AT30739B - Verfahren und Vorrichtung zur Trennung von Stoffen verschiedener magnetischer Erregbarkeit unter Verwendung gekreuzter Fortbewegungsmittel. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Trennung von Stoffen verschiedener magnetischer Erregbarkeit unter Verwendung gekreuzter Fortbewegungsmittel.

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AT30739B
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Metallurg Ges A G
Maschb Anstalt Humboldt
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 welches sie einem   Sammelbehälter   18 zuführt. 



   Die auf dem Bande 4 zurückgebliebenen Gemengteile gelangen unter dem Querbande 12 hindurch zum zweiten Magnetsystem 7, 8. Dieses unterscheidet sich vom ersteren dadurch, dass die Trommel 14 um einen feststehenden Polfortsatz 15 des Elektromagnetes 7 rotiert. 



  Die Wirkungsweise ist im übrigen dieselbe wie bei Trommel 11. 



   Dadurch, dass der Polkeil 15 an seiner Spitze mit   messerförmig   eingesetzten Polhörnern 16 versehen ist, werden die von der Trommel angezogenen, stärker erregbaren Gemengteilchen noch weiter mitgenommen und lassen sich durch einen dachförmigen Reiter 17 von den früher abfallenden, schwächer magnetischen Gutteilchen absondern, so dass auf dem Kreuzband 18 zwei getrennte Lagen gebildet werden, welche getrennton Sammelbehältern 19 und 20 zugeführt werden können. Es kann dahinter auch noch ein drittes Magnetsystem 9, 10 Verwendung finden, welches in Fig. 3 dargestellt ist. 



   An Stelle der Hohltrommel 14 mit dem feststehenden Kern   15   ist hier eine Walze 21 vorgesehen, welche nach Art eines Dynamoankers zwischen den Elektromagneten 9, 10 rotiert und die   schwächstmagnstischen   Bestandteile des noch auf dem Bande 4 zurückgebliebenen Gutes   auszieht   und sie dem Kreuzbande 22 zuführt, über dem sich   ähnlich   wie bei 18 zwei Reiter 23 und 24 befinden, durch welche eine Zerlegung des Gutes und getrennte Fortführung nach den Behältern 25, 26, 27 ermöglicht wird. Das unmagnetische Gut wird vom Zuführungsbande 4 direkt nach dem dafür bestimmten Sammelbehälter 28 befördert, was übrigens auch bei der Ausführungsform nach Fig. 1 der Fall ist. 



   Wie die Fig. 2 zeigt, können zwei solcher Förderbänder 4 nebeneinander vorhanden sein, zu denen auch zwei Vorratsbehälter 1 gehören, während die Magnete und Trommeln für beide einheitlich sind. Der Antrieb aller Trommeln erfolgt von der auf dem Gestell 29 gelagerten Antriebswelle 30 her, die ihre Drehung durch   dio   Scheiben 31 erhält. 



   Die Erfindung ist an die Verwendung von Bändern als Transportorgane zur Zu-und Wegführung der   Gutteilchen   nicht gebunden. So lassen sich insbesondere für die Wegführung ebensogut auch hin und her gehende Platten,   Schllttelblecbe   oder dgl. verwenden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Trennung von Stoffen verschiedener magnetischer Erregbarkeit unter
Verwendung sich kreuzender Fortbewegungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass die   magne-   tischen   Gemengteile   von der Zuführungsbahn an eine unter dem Einfluss des über der
Zuführungsbahn angeordneten Magnetes stehende, um ihre wagerechte Achse rotierte
Trommel, Walze oder dgl. angezogen und von dieser auf eine ausserhalb der Scheidezono
Uber der   Zuführungsbahn   liegende und quer zu deren Bewegungsrichtung fördernde Vor- richtung abgeworfen werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekenn- zeichnet, dass über einem Zuführungsmittel eine oder mehrere an ihrer Unterseite in der Richtung der Zufuhr umlaufende, magnetisch beeinflussbare Trommeln oder Walzen und neben diesen je eine parallel zu der wagerechten Drehungsachse der Trommeln, Walzen oder dgl. fördernde Vorrichtung derart angeordnet sind, dass das an den Drehkörper an- gezogene und von ihm abgeworfene Gut auf die Oberseite des quer danebenliegenden Fördermittels gelangt und von diesem liber die eine oder auch mehrere Zuführungsbahuen hinweggetragen wird.
AT30739D 1906-01-26 1906-09-12 Verfahren und Vorrichtung zur Trennung von Stoffen verschiedener magnetischer Erregbarkeit unter Verwendung gekreuzter Fortbewegungsmittel. AT30739B (de)

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