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Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Drehmomentgelenkkupplung für den Antrieb eines Radsatzes eines Schienentriebfahrzeuges nach Patent Nr. 300015.
Das Patent Nr. 300015 betrifft eine Drehmomentgelenkkupplung für den Antrieb eines Radsatzes eines Schienentriebfahrzeuges, bestehend aus zwei gleichachsig nebeneinander angeordneten, durch eine ringförmige gummielastische Zwischenlage miteinander verbundenen, die Radsatzachse umgebenden Kupplungsringen, von welchen der eine über ein Paar paralleler Gelenkhebel mit der Treibachse bzw.
einem der Treibräder und der andere über ein weiteres Paar paralleler Gelenkhebel mit dem auf einer die Treibachse umschliessenden Hohlwelle angeordneten, vom Ritzel des Antriebsmotors angetriebenen Grossrad verbunden ist, wobei Winkelabweichungen zwischen den Achsen der Treibachse und der Hohlwelle durch Verformung des elastischen Materials der Zwischenlage aufgenommen werden, wobei die Erfindung darin gelegen ist, dass mindestens einer der beiden Kupplungsringe aus zwei koaxialen, im Abstand voneinander angeordneten Ringscheiben besteht, zwischen denen gleichachsig der andere Kupplungsring und mindestens ein gummielastischer Ring mit einem einzigen konzentrisch zur Ringachse angeordneter Lochkranz zur Aufnahme der den Ring mit den Kupplungsringen verbindenden Verbindungsbolzen angeordnet ist,
wobei die Verbindungsbolzen die Löcher des Lochkranzes des Ringes durchsetzen und abwechselnd im einen und im andern Kupplungsring befestigt sind.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht in der Verbesserung der Ausbildung der gummielastischen Ringscheibe. Beim Patent Nr. 300015 wurde der Vorschlag gemacht, die gummielastische Ringscheibe einheitlich auszubilden, was den Nachteil hatte, dass bei durch Abnutzung bedingtem Austausch derselben die gesamte Kupplung zerlegt und ausserdem jeweils ein Triebrad von der Triebachse abgepresst werden musste.
Bei einem bekannten Antrieb für Schienenfahrzeuge mit zwei elastischen Kupplungsringscheiben zum übertragen der Drehbewegung von einem getriebenen Zahnrad zum Radsatz ist es bekannt, die Ringscheiben in Ringsektoren aufzuteilen, die unmittelbar aneinanderschliessen und jeweils gegenüber den Ringsektoren der andern Scheibe um die halbe Sektorenlänge versetzt angeordnet sind. Zur Verbindung der Scheiben sind unter anderem Passbolzen vorgesehen, welche in Nuten am Aussen- und Innendurchmesser der Sektoren geführt sind.
Die Erfindung bedient sich des Grundgedankens der Aufteilung der Scheibe in Sektoren, ermöglicht aber auf dem Wege zu dem oben angestrebten Ziel durch besondere Anordnung und Verbindung solcher Sektoren eine besonders günstige Lage derselben zur Kraftrichtung und damit eine bessere Ausnutzung des elastischen Materials, verbunden mit der Möglichkeit, eine Gewichtseinsparung gegenüber der bekannten Konstruktion zu erhalten.
Zu diesem Zwecke wird bei der eingangs erwähnten Drehmomentgelenkkupplung erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass jeder gummielastische Ring in bekannter Weise aus einer Vielzahl aufeinanderfolgender, mit ihren benachbarten Enden einander übergreifender Laschen besteht, wobei jeder Verbindungsbolzen jeweils die beiden übereinanderliegenden Enden zweier aufeinanderfolgender Laschen durchsetzt.
Diese Massnahme bewirkt eine Aufteilung der elastischen Ringe in Zug- und Drucklaschen mit der erwähnten günstigen Lage zur Kraftrichtung.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in welchen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Gelenkkupplung dargestellt ist. Es zeigen Fig. 1 einen Querschnitt der Gelenkkupplung und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
Die erfindungsgemässe Gelenkkupplung besteht entsprechend dem Patent Nr. 300015 aus einem
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den Ringen --5-- liegt, eingeschlossen sind.
