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Die Erfindung bezieht sich auf ein bandförmiges, auf der Strassenoberfläche haftbar aufzubringendes Markierungszeichen, das aus einem Grundstreifen besteht, auf dessen Oberfläche geringfügig aus dieser hervorspringende, dauerhaft in den Grundstreifen eingebettete, plattenförmige Einsatzstücke aus anderem Material als dem des Grundstreifens angeordnet sind, wobei der Abstand zwischen den hintereinander angeordneten Einsatzstücken grösser ist als ihre Breite und die lotrecht verlaufenden Randflächen der Einsatzstücke sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung des Grundstreifens gleicherweise bis maximal 2, 5 mm aus dem Grundstreifen hervorstehen, wobei sich die Breite und Länge der Einsatzstücke etwa wie 1 : 2 verhalten.
Seit Jahren besteht immer mehr die Tendenz zum Herstellen von Zeichen (Streifen u. dgl. ) an Stelle des Aufbringens von Lacken auf die Strassenoberfläche auf dieselbe Oberfläche gegebenenfalls vorgefertigte, bandförmige Materialien aufzubringen, deren Unterseite durch Ankleben an der Strassenoberfläche befestigt wird und deren Oberseite die Markierung bildet. Die Herstellung der Markierung durch Lackieren hat zahlreiche Nachteile, beispielsweise die zum Trocknen des Lacks erforderliche Zeit. Ein derartiger Nachteil kann nur teilweise ausgeschlossen werden, beispielsweise auf die in der USA-Patentschrift Nr. l, 895, 045 beschriebene Weise.
Ausserdem weisen die mittels Lackieren hergestellten Markierungen eine geringe Haltbarkeit auf und lösen sich durch darüberfahrende Fahrzeuge schnell ab. Die Anwendung von flexiblem schichtförmigem Material zum Herstellen von Markierungseinrichtungen bietet zahlreiche Vorteile. Aus der USA-Patentschrift Nr. 2, 503, 560 ist ein Beispiel dieser Art bekanntgeworden. In der USA-Patentschrift Nr. 2,898, 825 ist ein Beispiel beschrieben, bei dem die Strassenoberfläche vorbehandelt wird und Mittel zum Schutz des aufgebrachten Streifens vorgesehen sind.
Derartige bandförmige Materialien für Strassenmarkierungen können mit Hilfe von mechanischen Vorrichtungen aufgebracht werden, die sich mit hoher Geschwindigkeit über die Strasse bewegen und sowohl durchlaufende als auch unterbrochene Markierungen, d. h. eine Folge von kurzen, ausgerichteten Streifen, die mit Abstand voneinander angeordnet sind, herstellen können. Ein derartiges Beispiel geht aus der USA-Patentschrift Nr. 3,007, 838 hervor.
Diese bandförmigen Materialien weisen jedoch einige Nachteile auf. Ihre Sichtbarkeit ist umso grösser, je glatter sie sind. Jedoch ist dadurch ihre Oberfläche schlüpfrig, insbesondere bei Regen oder andern schlechten Witterungsverhältnissen. Ein Material mit einer rauheren Oberfläche dagegen hält den Schmutz und ist dadurch schlecht zu sehen. Auch dieses Problem wurde bereits aufgegriffen und so sieht dieUSA-Patentschrift Nr. 3, 399, 607 eine Kombination von glattem und rauhem Material vor. Ein schwerwiegendes Problem, das bei diesen Materialien vorliegt, ist ihre schlechte Sichtbarkeit bei Nacht in unbeleuchteten Strassen, d. h. wenn das Markierungsmaterial ausschliesslich von den Schweinwerfern der Kraftfahrzeuge angestrahlt wird.
