AT318746B - Endschalter für Stellorganantriebe - Google Patents

Endschalter für Stellorganantriebe

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Publication number
AT318746B
AT318746B AT1108172A AT1108172A AT318746B AT 318746 B AT318746 B AT 318746B AT 1108172 A AT1108172 A AT 1108172A AT 1108172 A AT1108172 A AT 1108172A AT 318746 B AT318746 B AT 318746B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
servomotor
coincidence
limit switches
amplifier
voltage
Prior art date
Application number
AT1108172A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Osztrovszky Ing
Gerd Wehsner Ing
Ferdinand Nierlich Ing
Original Assignee
Siemens Ag Oesterreich
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/14Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device
    • G05D3/1481Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device with discrete position sensor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Endschalter für Stellorganantriebe (Stellmotoren) mit getrennten Speiseleitungen für jede Laufrichtung des Stellmotors. 



   Stellorgane mit genau definierten Endlagen, wie Ventile, Drosselklappen, Schieber in Rohrleitungen od. dgl. benötigen Stellantriebe (Stellmotoren), die genau in den Endlagen abschalten, damit einerseits ein einwandfreies Schliessen bzw. Öffnen der Stellorgane gewährleistet ist und anderseits eine überlastung der Stellantriebe und eine Beschädigung der Stellorgane vermieden wird. Für solche Stellantriebe werden meist wegabhängige Endschalter verwendet, die den Nachteil einer schwierigen Justierung aufweisen. Drehmomentabhängige Endschalter erfordern überdies verhältnismässig grosse bewegte Massen welche sich bei flinken Stellorganen nachteilig auswirken. Thermische Endschalter haben meist ein träges, stark zeitverzögertes Abschalten, welches zu überlastungen des Stellmotors führt. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den angeführten Schwierigkeiten durch schaltungstechnische Massnahmen zu begegnen. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass in den beiden Speiseleitungen des Stellmotors Kontakte je eines an je eine Koinzidenz- und Verstärkerschaltung angeschlossenen Relais vorgesehen sind, wobei zur Steuerung der Koinzidenz- und Verstärkerschaltungen die Endschalter-Eingangsspannung und die Ausgangsspannung eines mit dem Stellmotor gekoppelten Generators herangezogen sind. 



   Die Koinzidenz- und Verstärkerschaltungen enthalten ein Speicherelement, welches beim Erreichen einer Endlage des Stellmotors, d. i. beim Entfallen der Ausgangsspannung des mit diesem gekoppelten Generators, die Endschalter-Eingangsspannung auf einen Wert integriert, bei welchem über ein gesteuertes Stromtor, (vorzugsweise einen Unijunktion-Transistor) und eine Verstärkerschaltung das an den Ausgang der entsprechenden Koinzidenz- und Verstärkerschaltung angeschlossene Relais betätigt wird, dessen Kontakt die der jeweiligen Laufrichtung zugeordnete Speiseleitung unterbricht. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im weiteren näher beschrieben. Es zeigen Fig. l die Blockschaltung des Endabschalters, Fig. 2 die prinzipielle Schaltung der Koinzidenz- und Verstärkerschaltungen. 



   In Fig. l ist die Endschalter-Eingangsspannung mit--Ue--bezeichnet ; sie wird an die Eingangsklemmen 
 EMI1.1 
 angeschlossener   Relais--A   und B--an die Eingangsklemmen einer   Leistungsverstärkerstufe--3--.   Gleichzeitig kommt die Ausgangsspannung des   Vorverstärkers--l--an   die zum   Leistungsverstärker--3--   parallelgeschalteten   Eingänge --El-0   und E2-0--zweier jeweils einer Stellmotor-Laufrichtung zugeordneten   Koinzidenz-und Verstärkerstufen--2--.   Der   mit--4--bezeichnete   Stellmotor ist an den Ausgang des   Leistungsverstärkers--3--angeschlossen.   Läuft der Stellmotor--4--,

   dann liefert ein von ihm angetriebener Generator über die   Leitung--L-ein Rückmeldesignal-die Generator-Ausgangsspannung-an   die   Koinzidenz-und Verstärkerstufen--2--.    



