AT315755B - Einrichtung zur Behandlung von Klosettanlagen - Google Patents

Einrichtung zur Behandlung von Klosettanlagen

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AT315755B
AT315755B AT1091771A AT1091771A AT315755B AT 315755 B AT315755 B AT 315755B AT 1091771 A AT1091771 A AT 1091771A AT 1091771 A AT1091771 A AT 1091771A AT 315755 B AT315755 B AT 315755B
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Austria
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Reflex Moebelpflegemittel
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D9/00Sanitary or other accessories for lavatories ; Devices for cleaning or disinfecting the toilet room or the toilet bowl; Devices for eliminating smells
    • E03D9/02Devices adding a disinfecting, deodorising, or cleaning agent to the water while flushing
    • E03D9/03Devices adding a disinfecting, deodorising, or cleaning agent to the water while flushing consisting of a separate container with an outlet through which the agent is introduced into the flushing water, e.g. by suction ; Devices for agents in direct contact with flushing water
    • E03D9/033Devices placed inside or dispensing into the cistern
    • E03D9/038Passive dispensers, i.e. without moving parts

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Behandlung von Klosettanlage mit Wasserspülung mit einer ein wasserlösliches Behandlungsmittel, vorzugsweise eine waschaktive Substanz, in fester Form enthaltenden, in den   Spülbehälter   einzubringenden, gelochten Hohlkugel. 



   Bekanntgeworden ist eine für Geschirrspülbecken bestimmte Einrichtung mit einer gelochten Kugel, welche mit einer zur Behandlung des Wassers im Spülbecken geeigneten Substanz gefüllt ist, welche durch die Löcher hindurch ausgewaschen wird. Die Löcher sind verhältnismässig gross bemessen, so dass ein dauerndes Auswaschen der Substanz erfolgt, solange sich die Kugel im Wasser befindet. Aus diesem Grunde ist eine Halterung der Kugel vorgesehen, welche mit einem Mechanismus angehoben werden kann, so dass die Kugel bei Nichtgebrauch über die Wasseroberfläche angehoben werden kann, so dass eine weitere Auswaschung des Füllmittels nicht erfolgt. Es ist somit hier eine mechanische Betätigung erforderlich, um einen übermässigen Verbrauch der in der Kugel enthaltenen Substanz zu vermeiden.

   Eine solche Anordnung ist kaum für Spülbecken von Klosettanlage verwendbar, welche völlig unregelmässig benutzt werden. Bestenfalls wäre eine Verwendung in Betrieben möglich, welche an eine bestimmte Betriebszeit gebunden sind. 



   Ziel der Erfindung ist eine Einrichtung, die die aufgeführten Nachteile vermeidet, und die für den eingangs genannten Zweck angepasst ist. Zu verwirklichen ist das   Erfindungsziel   dadurch, dass die Kugel freibeweglich lose im Spülbehälter angeordnet ist und die Löcher einen Durchmesser von 1 bis 1, 5 mm aufweisen, wobei vorzugsweise der Durchmesser eines Loches grösser als die Durchmesser der andern Löcher ist. 



   Wenn gemäss der Erfindung einerseits die Kugel freischwimmend angeordnet ist und anderseits die Löcher klein bemessen sind, tritt ein Ausspülen der Substanz nur bei Bewegung ein. Gerade diese Bewegung wird aber bei der vorbekannten Einrichtung durch die dort vorgesehene Halterung verhindert. Der Gedanke, welcher der
Erfindung zugrundeliegt, ist, dass bei jedem Spülvorgang die freischwimmende Kugel in Bewegung gebracht wird und damit ein Austreten der gelösten Substanz aus den kleinen Löchern begünstigt wird. Im Ruhezustand wird sich zwar die Substanz lösen, jedoch nur bis zu einem gewissen Grad, da dann das Wasser in dem sich in der
Substanz bildenden Hohlraum gesättigt ist.

