AT322307B - Rohrisolierkörper - Google Patents

Rohrisolierkörper

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AT322307B
AT322307B AT667572A AT667572A AT322307B AT 322307 B AT322307 B AT 322307B AT 667572 A AT667572 A AT 667572A AT 667572 A AT667572 A AT 667572A AT 322307 B AT322307 B AT 322307B
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AT
Austria
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pipe
adhesive
adhesive layer
insulating body
film
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Application number
AT667572A
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English (en)
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Missel Fa E
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Rohrisolierkörper aus rohrförmigem folienüberzogenem synthetischem Filzmaterial, das entlang einer koaxialen Mantellinie aufgeschlitzt ist, wobei die Folie das Filzmaterial in Umfangsrichtung überragt und das überstehende Stück durch einen Dauerkleber mit der darunter befindlichen Folie verklebbar ist. 



   Es ist bereits ein derartiger Rohrisolierkörper bekannt   (österr. Patentschrift Nr. 265782),   bei dem jedoch die Klebschicht durch besondere Schutzstreifen geschützt werden muss, die vor Gebrauch abzuziehen sind. Es ist auch schon bekannt, die Verbindung der beiden gegenüberliegenden Ränder einer Rohrisolierung mittels Blechtreibschrauben und Löchern vorzunehmen   (österr. Patentschrift Nr. 279286).   Auch die Verbindung der gegenüberliegenden Ränder einer Rohrisolierung mittels Niet- und Schraubverbindungen sowie Durchbrechungen ist schon bekannt (deutsche Offenlegungsschrift 1952660). 



   Das Ziel der Erfindung besteht darin, einen Rohrisolierkörper der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welcher bei billiger Herstellung und einfacher Handhabung nicht den Nachteil aufweist, dass ein besonderer, vor dem Gebrauch abzuziehender Schutzstreifen für die Klebschicht vorgesehen sein muss. Gleichwohl soll aber die Klebschicht,   z. B.   während des Transportes, gegen Verunreinigung durch Staub   od. dgl.   geschützt sein. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, dass die Klebverbindung schon vor dem Aufbringen auf das zu isolierende Rohr besteht und lösbar sowie nach dem Lösen der Verbindung und nach dem Herumlegen des Isolierkörpers um das Rohr wiederverwendbar ist. Auf Grund dieser Ausbildung ist also das Rohrisoliermaterial von vornherein in Schlauchform angeordnet und wird in dieser Form vertrieben. Erst kurz vor dem Gebrauch wird die Verklebung gelöst, worauf die Rohrisolierung um das zu isolierende Rohr herumgelegt und anschliessend durch erneutes Zusammendrücken der übereinandergelegten Ränder zu einem Schlauch geformt wird. Da die Klebschicht wegen des Vorliegens der Schlauchform beim Transport ständig abgedeckt ist, besteht also vor dem Gebrauch keine Gefahr, dass die Klebschicht verunreinigt wird, obwohl ein besonderer Schutzstreifen nicht vorgesehen wird.

   Es wird also die nach Anbringung des Rohrisolierkörpers vorgesehene Verklebung schon vorher zum Schutz der Klebschicht ausgenutzt und übt damit eine Doppelfunktion aus. 



   Bevorzugt ist das Filzmaterial in der Rohrform im wesentlichen spannungsfrei und weist eine solche Eigenelastizität auf, dass es nach dem Lösen der Klebung und Aufsetzen auf das zu isolierende Rohr wieder im wesentlichen die ursprüngliche Rohrform annimmt. Auf diese Weise wird nach dem Aufsetzen auf das zu isolierende Rohr die gewünschte Schlauchform der Isolation praktisch selbsttätig wieder hergestellt. Der Verarbeiter braucht dann lediglich noch den überstehenden Folienteil wieder auf den darunterliegenden Folienteil zu drücken, wobei die Klebung wieder hergestellt und die Rohrform endgültig gesichert ist. Bevorzugt wird dabei der an der überlappung verbleibende Spalt so an dem zu isolierenden Rohr angeordnet, dass er nach unten weist.

   Auf diese Weise wird etwa auf die feuchtigkeitsabweisende Folie auftreffende Flüssigkeit abgeleitet und kann nicht in die Isolierung eindringen. 



   Die Folie ist vorzugsweise knitterfrei und weist zweckmässig zwar im Vergleich zum Filzmaterial praktisch keine Eigenelastizität auf, ist aber doch so steif, dass sie nach dem Lösen der Klebung im wesentlichen die nach innen gekrümmte Form beibehält. Dies hat den Vorteil, dass selbst bei der Verarbeitung die Klebschicht noch gut gegen das Auftreffen von Staub gesichert ist. 



   Als Dauerkleber wird erfindungsgemäss vorzugsweise ein lösbarer Haftkleber verwendet. Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist der Dauerkleber nur an durch nichtklebende Stellen unterbrochenen Stellen vorgesehen, wobei insbesondere der Dauerkleber nicht bis ganz zum äusseren Ende des Überlappungsstückes reicht. Eine derartige Klebschicht mit Unterbrechungen hat den Vorteil, dass zum einen ohne besonderen Aufwand eine Entlüftung des isolierten Rohrraumes gewährleistet ist, während anderseits die Lösung der Klebung vor dem Gebrauch des erfindungsgemässen Rohrisolierkörpers erleichtert ist. Ausserdem kann auf diese Weise das Ende des   Überlappungsstückes   leicht von der Hand ergriffen werden, so dass auch die zum Lösen der Klebung erforderliche Kraft ohne weiteres aufzubringen ist. 



   Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungform ist der Dauerkleber an der Unterseite des   Überlappungsstückes   vorgesehen. Dies hat den besonderen Vorteil, dass bei Rohren mit kleinerem Durchmesser auch noch das Filzmaterial überlappen kann und das   Folien-Überlappungsstück   an einer etwas weiter entfernten Stelle des Umfanges angeklebt wird. 



   Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise an Hand der Zeichnung beschrieben, deren einzige Figur einen Querschnitt eines erfindungsgemässen Rohrisolierkörpers zeigt. 
 EMI1.1 
 --12-- bei --15-- entlangDauerklebeschicht--14--versehen ist. 



   Die Dauerklebeschicht--14--reicht vorzugsweise nicht ganz bis zum Endendes überlappungsbereiches, so dass an dieser Stelle beim Gebrauch das   Überlappungsstück-13-ergriffen   und von dem darunterliegenden Folienteil unter Lösung der   Klebeschicht--14--entfernt   werden kann. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Gebrauch des erfindungsgemässen Rohrisolierkörpers geht wie folgt vor sich :
In der Zeichnung ist die in den Handel gebrachte Ausführung des Rohrisolierkörpers dargestellt. An der Baustelle ergreift der Benutzer das   Überlappungsstück --13-- im Bereich --16-- und   zieht das Stück   --13-- unter   Lösung der Dauerklebeschicht--14--von dem darunterliegenden Teil der   Folie--11--ab.   



   Nunmehr wird der Schlauch unter Öffnung des   Schlitzes--15--federnd   aufgeweitet und auf das zu isolierende Rohr, das bei--17--angedeutet ist, aufgeschoben. 



   Nach dem Aufschieben stellt sich die ursprüngliche Rohrform unter Schliessung des   Schlitzes--15--   
 EMI2.1 
 Folienteil zu drücken, worauf der Rohrisolierkörper wieder seine ursprüngliche Form annimmt, jedoch mit dem Unterschied, dass nunmehr das   Rohr--17--umschlossen   ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Rohrisolierkörper aus rohrförmigem folienüberzogenem synthetischem Filzmaterial, das entlang einer koaxialen Mantellinie aufgeschlitzt ist, wobei die Folie das Filzmaterial in Umfangsrichtung überragt und das überstehende Stück durch einen Dauerkleber mit der darunter befindlichen Folie verklebbar ist, 
 EMI2.2 
 Rohr besteht und lösbar sowie nach dem Lösen und Herumlegen des Isolierkörpers um das Rohr wiederverwendbar ist. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. der Rohrform im wesentlichen spannungsfrei ist und eine solche Eigenelastizität aufweist, dass es nach dem Lösen der Klebung und Aufsetzen auf das zu isolierende Rohr wieder im wesentlichen die ursprüngliche Rohrform annimmt. EMI2.4 Vergleich zum Filzmaterial (12) praktisch keine Eigenelastizität aufweist, aber doch so steif ist, dass sie nach dem Lösen der Klebung im wesentlichen die nach innen gekrümmte Form beibehält. EMI2.5
AT667572A 1971-12-24 1972-08-02 Rohrisolierkörper AT322307B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE7148787 1971-12-24

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AT322307B true AT322307B (de) 1975-05-12

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ID=6625956

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Application Number Title Priority Date Filing Date
AT667572A AT322307B (de) 1971-12-24 1972-08-02 Rohrisolierkörper

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