AT32961B - Pumpe mit schöpfendem Tauchkolben. - Google Patents

Pumpe mit schöpfendem Tauchkolben.

Info

Publication number
AT32961B
AT32961B AT32961DA AT32961B AT 32961 B AT32961 B AT 32961B AT 32961D A AT32961D A AT 32961DA AT 32961 B AT32961 B AT 32961B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pump
piston
pump according
liquid
valve
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Milner
Original Assignee
Hans Milner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Milner filed Critical Hans Milner
Application granted granted Critical
Publication of AT32961B publication Critical patent/AT32961B/de

Links

Landscapes

  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Durch die Anordnung und entsprechende Bemessung des Verteilertauchkolbens l, der als Fortsatz des Schöpfkolbens e ausgebildet ist, kann man die so entstehenden Vorsaugewirkungen auf beide Hübe in   erwünschtem   Verhältnisse verteilen. 



   Neu ist hiebei, dass die Flüssigkeit hinter dem schöpfenden Tauchkolben e nicht aus dem   Saugwindkesscl   a fortgesaugt wird, wie bei den bekannten Pumpen, sondern dass sich Schichte an Schichte an Stelle des ausziehenden Tauchkolbens lagert. Die Geschwindigkeit, mit der diese Platzeinnahme der einzelnen   Flüssigkeitsschichten   vonstatten gehen soll, lässt sich sehr gut im Verhältnisse zur jeweiligen Kolbengeschwindigkeit dadurch regeln, dass der   Ventilstuhl   für die am Kolben sitzenden Schöpfventile kegelförmig gestaltet wird.

   Beim Auszug des Schöpftauchkolbens lagert sich sodann die Flüssigkeit nicht mit gleicher Geschwindigkeit, wie eben der Kolben weicht, sondern, gleichsam wie bei der Keilwirkung, vermindert im Verhältnisse des Sinus des   Keilwinkels.   Demzufolge wird der Leistungsverbrauch, der hiezu aufzuwenden ist und für den bekanntlich das Quadrat der Bewegungsbeschleunigung massgebend ist, mit dem Quadrate des Sinus zu dem angewandten Spitzenwinkel (Keilwinkel) vermindert ; dies kommt wieder einer Verbesserung der Ansaugefähigkeit zustatten. Die Schöpfventile sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich, pyramidenförmig angeordnet und ihr Aufbau kann über die   wirksame   Kolbenfläche je nach Bedarf erweitert werden. 



   Ist eine derartige Erweiterung über den Durchmesser des wirksamen Kolbens, wie sie z. B. die Fig. 1 und 2 zeigen, aus baulichen Rücksichten nicht durchführbar, so kann die Ausbaufläche für die Kolbenventile gegenüber der wirksamen Kolbenfläche durch Anordnung eines Gegenkolbens p im Pumpenraume b relativ erweitert sein, wie dies z. B. in den Fig. 6 und 7 dargestellt erscheint. Ob nun die in Rede stehende Erweiterung gegenüber dem Durchmesser des arbeitenden Kolbens absolut, wie in Fig. 1, oder relativ, wie in Fig. 7, erfolgt, immer kann hiedurch die Spaltgeschwindigkeit in dem Ventilkolben ganz   unabhängig   von der jeweiligen Kolbengeschwindigkeit nach Erfordernis geregelt werden. 



   Vorteilhafte Eigenschaften dieser Schöpfventile ergeben sich aus dem Umstande, dass ihre abschliessenden   Ventilteile   vermöge der beim   Hin-und Hergange   mit dem Kolben erweckten Massenmomente und zufolge des Widerstandes im durchfahrenen Mittel in vollkommener Weise   selbsttätig   gesteuert werden.

   Demzufolge können die   Schöpfventile   mit vergleichsweise sehr 
 EMI2.1 
 
Dort, wo eine Erweiterung der   Schöpfventilstuhlungen   über den Kolbendurchmesser in Anwendung kommt, wird der Übergang zweckmässig durch ein dach-oder kegelförmiges Zwischenstück   M   gebildet, durch dessen   Gestaltung eine wirbellose Umströmung   der ausweichenden   Flüasigkcitsteile und   Hinlenkung an die Stelle des Verbrauches, nämlich hinter den   weichenden     Ausschöpfer,   unter Hervorrufung einer entsprechenden Geschwindigkeitspressung (Flüssigkeits- 
 EMI2.2 
 Einwirkung auf das Insicheinfallen der   Vorratnüssigkeit   durch äusseren, an die Kolbenstange abzugebendenArbeitsaufwandauszuübengestattet. 



