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Die Erfindung bezieht sich auf eine Leuchte für langgestreckte Leuchtstofflampen, bestehend aus einer Montageplatte aus dünnwandigem verformbarem Material, auf welcher die für den Betrieb der Lampe erforderlichen Geräte, wie Fassungen, Starter und Vorschaltgeräte anbringbar sind und aus einer lichtdurchlässigen Abdeckung, wobei die Montageplatte einen umlaufenden, den ihr zugewandten Rand der Abdeckung übergreifenden Bord besitzt und mindestens in Längsrichtung der Leuchte verlaufende Sicke aufweist, wobei sowohl die Sicke als auch die parallel zur Sicke verlaufenden Teile des Bordes durch einen Walzvorgang gefertigt sind.
Es ist bekannt, Montageplatten dieser Art in einem Walzverfahren aus streifenförmigem Ausgangsmaterial, vornehmlich Eisenblech zu erzeugen. Bei diesem Walzvorgang werden zur Versteifung der Platte in der Regel mehrere längsverlaufende Sicken eingewalzt und der längsrandseitige Bereich wird zur Bildung eines Bordes umgebördelt. Der die Walzeinrichtung verlassende, querverformte Streifen wird in einzelne Stücke abgelängt. Zur Bildung eines umlaufenden Bordes für die Aufnahme des Randes der Leuchtenabdeckung werden die gewalzten und abgelängten Stücke stirnseitig mit Verschlussleisten ausgestattet, die einerseits die Aufgabe haben, das Profil abzuschliessen und die anderseits den stirnseitigen Teil des umlaufenden Bordes bilden sollen. Das Walzen von Montageplatten ist sehr zweckmässig und rationell.
Dieser Vorteil wird aber beeinträchtigt durch die Tatsache, dass für den stirnseitigen Abschluss zusätzlich Teile gefertigt und am gewalzten Montageprofil befestigt werden müssen. Diese Befestigung erfolgt in der Regel durch punktförmiges Anschweissen.
Hier setzt nun die Erfindung ein, welche vorschlägt, dass in den beiden senkrecht zur Sicke verlaufenden stirnseitigen Randbereichen der Montageplatte die Sicke flachgedrückt ist und der Bord an den beiden stirnseitigen Querrändern der Montageplatte durch Umbiegung dieses flachgedrückten Bereiches gefertigt ist.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 einen vereinfachten Querschnitt durch eine Leuchte ; Fig. 2 das durch die Walzeinrichtung durchlaufende Blechband in Draufsicht ; Fig. 3 das die Walzeinrichtung verlassende, gewalzte und abgelängte Montageblech in Draufsicht ; Fig. 4 die im stirnseitigen Randbereich flachgedrückten Sicken ; Fig. 5 einen Längsschnitt im stirnseitigen Bereich der Montageplatte nach dem Ab- und Umbiegen des Bordes und Fig. 6 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles A in Fig. 5.
Fig. 1 zeigt einen vereinfachten Querschnitt durch eine Leuchtstofflampenleuchte. Diese besteht aus einem gewalzten Blechprofilstreifen als Montageplatte --1--, an welcher Fassungen --2-- für die Lampe--3--,
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dgl. m.Montageplatte--l--schlussendlich angeschraubt wird, also einer Gebäudewand oder Gebäudedecke. Diese Montageplatte--l--besitzt ferner einen umgebördelten und eingezogenen Bord--7--, der den Rand --8-- einer lichtdurchlässigen Abdeckung--9--von aussen übergreift. Dichtungsleisten in Form von Schaumgummistreifen--10--sind innseitig an der Montageplatte--l--befestigt, beispielsweise eingeklebt.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 zeigt die Leuchte mit einer einzigen Lampe. Es können auch für die Aufnahme mehrerer Lampen Fassungen vorgesehen sein.
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1erfindungswesentlich ist, denn unter Zugrundelegung der gegenständlichen Erfindung kann die Ausgestaltung der Sicken, ihre Anordnung und auch die Ausbildung des Bordes--7--in einer andern Weise gewählt werden.
Wesentlich in allen Fällen hingegen ist, dass die längsverlaufenden Sicken durch Walzen gebildet werden und dass eventuell als Rand ein abgebogener Bord--7--vorgesehen ist, der ebenfalls durch ein Walzverfahren gefertigt wird.
