AT325826B - Betonbewehrungsstab, verfahren zur ermittlung der grossen des optimalen rippen-abstandes und der optimalen rippen-hohe sowie verfahren zur herstellung eines solchen stabes - Google Patents
Betonbewehrungsstab, verfahren zur ermittlung der grossen des optimalen rippen-abstandes und der optimalen rippen-hohe sowie verfahren zur herstellung eines solchen stabesInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Ausführungsform der Erfindung-als Schnittpunkt der an den Anfangs- und End-Ast der Kennwertlinie des Diagrammes Fig. 2 zu legenden Tangentes--tri und T 2 -- ermitteln. In dem Beispiel gemäss Fig. 2 führt eine Steigerung der Rippenhöhe-a-von 0 bis zum optimalen Wert --aopt--- einer Zunahme des Verbundwiderstandes--T--von x auf 3x, also um etwa 300%. Eine weitere Steigerung der Rippenhöhe--a--z. B. auf das Doppelte (amas) des Wertes--a. t--bringt hingegen lediglich eine Zunahme des Verbundwiderstandes von 4x auf 5x, also nur um etwa 25%. Gleichzeitig nimmt aber die Häufigkeit von Sprödbrüchen bei einem bis zum Bruch durchgeführten Rückbiegeversuch beträchtlich zu, u. zw. um etwa 50%. Ausserdem steigen die Kosten der Bearbeitung der Walzen etwa auf das Doppelte, die Lebensdauer dieser Walzen und damit die Leistung des Walzwerkes vermindern sich. Das Verfahren zur empirischen Ermittlung der Grössen des optimalen Rippen-Abstandes und der optimalen Rippen-Höhe eines Betonbewehrungsstabes, wie es aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, wird also dadurch gekennzeichnet, dass zuerst die verschiedenen Werte des Verbundwiderstandes von mit Rippen verschiedener Abstände-c-versehenen Stäben bei gleichbleibender Rippenhöhe-a-ermittelt werden, wie dies Fig. 1 zeigt, dass sodann die verschiedenen Werte des Verbundwiderstandes-r--für mit Rippen verschiedener Höhe - a-versehenen Stäbe ermittelt werden, deren Rippen in einem den grössten Verbundwiderstand erzielenden EMI2.1 die Fig. 2 lehrt. Die an Hand der Fig. 1 und 2 erläuterte Erfindung lässt sich gleichermassen auf Stäbe mit beliebig profiliertem Stabkern anwenden. So kann dieser Stabkern im Rahmen der Erfindung beispielsweise runden, vorzugsweise kreisrunden, Querschnitt aufweisen, er kann aber auch polygonal, vorzugsweise mit abgerundeten Ecken profiliert sein oder auch polygonalen Querschnitt mit gewölbten oder geknickten Kanten, u. zw. auswärts oder einwärts gewölbten oder geknickten Kanten, z. B. sternförmigen Querschnitt, besitzen. Ausser den Schräg- und Querrippen kann der Stab im Rahmen der Erfindung auch mindestens eine längsverlaufende Rippe aufweisen, wobei die Möglichkeit offensteht, dass mindestens eine Kante eines mit polygonalem Querschnitt ausgebildeten Stabkernes zu einer Längsrippe ausgebildet ist. Die vorzugsweise in Längsrippen einmündenden Schräg- bzw. Querrippen können über ihre gesamte Länge gleichbleibende Höhe aufweisen ; es ist aber anderseits fallweise zweckmässig, Schräg- oder Querrippen mit allmählich abnehmender Höhe in die Stabkern-Oberfläche auslaufen zu lassen und als sogenannte Riegel auszubilden. Die Form der Rippen oder Riegel ist im Rahmen der Erfindung beliebig wählbar, beispielsweise können sie einen gekrümmten, z. B. sichelförmigen oder wellenförmigen, oder auch einen zickzackförmigen Längsverlauf aufweisen. Richtung und Neigungswinkel von Schrägrippen ist gleichfalls beliebig wählbar. So können die Schrägrippen in allen Scharen gleichsinnig verlaufend angeordnet sein, es können aber auch die Schrägrippen in mindestens einer Schar hinsichtlich Richtung jener mindestens einer andern Schar entgegengesetzt verlaufen oder anders geneigt sein. Schliesslich erstreckt sich die Erfindung auch noch auf Verfahren zur Herstellung erfindungsgemässer Betonbewehrungsstäbe. Einem solchen Verfahren zufolge können die Schräg- oder Querrippen beim Warmwalzen des Stabes aufgewalzt werden ; solche Stäbe können nach dem Warmwalzen einer Kaltverformung (Kaltvergütung) durch Verwinden, Recken, Strecken, Walzen od. dgl. unterzogen werden und nach einer solchen Kaltverformung können sie künstlich gealtert oder angelassen werden, um ihre Sprödigkeit zu verringern und innere Spannungen zu beseitigen. Es ist aber anderseits auch möglich, die Schräg- oder Querrippen auf die vorerst warmgewalzten Stäbe kalt aufzuwalzen. Die Flanken der kurzen Rippen können mehr oder weniger steil, vorzugsweise unter 450 gegen