   Erst bei der Bewegung wird ein Austreten der Lösung erfolgen und dadurch wird die Anreicherung des Spülwassers mit dem Behandlungsmittel vom Ausmass der Verwendung der
Klosettanlage abhängig gemacht. Auch bei wochenlanger Nichtbenutzung wird ein Verbrauch an
Behandlungsmittel vermieden oder auf ein Mindestmass herabgesetzt, wogegen der Verbrauch in den
Benutzungsperioden ansteigt, was gerade den Erfordernissen entspricht. Dafür ist aber eine intensive Bewegung der Kugel während des Spülvorganges Voraussetzung und dies ist eben nur bei freischwimmender Kugel möglich. 



   Der Durchmesser der Löcher kann je nach Erfordernissen innerhalb eines begrenzten Bereiches verschieden gewählt werden, wobei es sich als zweckmässig erwiesen hat, eines der Löcher, das als Füllöffnung dient, grösser auszubilden,   z. B.   mit etwa 2 mm Durchmesser, gegenüber 1 bis 1, 5 mm der übrigen Löcher. 



   Die Hohlkugel selbst wird bei der einfachsten Ausführungsform der Erfindung von einem Gummiball gebildet, der mit den entsprechenden Löchern versehen ist. 



   Die Art des Behandlungsmittels kann je nach den Erfordernissen gewählt werden. Es wird zweckmässig eine waschaktive Substanz verwendet werden, jedoch können auch Desodorisierungsmittel, Desinfektionsmittel usf. in die Hohlkugel eingefüllt werden. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert. Die Fig. 1 bis 3 zeigen die gefüllte Hohlkugel in den im Laufe der Verwendung eintretenden Zuständen. 



   Die von einem   Gummibal   gebildete   Hohlkugel --1-- wird   über ein   Fülloch--2--mit   dem Behandlungsmittel --3-- gefüllt. Die Füllung erfolgt so, dass der Hohlraum der Hohlkugel--l--nicht vollständig angefüllt ist, sondern dass ein kleiner   Luftraum--4--verbleibt.--5--ist   der Wasserspiegel im Spülbehälter, und durch den   Luftraum--4--ist   die Schwimmlage der gefüllten Hohlkugel--l-im Spülbehälter bestimmt. Hiebei kann nur während des Spülvorganges, wenn sich die Kugel dreht, Wasser durch das Fülloch-2-eintreten.

   Um trotzdem eine ausreichende Menge des Behandlungsmittels aufzulösen, sind drei weitere   Löcher--6,   7 und 8--vorgesehen, welche kleiner sind als das   Fülloch--2--.   Beispielsweise weist das   Fülloch--2--einen   Durchmesser von 2 mm auf, wogegen die   Löcher--6,   7 und 8--nur einen Durchmesser von 1 mm aufweisen. Das   Loch --6-- liegt   diametral gegenüber dem   Fülloch--2--,   und die   Löcher--7   und   8--liegen   einander diametral gegenüber, jedoch in einem Durchmesser, der um 900 gegen die Verbindungslinie der   Löcher--2   und 6--versetzt ist. Dieser Zustand ist in Fig. 1 dargestellt. 



   Im Zuge der Benutzung dringt Wasser durch die   Löcher--6,   7 und   8--ein   und kolkt das Behandlungsmittel aus, so dass sich   Hohlräume--9,   10 und   11--ausbilden,   welche sich mit Wasser füllen. 



  Dieser Zustand ist in Fig. 2 dargestellt. Im weiteren Verlaufe vergrössern sich die   Hohlräume--9,   10 und 11--, welche durch die unter Wasser liegenden   Löcher--6,   7 und   8--mit   Wasser versorgt werden. Da sich in diesen Hohlräumen nicht nur Wasser, sondern auch Luft befindet, welche während der Drehbewegung durch die Löcher eindringt, verändert sich die Schwimmlage, so dass nun, wie Fig. 3 zeigt, die Hohlkugel--l--mit dem Fülloch   --2-- nach   unten schwimmt. 



   Auf diese Weise wird mit der Zeit der gesamte Inhalt der Hohlkugel--l--ausgespült.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Behandlung von Klosettanlagen mit Wasserspülung mit einer ein wasserlösliches Behandlungsmittel, vorzugsweise eine waschaktive Substanz, in fester Form enthaltenden, in den Spülbehälter EMI2.1
AT1091771A 1971-12-20 1971-12-20 Einrichtung zur Behandlung von Klosettanlagen AT315755B (de)

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