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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Speisung von Gasentladungslampen aus dem Wechselstromnetz mit einer Gleichrichteranordnung in Spannungsvervielfacherschaltung, bei welcher zur Aufnahme der Schaltelemente ein Metallgehäuse vorgesehen ist.
Es sind Vorschaltgeräte, Wechselrichtergeräte u. dgl. für elektrisch betriebene Geräte, insbesondere für Leuchtstofflampen, bekannt, bei denen die Vorschaltelemente, wie Strombegrenzer, Transformatoren, Gleichrichter, Kondensatoren und Widerstände u. dgl. in einem Gehäuse, das z. B. aus Eisenblech bestehen kann, angeordnet sind. Dabei werden üblicherweise die einzelnen Schaltelemente auf einer Traplatte oder einer Tragschiene befestigt, an der später auch eine Abdeckung befestigt wird. Der Raumbedarf für derartige Geräte ist verhältnismässig gross.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die in einfacher Weise und mit sehr geringen Abmessungen herstellbar ist. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das Metallgehäuse von einer Drosselspule gebildet ist, die mit ihrem Eisenkern einen Innenhohlraum bildet, der mit wenigstens einem Verschlussteil versehen ist. Da hier ein zusätzliches Gehäuse unnötig wird, lässt sich die Vorrichtung einfach und mit geringem Raumbedarf herstellen. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist nicht nur klein in ihren Abmessungen, sondern sie ist auch hervorragend gegen äussere Einflüsse geschützt. Die Drosselspule kann mit grossen Abmessungen hergestellt werden, wodurch sie auch eine gute Abführung der in ihr entstehenden Verlustwärme ergibt.
Die zylindrische Drosselspulenwicklung kann von zwei zylindrischen Magnetblechen eingeschlossen sein, wobei als Verschlussteile magnetische Rückschlussteile vorgesehen sind.
Zweckmässig ist der Innenhohlraum gegen die Drosselspule gegen eine Wärmeübertragung durch eine
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Umpolschalter, in Wirkungsverbindung stehen.
Zweckmässig sind die in dem vom Eisenkern der Drosselspule gebildeten Innenhohlraum untergebrachten Kondensatoren der Spannungs-Vervielfacherschaltung selbstheilende Kondensatoren, die zweckmässig aus metallisierter Kunststoff-Folie, vorzugsweise auf Polyesterbasis oder Polykarbonatbasis, hergestellt sein können.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnungen an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen : Fig. l schematisch den Aufbau des erfindungsgemässen Gerätes in Form eines Schaltbildes ; Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Gerätes, bei welchem das Gehäuse von einer Drosselspule gebildet ist ; und Fig. 3 ein gegenüber Fig. 2 abgewandeltes Ausführungsbeispiel, bei welchem einer der die Abdeckung bildenden Rückschlussteile bewegbar ausgeführt ist.
In Fig. l sind mit--5 und 6--die Wechselstromzuleitungen bezeichnet, die in irgendeiner Weise mit
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Kunststoff-Folie, beispielsweise auf Polyesterbasis oder Polykarbonatbasis, hergestellt. Es werden zweckmässig selbstheilende Kondensatoren verwendet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 besteht das die verschiedenen Schaltelemente--Ci bis C4, Dl bis D4 und W--aufnehmende Gehäuse aus einer allgemein mit--20--bezeichneten Drosselspule. Sie besteht aus einer Wicklung--21--und den beiden hohlzylindrischen Kernblechen--22 und 23--, die beispielsweise auch aus Magneteisenband gewickelt sein können. An den Stirnseiten werden die Magnetbleche--22 und 23-durch Rückschlussteile--25 und 26--unter Bildung von Luftspalten miteinander verbunden. Der Luftspalt ist beispielsweise mit Hilfe von Zwischenlagen unterschiedlicher Dicke einstellbar, so dass die Induktivität (Selbstinduktion) der Drosselspule--20--optimal eingestellt werden kann.
Die Rückschlussteile-25 und 26--sind in dem gezeigten Ausführungsbeispiel Kreisscheiben, welche den von der Drosselspule--20gebildeten Innenhohlraum abschliessen. In dem Hohlraum sind die Elemente des Gleichrichtergerätes untergebracht. Die Gleichrichterschaltung ist bereits in Fig. l gezeigt.
Einer der Rückschlussteile--25 und 26--kann bewegbar, z. B. in Form eines Klappankers, ausgebildet sein. In Fig. 3 ist eine solche Ausführung schematisch dargestellt, bei welcher der Rückschlussteil --26-- als Klappanker ausgebildet ist. Beim Einschalten der Vorrichtung, d. h. wenn die Wicklung--21--vom Strom durchflossen ist, wird der Rückschlussteil --26-- angezogen, während er bei abgeschalteter Vorrichtung die in Fig. 3 gezeigte Lage einnimmt, wozu z. B. irgendeine Feder vorgesehen sein kann.
Die Bewegung des Ankers
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Gasentladungslampe oder beim Ausschalten ein Schaltvorgang bewirkt wird, beispielsweise die Polung der Gasentladungslampe-12-- (Fig. l) umgekehrt wird, um auf diese Weise einer Kataphoreseerscheinung vorzubeugen, wie sie sonst bei Gleichstromspeisung einer Gasentladungslampe auftreten kann.
Um eine Wärmeübertragung auf das Gleichrichtergerät, insbesondere auf die Gleichrichterdioden--Di bis D4--, zu vermeiden, ist zweckmässig der innere hohlzylindrische Kemteil--22--mit einer Schicht--24aus wärmeisolierendem Material beschichtet, beispielsweise mit Styropor.
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Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Vorrichtung zur Speisung einer Gasentladungslampe gemäss den Ausführungen nach den Fig. 2 und 3 wird eine gute Wärmeabführung der in der Drosselspule entstehenden Verlustwärme nach aussen erreicht, während die Drosselspule gleichzeitig zur Aufnahme des Gleichrichtergerätes dient.
Natürlich kann das gesamte Gerät noch mit einer Schicht aus Kunstharz od. dgl. überzogen werden, um einen Schutz gegen Feuchtigkeit zu erreichen.
Die in den Fig. 2 und 3 dargestellte Drosselspule--20--ist hier als hohlzylindrisch bezeichnet worden.
Natürlich muss die Drosselspule nicht notwendigerweise zylindrisch sein, sie kann auch eine beliebige andere Form aufweisen, sofern hiedurch im Inneren ein Hohlraum für die Aufnahme des Gleichrichtergerätes gebildet wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Speisung von Gasentladungslampen aus dem Wechselstromnetz mit einer Gleichrichteranordnung in Spannungsvervielfacher-Schaltung, bei welcher zur Aufnahme der Schaltelemente ein
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Drosselspule (20) gebildet ist, die mit ihrem Eisenkern (22,23) einen Innenhohlraum bildet, der mit wenigstens einem Verschlussteil (25,26) versehen ist.
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