<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung befasst sich mit dem Verlegen von Leitungen aller Art, wie elektrischen und andern Versorgungsleitungen, unter Flur zum Einbetten in Gehäusedecken oder sonst in Beton, Estrich, Putz od. dgl. und bezweckt in erster Linie, ein Einbauelement in Gestalt eines Kanales, einer Anschlussdose oder eines ähnlichen Gehäuses zu schaffen, das in einfacher Weise und insbesondere an der Verlegungsstelle in die jeweils gewünschte Form gebracht werden kann und überdies den Anforderungen an seine Dichtheit und sein Nivellieren genügt.
Die Erfindung betrifft demnach Gehäuse für Unterflurleitungen in der Form von einzubettenden Kanälen,
EMI1.1
auf diesen aufgesetzt sind, wobei jede Profilleiste Kammern aufweist, in welche Verbindungsstücke zur Verbindung benachbarter Profilleisten einsetzbar sind, und wobei jede Profilleiste eine Aussparung zur Aufnahme des das Gehäuse abschliessenden Deckels besitzt.
Gemäss einer vorzugsweisen Weiterbildung der Erfindung können zur Ausbildung der Ecken bei dosenförmigen Gehäusen oder der Abzweigungen bei kanalartigen Gehäusen als Eckstücke ausgebildete Profilleisten vorgesehen sein, die in den beiden Anschlussrichtungen das gleiche Profil wie die an sie angrenzenden geraden Profilleisten aufweisen. Diese Eckstücke können als fertige profilierte Guss- oder Pressstücke mit Anschlussmitteln für die Wandungsteile ausgebildet sein.
Es ist aber auch möglich, eine Ecke aus zwei auf Gehrung geschnittenen Profilstäben bündig zusammenzusetzen.
Für den Wandteil nach der Erfindung eignen sich sämtliche Werkstoffe, die sich bei der Fertigung profilieren lassen, wie z. B. Leisten aus gewalztem, gepresstem oder gezogenem Metall wie Aluminium oder Stahlblech und insbesondere Kunststoffe von ausreichender Festigkeit, wie z. B. Nylon oder hochschlagfestes PVC.
Die Erfindung ist im nachstehenden mit weiteren Einzelheiten durch verschiedene Ausführungsbeispiele an Hand der Darstellungen in den Zeichnungen näher erläutert.
In Fig. 1 ist im Querschnitt und in Fig. 2 in der Oberansicht ein Gehäuse nach der Erfindung in Gestalt einer in eine Gebäudedecke einzubettenden Abzweigdose für elektrische Leitungen dargestellt. Auf ihrem Boden - steht als Seitenwandunterteil ein aufrechtstehendes U-Profil-2--, und auf diesem ist ein
EMI1.2
sich auf den waagrechten Schenkel--12-des Winkels-3-abstützen ; an der andern Längsseite hat das Profil--4--eine C-profilartige Ausbildung--13--mit einem Längsschlitz--14--zur formsehlüssigen Aufnahme eines Verbindungsmittels--15--, das bei der Dose nach den Fig. 1 und 2 einen rechtwinkelig umgebogenen Verlauf für den Anschluss des Profiles der Querwand hat, siehe besonders Fig. 2.
Wie diese Figur ferner zeigt, dient die geschlitzte Kammer des Ansatzes--13--des Profiles--4--auch zur Aufnahme der Mutter-16-einer Halteschraube-17-für einen Träger-18-von Einbauelementen.-Der Eingriff des Schenkels--6--des Winkels--3--bildet gleichzeitig die Abdichtung gegen etwaige von aussen kommende Stoffe wie Estrichteilchen od. dgl.
Während beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 die Eckverbindung der Dosenwände durch Schrägschnitte und den eingesetzten Winkel--15--gebildet wird, zeigen Fig. 3 in Ansicht und Fig. 4 in Draufsicht eine Eckverbindung nach der Erfindung mittels eines einteiligen Eckstückes-20-, das an zwei rechtwinkelig zueinanderliegenden Stirnseiten (FigA) das Profil des Oberteiles der Längs- und Querseiten des Gehäuses besitzt. Zur Verbindung mit diesen besitzt es je einen Vorsprung --21-- zum Aufstecken des Profiles--4-- (Fig. 1) durch Einschieben in dessen Kammer Die beiden Schenkel --22-- des Eckstückes können Gewindebohrungen-23-für Nivellierschrauben oder für Befestigungsmittel erhalten.
Die Eckausbildung nach den Fig. 3 und 4 eignet sich bei kanalartigen langgestreckten Gehäusen auch für den Anschluss von Abzweigungen. Hiefür werden in eine Längswand des Kanals beiderseits einer Wandöffnung für die Abzweigung zwei Eckstücke nach Art der Fig. 3 und 4, jedoch mit zu Fig. 1 spiegelbildlicher Lage der Profile --4--, spiegelbildlich zueinander mit je einem Ansatz-21- (Fig. 4) eingesetzt und auf die zu ihnen rechtwinkeligen Ansätze --21-- die beiden Wandoberteile der Abzweigung mit ihrer Kammer-15aufgeschoben.
Zur geradlinigen Verbindung zweier Wandoberteile vom Profil-4- (Fig. l) oder-20- (Fig. 3) dient das Anschlussstück nach Fig. 5. Es hat durchgehend das Profil--4 oder 20--und auf den beiden gegenüberliegenden Anschlussseiten je einen Vorsprung --24-- zum Einschieben in das Wandungsprofil. In seinem Schenkel-25-können Bohrungen-26-für Nivellierschrauben od. dgl. vorgesehen sein.
Bei der Herstellung der Eckstücke aus Guss werden die Löcher für die Bohrungen--23 und 26--beim Giessen ausgespart, so dass erforderlichenfalls nur das Gewinde zu bohren ist. Bei der Verlegung, insbesondere
<Desc/Clms Page number 2>
von einzubettenden Kanälen, lässt die Erfindung dem Monteur weiten Spielraum, vor allem in der Längenbemessung der Wandoberteile, deren Profile gegebenenfalls erst an Ort und Stelle auf passende Länge geschnitten werden können.
Zur besseren Haftung der die eingebetteten Dosen, Kanäle od. dgl. umgebenden Masse wie z. B. von Estrich können die Aussenflächen der Profile uneben gestaltet z. B. aufgerauht, gerillt od. dgl. werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gehäuse für Unterflurleitungen in der Form von einzubettenden Kanälen, Anschlussdosen u. dgl., die mit
EMI2.1
Profilleisten (4) aufweisen, die mit einer Längsnut (5) den freien Rand der Seitenwände umfassen und höhenverstellbar auf diesen aufgesetzt sind, wobei jede Profilleiste (4) Kammern (13) aufweist, in welche Verbindungsstücke (15) zur Verbindung benachbarter Profilleisten (4) einsetzbar sind, und wobei jede Profilleiste (4) eine Aussparung zur Aufnahme des das Gehäuse abschliessenden Deckels (9) besitzt.
EMI2.2