die Stabkern-Oberfläche geneigt verlaufen. Die Kehlen der Rippen, also der Übergang zwischen den Rippenflanken und der Stabkern-Oberfläche, ist zweckmässig auszurunden. Selbstverständlich steht es frei, die Stäbe irgendwelchen Nachbehandlungen zu unterziehen, z. B. einer chemischen oder mechanischen Entzunderung, einem Kalt-Zug durch eine Ziehdüse oder einer Kaltwalzung zu einem prismatischen End-Profil, wobei in allen Fällen eine Anlassbehandlung nachgeschaltet werden kann. Alle diese Einzelheiten und Einzelmassnahmen, die an sich bekannt sein mögen und den Gegenstand der Unteransprüche bilden, verkörpern keine selbständigen Erfindungsmerkmale mit eigenständigem Charakter, sondern es handelt sich lediglich um vorteilhafte bzw. zweckmässige Weiterbildungen des eigentlichen Erfindungsgegenstandes. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Betonbewehrungsstab mit an seiner Oberfläche in mindestens einer Schar quer oder schräg zur <Desc/Clms Page number 3> Stabachse parallel zueinander in gleichem Abstand verlaufenden kurzen Rippen, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass der Abstand dieser Schräg-oder Querrippen jene empirisch ermittelbare Grösse (co t) aufweist, die bei gleichbleibender Rippen-Höhe (a) den grössten Verbundwiderstand (r) ergibt, und dass die Rippen-Höhe (a) jene Grösse (aO t) aufweist, bei der die mit ihrer Vergrösserung erzielbare, empirisch ermittelbare relative Zunahme des Verbundwiderstandes (r) unterhalb eines bestimmten Grenzwertes, wie etwa 25%, bleibt (Fig. l, 2).2. Verfahren zur empirischen Ermittlung der Grössen des optimalen Rippen-Abstandes und der optimalen EMI3.1 Verbundwiderstandes (r) für mit Rippen verschiedener Höhe (a) versehenen Stäbe ermittelt werden, deren Rippen in einem den grössten Verbundwiderstand (r max) erzielenden Abstand (copt) angeordnet sind, und dass schliesslich als Wert der optimalen Rippen-Höhe jener Wert (aopt) gewählt wird, bei dem die mit sich vergrössernder Rippen-Höhe (a) erzielbare relative Zunahme des Verbundwiderstandes (r) unterhalb eines bestimmten Grenzwertes, z.B. etwa 25%, bleibt (Fig. 2). EMI3.2 mindestens eine Kante eines mit polygonalem Querschnitt ausgebildeten Stabkernes zu einer Längsrippe ausgebildet ist. EMI3.3 die vorzugsweise in Längsrippen einmündenden Schräg- bzw. Querrippen über ihre gesamte Länge gleichbleibende Höhe aufweisen. EMI3.4 die Schrägrippen in mindestens einer Schar anders, z. B. entgegengesetzt gerichtet sind als in einer andern Schar.14. Verfahren zur Herstellung von Betonbewehrungsstäben nach den Ansprüchen 1 und 4 bis 13, EMI3.5 Kaltverformung künstlich gealtert oder angelassen werden.17. Verfahren zur Herstellung von Betonbewehrungsstäben nach den Ansprüchen 1 und 4 bis 13, EMI3.6 mechanische Entzunderung sowie ein Kaltzug durch eine Ziehdüse oder eine Kaltwalzung zwischengeschaltet und gegebenenfalls eine Anlassbehandlung nachgeschaltet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT447971A AT325826B (de) | 1971-05-24 | 1971-05-24 | Betonbewehrungsstab, verfahren zur ermittlung der grossen des optimalen rippen-abstandes und der optimalen rippen-hohe sowie verfahren zur herstellung eines solchen stabes |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT447971A AT325826B (de) | 1971-05-24 | 1971-05-24 | Betonbewehrungsstab, verfahren zur ermittlung der grossen des optimalen rippen-abstandes und der optimalen rippen-hohe sowie verfahren zur herstellung eines solchen stabes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| AT325826B true AT325826B (de) | 1975-11-10 |
Family
ID=3564580
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT447971A AT325826B (de) | 1971-05-24 | 1971-05-24 | Betonbewehrungsstab, verfahren zur ermittlung der grossen des optimalen rippen-abstandes und der optimalen rippen-hohe sowie verfahren zur herstellung eines solchen stabes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT325826B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT376469B (de) * | 1982-11-29 | 1984-11-26 | Hufnagl Walter | Verfahren zur herstellung von geripptem betonbewehrungsstahl |
-
1971
- 1971-05-24 AT AT447971A patent/AT325826B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT376469B (de) * | 1982-11-29 | 1984-11-26 | Hufnagl Walter | Verfahren zur herstellung von geripptem betonbewehrungsstahl |
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