AT314365B - Einrichtung zum Einstellen der Motordrehzahl für den Antrieb eines Zusatzaggregates bei Lastkraftwagen - Google Patents
Einrichtung zum Einstellen der Motordrehzahl für den Antrieb eines Zusatzaggregates bei LastkraftwagenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Einstellen der Motordrehzahl für den Antrieb eines Zusatzaggregates bei Lastkraftwagen, deren Motor einen Drehzahl-Verstellregler aufweist. Lastkraftwagen sind häufig mit einem Zusatzaggregat ausgestattet, das vom Fahrmotor angetrieben wird. Ein solches Zusatzaggregat kann beispielsweise eine Pumpe bei Milchsammelfahrzeugen, Feuerwehrwagen, Tankfahrzeugen od. dgl. sein. Es kann sich aber auch um das Antriebsaggregat für einen Ladekran oder für einen Betonmischer handeln. Vielfach wird nun für den Antrieb des Zusatzaggregates eine ganz bestimmte Drehzahl vorgeschrieben, die nicht überschritten werden soll, um die Lebensdauer des Zusatzaggregates nicht zu verringern oder-bei Milchsammelwagen-die Milchqualität nicht zu beeinträchtigen. Bisher stellt der Fahrer die für den Betrieb des Zusatzaggregates vorgeschriebene Drehzahl am Drehzahl-Verstellregler ein und kontrolliert sie mit Hilfe eines Drehzahlmessers. Es ist daher durchaus möglich, dass der Fahrer aus verschiedenen Gründen, beispielsweise um rascher mit seiner Arbeit fertig zu werden, das Zusatzaggregat mit zu hoher Drehzahl laufen lässt. Somit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die das Einhalten der für den Betrieb des Zusatzaggregates vorgeschriebenen Motordrehzahl unabhängig von der Willkür des Fahrers sichert, wobei die Einrichtung bei bestehenden Lastkraftwagen auch nachträglich einbaubar sein soll. Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch einen beim Einschalten des Zusatzaggregatantriebes an den Verstellhebel des Drehzahl-Verstellreglers oder an einen mit dem Verstellhebel über ein Gestänge verbundenen Zwischenhebel zwangsläufig anstellbaren Anschlag, der den betreffenden Hebel in eine vorbestimmte Schwenkstellung drückt und in dieser festlegt. Sobald also der Fahrer bei stehendem Fahrzeug den Zusatzaggregatantrieb einschaltet, kommt der Anschlag zur Wirkung und drückt den Verstellhebel bzw. den Zwischenhebel in die Schwenkstellung, die der gewünschten Drehzahl für den Antrieb des Zusatzaggregates entspricht. Da der Anschlag den Hebel dann aber auch in dieser Schwenkstellung festhält, ist volle Sicherheit für die Einhaltung der richtigen Drehzahl beim Antrieb des Zusatzaggregates gegeben und der Fahrer kann das Zusatzaggregat nicht mit erhöhter Drehzahl laufen lassen. Es ist nur erforderlich, den Anschlag entsprechend beweglich zu lagern und mit dem Einschaltmechanismus für das Zusatzaggregat so zu kuppeln, dass er bei der Einschaltbewegung den entsprechenden Weg gegen den Verstell- oder Zwischenhebel zurücklegt. In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der Anschlag quer zur Schwenkachse des betreffenden Hebels verschiebbar geführt und kommt an diesem in beiden Schwenkrichtungen sperrend zur Anlage, so dass sich eine einfache Konstruktion erreichen lässt. Um die Motordrehzahl für den Antrieb des Zusatzaggregates bei gegebener Anschlaganordnung variieren zu können, ist das Verbindungsgestänge von Verstellhebel und Zwischenhebel in an sich bekannter Weise längenverstellbar. Es wäre aber zum gleichen Zweck auch möglich, die Führung für den Anschlag um die Hebelschwenkachse zu verschwenken oder den Winkel zwischen der Anschlagfläche und der Führung zu verändern. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung schematisch dargestellt. Der Verstellhebel--l--der Einspritzpumpe des Fahrzeugdieselmotors ist über eine Stange bzw. ein Gestänge --2-- mit einem Zwischenhebel--3--verbunden. Während der Fahrt bzw. bei nicht eingeschaltetem Zusatzaggregat wirkt der nicht dargestellte Fahrfusshebel über einen Bowdenzug--4--auf einen weiteren Hebel--5--ein, der den Verstellhebel--l--mit Hilfe einer Schleppfeder--6--und einer EMI1.1 schneidet und sich die Anschlagplatte--10--ober-und unterhalb dieser Schwenkachse an den Zwischenhebel anlegt, wird letzterer nicht nur in eine vorbestimmte Schwenkstellung gedrückt, sondern auch in dieser EMI1.2 Zusatzaggregatantrieb entspricht. Betätigt der Fahrer während des Zusatzaggegatantriebes den Fahrfusshebel, so hat dies keine Rückwirkung auf den Verstellhebel da dieser über das Gestänge--2--, den Zwischenhebel--3--und die Anschlagplatte--10--festgehalten wird und der Hebel--5--die Schwenkbewegung lediglich unter Dehnung der Schleppfeder --6-- ausführt. Mit --12-- ist eine wesentlich schwächere Rückholfeder bezeichnet. Die sich beim Einschalten des Zusatzaggregatantriebes bzw. beim Beaufschlagen des Kolbentriebes--8-- EMI1.3
Claims (1)
- variiertPATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Einstellen der Motordrehzahl für den Antrieb eines Zusatzaggregates bei Lastkraftwagen, deren Motor einen Drehzahl- Verstellregler aufweist, gekennzeichnet durch einen beim Einschalten des Zusatzaggregatantriebes an den Verstellhebel (1) des Drehzahlverstellreglers oder an einen mit dem Verstellhebel (1) über ein Gestänge (2) verbundenen Zwischenhebel (3) zwangsläufig anstellbaren Anschlag (10), der den betreffenden Hebel (3) in eine vorbestimmte Schwenkstellung drückt und in dieser festlegt. EMI2.1 Schwenkachse (11) des betreffenden Hebels (3) verschiebbar geführt ist und an diesem in beiden Schwenkrichtungen sperrend zur Anlage kommt. EMI2.2
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Publications (1)
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| AT314365B true AT314365B (de) | 1974-04-10 |
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ID=3610972
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1971
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