AT32110B - Meß- und Wickelmaschine für Stoffe, Bänder, Kordeln u. dgl. - Google Patents

Meß- und Wickelmaschine für Stoffe, Bänder, Kordeln u. dgl.

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AT32110B
AT32110B AT32110DA AT32110B AT 32110 B AT32110 B AT 32110B AT 32110D A AT32110D A AT 32110DA AT 32110 B AT32110 B AT 32110B
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AT
Austria
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measuring
cords
fabrics
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tapes
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Application number
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Hans Heiniger
Jean Breny
Original Assignee
Hans Heiniger
Jean Breny
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Description


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 EMI2.1 
   nebenoinander angeordneten Stahlschienen   gebildet, welche an den einen Enden in einer mit Lagerzapfen versehenen Traverse 15 gefasst sind. Die zwei mittleren Schienen 18 sind an den einen Enden an der Traverse 15 fix befestigt und an den anderen Enden durch eine   Blechfassung 20   miteinander verbunden. Die innere Schiene 17 ist in der Längsrichtung zwischen den Schienen 18 verschiebbar und läuft an dem einen Ende in einen, durch die Traverse und den Tragzapfen führenden, mit Gewinde geschnittenen   Bolzen 22   aus.

   Die zwei äusseren Schienen   19   besitzen an den Enden je einen, zu beiden Seiten etwas über die   Schienenfläche   hinausragenden Zapfen, vermittelst welchem jedes der beiden Schienenenden in einer, in den Traversen angeordneten, kreuzförmigen Nut gehalten und geführt wird. Die innere Schiene 17 ist mit den beiden äusseren 19 beidseitig durch Laschen 27 verbunden und dienen die Verbindungszapfen zwischen Schienen und Laschen den letzteren zugleich als Gelenkzapfen.

   Durch Anziehen der Mutter 23 am Bolzen 22   können   die äusseren Schienen 19 immer weiter auseinander gedrückt werden, bis die Laschen 21 senkrecht zu den Schienen zu stehen kommen und ist die   Laschenlänge   derart bemessen, dass die Breite der ausgespreizten Spindel die grösste   übliche     Warenbrettbroite übersteigt.   



  Das untere Ende der Walzenspindel wird beim Einsetzen derselben in die Maschine von einer, in den Supports 4 oder 7 gelagerten Traverse 16 gefasst, welche wie die Traverse 15 eine beidseitig bis an das Ende reichende Nut zur Führung der seitwärts verschiebbaren Schienen 19 besitzt. 



   Zur Aufnahme der abzumessenden Stoffballen wird die Spindel aus ihrer Lagerung gehoben und zusammengeklappt über dem Warenbrett in den Stoffballen geschoben, worauf die Mutter 23 so lange angezogen wird, bis die Spindel festgeklemmt ist. Umgekehrt wird zum Herausnehmen der Spindel aus dem Stoffballen die Mutter ganz   zurückgedreht   und durch einen Druck auf die Mutter die Schiene 17 wieder zurückgeschoben, wodurch sich die Schienen 19 gegeneinander bewegen und die Spindel frei wird. 



   Der Antrieb des Messapparates erfolgt durch den zu messenden Stoffstreifen selbst und wird derselbe zu diesem Zwecke zwischen der Walze 10 und der am äussern Umfang mit Gummibelag versehenen Antriebscheibe 12 durchgezogen, wobei das Eigengewicht des   Mossapparates   die zum Antrieb der Scheibe nötige Adhäsion zwischen dem zu messenden   Stoffstreifon   und der Scheibe 12 bewirkt. Durch diese Anordnung wird ermöglicht, dass auf der nämlichen Maschine Stoffe von jeder Breite, wie auch Bänder und Kordeln gemessen werden können. 



