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Die Erfindung betrifft ein ferrrodynamisches Messwerk mit zwei magnetischen Kreisen, von denen jeder zwei etwa sichelförmig ausgebildete Polschuhe besitzt, die einen kreisbogenförmigen Luftspalt begrenzen, in welchem sich die bewegliche Spule befindet. Derartige Messgeräte finden vor allem als Leistungsmesser Anwendung.
Bei den bekannten ferrodynamischen Messwerken mit zwei magnetischen Kreisen ist jeder Kreis mit einer oder mit zwei Magnetisierungsspulen versehen. Die aktiven Teile der beweglichen Spulen sind in einem Luftspalt zwischen sichelförmig ausgebildeten Polschuhen angeordnet. Die Achse der beweglichen Spulen befindet sich in der Mitte der beiden etwa einen rechteckigen Umriss aufweisenden magnetischen Kreise.
Der Nachteil dieser bekannten ferromagnetischen Messwerke mit zwei magnetischen Kreisen besteht darin, dass sie sich nicht bei Bauarten anwenden lassen, deren Gehäuse eine quadratische Frontplatte besitzt, in welcher die Achse des beweglichen Organs liegen soll.
Ziel der Erfindung ist die Entwicklung eines Messwerkes mit zwei magnetischen Kreisen, das sich zur Anwendung sowohl in Profilmessern als auch in Messgeräten mit quadratischer Gehäusefrontplatte eignet, bei welchen die Zeigerdrehachse in der Nähe einer Ecke angeordnet ist.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die beiden magnetischen Kreise identisch ausgebildet sind und die Form eines etwa rechtwinkeligen Dreieckes aufweisen, dessen eine Kathete der Kern der magnetischen Spule ist und dessen andere Kathete den den Luftspalt aussen begrenzenden Polschuh und dessen Hypothenuse den den Luftspalt innen begrenzenden Polschuh bildet, wobei die Hypothenusen der beiden magnetischen Kreise parallel zueinander verlaufen und die beiden magnetischen Kreise spiegelbildlich bezüglich der zwischen den beiden Hypothenusen liegenden Symmetrieachse angeordnet sind und wobei die den beiden beweglichen Spulen gemeinsame im Spalt zwischen den beiden Hypothenusen gelegene Drehachse die Symmetrieachse schneidet und die beiden beweglichen Spulen fest miteinander verbunden und V-förmig angeordnet sind,
wobei sie einen Winkel zwischen 150 und 1700 miteinander einschliessen.
Die Erfindung ermöglich die Herstellung von Prossimessern und von Messgeräten mit quadratischer Frontplatte, wobei die das bewegliche Organ tragende Achse des Zeigers in einer Ecke des Messgerätes angeordnet werden kann. Die Form der magnetischen Kreise sichert auch eine kleine Induktivität der beweglichen Spule, wodurch die Kompensation eines Winkelfehlers erleichtert wird. Das erfindungsgemässe Messwerk ermöglicht weiters auch eine weitgehende Miniaturisierung eines Zeigermessgerätes.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert. Die Zeichnung zeigt das Messwerk im Längsschnitt.
Das ferromagnetische Messwerk nach der Erfindung besteht aus zwei magnetischen Kreisen-l und 2--.
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3'-istPolschuhe-5 und 6 sowie 5'und 6'-der beiden magnetischen Kreise-l und 2-sind mit sichelförmigen Enden-7 und 8-- sowie --7'und 8'-- versehen.
Der erste magnetische Kreis--l--ist bezüglich des zweiten magnetischen Kreises --2-- spiegelbildlich angeordnet. Die im Spalt --10-- zwischen den beiden benachbarten Polschuhen-6 und 6'-liegende Symmetrieachse --9-- ist dabei die Winkelhalbierende des rechten oder annähernd rechten Winkels, der durch die Aussenränder der beiden andern Polschuhe-5 und 5'-der magnetischen Kreise--1 und 2--gebildet ist.
Im Spitzenteil der beiden magnetischen Kreise-l und 2-ist symmetrisch zwischen den inneren sichelförmigen Enden-8 und 8'-der Polschuhe-6 und 6'-die senkrecht zur Symmetrieachse-9des Spaltes-10-stehende Drehachse-11-des beweglichen Organs angeordnet. Das bewegliche Organ besteht aus zwei beweglichen Spulen-12 und 12'--.
Die beweglichen Spulen-12 und 12'-umgeben die inneren sichelförmigen Enden-8 und 8'-der Polschuhe-6 und 6'--. Die beiden beweglichen Spulen-12 und 12'-sind fest miteinander verbunden und V-förmig zueinander angeordnet, wobei der Winkel, den sie miteinander einschliessen, 150 bis 1700 beträgt.
Die Luftspalte-13 und 13'-der beiden magnetischen Kreise-l und 2--, durch die die magnetischen Flüsse der beiden Kreise geschlossen werden und in denen sich die aktiven Teile der beweglichen Spulen-12 und 12'-befinden, sind zwischen den sichelförmigen Enden der Polschuhe der beiden magnetischen Kreise gebildet.
Die einzelnen Seiten der dreieckigen magentischen Kreise-l und 2-sind mit nichtmagnetischen Verbindungsstücken --14 und 14'-miteinander verbunden. Zur Beschränkung der Kopplung zwischen den beiden magnetischen Kreisen-l und 2-sind die Seiten-3 und 3'-der beiden Kreise, welche die Kerne der magnetisierenden Spulen-4 und 4'-bilden, unter einem rechten Winkel zueinander angeordnet.
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