AT310234B - Drehmomentgelenkkupplung für den Antrieb eines Radsatzes eines Schienentriebfahrzeuges - Google Patents

Drehmomentgelenkkupplung für den Antrieb eines Radsatzes eines Schienentriebfahrzeuges

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Publication number
AT310234B
AT310234B AT672871A AT672871A AT310234B AT 310234 B AT310234 B AT 310234B AT 672871 A AT672871 A AT 672871A AT 672871 A AT672871 A AT 672871A AT 310234 B AT310234 B AT 310234B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ring
coupling
drive
axis
elastic
Prior art date
Application number
AT672871A
Other languages
English (en)
Inventor
Leopold Hager Ing
Karl Schaaf Ing
Original Assignee
Simmering Graz Pauker Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Simmering Graz Pauker Ag filed Critical Simmering Graz Pauker Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/38Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
    • B61C9/44Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with hollow transmission shaft concentric with wheel axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Drehmomentgelenkkupplung für den Antrieb eines Radsatzes eines Schienentriebfahrzeuges nach Patent Nr. 300015. 



   Das Patent Nr. 300015 betrifft eine Drehmomentgelenkkupplung für den Antrieb eines Radsatzes eines Schienentriebfahrzeuges, bestehend aus zwei gleichachsig nebeneinander angeordneten, durch eine ringförmige gummielastische Zwischenlage miteinander verbundenen, die Radsatzachse umgebenden Kupplungsringen, von welchen der eine über ein Paar paralleler Gelenkhebel mit der Treibachse bzw.

   einem der Treibräder und der andere über ein weiteres Paar paralleler Gelenkhebel mit dem auf einer die Treibachse umschliessenden Hohlwelle angeordneten, vom Ritzel des Antriebsmotors angetriebenen Grossrad verbunden ist, wobei Winkelabweichungen zwischen den Achsen der Treibachse und der Hohlwelle durch Verformung des elastischen Materials der Zwischenlage aufgenommen werden, wobei die Erfindung darin gelegen ist, dass mindestens einer der beiden Kupplungsringe aus zwei koaxialen, im Abstand voneinander angeordneten Ringscheiben besteht, zwischen denen gleichachsig der andere Kupplungsring und mindestens ein gummielastischer Ring mit einem einzigen konzentrisch zur Ringachse angeordneter Lochkranz zur Aufnahme der den Ring mit den Kupplungsringen verbindenden Verbindungsbolzen angeordnet ist,

   wobei die Verbindungsbolzen die Löcher des Lochkranzes des Ringes durchsetzen und abwechselnd im einen und im andern Kupplungsring befestigt sind. 



   Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht in der Verbesserung der Ausbildung der gummielastischen Ringscheibe. Beim Patent Nr. 300015 wurde der Vorschlag gemacht, die gummielastische Ringscheibe einheitlich auszubilden, was den Nachteil hatte, dass bei durch Abnutzung bedingtem Austausch derselben die gesamte Kupplung zerlegt und ausserdem jeweils ein Triebrad von der Triebachse abgepresst werden musste. 



   Bei einem bekannten Antrieb für Schienenfahrzeuge mit zwei elastischen Kupplungsringscheiben zum übertragen der Drehbewegung von einem getriebenen Zahnrad zum Radsatz ist es bekannt, die Ringscheiben in Ringsektoren aufzuteilen, die unmittelbar aneinanderschliessen und jeweils gegenüber den Ringsektoren der andern Scheibe um die halbe Sektorenlänge versetzt angeordnet sind. Zur Verbindung der Scheiben sind unter anderem   Passbolzen   vorgesehen, welche in Nuten am   Aussen- und   Innendurchmesser der Sektoren geführt sind. 