     Der Mossapparat   besitzt ein   Gehäuse   2R (Fig.   7,   8 und 9), an welchem zwei Arme 29 und 30 gebildet sind, vermittels welchen er am Obergestell 2 der Maschine befestigt 
 EMI2.2 
 stellen der Scheibe 32 dient. Die Klinke 35 ist an dem, am   Gehäuse 2S   befestigten Blech 37 und der Hebel 36 an dem Zapfen 38, de auf dem Blech sitzt, drehbar gelagert und wird bei jeder Umdrehung der   Antriebschoibo 72 der Hebe)   36 durch den an der Scheibe befestigten Anschlagstift 40 derart betätigt, dass die mit ihm verbundene Klinke 34 die 
 EMI2.3 
 der   Hebel samt Khnke   durch die Feder 39 in die ursprüngliche   Lage/urückgeführt   wird   hzw.   die Klinke 34   nm   einen Zahn zurückgreift.

     Der Durchmesser der Antriobscheibo J2   ist so bemessen, dass der Umfang derselben genau einen Meter beträgt und wird somit nach jedem abgerollten Meter Stoff, Band oder Kordel die Scheibe 32 um einen Zahn nachgeschaltet. Die Meterzahlen sind auf dem äussern Umfang der Scheibe neben der Zahnteilung 33 angegeben und kann die abgewickelte Meterzahl durch eine Öffnung 43 (Fig.   7   
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 am Gehäuse angebrachten Skala 13 mit Zentimeterteilung angezeigt, so dass die abgerollten Längen auf einen halben   Zentimeter genau abgelesen worden können.   An der Nabe der Scheibe 32 ist noch ein Gehäuse 42 angebracht (Fig.

   7 und 8), in welchem eine Spiralfeder 41 untergebracht ist, deren eines Ende an der Gehäusenabe und das andere an   einem am Gehäuse   42 gebildeten Arm befestigt ist, so dass während des Schaltens der Scheibe die Feder mehr und mehr gespannt wird. Nach jeder Abmessung kann durch   . \ushel)ben der Klinken   34 und 35 die Messscheibe 32 wieder auf die Nullstellung   zuriick-     geführt   werden, was selbsttätig durch die gespannte Spiralfeder 41 bewirkt wird. Die Einstellung des Zeigers 14 auf Null geschieht von Hand durch Zurückdrehen der Antriebscheibe. 

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   Dieser Messapparat bietet gegenüber den bereits bekannten den grossen Vorteil, dass er für die Längenmessung der grössten Stoffballen ausreicht, ohne dass ein Zurückdrehen 
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 er in Anbetracht seiner Einfachheit mit grosser Genauigkeit die abgerollten Längen anzeigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Mess-und Wickelmaschine für   Stoffe, Bänder, Kordeln u. dgl. mit zwischen der   Abroll-und   der Aufrollvorrichtung, welche beide zur Aufnahme der Stoffballen mit spreizbaron Spindeln versehon sind, eingeschaltetem Messapparat, dadurch gekennzeichnet, dass die zu mesenden Stoffe von der Abrollspindel gespannt unter der samt dem   Messapparat   in der Höhenlage verschiebbar angeordneten, senkrecht stehenden Antriebscheibe   J)   des   Mossapparates   geführt werden und dass die Stoffe die Antriebscheibe samt der Messscheibe   (32)   beim Nachziehen auf die Aufrollspindel vermöge der durch das Eigengewicht des Messapparates erzeugten Adhäsion selbst in Bewegung setzen, derart,

   dass Stoffe von jeder Breite und Dicke wie auch Bander und Kordeln auf derselben Maschine gemessen werden können.

Claims (1)

  1. 2. Mess- und Wickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindeln der Ab-und der Aufrollvorrichtung aus fünf nebeneinanderliegenden, an den Enden EMI3.2 Ende mit Gewindezapfen (22) und Mutter (23) versehen, zwischen den zwei mittleren (18) fest mit der einen Traverse (15) verbundenen verschiebbar angeordnet ist und vermittelst 11111 ihre Verbindungszapfen drehbarer Laschen (21) mit den zwei äussern (19) verbunden ist, so dass durch Anziehen der Mutter an der innersten Schiene (17) die beiden äussern (19) auseinandergedrückt werden können, wodurch ein Festspannen von Stoffballen mit vorschiedener Breite des Warenbrottes möglich wird.
AT32110D 1907-04-30 1907-04-30 Meß- und Wickelmaschine für Stoffe, Bänder, Kordeln u. dgl. AT32110B (de)

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AT32110B true AT32110B (de) 1908-03-10

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ID=3547062

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