Es ist wichtig, dass die Markierung über grosse Entfernungen klar zu sehen ist, auch und gerade wenn die Sichtverhältnisse schlecht sind, wie beispielsweise im Falle von sich entgegenkommenden Fahrzeugen, weil die Lichtstärke durch Abblenden vermindert werden muss und gleichzeitig durch die Scheinwerfer des entgegenkommenden Kraftfahrzeuges eine Blendung eintritt. Mit andern Worten müssten die Markierungen derart beschaffen sein, dass sie für denjenigen, der sie unter einem sehr kleinen Einfallwinkel sieht (d. h. für den Fahrer eines Kraftfahrzeuges. der die Markierungen bis zu Entfernungen von mehreren hundert Metern klar sehen muss), deutlich zu sehen sind, wenn sie von unter einem sehr kleinen Winkel einfallenden Licht (d. h. vom Licht der Scheinwerfer des Fahrzeuges) angestrahlt werden.
In diesem Zusammenhang schlägt z. B. die deutsche Patentschrift Nr. 856748 eine Platte mit Rippen vor, wobei die senkrechten Kanten der Rippen zur Erhöhung der Reflexion möglichst glänzend gefertigt werden.
Es wurde bereits vorgeschlagen, an der Oberfläche von Markierungen und in diesen Glaskügelchen vorzusehen, die vorzugsweise so behandelt sind, dass jedes an der Oberfläche liegende Kügelchen ein reflektierendes oder rückstrahlendes Element bildet, das das Licht unter praktisch jedem beliebigen Einfallwinkel reflektiert.
Beispiele dieser Art sind in der USA-Patentschrift Nr. 2, 963, 378 und in der brit. Patentschrift Nr. 688, 310 beschrieben.
Dieses System, das wohl eine gute Sichtbarkeit, insbesondere bei Nacht, gewährleistet, weist anderseits zahlreiche und schwerwiegende Nachteile auf. Das Material ist sehr teuer, und wenn man berücksichtigt, dass der Sichtbarkeitsgrad etwa im Verhältnis zur Anzahl der in dem Lack enthaltenen Kügelchen steht, kommt man zu dem Ergebnis, dass die Markierung überaus kostspielig ist. Die Aufnahme derartigen rückstrahlenden Materials in Streifen einer gewissen Dicke, die ausserdem sehr lange sichtbar sein müssen, während sich ihre Dicke durch Abnutzung allmählich verringert, würde zu unannehmbaren Kosten führen. Ausserdem wird das Markierungsmaterial dadurch, dass die Glaskügelchen an der Oberfläche liegen, insbesondere in der erwünschten grossen proportionalen Menge, übermässig glatt.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, diese und andere Nachteile der bisher bekannten Mittel auszuschliessen oder wenigstens weitgehend zu beseitigen.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Randflächen der plattenförmigen Einsatzstücke einen hohen Anteil an an sich bekannten, rückstrahlenden Glaskügelchen aufweisen, deren Durchmesser 300 li nicht überschreiten.
In den Zeichnungen, die ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen, ist bzw. sind : Fig. 1
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eine vereinfachte perspektivische Ansicht eines Strassenabschnitts, der mit einem beispielsweise kontinuierlichen Markierungsstreifen gemäss der Erfindung ausgestattet ist ; Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines in
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; Fig. 3verschiedenen Winkeln mit dem erfindungsgemässen Markierungsmaterial vorgenommen wurden, wobei unterschiedliche Arbeits- und Kontrollverhältnisse gemäss Fig. 4A bis 4D berücksichtigt wurden, und Fig. 4A, 4B, 4C, 4D Längsschnitte durch ein einziges der Elemente, die eine grosse Haftfähigkeit und gleichzeitig eine starke Rückstrahlung gewährleisten.
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Die Strasse kann auch mehrere Markierungsstreifen, die beispielsweise zu ihrer Unterteilung in Fahrspuren dienen, oder andere horizontale Markierungen, beispielsweise Fussgängerüberwege, Haltelinien u. dgl., aufweisen. Für diese und alle andern Markierungsformen oder-arten eignet sich der Markierungsstreifen --12--, der in der Folge beschrieben wird.
