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Die Erfindung betrifft eine Gleittrennwand für Dusch- oder Badewannenkabinen, die eine Platte aus transparentem Kunststoff mit seitlichen Einfassungen aufweist.
Bekannte derartige Gleittrennwände bestehen aus einer transparenten Kunststoffplatte, welche rundherum von stranggepressten Aluminium-Profilen umfasst ist. Die Aluminium-Profile sind relativ teuer, und der Zusammenbau der Aluminium-Profile mit der Kunststoffplatte verursacht hohe Lohnkosten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Konstruktion für eine Gleittrennwand anzugeben, die in der Herstellung billiger ist als die bekannten Gleittrennwände.
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Verwendung und die Anbringung teuerer Aluminium-Profile entfällt. Auch ist eine mit den Einfassungen einstückig ausgebildete Platte besser zu reinigen als eine herkömmliche Gleittrennwand.
Bei der erfindungsgemässen Gleittrennwand ist es nicht erforderlich, dieser oben und unten je eine Einfassung zu geben, die in der oberen oder unteren Führungsschiene gleitet ; vielmehr ist es. möglich, die transparente Platte der erfindungsgemässen Gleittrennwand direkt in der oberen und unteren Führungsschiene gleiten zu lassen. Hiezu lassen vorteilhaft die seitlichen Einfassungen oben und unten je einen Bereich frei, in welchem die Dicke der Gleittrennwand gleich der der Platte ist.
Das Fehlen einer unteren und einer oberen Einfassung ermöglicht die Herstellung der erfindungsgemässen Gleittrennwand im Strangpressverfahren. In den genannten Bereichen müssen dann anschliessend die seitlichen Einfassungen spanabhebend entfernt werden ; bei Herstellung im Spritzgussverfahren entfällt diese nachträgliche Bearbeitung.
Beispielsweise drei erfindungsgemässe einzelne Gleittrennwände werden in drei Schienen parallel zueinander angeordnet, wobei die Länge der Schienen etwas geringer ist als die Längserstreckung der einzelnen
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man eine Platte in eine Richtung, so soll durch einen Anschlag die nächste Platte, also die mittlere, in Schliessstellung mitgenommen werden. Schiebt man die erste Platte zurück, so soll sie wieder die mittlere Platte in die ursprüngliche Ausgangsstellung (geöffnete Stellung) zurücknehmen. Zu diesem Zweck tragen vorteilhaft die Einfassungen beidseitig Mitnehmerleisten.
Zum Anfassen der erfindungsgemässen Gleittrennwand zum Zwecke des beschriebenen Verschiebens trägt diese wie als solches bekannt, mindestens einen Griff (deutsche Patentschrift Nr. 1081347). Bei Herstellung der erfindungsgemässen Gleittrennwand im Strangpressverfahren sind vorteilhaft die Griffe auf der einen Seite der Gleittrennwand an Stelle von Anschlagleisten angebracht ; d. h., die Gleittrennwand weist auf der einen Seite ihrer beiden Einfassungen je eine Anschlagleiste, auf der andern je eine Griffleiste auf. Es ist auch möglich, durch aufgesetzte Schienen die Anschlagleisten der äusseren und der inneren Gleittrennwand in Griffleisten
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benötigt werden.
Stellt man dagegen die erfindungsgemässe Gleittrennwand im Spritzgussverfahren her, so kann man als Griff den zentralen Angussnocken verwenden, der in der Mitte der Platte sitzt. Um ihn'als Griff auszubilden, kann man ihn beispielsweise nachträglich etwas abrunden oder ihm eine wohlgeformte Kappe aufsetzen.
Vorteilhaft versieht man die seitlichen Einfassungen mit einem metallartig aussehenden überzug, um ihnen das Aussehen von Metalleisten, beispielsweise von Aluminium-Profilen, zu geben.
Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine
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2Fig. 3 eine aus drei erfindungsgemässen Gleittrennwänden zusammengesetzte Schiebewand, in verkleinertem Massstab.
