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Haltevorrichtung für Billardkreide.
Zur Erzielung eines sicheren Stosses muss bekanntlich die Lederkappe des Billardstockes öfters gekreidet worden und bedient man sich hiezu der Billardkreide. Dieselbe wurde bisher gewöhnlich auf den Billardrahmen gelegt, von wo sie nur allzu leicht herabfiel und zertreten wurde. Ferner wird der Billardrahmen durch die auf ihn gelegte Kreide schmutzig und wurde so leicht Kreidestaub auf die Kleider der Billardspieler übertragen.
Bei der hin und wieder gebräuchlichen, an der Decke des Lokales befindlichen Zugvorrichtung, an welcher sich die Kreide bisher befand, trat wiederum der tbelstand auf, dass beim Kreiden der Lederkappe von der Kreide losgelöster Kreidestaub später herabfiel und so das Billardtuch und auch die Kleider der Billardspieler beschmutzte. Ausserdem lässt sich bei hohen Lokalen eine derartige Zugvorrichtung entweder nur sehr schwer oder
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immer beschädigt.
Alle diese und sonstige Übelstände werden nunmehr beseitigt durch die Halte-
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ist, dass unten am Billard eine Schnur mit auf dieser verschiebbarem Gewichte befestigt ist, welche Schnur durch Führungshülsen oder über Führungsrollen nach dem Billardrahmen geleitet ist und am hier vortretenden Ende die Billardkreide hält. Durch das auf der Schnur gleitende Gewicht hängt die Schnur spitzwinkelig nach abwärts und lässt sich beim Gebrauch der Billardkreide ziemlich weit vorziehen.
Lässt man nach erfolgtem Kreiden die Kreide los, so wird die Schnur durch das Gewicht wieder in ihre m sprüngliche Lage zurückgeführt, wobei die Kreide an einem Begrenzungsanschlage gehalten wird. Dieser kann derartig ausgeführt sein, dass er mit den seitlichen Lappen zrr Lagerung einer Führungrolle ein einziges Stück bildet.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielweisen Ausführungsform zur Darstellung gebracht und zeigt Fig. 1 die Anordnung zweier derartiger Kreidehaltevorrichtungen bei einem Billard. Fig. 2 und 3 zeigen einen Teil des Billardrahmens mit Begrenzungsanschlag für die Billardkreide grösser herausgezeichnet in Ansicht und im Schnitt. Fig. 4 lässt eine Ausführungsform des auf der Schnur gleitenden Laufgewichtes im Schnitt erkennen.
Jede Schnur a ist an der Unterseite des Billardtisches befestigt und kann auf ihr em Gewicht gleiten, damit die Schnur a für gewöhnlich immer spitzwinkelig nach abwärts hängt. Die Schnur a ist durch ein entsprechend gebogenes und am Billardrahmen he- festigtes Röhrchen c geführt und über eine am Begrenzungsanschlage betindliche leicht drehbare Rolle d. Das Schnurende ist mittels eines Bügels e mit der Hülse f für dio Billardkreide g verbunden. Der Bügel e legt sich für gewöhnlich an die Lagerlappen/ < der Führungsrolle d und ist die Einrichtung derartig getroffen, uass ein Bügel i zur leichteren Führung der Schnur a beim Gebrauch der Billardkreide geschaffen ist.
Damit das Gewicht b leicht auf der Schnur a hin und her gleiten kann, befindet sich in einem
Einschnitt des Gewichtes b eine leicht drehbare Führungsrolle k, unter welcher die Schnur a durchgeführt ist.
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Soll das Stossloder des Billardstockes gokreidet werden, so braucht man nur die Kreide bzw. die Hülse f zu erfassen und soweit die Schnur a unter Anhebung dos Gewichtes b vorzuziehen, als nötig ist. Bei darauffolgendem Loslassen der Kreide wird die Schnur a durch das Gewicht b in ihre ursprüngliche Lage zurückgeführt und wird die Bewegung der Kreide durch die Lappen h begrenzt.