daher beim Gegenstand der brit. Patentschrift Nr. 1, 250, 473 in keiner Weise an und ist deshalb auch nicht gelöst.
Weiters besteht zwischen dem nach innen ragenden Fuss des Kontaktes und der U-förmigen Klammer, die eine der beiden Endkontaktkappen der Schmelzsicherung hält, eine Berührungsverbindung. Es ist demnach zumindest der Fuss als Zutat erforderlich, damit eine elektrisch leitende Verbindung zwischen dem Kontakt und der Klammer zustande kommt.
Bei dem aus der brit. Patentschrift Nr. 1, 250, 473 bekannten Adapter wird es als besonders nachteilig empfunden, dass die gesamte Abdeckkappe abgenommen werden muss, wenn die Schmelzsicherung ausgewechselt werden soll.
Ausgehend vom, aus der brit. Patentschrift Nr. 1, 250, 473 bekannten Adapter, besteht die der Erfindung zugrundegelegte Aufgabe darin, einen Adapter zu schaffen, bei dem die Aufnahmevorrichtung für die Schmelzsicherung einfach und platzsparend aufgebaut ist und bei dem die Schmelzsicherung zudem auf einfache und rasche Weise ausgewechselt werden kann.
Entsprechend der Erfindung wird die vorgenannte Aufgabe dadurch gelöst, dass die Klammern einschliesslich der Sicherung in einer, eine nach aussen weisende Zugangsöffnung besitzenden Vertiefung im Adaptergehäuse aufgenommen sind, wobei der zweite Kontakt von einem verlängerten Schenkel der einen Klammer gebildet ist.
Dadurch, dass die Klammern einschliesslich der Sicherung in einer Vertiefung innerhalb des Adaptergehäuses aufgenommen sind, wobei die Vertiefung eine nach aussen weisende Zugangsöffnung bildet, ist beim erfindungsgemässen Adapter grundsätzlich die Möglichkeit gegeben, die Sicherung schnell auswechseln zu können.
Dadurch, dass der zweite Kontakt von einem verlängertem Schenkel der einen Klammer gebildet ist, besteht beim Erfindungsgegenstand die vorteilhafte Möglichkeit, die Klammer, die gleichzeitig den Kontakt bildet, gedrungen, d. h. platzsparend, auszubilden. Jede bauliche Trennung einer ein Sicherungsende aufnehmenden Klammer von dem zugeordneten Kontakt fordert zusätzliche Mittel, die eine elektrische Verbindung zwischen Klammer und Kontakt bewirken müssen. Diese besonderen, einen zusätzlichen Aufnahmeraum erfordernden Mittel entfallen beim Anmeldungsgegenstand völlig.
Infolge der einstückigen und darüber hinaus stoffschlüssigen Zusammenfassung von Kontakt und Klammer ergibt sich beim Erfindungsgegenstand ausserdem eine vorteilhafte Vereinfachung der Anordnung, die eine Verbilligung der Herstellung zur Folge hat.
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In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Adapters ist am Adaptergehäuse ein Deckel angelenkt, welcher in eine Offenstellung und in eine die Zugangsöffnung der Vertiefung verschliessenden Stellung schwenkbar ist.
Der erfindungsgemässe Adapter für Stromverteilungs- und Leuchtenhalterungsvorrichtungen ist äusserst leicht und sicher zu handhaben, leicht einzubauen und einzustellen, in hohem Masse zuverlässig, von attraktivem Aussehen, einfacher und stabiler Bauart und in hohem Masse anpassungsfähig.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen, die eine bevorzugte Ausführungsform zeigen, näher erläutert. Es zeigt : Fig. 1 in Vorderansicht einen Adapter für Stromverteilungsund Leuchtenhalterungsvorrichtungen, Fig. 2 eine Unteransicht der Vorrichtung, Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung von rechts der Fig. l, Fig. 4 eine Seitenansicht der Vorrichtung von links in Fig. 1, Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 2, Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie 6-6 in Fig. 4, Fig. 7 in perspektivischer Ansicht den unteren Deckel des Verteilerkastens, Fig. 8 in perspektivischer Ansicht den Deckel am Ende des Schienen teils, Fig. 9 einen vergrösserten Schnitt längs der Linie 9-9 in Fig. 1, Fig. 10 in perspektivischer, auseinandergezogener Ansicht den Adapter, Fig.
