AT318379B - Walze, Walzenbezug od.dgl. - Google Patents

Walze, Walzenbezug od.dgl.

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Publication number
AT318379B
AT318379B AT201972A AT201972A AT318379B AT 318379 B AT318379 B AT 318379B AT 201972 A AT201972 A AT 201972A AT 201972 A AT201972 A AT 201972A AT 318379 B AT318379 B AT 318379B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
roller
rubber
cover
pores
Prior art date
Application number
AT201972A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Kempter Dr
Original Assignee
Semperit Ag
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/08Pressure rolls

Landscapes

  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Walze, Walzenbezug, od. dgl. aus Gummi oder Kunststoff. 



   Die bekannten Walzen bzw. Walzenüberzüge aus Gummi oder Kunststoff weisen eine glatte Oberfläche auf. 



  Bislang war das Bestreben immer dahin gerichtet, eine möglichst glatte Oberfläche zu erreichen. 
 EMI1.1 
 
3hiebei neben der guten Bindung des Gummis zum Metall im Erreichen einer möglichst glatten Oberfläche gesehen. Die Oberfläche der Walze wird mit einem Schleifstein geschliffen. Die Toleranzen bezogen auf die Masshaltigkeit des Walzendurchmessers sind in der Grössenordnung von 0, 025 mm. 



   Walzen mit einer glatten Oberfläche weisen jedoch bei ihrer Verwendung in der Cellulose- und Papierindustrie grosse Nachteile auf, da ein Haftenbleiben von Materialien an den Walzen nur schwer verhindert werden kann. 



   Bekannt ist auch eine Walze mit einem Belag, der durchgehende Perforationen aus Kapillaren aufweist. 



   Diese Kapillaren üben jedoch auf das gewalzte Material eher eine Saugwirkung aus, so dass das Problem der un- erwünschten Haftung hier noch verstärkt ist. 



   Die Erfindung hat sich nunmehr zum Ziel gesetzt, eine Walze, Walzenbezug od. dgl. zu schaffen, die der- art ausgestaltet ist, dass sie die Nachteile bekannter Walzen, bzw.   Walzenbezüge   nicht aufweist. 



   Das wesentliche Merkmal der erfindungsgemässen Walze, bzw. des erfindungsgemässen Walzenbezuges od. dgl. aus Gummi oder Kunststoff besteht darin, dass zumindest die Oberfläche der-bzw. desselben in be- stimmter, vorzugsweise statischer Verteilung Poren mit einem Durchmesser etwa zwischen 0, 05 und 1, 5 mm, vorzugsweise zwischen 0, 1 und 1 mm aufweist. Walzen mit einer derart ausgestalteten Oberfläche (Aussen- schicht) sind, was durchaus überraschend ist, betreffend ihrer Leistung, z. B. bezogen auf das Abquetschen von
Flüssigkeiten, den glatten Walzen als vollkommen äquivalent zu betrachten, wobei gleichzeitig der Vorteil besteht, dass die zu bearbeitenden Materialien nicht mehr an der Walze haften bleiben.

   Ob dieser Effekt auf die Verkleinerung der wirksamen Oberfläche zurückzuführen ist oder ob er auf die in den Poren vorhandene Luft zurückzuführen ist, konnte nicht geklärt werden. Der verbleibende Füllstoffanteil in der Walze wirkt nicht qualitätsvermindernd, so dass die übrigen Eigenschaften, wie Elastizität, Härte usw. wie erwünscht durch die Gummi- oder Kunststoffmischung erreicht werden können. 



   Sind die Poren auf der Oberfläche statistisch verteilt angeordnet, so wird dadurch ein besseres Abheben des Materials erreicht, als es bei einer symmetrischen Anordnung der Poren der Fall ist. 



   Die Erfindung wird nun im folgenden an Hand der Zeichnung und der Beispiele näher erläutert. 



   Die Zeichnung zeigt eine Vorrichtung zum Herauslösen eines Füllstoffes. 