   Die Erfindung bedient sich des Grundgedankens der Aufteilung der Scheibe in Sektoren, ermöglicht aber auf dem Wege zu dem oben angestrebten Ziel durch besondere Anordnung und Verbindung solcher Sektoren eine besonders günstige Lage derselben zur Kraftrichtung und damit eine bessere Ausnutzung des elastischen Materials, verbunden mit der Möglichkeit, eine Gewichtseinsparung gegenüber der bekannten Konstruktion zu erhalten. 



   Zu diesem Zwecke wird bei der eingangs erwähnten Drehmomentgelenkkupplung erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass jeder gummielastische Ring in bekannter Weise aus einer Vielzahl aufeinanderfolgender, mit ihren benachbarten Enden einander übergreifender Laschen besteht, wobei jeder Verbindungsbolzen jeweils die beiden übereinanderliegenden Enden zweier aufeinanderfolgender Laschen durchsetzt. 



   Diese Massnahme bewirkt eine Aufteilung der elastischen Ringe in Zug- und Drucklaschen mit der erwähnten günstigen Lage zur Kraftrichtung. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in welchen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Gelenkkupplung dargestellt ist. Es zeigen   Fig. 1   einen Querschnitt der Gelenkkupplung und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1. 



   Die erfindungsgemässe Gelenkkupplung besteht entsprechend dem Patent Nr. 300015 aus einem 
 EMI1.1 
 den   Ringen --5-- liegt,   eingeschlossen sind. 



   Zum Unterschied vom Patent Nr. 300015 bestehen die   Ringe --5-- nicht   aus einheitlichen Scheiben, sondern sind aus   Laschen --5'-- zusammengesetzt,   von denen jede mit einem Ende am   Bolzen ---4-- und   mit dem andern am Bolzen --6-- aufgeschoben ist, so dass jeder Bolzen die benachbarten Enden zweier 
 EMI1.2 
 Anzahl der   Ringe-5-und   der Laschen kann jedoch beliebig anders gewählt werden. 



   Die   Scheiben-3', 3"-und   der   Ring --7-- besitzen   ähnlich wie im Patent Nr. 300015 je einen konzentrischen Lochkreis, wobei die Löcher der Scheiben-3', 3"--und des   Ringes --7-- fluchten.   Wenn die Löcher der   Scheiben-3', 3"-abwechselnd mit-33   und 34-und die des Ringes--7abwechselnd mit-35 und 36-bezeichnet werden, so wird der Durchmesser der Löcher --35 - 36-- so gewählt, dass die   Bolzen--6-in   den   Löchern-35-des Innenkupplungsringes-7-spielfrei   sitzen, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wogegen die benachbarten Bolzen--4--in den Löchern --36-- des genannten Ringes ausreichend Spiel haben und in den Löchern --34-- der Scheiben --3',3''-- des Aussenkupplungsringes --3-- spielfrei sitzen. 



   Die Ringe-3 und 7-sind an zwei diametral gegenüberliegenden, gegeneinander um 900 versetzten Stellen mit je einem   Fortsatz--13   bzw. 17--versehen, wobei die Fortsätze --13-- des Aussenringes 
 EMI2.1 
 vorgesehen, wogegen die   Fortsätze--17--des Innenringes--7--gabelförmig   ausgebildet sind. Zwischen den einander gegenüberliegenden Einzelfortsätzen --13-- der Scheiben --3',3''-- des Aussenringes --3-sowie zwischen den gabelförmigen   Fortsätzen-17-ist   je ein   Bolzen-11   bzw. 12-zur Lagerung eines Schwenkhebels-2, 2'bzw. 8, 8'-angeordnet.

   Die Hebelpaare --2,2'-- des Aussenkupplungsringes --3-sind an ihrem dem   Bolzen --11-- abgekehrten   Ende über je einen   Zapfen --19-- mit   einem Antriebsflansch --14-- eines Achswellenhohlgetriebes --15-- verbunden, welches den Antrieb vermittelt. 