11 in perspektivischer Ansicht den zusammengebauten Adapter, Fig. 12 einen vertikalen Längsschnitt in vergrössertem Massstab durch den in den Fig. 10 und 11 gezeigten Adapter, Fig. 13 eine teilweise Draufsicht auf Fig. 12, Fig. 14 einen Schnitt längs der Linie 14-14 in Fig. 12, Fig. 15 einen Schnitt längs der Linie 15-15 in Fig. 12, Fig. 16 einen Schnitt längs der Linie 16-16 in Fig. 12 und Fig. 17 einen Schnitt längs der Linie 17-17 in Fig. 12.
Die in Fig. 1 wiedergegebene Stromverteilungs- und Leuchtenhalterungsvorrichtung --10-- besitzt einen Verteiler kasten --11--, ein Schienenteil --9-- und einen Adapter--12--.
Die Stromverteilungs-und Leuchtenhalterungsvorrichtung--10--wird überkopf aufgehängt und vorteilhafterweise in eine abgehängte Decke eingelassen, so dass die Unterseite des Schienenteils--9--über die gesamte Länge leicht zugänglich ist. Mit Ausnahme der in der folgenden Beschreibung besonders erwähnten Teile bestehen alle Einzelteile der Stromverteilungs- und Leuchtenhalterungsvorrichtung --10-- aus Metall und sind an ihren Verbindunsstellen elektrisch gut leitend miteinander verbunden.
Der Verteilerkasten --11-- weist gemäss Fig. 5 ein einstückig hergestelltes Gehäuse --15-- auf, das aus
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der Verbindungslinien zwischen den Seitenwänden --14 und 16-- sind an der Innenwandung des Gehäuses --15-- längliche Verdickungen --18-- einstückig angeformt. Diese Verdickungen--18--sind mit Längsbohrungen versehen, die an ihren Enden Gewinde aufweisen oder in die selbstschneidende Schrauben eindrehbar sind. Eine äussere Stirnplatte-19- (vgl. Fig. l, 8) liegt mit ihrem Rand stirnseitig auf den Seitenwänden des Gehäuses --15-- auf und ist mittels Schrauben--20--, die entsprechende Durchgangsbohrungen in der Stirnplatte--19--durchsetzen und in die Längsbohrungen in den Verdickungen --18-- geschraubt sind, lösbar mit dem Gehäuse --15-- verbunden.
Eine innere Stirnplatte--21-- (Fig. 6), die kürzer ist als die Stirnplatte--19--, liegt mit ihrem Rand stirnseitig auf der oberen Wand - und den Seitenwänden --14 und 16-- auf und endet am oberen Rand der Seitenwände--17-- und ist mittels in die Längsbohrungen der Verdickungen--18--geschraubter Schrauben--22--lösbar mit dem Gehäuse-15-verbunden. In der oberen Wand-13-und den Stirnplatten-19 und 21-sind herausdrückbare Plättchen--23--bekannter Bauart vorgesehen.
In den beiden unteren Seitenwänden --17-- sind innen etwas oberhalb ihres unteren Randes zwei parallele, waagrechte und einander gegenüberliegende Nuten--24-zum Festhalten von Stopfen vorgesehen (vgl. Fig. 5), wobei jede Nute--24--eine vorzugsweise nach innen und unten geneigte untere Schulter --26--, eine senkrechte Innenfläche --27-- und eine schräg nach oben verlaufende obere Fläche--28-- aufweist. Mit Abstand übereinanderliegende Schultern--29 bzw. 30--ragen vom oberen Rand und von einer
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Längsabstand voneinander vorgesehene Federklammern --38-- befestigt.
Jede dieser Federklammern--38-besteht aus elastischem Material und weist einen ebenen, an der Oberseite der Platte--37--befestigten Steg --39-- und zwei senkrechte, federnde Schenkel--40--auf, die in nach oben divergierende, an ihren oberen
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sich seine Platte --37-- in einer etwa in der Mitte zwischen den Schultern-29 und 30--liegenden Höhe und erstreckt sich von der äusseren Stirnplatte --19-- bis hinter die innere Stirnplatte --21--, wobei die senkrechten Schenkel--40--an den Innenseiten der unteren Seitenwände --17-- und die Finger--41-- an den Innenseiten der mittleren Seitenwände-16-anliegen. Um den Deckel --36-- vom Verteilerkasten - -11-- zu entfernen,
muss lediglich der hinter der inneren Stirnplatte--21--liegende Teil--37a--der Platte--37--nach unten gezogen werden. Um den Deckel --36-- weider einzusetzen, müssen die Federklammern--38--zusammengedrückt und zwischen die unteren Seitenwände --17-- geschoben
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Vom unteren Innenende des Verteilkerastens --1-- aus erstreckt sich der Schienenteil --9-- in Längsrichtung. Der Schienenteil --9-- kann jede gewünschte Länge aufweisen und einstückig ausgebildet oder aus mehreren mechanisch und elektrisch miteinander verbundenen Einheiten zusammengesetzt sein. Er besitzt zwecks Erleichterung der Herstellung durch Strangpressen vorzugsweise über seine ganze Länge einen gleichförmigen Querschnitt.