    Beispiel l : Aus einer Hartgummimischung nachstehender Zusammensetzung wurden auf einem Kalan-    der üblicher Bauart blasenfreie Felle mit   einer Stärke   von 1, 5 mm gezogen. Diese Felle wurden auf einem Metallkern, welcher vorher abgedreht wurde, aufgewickelt. Nachdem die Walze vulkanisiert war, wurde sie abgeschliffen. Sodann wurde die   Walze -1- in   zwei   Stützen -2- gelagert,   so dass sie in eine   lomige   Salz- 
 EMI1.2 
 war der Füllstoff an der Oberfläche vollkommen herausgelöst. Es wurde eine Walze erhalten, die statistisch verteilt an der Oberfläche Poren von einem Durchmesser von zirka 0, 1 mm aufweist. Die Füllstoffteilchen berühren einander nicht, so dass kein Schaum entsteht. 
 EMI1.3 
 
<tb> 
<tb> 



  Hartgummimischung
<tb> Kautschuk <SEP> 100 <SEP> 000
<tb> Schwefel <SEP> 43 <SEP> 000
<tb> Aktivator <SEP> 6000
<tb> Wachs <SEP> 6 <SEP> 000 <SEP> 
<tb> Weichmacher <SEP> 8 <SEP> 500 <SEP> 
<tb> Kalksteinsand
<tb> Teilchengrösse <SEP> zirka <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> mm <SEP> 118 <SEP> 000
<tb> 281 <SEP> 500
<tb> 
   Beispiel 2 :

     Es wurde wie nach Beispiel l Verfahren, jedoch wurde auf dem Eisenkern ein Haftvermittler, und erst anschliessend die folgende Weichgummimischung aufgebracht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Weichgummimischung <SEP> schwarz <SEP> 75 <SEP> bis <SEP> 80  <SEP> Shore
<tb> Kautschuk <SEP> 100 <SEP> 000
<tb> Schwefel <SEP> 7400
<tb> Alterungsschutzmittel <SEP> l <SEP> 600 <SEP> 
<tb> Zinkoxyd <SEP> 46 <SEP> 500
<tb> Stearinsäure <SEP> 700
<tb> Weichmacher <SEP> 10 <SEP> 500
<tb> Russ <SEP> 40 <SEP> 000
<tb> Kalksteinsand
<tb> Teilchengrösse <SEP> zirka <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> mm <SEP> 57 <SEP> 000 <SEP> 
<tb> 263 <SEP> 700 <SEP> 
<tb> 
   Beispiel 3 :

     Die nachstehende Weichgummimischung wurde analog Beispiel 2 verarbeitet. 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Weichgummimischung <SEP> hell <SEP> 75 <SEP> bis <SEP> 800 <SEP> Shore
<tb> Kautschuk <SEP> 100 <SEP> 000
<tb> Schwefel <SEP> 13 <SEP> 000
<tb> Alterungsschutzmittel <SEP> 2300 <SEP> 
<tb> Zinkoxyd <SEP> 9 <SEP> 300 <SEP> 
<tb> Heller <SEP> Füllstoff <SEP> 102 <SEP> 800
<tb> Kalksteinsand
<tb> Teilchengrösse <SEP> zirka <SEP> 0, <SEP> 9 <SEP> mm <SEP> 58000 <SEP> 
<tb> 285 <SEP> 400 <SEP> 
<tb> 
 
Als weitere Füllstoffe kommen andere wasserlösliche Substanzen wie Natriumchlorid, Kaliumchlorid, aber auch   säure- bzw.   blasenlösliche Füllstoffe in Frage. Für spezielle Anwendungszwecke können auch Metallpulver verwendet werden, welche entweder herausgeschmolzen oder herausgelöst werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Walze, Walzenbezug od. dgl., z. B. zur Verwendung im Rahmen der Cellulose- und Papierherstellung, aus Gummi oder Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Oberfläche der-bzw. desselben in bestimmter, vorzugsweise statistischer Verteilung Poren mit einem Durchmesser etwa zwischen 0, 05 und l, 5 mm, vorzugsweise zwischen 0, 1 und 1 mm aufweist.
AT201972A 1972-03-10 1972-03-10 Walze, Walzenbezug od.dgl. AT318379B (de)

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