Zum Unterschied vom Patent Nr. 300015 bestehen die Ringe --5-- nicht aus einheitlichen Scheiben, sondern sind aus Laschen --5'-- zusammengesetzt, von denen jede mit einem Ende am Bolzen ---4-- und mit dem andern am Bolzen --6-- aufgeschoben ist, so dass jeder Bolzen die benachbarten Enden zweier
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Anzahl der Ringe-5-und der Laschen kann jedoch beliebig anders gewählt werden.
Die Scheiben-3', 3"-und der Ring --7-- besitzen ähnlich wie im Patent Nr. 300015 je einen konzentrischen Lochkreis, wobei die Löcher der Scheiben-3', 3"--und des Ringes --7-- fluchten. Wenn die Löcher der Scheiben-3', 3"-abwechselnd mit-33 und 34-und die des Ringes--7abwechselnd mit-35 und 36-bezeichnet werden, so wird der Durchmesser der Löcher --35 - 36-- so gewählt, dass die Bolzen--6-in den Löchern-35-des Innenkupplungsringes-7-spielfrei sitzen,
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wogegen die benachbarten Bolzen--4--in den Löchern --36-- des genannten Ringes ausreichend Spiel haben und in den Löchern --34-- der Scheiben --3',3''-- des Aussenkupplungsringes --3-- spielfrei sitzen.
Die Ringe-3 und 7-sind an zwei diametral gegenüberliegenden, gegeneinander um 900 versetzten Stellen mit je einem Fortsatz--13 bzw. 17--versehen, wobei die Fortsätze --13-- des Aussenringes
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vorgesehen, wogegen die Fortsätze--17--des Innenringes--7--gabelförmig ausgebildet sind. Zwischen den einander gegenüberliegenden Einzelfortsätzen --13-- der Scheiben --3',3''-- des Aussenringes --3-sowie zwischen den gabelförmigen Fortsätzen-17-ist je ein Bolzen-11 bzw. 12-zur Lagerung eines Schwenkhebels-2, 2'bzw. 8, 8'-angeordnet.
Die Hebelpaare --2,2'-- des Aussenkupplungsringes --3-sind an ihrem dem Bolzen --11-- abgekehrten Ende über je einen Zapfen --19-- mit einem Antriebsflansch --14-- eines Achswellenhohlgetriebes --15-- verbunden, welches den Antrieb vermittelt.
Das Hebelpaar--8, 8'--des Innenkupplungsringes--7--bildet das Abtriebshebelpaar und ist an seinem dem Zapfen --12-- abgekehrten Ende über einen Zapfen --16-- mit dem Abtriebsflansch-9-- verbunden, welcher Gegengewichte--18--aufweist und mit der Achse --10-- verbunden ist, welche die Antriebsräder trägt.
Die erfindungsgemässe Konstruktion erlaubt, wie im Patent Nr. 300015 beschrieben, ein Verschränken der
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--10-- zum Getriebe --15--,Aussenring --3--, so dass der Innenring --7-- senkrecht zur Radachse und der Aussenring-3-koaxial zum Getriebe --15-- verbleiben. Dabei werden die Gummiringe-5-an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen zwischen den Scheiben--3'bzw. 3"--und dem Ring --7-- zusammengedrückt.
Die Bolzen--6--und allenfalls auch die Bolzen --4-- können in den Laschen--5'--der Gummiringe --5-- axial gleitbar sitzen, so dass sie beim Entfernen des Innenringes--7--vom Gummiring--5--aus den Laschen--5'--teilweise gleiten können.
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Verschiebung nicht allein von der Elastizität und dem Spiel der Kupplungsscheiben aufgenommen werden kann, sind die Schwenkhebel mit Rückstellkugelgelenken ausgerüstet.
Selbstverständlich können im Rahmen der Erfindung verschiedene konstruktive Abänderungen vorgenommen werden. So ist es beispielsweise möglich, die Laschen --5'-- aus einem andern elastischen Material als Gummi, beispielsweise Kunststoff mit Einlagen od. dgL herzustellen.