Der beim dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel verwendete Schienenteil--9--weist einen U-förmigen Querschnitt auf und besteht aus einem oberen Quersteg--42--und zwei dazu senkrechten Schenkeln--43-- (vgl. Fig. 9), die einstückig mit dem Quersteg--42--ausgebildet sind und im Abstand
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Teil der Aussenseite eines der Schenkel --43-- befindet sich eine flache Längsnut--50--, wogegen an der Aussenseite des andern Schenkels --43-- unmittelbar unterhalb des Flansches--44--eine etwas tiefere, sich
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Nuten--52--sind ungefähr in Höhe der Flansche--46--in den Innenflächen der Schenkel--43-vorgesehen und weisen untere,
im wesentlichen waagrechte Schultern --45a-- auf. Unterhalb der Ebene des Querstegs--42--sind zwei einander gegenüberliegende, sich in Längsrichtung erstreckende und nach innen gerichtete Schultern --53-- vorgesehen. In der Unterseite des Querstegs --42-- befinden sich zwei sich in
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doppelte Fassungsschiene untergebracht, die sich im wesentlichen über die gesamte Länge des Schienenteils --9-- erstreckt und aus einem Doppel-U-Profil--57--und zwei sich in Längsrichtung erstreckenden, mit elastischen Zungen versehenen Leiterschienen besteht. Die jeweils in einer Hälfte des Doppel-U-Profils--57-untergebrachten Leiterschienen sind von unten her zugänglich.
Das Doppel-U-Profil--57--besteht aus elektrisch isolierendem Werkstoff, vorzugsweise einem synthetischen, organischen Polymeren, z. B. einem elastischen Kunstharz, und ist vorzugsweise im Stranpressverfahren hergestellt. Jedes U-Profil--55--des
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Die Leiterschienen--64--bestehen aus einem federnden, gut leitendem Metall und weisen eine waagrechte obere Wand--65--und zwei nach unten divergierende seitenwände --6-- auf, die eng an den
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Federdruck eng aneinanderliegen, wobei sich die oberhalb dieser Linie liegenden Abschnitte--68--der Finger - 67-- schräg nach oben und aussen erstrecken. Längs der Verbindungslinien zwischen den Seitenwänden
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-66-- und den Fingern --67-- stützen- ausgerichtet sind.
Die Kupplungsstangen-69-sind auf ihrer Längsmittellinie mit mehreren, über die Kupplungsstangenlänge verteilt angeordneten Gewindebohrungen versehen, in die zwecks lösbarer Verbindung von Verteilerkasten-11-und Schienenteil-9-gegen die Seitenwände --17 und 43-fest anliegende Schrauben --70-- geschraubt sind. über den Verteilkerasten --1-- sind die Leiterschienen --64-- mit den elektrischen Leitungen verbunden.
Das äussere freie Ende des Schienenteils--9--ist durch einen lösbaren Deckelteil --71-- verschlossen, der gemäss Fig. 8 aus einer senkrechten, rechteckigen Endplatte --72-- und aus zwei einander gegenüberliegenden, federnden Klammerfingern-73-besteht, die von den oberen Teilen der seitlichen Ränder der Endplatte --27-- rechtwinklig abstehen und in divergierende Endabschnitte - enden. In der Schliessstellung des Deckelteils --71-- deckt die Endplatte --72-- die Stirnöffnung des Schienenteils-9--ab, wobei die Klammerfinger--73--elastisch federnd auf die einander gegenüberliegenden Innenseiten der Schnekel --43-- drücken.
Der Adapter-12--, der in Fig. 10 bis 17 dargestellt ist, weist eine rechteckige Basisplatte --76-- aus Metall auf (vgl. Fig. 10), deren Breite etwas kleiner als der Abstand zwischen den Innenflächen der Schenkel - ist, und die mit einer grossen runden Mittelöffnung-77-und senkrechten, mittig in der Nähe der beiden Enden der Basisplatte--76--vorgesehenen Gewindebohrungen--78--versehen ist.
