AT325573B - Vorrichtung zum zusammentragen einzelner blätter oder gefalzter lagen - Google Patents

Vorrichtung zum zusammentragen einzelner blätter oder gefalzter lagen

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AT325573B AT955872A AT955872A AT325573B AT 325573 B AT325573 B AT 325573B AT 955872 A AT955872 A AT 955872A AT 955872 A AT955872 A AT 955872A AT 325573 B AT325573 B AT 325573B
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zusammentragen einzelner Blätter oder gefalzter Lagen von einer Mehrzahl von aufeinanderfolgenden Stapeln, die auf Anlegetischen baukastenartig lösbar zusammengeschlossener Segmente aufgebracht sind, welche Fördereinrichtungen zur übergabe des Blattes od. dgl. vom Anlegetisch auf eine zur Zusammentragstelle führende Transporteinrichtung aufweisen. 



   Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung von Massnahmen zum leichten Umbau der Vorrichtung, um diese hinsichtlich der Anzahl der Anlegetische und der dazugehörigen Elemente der Anzahl der zusammenzutragenden Blätter anpassen zu können. 



   Es ist wohl eine nach dem Baukastenprinzip aufgebaute Blätter-Zusammentragvorrichtung bekanntgeworden, bei welcher jedoch die Segmente nebeneinander angeordnet sind, was den Nachteil hat, dass der für die Vorrichtung bereitzuhaltende Raum für die grösste Erstreckung derselben berechnet sein muss. Bei dieser Vorrichtung erfolgt die Abnahme der Blätter von schräg nach oben gerichteten Anlegetischen mittels Schiebern, die jeweils das oberste Blatt des Stapels abnehmen und es einer Rollenstrasse übergeben. 



  Einrichtungen dieser Art arbeiten unzuverlässig und versagen häufig bei dünnen Blättern. 



   Zur Beseitigung dieser Mängel wird bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass die Segmente übereinanderliegen, wobei das unterste das Fundament und das oberste den Deckel der Maschine bilden und jeweils eine Umlenkeinrichtung für endlose Transportketten enthalten, die Sammelgreifer zur aufeinanderfolgenden Aufnahme des von den Anlegetischen zugetragenen Gutes an den Abgabestellen vorbeiführen, dass die das Gut vom Anlegetisch zu den Sammelgreifern der Transportketten bringende Fördereinrichtung jedes Segmentes aus einem Greiferzylinder besteht, dessen Greifer jeweils das unterste Blatt od. dgl. des Stapels vom Anlegetisch abzieht und den Sammelgreifern der Transportketten übergibt, die entsprechend der Anzahl der zwischen dem Fundament und dem Deckel der Maschine wahlweise eingebauten Segmente verlängerbar bzw. verkürzbar sind.

   



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in welchen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt ist. Es zeigen in schematischer Darstellung Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Rückansicht derselben, Fig. 3 ein Detail der Vorrichtung in grösserem Massstab und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung besteht aus fünf übereinander angeordneten Segmenten,   u. zw.   einem unteren, das Fundament der Vorrichtung bildenden   Segment--16--,   einem oberen, den Deckel der Vorrichtung bildenden   Segment--18--und   drei dazwischenliegenden Segmenten--17--, wobei jeweils übereinanderliegende Segmente miteinander lösbar verbunden sind.

   Die   Segmente--16,   17,   18--bilden   gemeinsam einen einheitlichen Körper der Vorrichtung und besitzen übereinander fluchtend jeweils einen schräg nach hinten abfallend angeordneten   Anlegetisch--15--und   einen   Förderzylinder--42--,   wobei zwischen je 
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 umlaufendes Transportband --11--, welches über eine obere, im Deckelsegment--18--gelagerte Umlenkwalze--28--, eine im Fundamentsegment--16--gelagerte untere   Umlenkwalze--29--sowie   weitere Umlenkwalzen-30, 31 und   32-geführt   ist und in Abständen voneinander   Greiferstangen-33--   mit Greifern --10-- trägt. 



