AT312737B - Drosselspule mit in Kunstharz gebetteter Wicklung - Google Patents

Drosselspule mit in Kunstharz gebetteter Wicklung

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AT312737B
AT312737B AT176872A AT176872A AT312737B AT 312737 B AT312737 B AT 312737B AT 176872 A AT176872 A AT 176872A AT 176872 A AT176872 A AT 176872A AT 312737 B AT312737 B AT 312737B
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resin
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Esslinger Spezielektra
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/30Fastening or clamping coils, windings, or parts thereof together; Fastening or mounting coils or windings on core, casing, or other support
    • H01F27/306Fastening or mounting coils or windings on core, casing or other support

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  • Power Engineering (AREA)
  • Insulating Of Coils (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft Drosselspulen mit in Kunstharz gebetteter, zwischen einem Innen- und einem Aussenzylinder befindlicher Wicklung, welche Zylinder durch Wickeln von mit Kunstharz versehenen Glasfasern hergestellt sind. 



   Die Wicklungen von Drosselspulen, insbesondere von Kurzschlussdrosselspulen, sind hohen elektrodynamischen Beanspruchungen ausgesetzt. Sie müssen deshalb durch sehr stabile, hauptsächlich aus Isolierstoffen bestehende Presskonstruktionen gegen Verschiebungen und Deformationen als Folge dieser Beanspruchungen verlässlich gesichert werden. Die Fortschritte und die Ausbreitung der Giessharztechnik legen die Möglichkeit nahe, Wicklungen als Ganzes zu umgiessen und dadurch die Presskonstruktion zu ersparen.

   Eine 
 EMI1.1 
 
Abkühlung der Drosselspule unsichtbar, ermöglichen aber, besonders bei Freiluftausführungen, das Eindringen von Feuchtigkeit, was früher oder später ein Aufsprengen der Risse durch eine explosionsartige
Dampfentwicklung bei der Einschaltung der Drosselspule oder durch Eisbildung im Winter zur Folge hat und damit zur Unbrauchbarkeit der Drosselspule führt. 



   Eine elastische Zwischenschicht zwischen Giessharzmantel und Wicklung bewährt sich wegen der dann ungenügenden Fixierung der Wicklung nicht. 



   Um auch bei Drosselspulen mit Wicklungen für höhere Stromdichten die Presskonstruktion zu ersparen, hat man die Wicklungen zwischen einem Innen- und einem Aussenzylinder in Kunstharz gebettet und die Zylinder aus einem mechanisch besonders festen Isolierstoff,   u. zw.   durch Wickeln von mit Harz versehenen Glasfasern, hergestellt, wobei die hohe spezifische Festigkeit des Zylindermaterials die Anwendung verhältnismässig dünner Wandstärken, deren geringe Wärmedämmung höhere Stromdichten auch im Dauerbetrieb   zulässt, ermöglichen   soll. 



   Bei dieser Ausbildung wird gegenüber dem oben beschriebenen Umgiessen der Wicklung auch der Vorteil erzielt, dass die für jede Spulengrösse notwendige Giessform entfällt. 



   Weitere Einzelheiten solcher Ausbildungen ergeben sich an Hand der Zeichnungen, in denen Fig. 1 eine bekannte und Fig. 2 eine erfindungsgemässe Ausführung einer Drosselspule zeigt. 



   In   Fig. l stellt--l--den   innen liegenden Zylinder,--2--die Leiterwicklung und--3--den aussen liegenden Zylinder dar. Der als Träger dienende Innenzylinder--l--kann vorgefertigt sein, oder er kann in einem Arbeitsgang mit der   Leiterwicklung--2--und   dem   Aussenzylinder --3- hergestellt   werden. Der   Zylinder--l--erhält   eine Harzschicht, in welche der Leiter der   Wicklung --2-- gewickelt   wird, u. zw. 



  Windung an Windung ; über den Leiter wird nun der aus mit Harz versehenen Glasfasern, die vorzugsweise bereits zu Glasfasermatten verarbeitet sind, gewickelte Zylinder --3-- aufgebracht. Trotz der hohen spezifischen Festigkeit des Materials vermag aber der Zylinder--l-im Falle hoher Ströme in der Wicklung--2--, etwa bei Kurzschlussströmen, nicht zu verhindern, dass die   Wicklung --2-- infolge   ihrer Wärmedehnung samt dem Zylinder-l-nach innen einknickt. 



   Die Erfindung beseitigt diesen   Übelstand   u. zw. dadurch, dass jeweils nach einer Anzahl von am Innenzylinder angebrachten Windungen der Leiterwicklung aus gewickelten Glasfasern und Harz gebildete Axialzwischenlagen, über welche der Aussenzylinder gewickelt ist, vorgesehen sind. 



   In Fig. 2, die eine solche   erfindungsgemässe   Ausbildung einer Drosselspule zeigt, stellt-l-den   Innenzylinder,-2-die Leiterwicklung,-3-den   über der   Leiterwicklung --2-- aufgebrachten   Aussenzylinder und--4--die Axialzwischenlagen dar. Das Harz und die infolge des Wickelns unter Zugspannung stehenden Glasfasern der Axialzwischenlagen--4--verbinden den Innenzylinder--l--und den   Aussenzylinder-3-fest miteinander,   so dass der Innenzylinder unterstützt durch die Festigkeit des   Aussenzylinders--3--,   dem Einknicken der   Leiterwicklung--2--auch   bei hohen Kurzschlussstrom und dementsprechend hohen Wärmespannungen einen genügenden Widerstand entgegensetzt. 
 EMI1.2 
 Beanspruchung.

   Die erforderlichen   Axialzwischenlagen --4-- können   dazu verwendet werden, für die Länge der gesamten   Wicklung-2--,   weitgehend unabhängig vom effektiven Wickelraum, ein gewünschtes Mass festzulegen. 



   Es sei noch auf eine bekannte Ausbildung von Drosselspulen hingewiesen, bei welcher eine genügend feste Verbindung zwischen   Innen-und Aussenzylinder   dadurch erzielt wird, dass der Leiter der Wicklung nicht Windung an Windung, sondern mit einer solchen grösseren Steigung gewickelt wird, dass zwischen je zwei Windungen ein Abstand entsteht, der von einer spiralförmigen Brücke ausgefüllt ist, welche Brücke den Innenzylinder mit dem Aussenzylinder verbindet. Eine solche Ausführung bereitet jedoch, im Gegensatz zur erfindungsgemässen Ausbildung, bedeutende Herstellungsschwierigkeiten, die nur durch die Anwendung komplizierter und kostspieliger Maschinen, die das Weggleiten des beim Wickeln unter Zugspannung stehenden Leiters auf der noch weichen Harzunterlage verhindern und die genaue Einhaltung des Windungsabstandes sichern, beherrscht werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Drosselspule mit in Kunstharz gebetteter, zwischen einem Innen- und einem Aussenzylinder befindlicher Wicklung, welche Zylinder durch Wickeln von mit Harz versehenen Glasfasern hergestellt sind, EMI2.1 Windungen der Leiterwicklung (2) aus gewickelten Glasfasern und Harz gebildete Axialzwischenlagen (4), über welche der Aussenzylinder (3) gewickelt ist, vorgesehen sind.
AT176872A 1972-03-03 1972-03-03 Drosselspule mit in Kunstharz gebetteter Wicklung AT312737B (de)

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