Ein Metallrohr - -79--, dessen oberes Ende in der Mittelöffnung --7-- befestigt ist, erstreckt sich von der Basisplatte --76-- senkrecht nach unten und weist an seinem unteren Ende ein Aussengewinde --80-- auf.
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Stellen Abschrägungen --85-- auf. In der Isolierplatte-82-sind an ihren Enden zwei mit den Gewindbohrungen --79-- koaxiale Bohrungen --83-- und in ihrer Mitte, senkrecht über der Mittelöffnung - 77-der Basisplatte-66--, zwei Bohrungen --84-- im Querabstand voneinander vorgesehen.
In den Ecken gegenüber den abschrägungen --85-- sind mit der Isolierplatte--82--einstückig ausgebildete nach oben ragende Stifte --86-- vorgesehen. Zwischen einer der Bohrungen --83-- und den Bohrungen - -84--, u. zw. näher zu der Bohrung --83-- hin, ist ein Kontaktverriegelungsteil --87-- einstückig mit der Isolierplatte--82--ausgebildet. Dieser Kontaktverriegelungsteil--87--besteht aus zwei senkrechten, parallelen, rechteckigen platten --88-- und einem diese Platten in ihrer Mitte verbindenden Steg-89--, der sich von der Isolierplatte--82--bis zu einer Stelle unterhalb der oberen Enden der Platte--88--nach oben erstreckt.
über der Isolierplatte--82--befindet sich ein aus Isolierstoff, vorzugsweise einem Kunstharz, bestehendes und einen Ober-und Unterteil--91 bzw. 92-- aufweiendes Adaptergehäuse --90--. Der Unterteil --92-- besitzt den gleichen Umriss wie die Isolierplatte--82--und ist an seiner Unterseite mit Vertiefungen, in welche die Stifte --86-- eingreifen, und mit senkrechten, zu den Bohrungen --83-- und
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Bohrungen--94--versehen.Oberteil --91-- eine sich in Längsrichtung erstreckende, eine nach aussen weisende Zugangsöffnung besitzende Vertiefung--97--und in der Unterseite des Unterteils --92-- eine relativ flache Vertiefung--98-- (Fig. 15) vorgesehen, wobei die beiden Vertiefungen-97 und 98-durch eine waagrechte Wand-99voneinander getrennt werden.
In der Unterseite des Adaptergehäuses --90-- ist in Nähe seines in Fig. 12 linken Endes ein rechteckiger Hohlraum --100-- vorgesehen, der sich von der Unterseite des Unterteils --92-- bis in die Nähe der Oberseite des Oberteils --91-- erstreckt und durch eine obere Wand --101-- von letzterer getrennt ist. Ein nach vorn versetzter Längsschlitz-102- (Fig. 10) in der oberen Wand --101-- verbindet den Hohlraum --100-- mit der Oberseite des Oberteils-91-. Der Kontaktverriegelungsteil --87-- ragt in den Hohlraum--100--hinein, wobei die oberen Stirnflächen der platten --88-- einen geringen Abstand von der Unterseite der oberen Wand--101--aufweisen.
Die Vertiefung --97-- wird von einer rechten Stirnwand-103--, einer linken Stirnwand-105- (Fig. 12), einer Vorderwand --104-- und einer Rückwand --106-- (Fig.15) begrenzt. Zwischen der Stirnwand --105-- und den inneren Enden der Platten --88-- ist ein Zwischenraum-107- (Fig. 12) vorgesehen.
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In den Innenflächen der Vorderwand --104-- und der rückwand --106-- sind in der Nähe der linken Stirnwand --105-- einander gegenüberliegende, rechteckige, senkrechte Schlitze--108-- (Fig. 10) vorgesehen, die über Schlitze in der unteren Wand--99--mit der Vertiefung--98--in Verbindung stehen. Zwei einander gegenüberliegende, senkrechte, rechteckige Nuten--109-- (Fig. 17) sind in den Innenflächen der Vorder- bzw. Rückwände --104 bzw. 106--in der Nähe der rechten Stirnwand--103--vorgesehen. Die Nuten --109-- sind mit grösseren rechteckigen, in der Wand --9-- vorgesehen Öffnungen --110ausgerichtet, wodurch die Vertiefung --98-- zugänglich ist.
