AT32792B - Verfahren zur Verwertung der Papiermaschinen-Abwässer. - Google Patents
Verfahren zur Verwertung der Papiermaschinen-Abwässer.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Das neue Verfahren verfolgt den Zweck, die. gesamten in dem Siebabwasser und dem übrigen Abwasser vorhandenen Steffe direkt wiederzugeinr'en und gemeinsame St. offanganlagen oder grosse Absatzbehälter zu vermeiden. Das neue Verfahren kennzeichnet sich darin, dass das Siebwasser und das übrige Abwasser der Papiermaschine je für sich abgeleitet und in getrennte Sammelbehälter befördert wird, um nach Entfernung der mitgeführten, unbrauchbaren und schädlichen Stoffe, teilweise oder ganz, aber in jedem Falle mit den gesamten brauchbaren Stoffen als Verdünnungswasser der Papiermaschine oder den Stoffmühlen zugeführt zu werden. Dadurch, dass man das durch das Maschinensieb dem Papierstoff entnommene Abwasser, welches stets gleichmässig mit Stoff geschwängert ist, getrennt vom übrigen Abwasser der Papiermaschine für sich auffängt und in einem gesonderten Apparat reinigt, wird es zunächst möglich, diesen Apparat so tief anzuordnen, dass die darin zu behandelnde Wassermenge gerade frei zufliessen kann, und es ist nur nötig, das zur Wiederverwendung gelangende Wasser mit den darin befindlichen Stoffen bis auf die Papiermaschine zu heben. Man kann aber auch den Apparat in geringer Höhe über der Papiermaschine anordnen, so dass das wieder zur Verwendung kommende Wasser frei nach der Papiermaschine abfliessen kann, während das übrige Abwasser, das zumeist ungleichmässig mit Stoff geschwängert ist, nach einem in bisher üblicher Höhe aufzustellenden Apparat geleitet wird. Damit ist der Vorteil erreicht, dass die grössere Menge der Abwässer nur auf eine geringe Höhe zu heben ist, wodurch beträchtlich an Kraftbedarf gespart wird. Da ferner den einzelnen Apparaten nur ein Bruchteil des Gesamtabwassers zufliesst, so können diese Apparate entsprechend klein gehalten werden. Auch können bei dem neuen Verfahren, wo nur die gleichmässigen Stoffe aus dem Siebwasser mit einem Teil dieses Abwassers auf der Papiermaschine als Verdünnungs- wasser wieder benutzt werden, Schwankungen im Gewicht des Papiers nicht entstehen, weil der Teil des Abwassers, in cm die kompakten Papierstoffe vorkommen können, ausschliesslich den Stofhnühlen zugeführt wird. Die Reinigung der Wassermengen erfolgt in Absetzbehältern, die nach unten spitz zulaufen und aus denen das zur Wiederverwendung kommende Wasser an der tiefsten Stelle ent- nommen wird. Die auszuscheidenden Unreinigkeiten sind in der Hauptsache Öle, Fette, in Gärung übergegangene und dadurch spezifisch leichter als Wasser gewordene Leim-und Stoffteile und der sich hauptsächlich aus den genannten Teilen bildende Schaum. Diese Teile scheiden sich bei langsamer Fortbewegung des Wassers nach oben aus, während die brauchbaren Stoffe nach unten sinken und mit dem erforderlichen Wasser der Papiermaschine oder den Stoffmühlen zugeführt werden. Auf der Zeichnung ist eine nach dem neuen Verfahren eingerichtete und arbeitende Anlage schematisch dargestellt. Es ist a die Stoffmülile und b die Papiermaschine. In das Abwasserbecken c dieser letzteren. welches das Abwasser der Gautsche und der Pressen aufnimmt. führt die Leitung d mit der ein- Heschalteten Pumpe e, welche das Abwasser in den hochgestellten Reiuigungsbehälter/hebt, EMI2.2 enthaltenen brauchbaren Stoffen durch die Leitung n ! als Verdünnungswasser wieder auf die Papiermaschine fliesst. Aus den Reinigungsbehältern f und l wird das unreine Wasser oben durch die Leitungen 11 und o abgeführt. Anstatt das Siebwasser erst in ein Sammelbecken fliessen zu lassen und es von dort mittels Pumpe in den in geringer Höhe über der Papiermaschine angebrachten Reinigungsapparat zu EMI2.3 getroffen werden, wie sie in der Zeichnung in punktierten Linien dargestellt ist. Dabei fliesst das Siebabwasser direkt in den tiefer liegenden Reinigungsbehäiter 1 lmd wird yon hier mittels Pumpe i auf die Papiermaschine gebracht. Diese Anordnung besitzt gegenüber der ersteren den Vorteil, dass die Förderhöhe für das Siebabwasser Hoch weiter herabgemindert ist, woraus "ich eine weitere Ersparnis an Kraftaufwand ergibt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Verwertung der Papiermaschinen-Abwässer, dadurch gekennzeichnet, dass das durch das Sieb rieselnde und das mittels Saugkasten den Papierstoffen entnommene Ab- EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> Wasser mit dem Spritzwasser andererseits jedes für sich in einen Sammelbehälter geleitet und nach Entfernung der mitgeführten unbrauchbaren Bestandteile so weiter befördert wird, dass ein Teil des ersteren Wassers mit sämtlichen darin enthaltenen brauchbaren Stoffen als Verdünnungswasser auf die Papiermaschine geleitet wird, während ein Teil von dem übrigen Wasser mit sämtlichen darin enthaltenen brauchbaren Stoffen den Stoffmülllen zugeführt wird. EMI3.1
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|---|---|---|---|
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| AT32792B true AT32792B (de) | 1908-05-11 |
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ID=5718459
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT32792D AT32792B (de) | 1904-12-31 | 1907-04-30 | Verfahren zur Verwertung der Papiermaschinen-Abwässer. |
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1907
- 1907-04-30 AT AT32792D patent/AT32792B/de active
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