   Das Hebelpaar--8, 8'--des Innenkupplungsringes--7--bildet das Abtriebshebelpaar und ist an seinem dem   Zapfen --12-- abgekehrten   Ende über einen   Zapfen --16-- mit   dem   Abtriebsflansch-9--   verbunden, welcher Gegengewichte--18--aufweist und mit der Achse --10-- verbunden ist, welche die Antriebsräder trägt. 



   Die erfindungsgemässe Konstruktion erlaubt, wie im Patent Nr. 300015 beschrieben, ein Verschränken der 
 EMI2.2 
 --10-- zum Getriebe --15--,Aussenring --3--, so dass der   Innenring --7-- senkrecht   zur Radachse und der   Aussenring-3-koaxial   zum   Getriebe --15-- verbleiben.   Dabei werden die Gummiringe-5-an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen zwischen den   Scheiben--3'bzw. 3"--und   dem Ring --7-- zusammengedrückt. 



  Die Bolzen--6--und allenfalls auch die Bolzen --4-- können in den   Laschen--5'--der   Gummiringe   --5-- axial   gleitbar sitzen, so dass sie beim Entfernen des Innenringes--7--vom Gummiring--5--aus den   Laschen--5'--teilweise   gleiten können. 
 EMI2.3 
 Verschiebung nicht allein von der Elastizität und dem Spiel der Kupplungsscheiben aufgenommen werden kann, sind die Schwenkhebel mit Rückstellkugelgelenken ausgerüstet. 



   Selbstverständlich können im Rahmen der Erfindung verschiedene konstruktive Abänderungen vorgenommen werden. So ist es beispielsweise möglich, die   Laschen --5'-- aus   einem andern elastischen Material als Gummi, beispielsweise Kunststoff mit Einlagen   od. dgL   herzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Drehmomentgelenkkupplung für den Antrieb eines Radsatzes eines Schienentriebfahrzeuges, bestehend aus zwei gleichachsig nebeneinander angeordneten, durch eine ringförmige gummielastische Zwischenlage miteinander verbundenen, die Radsatzachse umgebenden Kupplungsringen, von welchen der eine über ein Paar paralleler Gelenkhebel mit der Treibachse bzw.
    einem der Treibräder und der andere über ein weiteres Paar paralleler Gelenkhebel mit dem auf einer, die Treibachse umschliessenden Hohlwelle angeordneten, vom Ritzel des Antriebsmotors angetriebenen Grossrad verbunden ist, wobei Winkelabweichungen zwischen den Achsen der Treibachse und der Hohlwelle durch Verformung des elastischen Materials der Zwischenlage aufgenommen werden, und mindestens einer der beiden Kupplungsringe aus zwei koaxialen, im Abstand voneinander angeordneten Ringscheiben besteht, zwischen denen gleichachsig der andere Kupplungsring und mindestens ein gummielastischer Ring mit einem einzigen konzentrisch zur Ringachse angeordneten Lochkranz zur Aufnahme der den Ring mit den Kupplungsringen verbindenden Verbindungsbolzen angeordnet ist,
    wobei die Verbindungsbolzen die Löcher des Lochkranzes des Ringes durchsetzen und abwechselnd in einem und im andern Kupplungsring befestigt sind, nach Patent Nr.300015, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass jeder gummielastische Ring (5) in bekannter Weise aus einer Vielzahl aufeinanderfolgender, mit ihren benachbarten Enden einander übergreifender Laschen (5') besteht, wobei jeder Verbindungsbolzen (4,6) jeweils die beiden übereinanderliegenden Enden zweier aufeinanderfolgender Laschen (5') durchsetzt.
AT672871A 1971-08-02 1971-08-02 Drehmomentgelenkkupplung für den Antrieb eines Radsatzes eines Schienentriebfahrzeuges AT310234B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3514124A1 (de) * 1984-09-14 1986-03-20 Thyssen Industrie Ag, 4300 Essen Kardanische doppelkupplung

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