   Jeder der   Anlegetische--15--nimmt   je einen Stapel der zusammenzutragenden Blätter auf, die bezüglich eines   Anschlages-13- (Fig. 3)   ausgerichtet sind. Die am   Anschlag --13-- anliegenden   Enden des Stapels ragen über die vordere Kante des Anlegetisches hinaus und sind am äusseren Rand durch eine Reihe als 
 EMI1.2 
 angeschlossen über einen nach oben abgewinkelten   Arm-36-an   einer   Achse --37-- schwenkbar   gelagert sind. 



   Jeder   Förderzylinder-42-besteht   aus mehreren, in Abständen voneinander auf einer   Achse-l--   aufgefädelten Scheiben--2--, zwischen denen die   Leisten--4--derart   angeordnet sind, dass in der abgeschwenkten Lage derselben die an den Blättern zu liegen kommende   Saugfläche--38--der   Leisten 
 EMI1.3 
 Ebene der Auflagefläche des Anlegetisches--15--angeordnet ist. 



   Parallel zur Welle-l-erstreckt sich innerhalb der Scheiben eine Leim führende   Leitung-39-,   welche über eine   Leitung--40--an   einen in der Welle--l--ausgenommenen, mit einer Leimversorgungsquelle verbundenen Zufuhrkanal--41--angeschlossen ist und radial verstellbar unter dem Einfluss von   Druckfedern --43-- steht,   welche die Tendenz haben, die   Leitung --39-- gegen   einen 
 EMI1.4 
    --6-- nach--44-   abgeschlossen ist, welches beim Hinausdrücken der   Leitung --39-- mit   den   Rohren --5-- Leim   austreten lässt.

   Schliesslich ist jede der Scheiben--2--mit mindestens einem von einer allen Greifern 

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 gemeinsamen Schwenkwelle --47-- betätigten Greifer --3-- und einem   Sauger --14-- versehen,   der an eine Unterdruckleitung--45--angeschlossen ist. 



   Neben der zuvor beschriebenen Einrichtung zur Leimung von Blättern, wodurch in Abständen quer zur Förderrichtung punktweise Leimstellen erzeugt werden, ist noch eine weitere Einrichtung in Form eines 
 EMI2.1 
 in Form einer Linie in der Förderrichtung der Blätter auf diesen herstellt. 



   Das   Transportband --11-- ist   in eine Vielzahl von in axialen Abständen voneinander angeordneten   Einzelbändern (Fig. 2)   aufgelöst, von denen jedes über je eine eigene obere und untere Umlenkrolle läuft, wobei die Umlenkrollen jeweils auf einer gemeinsamen Welle--47, 48--abnehmbar aufgeschoben sind und in der Gesamtheit das eingangs als Umlenkwalze-28 bzw. 29-bezeichnete Führungselement bilden. 



   Zum Antrieb des   Transportbandes--11--ist   die untere   Welle--48--mit   einem Motor und über Ketten--49, 50--und Kettenräder mit der oberen   Welle--47--antriebsweise   verbunden. Die Abstände, in denen die Greiferstangen--33--am Transportband--11--angeschlossen sind, entsprechen vorzugsweise dem Umfang der   Förderzylinder--42--,   so dass sie die Greifer--3--desselben, wenn sie am Band   --11-- vorbeigeführt   werden, jeweils mit einem   Greifersatz--10--desselben   treffen. 



   Die   Andrückeinrichtung-51-ist   ein mit gleicher Geschwindigkeit wie das Transportband-11umlaufendes endloses Band --9--, welches über einen Streckenabschnitt parallel zum Transportband--11-verläuft und durch einen   Spanner--8--in   gespannter Lage gehalten ist. Das Band--9--kann ähnlich wie das Band--11--in mehrere Bänder unterteilt sein, welche parallel zu den Bändern --11'-- geführt sind. 



   Zum Absetzen des zusammengetragenen Gutes ist ausserhalb der aus den beschriebenen, übereinanderliegenden Elementen zusammengebauten Vorrichtung ein horizontales, quer zum Transportband --11-- umlaufendes endloses   Band --52-- vorgesehen,   welches über   Umlenkrollen-53, 54-geführt   ist 
 EMI2.2 
    Winkelstücken-26'-besteht,--52--   befinden sich Auswurfrollen--25--zur Freigabe der vom Transportband--11-zusammengetragenen Blätter an das Band --52--. Die Umlenkwalze --31-- hat die Aufgabe, das   Transportband --11-- nach   Abwurf der zusammengetragenen Blätter in die entgegengesetzte Richtung zur   Walze--32--abzulenken,   welche ihrerseits das Band--11--in die ursprüngliche lotrechte Richtung lenkt. 