Fig. 2 zeigt nun in Draufsicht den ebenen bandförmigen Streifen der randseitig mit Abstand --L-- vorgesehene, vom Rand ausgehende Y-förmige Ausstanzungen aufweist, die beispielsweise während des Einlaufens des bandförmigen Streifens --1'-- in die Walzeinrichtung durch Ausstanzen gefertigt werden können. Der Abstand--L--entspricht der absoluten Länge der zu fertigenden Montageplatte. Die strichlierten Linien--5', 6', 7'--markieren die Biegekanten der Sicken--5 und 6--sowie des Bordes--7--. Beim
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Walzvorgang bis zur Schnittkante --11-- durch (Fig. 3). Aus dieser Fig. 3 ist auch zu ersehen, dass auf Grund der Ablängung entlang der Linie--11--von der ursprünglichen Y-förmigen Ausstanzung nurmehr ein Teil übrig geblieben ist.
Die äusserste Randkante-7"- (Fig. 2) ist bereits nach innen gebogen (Fig. 3), so dass in dieser Figur nunmehr der spitzwinkelige Einschnitt--15--zu erkennen ist. Mittels eines geeigneten, hier nicht dargestellten Werkzeuges wird in dem senkrecht zu den Sicken-5 und 6--verlaufenden Randbereich die Sicken flachgedrückt, u. zw. in die Ebene der Montageplatte--l--oder zumindest parallel dazu (Fig.
4) und
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dann wird die so flach gedrückte Randzone--12--um die hier angedeutete Biegelinie--13--nach unten umgebogen, so dass die Montageplatte--l--nunmehr einen umlaufenden Bord besitzt, der aus dem gewalzten Teil --7-- entlang der Längskanten und der stirnseitig aus dem umgebogenen Teil --12-- besteht. Dies machen die Fig. 5 und 6 deutlich, wobei Fig. 5 einen Längsschnitt darstellt parallel zu den Sicken-5 und 6-- und Fig. 6 eine Stirnansicht ist in Richtung des Pfeiles-A-in Fig. 5. Die Linie-13-in den Fig. 3, 4 und
5 symbolisiert die Biegekante des stirnseitigen Bordes-12-.
Ausstanzungen in der Montageplatte die für die Aufnahme von Befestigungselementen dienen oder zur Anordnung von Gerätschaften vorgesehen werden müssen, werden beim Durchlauf durch das Walzgerät ausgestanzt. Ihre Anordnung, ihre Form und ihre Lage kann verschieden sein. Diese Ausstanzungen sind im vorliegenden Fall nicht näher bezeichnet und auch nicht gezeigt. Wie bereits eingangs erwähnt, dient als Ausgangsmaterial für die Fertigung dieser Montageplatten - -1-- ein bandförmiger endloser Blechstreifen, der im Durchlaufverfahren durch eine Walzeinrichtung entsprechend verformt wird. Grundsätzlich wäre es auch möglich, diese Montageplatten--l--aus einem geeigneten Kunststoffmaterial als endlose Bänder zu extrodieren, dann auf die Länge der Montageplatten abzuschneiden und die Stirnseiten in der vorstehend beschriebenen Weise zu verformen.
Im Zusammenhang mit Fig. 2 wurden die von der Randseite ausgehenden Y-förmigen Einschnitte erläutert. Die Einschnitte sind in dieser Art dann so auszugestalten, wenn der umlaufende Bord --7-- gegenüber der Grundebene der Montageplatte eine Neigung besitzt, wie dies aus Fig. 1 und 6 ersichtlich ist. Falls die Bordbegrenzung senkrecht zur Grundebene der Montageplatte stehen soll, sind die Einschnitte nicht mehr Y-förmig zu fertigen, sondern als rechteckige Ausstanzungen vorzusehen, welche ebenfalls vom äusseren Rand aus auslaufen. Vorstehend wurde auch beschrieben, dass vor der Profilierung des Streifens diese seitlichen Ausstanzungen gefertigt werden.
Es ist aber auch möglich, die Profilierung vorerst durchzuführen und bei einer Ablängung der einzelnen Streifen die, die für die Fertigung der Montageplatte--l--dienen, die Ausstanzungen durchzuführen, welche dann die Umbiegung des stirnseitigen Randstreifens ermöglichen. Ob diese randseitigen Ausstanzungen vor der Profilierung oder nach der Profilierung des Streifens gefertigt werden, ist ausschliesslich eine Frage der Zweckmässigkeit.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Leuchte für langgestreckte Leuchtstofflampen, bestehend aus einer Montageplatte aus dünnwandigem verformbarem Material, auf welcher die für den Betrieb der Lampe erforderlichen Geräte, wie Fassungen, Starter und Vorschaltgeräte anbringbar sind und aus einer lichtdurchlässigen Abdeckung, wobei die Montageplatte einen umlaufenden, den ihr zugewandten Rand der Abdeckung übergreifenden Bord besitzt und mindestens in Längsrichtung der Leuchte verlaufende Sicke aufweist, wobei sowohl die Sicke als auch die parallel zur Sicke
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