   Was die Anordnung von Gegenkolben p im bemessenden pumpenraume b betrifft, so ergibt sich dabei die Notwendigkeit des Einbaues von gleichwertigen Verdrängern im vorgelegten Saugraume, damit nicht störende Einwirkungen auf den Unterdruck im Saugraume entstehen.   Um   aber die Saugwirkungen der   zusammengebauten   Kolben e + l + p auf die durch Stutzen   cl   vor- 
 EMI2.3 
 
In Fig. 4 ist das   Schöpfventil/"am   Ausgange des   Hohlkolbens e angebracht,   so   duH   die   stielhweise   Entnahme der Hubanteile aus dem Vorratsraume a durch das Schöpfrohr e vetmittelt wird0 Eine solche Anordnung kann durch verschiedene Umstände geboten sein und für viele Fälle auch genügend sich erweisen. 



   In Fig. 5 ist der   Ausschöpfer   e als   Uberschubteil   des bemessenden Auszugszylinders, so wie dies auch in Fig. 3 vorkommt, ausgebildet, mit dem Unterschiede, dass hier der Antrieb   vou   oben   durchgeführt   erscheint. 



   Das Bestreben, die Gewichte der absetzend zu bewegenden Körper, sowohl der starren als auch der unmittelbar oder mittelbar betätigten flüssigen, möglichst herabzumindern, kommt bei den hier behandelten Pumpenausführungen ausser in den schon beschriebenen Massnahmen weiters noch in folgendem zur vollen Geltung :

   Um über den Pumpenventilen je nach Bedarf eine ganz seichte Schichte von unzusammendrückbarer Flüssigkeit zu erhalten oder im allgemeinen, 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 im Innern der Pumpenräume, nahe an die   Ausatrömspalten   der Ventile heranreichend, die nach abwärts gekehrten, recht weiten, möglichst tiefliegenden Mündungen von Behältern in die den Pumpenraum erfüllende Flüssigkeit eingebaut, welche Behälter mit Luft oder anderen Gasen unter der mittleren   Flüssigkeitapressung   angefüllt und im Bedarfsfalle nachfüllbar sind oder aber mit beweglichen, in unmittelbarer Nachbarschaft der Ausströmspalten befindlichen Wandungen versehen seül können.

   Die Luft-oder Gasbehälter können sich je nach Umständen auch ausserhalb der Pumpenräume weiter erstrecken, bzw. können solche neben der Pumpe befindliche Gasbehälter durch Verbindungsstücke mit besagten, innerhalb der Pumpe befindlichen Mündungen oder nachgiebigen Wandungen verbunden sein, um so möglichst ausgiebige, daher sanft wirkende Expansionsvolumina zu schaffen. In den Fig. 6 und 7 sind solche Luft oder Gasbehälter r dargestellt. Durch das Röhrchen t in Fig. 7 ist eine Nachfüllung des   Luttbehälters r   möglich. 



   Diese für den Schnellbetrieb von Kolbenpumpen ungemein   nützlichen   Ausgestaltungen haben den Zweck, den absetzend aus den Ventilspalten vorgestossenen Flüssigkeitsströmen und dem Hubvolumen der Ventile ein teilweises Ausweichen in die in nächster Nähe mündenden, elastisch nachgebenden Räume besagter Behälter zu ermöglichen, so dass die diesen Stössen unmittelbar ausgesetzten unelastischen Flüssigkeitsmassen nur auf die zwisehengelagerten kleinen Mengen beschränkt bleiben, wodurch für die sehr rasch erfolgenden Massenbewegungen, die sich der umgebenden Flüssigkeit nicht so leicht mitteilen lassen und deshalb Wirbel mit Reibungwiderstände hervorrufen, kein allzu grosser nutzloser Arbeitsaufwand aufgezehrt wird. 