   Mit der Umlenkwalze --30-- wirken Andruckscheiben --19-- zusammen, welche auf den zusammengetragenen Blättern wahlweise in der Querrichtung eine Markierung, einen Aufdruck od. dgl. z. B. eine 
 EMI2.3 
 gleiche Aufgabe in der Längsrichtung können   Andruckscheiben--22--erfüllen,   welche mit Farbwalzen --23--undGegendrckscheiben--24--zusammenwirken. 



   Die beschriebene Vorrichtung arbeitet in folgender Weise : Bei laufender Vorrichtung werden die unter den Anlegetischen--15--befindlichen Leisten--4--mit der   Achse--37--nach   oben verschwenkt, so dass die Saugfläche --38-- der Leisten --4-- am untersten Blatt des am   Tisch --15-- aufliegenden   Stapels 
 EMI2.4 
 gesenkt werden und den Randteil des untersten Blattes unter der Wirkung des von der Saugleitung--35-kommenden Unterdruckes vom Stapel abspreizen. In den durch das Abspreizen entstandenen Raum zwischen dem abgespreizten Rand des untersten Blattes und dem Stapel, werden die bis dahin nach aussen ausserhalb des 
 EMI2.5 
 

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 Blasrohre unter Bildung eines Luftkissens unter den Stapel geblasen, so dass dieser entlastet bzw. vom   Anlegetisch --15-- leicht   angehoben wird.

   Durch die weitere Drehung des Transportzylinders wird das von ihm gehaltene Blatt aus dem Stapel herausgezogen und mittels der   Sauger --14-- an   der nachlaufenden Kante festgehalten. 



   Für den Fall, dass quer zur Förderrichtung des Blattes an diesem punktförmige Klebestellen erzeugt werden sollen, bewegt der   Steuerhebel --6-- gegen   die Kraft der   Federn-43-die Leitung-39-in   radialer 
 EMI3.1 
 vorlaufende Kante des herangebrachten Blattes an die mit den Greifern--10--zusammenwirkende   Auflagefläche-58-andrücken.   Gleichzeitig öffnen aber die   Greifer-3-des Förderzylinders-42-   und der Unterdruck der   Sauger--14--hört   auf, so dass das Blatt vom   Transportband--11--übernommen   werden kann. 



   Das beschriebene Spiel der Übergabe des Blattes vom   Förderzylinder-42-an   das Transportband   - -11-- wiederholt   sich für jede   Greiferstange-33-an   jedem der untereinanderliegenden Förderzylinder   - -42--,   womit eine der Anzahl der   Auflegetische-15-entsprechende   Anzahl von Blättern oder anderem zusammenzutragenden Gut zu einem Stapel gesammelt wird. Zwischen den jeweiligen übereinanderliegenden Förderzylindern --42-- werden die zusammengetragenen Blätter durch das Band--9--der   Andrückeinrichtung-51-am   Loslösen vom   Transportband --11-- gehindert.   



   Sobald ein zusammengetragener, wunschgemäss geleimter und markierter Stapel über einen Sammelrechen --26-- gelangt ist, öffnen die   Auswurfrollen-25-die   den Stapel haltenden Greifer-10--, so dass dieser auf einen   Sammelrechen-26-des   umlaufenden   Bandes --52-- gelangt,   welcher den Stapel zu den Abstreiferrechen--27--bringt, die entweder absatzweise oder mit geringerer Geschwindigkeit als die   Sammelrechen--26--bewegt   werden, so dass die Stapel mehrerer Sammelrechen--26--übereinander von den sich zwischen die Winkelstücke --26'-- schiebenden Winkelstücken --27'-- auf jeden der Abstreiferrechen--27--abgesetzt werden. 