Gemäss Fig. l weist die Gleittrennwand --2-- eine linke Einfassung --4-- und eine rechte Einfassung - -6-- auf. Der Duschraum --8-- ist links der Gleittrennwand-2-zu denken. Auf der Seite des
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senkrecht zur Zeichenebene erstreckt. Auf der andern Seite tragen die Einfassungen--4 und 6--je eine Anschlagseite --14 und 16--.
In der in Fig. l dargestellten Stellung der Gleittrennwand --2-- liegt diese der Seitenwand--16--an, so dass die Duschkabine geschlossen ist. Verschiebt man die dargestellte Gleittrennwand-2--, vom Duschraum-8-aus gesehen, nach rechts, so schlägt die Mitnehmerleiste-14-an die Mitnehmerleiste --18-- der angrenzenden Gleittrennwand--20-- (welche keine Griffleisten trägt, da sie zwischen zwei Gleittrennwänden sitzt) und verschiebt diese ebenfalls nach rechts, bis beide Gleittrennwände an der der Wand - -16-- gegenüberliegenden Wand anstossen.
Mit den Bezugszeichen-22, 24 und 26-sind die Gleitbahnen der drei Gleittrennwände bezeichnet,
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Verschiebt man die dargestellte Gleittrennwand--2--aus der nicht dargestellten offenen Stellung, in der alle Gleittrennwände der der Wand --16-- gegenüberliegenden Wand anliegen, in die Schliessstellung, also zur Wand--16--hin, so nimmt bei dieser Verschiebungsbewegung die Mitnehmerleiste--16--durch Eingriff in die Mitnehmerleiste--18--die Gleittrennwand--20--mit.
Fig. 2 zeigt (in gegenüber dem Massstab der Fig.1 verkleinertem Massstab) den Schnitt 11-11 durch den Gegenstand der Fig. 1. Man erkennt, dass in den Bereichen--28 und 30--die Dicke der Gleittrennwand gleich der Dicke der platte --32-- ist. Auf diese Weise ist es möglich, die Gleittrennwand in Schienen--22, 24 und
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einem Rollenpaar--40, 42--aufgehängt.
Stellt man die erfindungsgemässe gleittrennwand --2-- im Spritzgussverfahren her, so erhält man durch diese Herstellungsverfahren einen in der Mitte der Platte --32-- sitzenden Angussnocken --34--. Bei der mittleren Gleittrennwand--20--wird man diesen Angussnocken möglichst kurz abschneiden und glatt abschleifen, damit er nicht die Schiebebewegung behindert. Man kann ihn auch kurz stehen lassen und mit einer im Presssitz aufsitzenden Abdeckkappe versehen. Bei der inneren Gleittrennwand--2--und der nicht dargestellten äusseren Gleittrennwand dagegen kann man diesen Angussnocken als Griff ausbilden, d. h., ihn etwas länger stehen lassen und entweder zu einem Griff abrunden oder mit einer Griffkappe versehen, so dass er beispielsweise einem Pilz gleicht.
In diesem Fall sind besondere Griffleisten--10 und 12--nicht erforderlich.
Dies hat den Vorteil, dass die innere platte --2-- und die nicht dargestellte äussere Platte ebenso ausgebildet werden können wie die mittlere Platte-20--, d. h., beidseitig mit Mitnehmerleisten. Dies hat den Vorteil, dass nur eine teuere Spritzgussform gebraucht wird, wogegen man andernfalls zwei Spritzgussformen benötigen würde.
Fig. 3 zeigt, in gegenüber dem Massstab der Fig. l und 2 stark verkleinertem Massstab und in horizontalem Schnitt, eine aus drei erfindungsgemässen Gleittrennwänden zusammengesetzte Schiebewand für eine Duschkabine in geschlossener Stellung. Von den drei Gleittrennwanden--2, 20 und 60--sind in Fig. l nur die Gleittrennwand--2--und ein Teil der Gleittrennwand--20--zu erkennen. Man erkennt, dass die
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--20--nurMitnehmerleisten--18--aufweist.