   Die Richtung des Hubes des   Schöpftauchkolbens   verändert nichts im Wesen der Merkmale und Grundsätze, die eben für die Pumpenbauart nach der Erfindung erläutert wurden. Es lassen sich demnach ohne weiters solche Pumpen für alle denkbaren Lagen des Tauchkolbenhubes anwenden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Pumpe mit schöpfendem Tauchkolben und einem der Richtung nach beliebigem Hube, dadurch gekennzeichnet, dass der die Kolbenventile (t) tragende Teil eines hohl ausgebildeten Tauchkolbens (e) ausserhalb des Pumpenzylinders frei im Wasserraum eines Saugwindkessels (a) spielt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schöpfventile (t) pyramiden-bzw. korbartig an dem Tauchkolben (e) angeordnet sind, um beim Auszug des Tauchkolbens die Strömungsgeschwindigkeit zu vermindern.
    3. Ausführungsform der Pumpe nach Anspruch L dadurch gekennzeichnet, dass mit dem EMI3.2 um beim Auszug des Schöpf kolbena den freiwerdenden Hubraum hinter diesem im Raugwind- kessel zum Teile auszufüllen.
    4. Ausführungsform der Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Ventilkolben (e) ein in dem bemessenden Pumpenraume (b) spielender Gegenkolben (p) ver- EMI3.3
    6. Ausführungsform einer Pumpe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Einschaltung eines steil geneigten kegelförmigen Zwischenstückes (n) zwischen dem zylindrischen Kolbenende und dem über den Kolbendurchmesser erweiterten Schöpventil, um beim raschen Hinund Hergange des schöpfenden Pumpenteiles Wirbelbildungen im Pumpenraum tunlichst zu vermeiden und die Flüssigkeitspressung für das Nachdrängen der Saugflüssigkeit zu erhöhen.
    7. Pumpe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von an die Ventilspalten heranreichenden Mündungen von besonderen, mit Luft oder anderen Gasen gefüllten und nachfüllbaren, gegebenenfalls auch ausserhalb der Pumpe weiter sich erstreckenden Gas-oder Luft- EMI3.4 beim Ventildurchflusse zersplitterten Flüssigkeitsstränge zu erzielen.
    8. Pumpe nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Ventilspalten heranreichenden Mündungen der flas- oder Luftbehälter mit nachgiebig beweglichen Wandungen ausgestattet sind, um diese elastisch wirkenden Flächen auch in unmittelbarer Nähe von Ventilen anbringen zu können, die unter der Flüssigkeit in der Pumpe nach beliebigen Richtungen eingebaut sind.
AT32961D 1903-04-23 1903-04-23 Pumpe mit schöpfendem Tauchkolben. AT32961B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT32961T 1903-04-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT32961B true AT32961B (de) 1908-05-11

Family

ID=3548350

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT32961D AT32961B (de) 1903-04-23 1903-04-23 Pumpe mit schöpfendem Tauchkolben.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT32961B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2310614A1 (de) Fluessigkeitsfederstossdaempfer
EP2910270A1 (de) Vakuummotor zum Betreiben eines Lavage-Systems
EP2873856A1 (de) Druckgasmotor zum Betreiben eines Lavage-Systems
AT32961B (de) Pumpe mit schöpfendem Tauchkolben.
DE1428002A1 (de) Spaltdichtung fuer den Kolben eines Gaskompressors
EP2945754B1 (de) Dosiervorrichtung
DE9115872U1 (de) Dosierventil zur Portionierung von fließfähigen Stoffen
DD211388A5 (de) Wassergetriebene kraftmaschine
DE1956322A1 (de) Fluidbetriebener Motor
DE202012008309U1 (de) Doppelhub-Kolbenpumpe mit Lastenausgleich
EP4290057B1 (de) Vorrichtung und verfahren zur umsetzung quasi-isothermer zustandsänderungen in wärmekraft oder arbeitsmaschinenprozessen
EP1394047B1 (de) Vorrichtung zum Nachfüllen von Spraydosen
DE2357656C3 (de) Dosierkolbenpumpe, insbesondere Brennstoffkolbenpumpe für Brennstoff-Feuerungen
DE2819822A1 (de) Hydraulische feder
DE944286C (de) Pumpe zum Foerdern von dickfluessigen Massen, insbesondere von Beton
DE349763C (de) Als Lehrgegenstand und Spielzeug dienendes, in der Hauptsache aus Holz bestehendes Modell der Feuerspritze
AT157878B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Auswerten der Energie des Auspuffes von Brennkraftmaschinen.
DE2919263A1 (de) Waermekraftmaschine
DE2708512A1 (de) Hydraulisches schlaggeraet
DE1917116A1 (de) Gerader Druckzylinder mit freiem Kolben
AT46496B (de) Hydraulischer Widder.
DE518841C (de) Tiefbrunnenpumpe mit hydraulischem Antrieb, insbesondere fuer Erdoelfoerderung
DE843663C (de) Fluessigkeitspumpe mit Schiebersteuerung
DE228954C (de)
DE1908156B2 (de) Selbstpumpendes hydropneumatisches Federbein mit innerer Niveauregelung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge