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nebenoinander angeordneten Stahlschienen gebildet, welche an den einen Enden in einer mit Lagerzapfen versehenen Traverse 15 gefasst sind. Die zwei mittleren Schienen 18 sind an den einen Enden an der Traverse 15 fix befestigt und an den anderen Enden durch eine Blechfassung 20 miteinander verbunden. Die innere Schiene 17 ist in der Längsrichtung zwischen den Schienen 18 verschiebbar und läuft an dem einen Ende in einen, durch die Traverse und den Tragzapfen führenden, mit Gewinde geschnittenen Bolzen 22 aus.
Die zwei äusseren Schienen 19 besitzen an den Enden je einen, zu beiden Seiten etwas über die Schienenfläche hinausragenden Zapfen, vermittelst welchem jedes der beiden Schienenenden in einer, in den Traversen angeordneten, kreuzförmigen Nut gehalten und geführt wird. Die innere Schiene 17 ist mit den beiden äusseren 19 beidseitig durch Laschen 27 verbunden und dienen die Verbindungszapfen zwischen Schienen und Laschen den letzteren zugleich als Gelenkzapfen.
Durch Anziehen der Mutter 23 am Bolzen 22 können die äusseren Schienen 19 immer weiter auseinander gedrückt werden, bis die Laschen 21 senkrecht zu den Schienen zu stehen kommen und ist die Laschenlänge derart bemessen, dass die Breite der ausgespreizten Spindel die grösste übliche Warenbrettbroite übersteigt.
Das untere Ende der Walzenspindel wird beim Einsetzen derselben in die Maschine von einer, in den Supports 4 oder 7 gelagerten Traverse 16 gefasst, welche wie die Traverse 15 eine beidseitig bis an das Ende reichende Nut zur Führung der seitwärts verschiebbaren Schienen 19 besitzt.
Zur Aufnahme der abzumessenden Stoffballen wird die Spindel aus ihrer Lagerung gehoben und zusammengeklappt über dem Warenbrett in den Stoffballen geschoben, worauf die Mutter 23 so lange angezogen wird, bis die Spindel festgeklemmt ist. Umgekehrt wird zum Herausnehmen der Spindel aus dem Stoffballen die Mutter ganz zurückgedreht und durch einen Druck auf die Mutter die Schiene 17 wieder zurückgeschoben, wodurch sich die Schienen 19 gegeneinander bewegen und die Spindel frei wird.
Der Antrieb des Messapparates erfolgt durch den zu messenden Stoffstreifen selbst und wird derselbe zu diesem Zwecke zwischen der Walze 10 und der am äussern Umfang mit Gummibelag versehenen Antriebscheibe 12 durchgezogen, wobei das Eigengewicht des Mossapparates die zum Antrieb der Scheibe nötige Adhäsion zwischen dem zu messenden Stoffstreifon und der Scheibe 12 bewirkt. Durch diese Anordnung wird ermöglicht, dass auf der nämlichen Maschine Stoffe von jeder Breite, wie auch Bänder und Kordeln gemessen werden können.
Der Mossapparat besitzt ein Gehäuse 2R (Fig. 7, 8 und 9), an welchem zwei Arme 29 und 30 gebildet sind, vermittels welchen er am Obergestell 2 der Maschine befestigt
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stellen der Scheibe 32 dient. Die Klinke 35 ist an dem, am Gehäuse 2S befestigten Blech 37 und der Hebel 36 an dem Zapfen 38, de auf dem Blech sitzt, drehbar gelagert und wird bei jeder Umdrehung der Antriebschoibo 72 der Hebe) 36 durch den an der Scheibe befestigten Anschlagstift 40 derart betätigt, dass die mit ihm verbundene Klinke 34 die
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der Hebel samt Khnke durch die Feder 39 in die ursprüngliche Lage/urückgeführt wird hzw. die Klinke 34 nm einen Zahn zurückgreift.
Der Durchmesser der Antriobscheibo J2 ist so bemessen, dass der Umfang derselben genau einen Meter beträgt und wird somit nach jedem abgerollten Meter Stoff, Band oder Kordel die Scheibe 32 um einen Zahn nachgeschaltet. Die Meterzahlen sind auf dem äussern Umfang der Scheibe neben der Zahnteilung 33 angegeben und kann die abgewickelte Meterzahl durch eine Öffnung 43 (Fig. 7
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am Gehäuse angebrachten Skala 13 mit Zentimeterteilung angezeigt, so dass die abgerollten Längen auf einen halben Zentimeter genau abgelesen worden können. An der Nabe der Scheibe 32 ist noch ein Gehäuse 42 angebracht (Fig.
7 und 8), in welchem eine Spiralfeder 41 untergebracht ist, deren eines Ende an der Gehäusenabe und das andere an einem am Gehäuse 42 gebildeten Arm befestigt ist, so dass während des Schaltens der Scheibe die Feder mehr und mehr gespannt wird. Nach jeder Abmessung kann durch . \ushel)ben der Klinken 34 und 35 die Messscheibe 32 wieder auf die Nullstellung zuriick- geführt werden, was selbsttätig durch die gespannte Spiralfeder 41 bewirkt wird. Die Einstellung des Zeigers 14 auf Null geschieht von Hand durch Zurückdrehen der Antriebscheibe.
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Dieser Messapparat bietet gegenüber den bereits bekannten den grossen Vorteil, dass er für die Längenmessung der grössten Stoffballen ausreicht, ohne dass ein Zurückdrehen
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er in Anbetracht seiner Einfachheit mit grosser Genauigkeit die abgerollten Längen anzeigt.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Mess-und Wickelmaschine für Stoffe, Bänder, Kordeln u. dgl. mit zwischen der Abroll-und der Aufrollvorrichtung, welche beide zur Aufnahme der Stoffballen mit spreizbaron Spindeln versehon sind, eingeschaltetem Messapparat, dadurch gekennzeichnet, dass die zu mesenden Stoffe von der Abrollspindel gespannt unter der samt dem Messapparat in der Höhenlage verschiebbar angeordneten, senkrecht stehenden Antriebscheibe J) des Mossapparates geführt werden und dass die Stoffe die Antriebscheibe samt der Messscheibe (32) beim Nachziehen auf die Aufrollspindel vermöge der durch das Eigengewicht des Messapparates erzeugten Adhäsion selbst in Bewegung setzen, derart,
dass Stoffe von jeder Breite und Dicke wie auch Bander und Kordeln auf derselben Maschine gemessen werden können.