In der Rückwand --106-- ist zwischen ihren Enden ferner ein senkrechter rechteckiger Schlitz--111-- (Fig. 10, 16) vorgesehen, der sich von der oberen
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Im oberen Teil der rechten Stirnwand--103--ist eine rechteckige Ausnehmung--113--vorgesehen, die sich über einen wesentlichen Teil der Länge der Stirnwand--103--erstreckt, so dass senkrechte Pfosten --114-- (Fig. 10) stehenbleiben, die in Querrichtung verlaufende und miteinander fluchtende Bohrungen --116-- aufweisen. Die Grundfläche--117--der Aussparung--113--weist eine mit den Bohrungen --116-- koaxiale konkav-zylindrische Form auf. Die oberen Innenkanten der Vorderwand --104-- und der Rückwand --106-- tragen innen nach unten versetzte, waagrechte Schultern--118--. Die in Fig. 12 linke Stirnwand--105--erstreckt sich von der linken Kante der Nut--108--eine kurze Strecke in Längsrichtung nach innen.
Ihre obere Innenkante ist mit einer nach unten versetzten, waagrechten Schulter --120-- versehen.
Am oberen Ende der rechten Stirnwand--103--in Fig. 10 und 12 ist ein Deckel--121--angelenkt, der eine dem Umriss der oberen Öffnung der Vertiefung --97-- etwa entsprechend geformte Verschlussplatte --122-- aufweist, die an ihrer linken hinteren Ecke einen Ausschnitt--123--besitzt, so dass, wenn sich die
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Schliessstellung befindet,--106-- vollständig unbedeckt ist.
Das rechte Ende--126--der Verschlussplatte--122--besitzt eine verminderte, etwa dem Abstand zwischen den Pfosten--114--entsprechende Breite und trägt an seiner Unterseite einstückig einen rohrförmigen Scharnieransatz--127--, der zwischen den Pfosten --114-- liegt und mittels eines zylindrischen Stiftes--128--, der die Bohrungen--116--und die Bohrung im Scharnieransatz--127--durchsetzt, an die Pfosten--114--angelenkt ist.
In der Längsmitte der Verschlussplatte --122-- sind zwei nach unten und innen ragende Klammerfinger --129-- einstückig angeformt, die an ihren unteren Innenkanten mit nach innen gerichteten, konvexen, nockenförmigen Ansätzen
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Unterseite der Oberwand--101--und den oberen Stirnflächen der Platten--88--eingeklemmt, wobei der Augenansatz--136--sich zwischen den Platten--88--befindet und mit dem abisolierten Ende eines isolierten Leiters --137-- in Kontakt steht, der sich durch den Zwischenraum--107--, zwischen der Wand --99-- und der Isolierplatte--82--und durch das Metallrohr--79--erstreckt.
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--106-- bis--140-- nach innen und liegt zwischen der Wand--99--und der Isolierplatte--82--.
Ein federnder, gewellter Klammerarm--141--erstreckt sich von der Vorderkante des unteren Schenkels--140--aus durch eine Öffnung in der Wand--99--bis zu einer unterhalb der Schultern--118--liegenden Ebene nach oben. Der obere Teil--142--des Klammerarms--141--ist nach hinten konkav ausgebildet und mit dem
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--90-- eineMetallklammer--143-- (Fig. 10) mit einem auf der Isolierplatte--82--aufliegenden geraden unteren Quersteg--144--, der in seiner Längsmitte einen einstückig angeformten, nach oben ragenden Augenansatz --146-- trägt.
Das abisolierte Ende eines weiteren isolierten Leiters --145-- steckt elektrisch leitend im Augenansatz--146--, wobei sich der Leiter--145--unterhalb der Wand--99--durch eine der Bohrungen--84--, die Mittelöffnung--77--und das Metallrohr--79--erstreckt. Von der vorderen und der hinteren Kante des Quersteges--144--ragen Ansätze--147--schräg nach innen und oben durch die Öffnungen--110--hindurch und setzen sich als gekrümmte, federnde Klammerarme --148-- mit konkaven, einander gegenüberliegenden Flächen fort, wobei die Klammerarme --148-- in einer unterhalb der Schultern --118-- liegenden Ebene enden und mit den Nuten --109-- in Querrichtung ausgerichtet sind.