   Die Vorrichtung wurde im vorangehenden lediglich in den Grundelementen beschrieben. Es liegt selbstverständlich im Rahmen der Erfindung, verschiedene konstruktive Abänderungen und Ergänzungen vorzunehmen. So können beispielsweise Einrichtungen zur Einbringung von Deckblättern, Einlegeblättern   od. dgl.   vorgesehen sein. 



   Die Steuerung der bewegten Teile der Einrichtungen für die Leimung, der Greifer, der Ventile für die Saugund Drucklufteinrichtungen usw. erfolgt mittels Kurvenscheiben oder anderer bekannter Einrichtungen. 



   Wesentlich für die erfindungsgemässe Konstruktion ist, dass die Vorrichtung für eine beliebige Anzahl von zusammenzutragenden Blättern ausgelegt und jederzeit durch Ein- oder Ausbau von   Segmenten--17--   geändert werden kann. Dementsprechend ist auch das   Transportband --11-- ausgestattet,   dass es entsprechend verlängert und verkürzt werden kann, wobei auch Greiferstangen--33--mit Greifern--10--zugegeben und abgenommen werden können. 



   Darüber hinaus besteht auch eine Möglichkeit, die Anzahl der   Scheiben --2-- entsprechend   der gewünschten Breite der Vorrichtung beliebig zu wählen, womit konform auch eine entsprechende Wahl der Anzahl der   Einzelbänder --11'-- und   der Greifer--10--des Transportbandes--11--erfolgen wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Zusammentragen einzelner Blätter oder gefalzter Lagen von einer Mehrzahl von aufeinanderfolgenden Stapeln, die auf Anlegetischen baukastenartig lösbar zusammengeschlossener Segmente aufgebracht sind, welche Fördereinrichtungen zur übergabe des Blattes od. dgl. vom Anlegetisch auf eine zur 
 EMI3.2 
 Segmente übereinanderliegen, wobei das unterste (16) das Fundament und das oberste (18) den Deckel der Maschine bilden und jeweils eine Umlenkeinrichtung (29 bzw.

   28) für endlose Transportketten (49,50) enthalten, die Sammelgreifer (10) zur aufeinanderfolgenden Aufnahme des von den Anlegetischen zugetragenen Gutes an den Abgabestellen vorbeiführen, dass die das Gut vom Anlegetisch zu den Sammelgreifern (10) der Transportketten (49,50) bringende Fördereinrichtung jedes Segmentes aus einem Greiferzylinder (42) besteht, dessen Greifer (3) jeweils das unterste Blatt od. dgl. des Stapels vom Anlegetisch (15) abzieht und den Sammelgreifern (10) der Transportketten (49,50) übergibt, die entsprechend der Anzahl der zwischen dem Fundament (16) und dem Deckel (18) der Maschine wahlweise eingebauten Segmente (17) verlängerbar bzw. verkürzbar sind. 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> Segmente (16,17, 18) aus einer Mehrzahl nebeneinanderliegender, in ihrer Anzahl variierbarer gleicher Scheiben (2) sowie je einer gemeinsam, in an sich bekannter Weise sie in axialer Richtung durchsetzenden, durch eine Steuereinrichtung betätigbaren Schwenkwelle (47) mit Greifern (3) und einer Leim führenden Leitung (39) bestehen, welche gegen die Kraft von Rückzugfedern (43) mittels Steuerhebel (6) radial nach aussen verstellbar ist und dabei an das auf den Scheiben (2) aufliegende, zusammenzutragende Gut Leim abgibt. EMI4.1 (39) innerhalb jeder der Scheiben (2) der Fördereinrichtung mindestens ein radial abzweigendes Rohr (5) aufweist, dessen Ende durch ein in der hinausgedrückten Lage der Leitung (39) öffnendes Kugelventil (44) abgeschlossen ist.
    EMI4.2 Transportketten (49,50) in Abständen, die gleich dem Umfang der Scheiben (2) der Fördereinrichtung sind, voneinander angeordnete, die Sammelgreifer (10) aufweisende Greiferstangen (33) tragen, die eine Anzahl nebeneinanderliegender, parallel zu den Transportketten (49,50) umlaufender, das Transportgut abstützender Bänder (11) mitnehmen.
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