   In Fig. 2 sind mit--Tl bzw.   Tl'--die   Eingangsstufen-Transistoren der Koinzidenz- und 
 EMI1.2 
 angeschlossen sind. An die   Eingangsklemmen--El-0   und   E2-0--der   beiden Koinzidenz- und Verstärkerschaltungen sind einfache, aus den   Widerständen--Rl   bzw. Rl'--und den Kondensatoren--C bzw. C'--gebildete Speicherglieder angeschlossen. Die   Widerstände--R2   bzw.   R2'--bilden   die Belastungswiderstände der Leitung--L--, die   Widerstände--R3   bzw.   R3'--dienen   als Arbeitswiderstände der Unijunktion-Transistoren und die   Widerstände--R4,   R5, R6 bzw.

   R4',   R5',     R6'--bilden   Spannungsteiler, wobei der als Potentiometer ausgebildete   Widerstand--R5   bzw.   R5'--die   kontinuierliche Einstellung der Schwellspannungen der Unijunktion-Transistoren im gegebenen Arbeitsbereich ermöglicht. Durch das Bauelement 
 EMI1.3 
 



   Wird nun ein Steuersignal, d. i. eine impulsförmige oder stetige Spannung,   z. B.   an die Eingangsklemmen --El-0-- gelegt, wird einerseits über den Leistungsverstärker der Stellmotor --4-- betätigt, anderseits wird der Kondensator--C--über den   Widerstand--Rl--aufgeladen.   Läuft der   Stellmotor --4--,   werden durch die Spannung des mit ihm gekoppelten Generators über die Leitung--L--die Transistoren--Tl bzw. 



  Tl'--in ihren leitenden Zustand gebracht und der Kondensator--C--wird dadurch wieder entladen. In den Endlagen des   Stellmotors -4-- wird   dieser mechanisch am Laufen gehindert und die Generatorspannung an der Leitung--L-verschwindet. Dadurch gelangen die   Transistoren--Tl   bzw. Tl'--in ihren Sperrzustand, der Kondensator--C--beginnt nun die Steuerspannung zu integrieren und diese erreicht-nach einer durch 
 EMI1.4 
 wodurch der   Stellmotor --4- stromlos   wird. 



   Kommt nun ein Steuersignal an den   Eingang--E2-0--,   dann wird der Stellmotor über den geschlossenen   Kontakt--b--und   den Leistungsverstärker in der andern Laufrichtung betätigt und läuft aus der Endlage 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Speiseleitung zum Stellmotor wieder   schliesst.   



   Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass neben einem zuverlässigen Schliessen bzw. öffnen des Stellorgans gleichzeitig auch ein zuverlässiges und entsprechend schnelles Abschalten des Stellmotors gewährleistet wird, wodurch seine überlastung bzw. Beschädigung verhindert wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Endschalter für Stellorganantriebe (Stellmotoren) mit getrennten Speiseleitungen für jede Laufrichtung 
 EMI2.2 
 Kontakte je eines an je eine   Koinzidenz- und verstärkerschaltung   angeschlossenen Relais vorgesehen sind, wobei zur Steuerung der Koinzidenz- und Verstärkerschaltungen die Endschalter-Eingangsspannung und die Ausgangsspannung eines mit dem Stellmotor gekoppelten Generators herangezogen sind. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. Verstärkerschaltungen ein Speicherlement enthalten, welches beim Erreichen einer Endlage des Stellmotors, d. i. beim Entfallen der Ausgangsspannung des mit diesem gekoppelten Generators, die Endschalter-Eingangsspannung auf einen Wert integriert, bei welchem über ein gesteuertes Stromtor (vorzugsweise einen Unijunktion-Transistor) und eine Verstärkerschaltung das an den Ausgang der entsprechenden Koinzidenz- und Verstärkerschaltung angeschlossene Relais betätigt wird, dessen Kontakt die der jeweiligen Laufrichtung zugeordnete Speiseleitung unterbricht.
AT1108172A 1972-12-28 1972-12-28 Endschalter für Stellorganantriebe AT318746B (de)

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