AT313369B - Melde-Einrichtung zur Fehlerortung in Leitungsanlangen, besonders Bahnfahrleitungsanlagen - Google Patents

Melde-Einrichtung zur Fehlerortung in Leitungsanlangen, besonders Bahnfahrleitungsanlagen

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AT313369B
AT313369B AT59272A AT59272A AT313369B AT 313369 B AT313369 B AT 313369B AT 59272 A AT59272 A AT 59272A AT 59272 A AT59272 A AT 59272A AT 313369 B AT313369 B AT 313369B
Authority
AT
Austria
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line systems
reporting device
railway contact
locating faults
especially railway
Prior art date
Application number
AT59272A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Hanel Ing
Pfunner Thomas
Original Assignee
Oesterr Bundesbahnen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M5/00Arrangements along running rails or at joints thereof for current conduction or insulation, e.g. safety devices for reducing earth currents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Locating Faults (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft Meldeeinrichtungen zur Fehlerortung in Leitungsanlagen, besonders
Bahnfahrleitungsanlagen, bei denen in einem der beiden Leiter in vorgegebenen Teilabschnitten jeweils mit diesen induktiv gekoppelte, bei Überschreiten eines vorgegebenen Grenzwertes des Leitungsstromes ansprechende
Schalteinrichtungen an dem der Speisestelle abgewandten Ende jedes Abschnittes angeordnet sind, von denen bei
Vorliegen eines Kurzschlusses alle   zwischen Speisestelle und Kurzschlussstelle liegenden Schalteinrichtungen   ansprechen. 



   Bekannte Einrichtungen dieser Art weisen mit der Leitung über Stromwandler induktiv gekoppelte
Schaltrelais auf. Diese Anordnung hat den Nachteil, dass die für diesen Zweck eigens benötigten Stromwandler erhebliche Kosten verursachen und einen besonderen Einbauplatz erfordern. 



   Dieser Nachteil wird erfindungsgemäss damit behoben, dass diese Meldeeinrichtung durch einen an sich bekannten, magnetfeldabhängig geschalteten Schutzgasschalter gebildet wird, der durch einen Isolator umhüllt ist, um den eine Schleife des Leiters gelegt ist. Dadurch ist die isolierte Anordnung des Schaltrelais unmittelbar im
Magnetfeld der Leitung möglich und werden ein besonderer Einbauplatz und die Kosten eines für solche Zwecke nicht erforderlichen höherwertigen Messwandlers erübrigt. Es sind Anordnungen bekannt, wo der
Schutzgasschalter über ein Magnetjoch, also mittelbar mit dem Leitungssystem induktiv gekoppelt ist. Diese
Anordnung hat den Nachteil, dass sich der Kopplungsfaktor mit der Frequenz und Grösse des Leitungsstromes und somit auch mit der Sättigung des Magnetjochs ändert und dass das Bauelement des Magnetjochs Platz beansprucht.

   Bei der   erfindungsgemässen   Anordnung ist die induktive Kopplung unmittelbar und der
Kopplungsfaktor von den Leitungsstromgrössen unabhängig und wird kein zusätzlicher Einbauplatz erfordert. 



   In weiterer Folge der Erfindung kann die Meldeeinrichtung durch eine axial verschiebbare Anordnung des
Schutzgasschalters innerhalb des Isolators auf eine gewünschte Ansprechstromstärke des Fehlerstromes in der
Leitungsanlage eingestellt werden. 



   Darüber hinaus kann erfindungsgemäss eine ebenfalls axial verschiebbare, um den Schutzgasschalter angeordnete, diesen zum Teil überdeckende magnetische Blende die Einstellbarkeit der Ansprechstromstärke erweitern. 



   Im folgenden wird die Anzeigevorrichtung an Hand der Zeichnung als Ausführungsbeispiel erläutert. 



   Um einen   HohIisolator --1--,   der hier als Stützisolator des Leitungssystems gezeichnet ist, wird eine Schleife des den Leitungsstrom führenden   Seiles --2-- gelegt,   die mit dem dargestellten Bügel fixiert werden kann. Das vom Strom erzeugte Magnetfeld wirkt auf den im Inneren des Isolators angeordneten Schutzgasschalter--3--. Der   Isolator--l--schützt   den Schutzgasschalter und den Meldestromkreis gegen die Hochspannung und gegen äussere   Umwelteinflüsse.   Die Ansprecstromstärke kann einerseits durch Verstellen des Schutzgasschalters in der Isolatorachsrichtung, hier durch eine links unten dargestellte Madenschraube fixierbar gezeichnet, oder/und durch Verstellen der konzentrisch um den Schutzgasschalter angeordneten magnetischen   Blende --4-- eingestellt   werden. 



   Im rechten Teil der Zeichnung ist der bekannte Schaltplan skizziert für den Einbau der als Kreise symbolisieren Meldeeinrichtungen in einem Bahn-Fahrleitungsnetz. Volle Kreise zeigen die Meldeeinrichtungen an, die im Falle eines Kurzschlusses im angedeuteten Triebfahrzeug ansprechen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Meldeeinrichtung zur Fehlerortung in Leitungsanlagen, besonders Bahnfahrleitungsanlagen, bei denen in einem der beiden Leiter in vorgegebenen Teilabschnitten jeweils mit diesen induktiv gekoppelte, bei Überschreiten eines vorgegebenen Grenzwertes des Leitungsstromes ansprechende Schalteinrichtungen an dem der Speisestelle abgewandten Ende jedes Abschnittes angeordnet sind, von denen bei Vorliegen eines Kurzschlusses alle zwischen Speisestelle und Kurzschlussstelle liegenden Schalteinrichtungen ansprechen,   dadurch ge-     kennzeichnet,   dass diese Schalteinrichtungen durch einen an sich bekannten, magnetfeldabhängig geschalteten Schutzgasschalter gebildet ist, der durch einen Isolator umhüllt ist, um den eine Schleife des Leiters gelegt ist.

   
 EMI1.1 
 

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Claims (1)

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