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Eine Klemmvorrichtung--149--zum lösbaren Erden und Befestigen des Adapters--12--am Schienenteil --9-- weist zwei ähnlich ausgestaltete Federglieder--150--auf, die längs der einander gegenüberliegenden Vorder- und Rückwände des Adaptergehäuses--90--angeordnet sind. Die Federglieder
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bestehenArms--151--an einer Stirnkante des Unterteils --92-- des Adaptergehäuses --90-- endet. Von einem Ende der Oberkante jedes Arms--151--erstreckt sich in Querrichtung über die Oberseite des Unterteils - 92-- des Adaptergehäuses --90-- ein waagrechter Querarm--152--, der in einen nach unten weisenden Schenkel --153-- endet und eine Bohrung --154-- aufweist, die mit der Bohrung-94ausgerichtet ist.
Der Adapter --12-- wird über zwei Schrauben--156-, welche die Bohrungen--154, 94 und 83-durchsetzen und in die Gewindebohrungen --78-- der Basisplatte --76-- geschraubt sind, zusammengehalten.
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Isolierplatte--82--nach- anliegen und beiderseitig von kurzen, schräg nach innen gerichteten Seitenabschnitten--158-flankiert werden. An der Seitenkante eines jeden äusseren Seitenabschnittes--158-ist jeweils ein senkrecht nach oben ragender, in Längsrichtung ausserhalb des Adaptergehäuses--90--befindlicher Arm--159-- einstückig angeformt, der oben in einen nach innen gerichteten, nach oben hin konvex gekrümmten Erdungsschenkel--160--endet.
An der Aussenfläche jedes Arms--159--ist mittig zwischen seiner Oberund Unterkante eine nach aussen ragende Rastnase--161-- (Fig. 9, 10) vorgesehen, die aus einem aus dem Arm --159-- herausgedrückten Schenkel besteht, und eine schräg nach aussen verlaufende Schulter--163-- (Fig. 9) aufweist. Von der Unterkante jedes Arms --159-- aus erstreckt sich ein Schenkel--164-- (Fig. 10) schräg nach oben und innen und endet in einem nach unten weisenden Finger--165--.
Im Betriebszustand des erfindungsgemässen Adapters--12--ist in der Vertiefung --97-- eine
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--166-- mit Endkontaktkappen --167-- vorgesehen,Deckel--121--ist geschlossen, wobei seine Oberseite mit der Oberseite des Adaptergehäuses--90-- fluchtet. Die Klammerfinger--129--umfassen die Sicherung--166--, wobei die Ansätze --130-- der Klammerfinger--129--die Unterseite der Sicherung--166--berühren, so dass der Deckel--121--in geschlossener Stellung leicht herausnehmbar verriegelt ist.
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mit dem Schienenteil --9-- und den Leiterschienen--64--verbunden, indem das obere Ende des Adapters - mit richtiger Orientierung zwischen den unteren Seitenwänden --17-- nach oben gedrückt wird.
Hiebei werden die Arme--151--dadurch nach innen gedrückt, dass die unteren Enden der Schenkel--43-gegen die oberen Aussenflächen der Erdungsschenkel --160-- drücken, so dass der Adapter --12-eingeführt werden kann. Die nach aussen federnden Arme--151--drücken die Arme--159--gegen die
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--11--,- 133 und 139-- drücken und somit eine einwandfreie elektrische Verbindung herstellen. Der Adapter - wird weiter nach oben geschoben, bis die Rastnasen --161-- in die Nuten --52-- einrasten, wobei die Arme --151-- auseinanderschnellen, so dass die Schultern --163-- auf den Schultern-26-
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kann beliebig ausgerichtet sein.
Für die Verbindung der Leiterschienen mit den elektrischen Leitungen im Verteilerkasten können auch andersartige Steckglieder verwendet werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Adapter mit einem Adaptergehäuse und zwei aus diesem vorstehenden Kontakten, welche, nach Einsetzen des Adapters in einen Adapteraufnahmekanal einer Stromentnahmeschiene, deren Leiterschienen kontaktieren, wobei in einem von aussen zugänglichen Aufnahmeraum im Adaptergehäuse zwei U-förmige, mit ihren freien Schenkelenden nach aussen weisende Klammern vorgesehen sind, welche beide Endkontaktkappen einer Sicherung leicht lösbar haltern, und wobei der erste Kontakt mit einem ersten elektrischen Leiter, der zweite Kontakt mit der einen Klammer und die andere Klammer mit einem zweiten elektrischen Leiter
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einschliesslich der Sicherung (166) in einer, eine nach aussen weisende Zugangsöffnung besitzenden Vertiefung (97) im Adaptergehäuse (90) aufgenommen sind, wobei der zweite Kontakt (139) von einem verlängerten Schenkel der einen Klammer (138)
gebildet ist.
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