Der Markierungsstreifen --12-- ist sowohl bei Tageslicht als auch bei Beleuchtung durch eine über der
Strasse vorgesehene Lichtquelle, beispielsweise einer Strassenlaterne --13--, sehr gut sichtbar.
Demgegenüber ist die Sichtbarkeit wesentlich schlechter, wenn die Strasse ausschliesslich von den Scheinwerfern von Kraftfahrzeugen-A', A"-angestrahlt wird. In diesem Falle wird die Oberfläche des Markierungsstreifens --12-- von Licht angestrahlt, das unter einem sehr kleinen, unter 50 liegenden Winkel einfällt.
Dabei muss die Markierung aber vom Fahrzeug aus klar zu sehen sein.
In Fig. 1 sind die ungünstigen Bedingungen dargestellt, u. zw. kommen sich die beiden Kraftfahrzeuge entgegen, wobei einerseits die Stärke der Scheinwerfer vermindert (abgeblendet) wird und anderseits eine unvermeidbare teilweise Blendung eintritt.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, besteht ein Teil der Oberfläche des Markierungsstreifens --12-- aus der oberen Fläche von Einsatzstücken --14--, die beispielsweise viereckig ausgebildet sind. Diese Einsatzstücke --14-- sind nur teilweise in den Körper --15-- des Markierungsstreifens eingesetzt, so dass ein Teil --S-- ihrer Dicke aus dem Körper --15-- hervorragt, so dass herausragende Ränder --16-- gebildet werden, von denen wenigstens ein Teil den Lichtquellen des Fahrzeuges zugekehrt ist. Ein entsprechender Effekt kann dadurch erzielt werden, dass die Einsatzstücke -14-- durch einen kontinuierlichen Streifen mit gezahnten Rändern oder gezahnten Oberfläche ersetzt werden.
Die Einsatzstücke weisen eine wahrnehmbare Menge reflektierender Pigmente oder auch Glasperlen oder - kügelchen auf.
Auch wenn der herausragende Teil --S-- der Einsatzstücke klein ist, wird ein sehr starker Reflexionseffekt erzielt. Wenn man nämlich den kleinen Winkel berücksichtigt, den die Strahlen des von den Kraftfahrzeugscheinwerfern ausgehenden Lichtbündels --F-- mit der Strassenoberfläche bilden, dann genügt es, wenn der herausragende Teil --S-- der mit einem grossen Abstand --1-- voneinander entfernten Ränder --16-- der Ein- satzstücke --14-- eine Höhe von nur wenigen Millimetern hat, um zu erreichen, dass die Fahrer von Kraftfahrzeugen einen praktisch durchgehenden und stark leuchtenden Streifen wahrnehmen.
Die Länge --L-- der einzelnen Einsatzstücke --14-- und die Höhe ihres in die Dicke-H--des Körpers - des Markierungsstreifens eingelassenen Teils --P-- hängen ausschliesslich von der erforderlichen mechanischen Widerstandsfähigkeit und einer sicheren Befestigung und Verankerung der Einsatzstücke ab.
Es wurden verschiedene Versuche durchgeführt, um die neuartigen Effekte und Ergebnisse der Erfindung festzustellen und auszuwerten. Messungen wurden vorgenommen, indem ein Lichtbündel mit parallelen Strahlen (in Übereinstimmung mit Beleuchtungsbedingungen bei grossen Entfernungen) von einer Glühfadenlampe, wie sie gewöhnlich bei Kraftfahrzeugscheinwerfern verwendet wird, unter verschiedenen Einfallwinkeln a (Fig. 2) auf den Einsatzstrecken auftraf und das reflektierte Licht unter demselben Winkel aufgefangen und mittels einer photoelektrischen Zelle gemessen wurde.
Fig. 4A, 4B, 4C und 4D zeigen sehr charakteristische Bedingungen, die für Lichtmessungen geeignet sind.
Gemäss Fig. 4A wird ein Einsatzstück --14a--angestrahlt, das sich im neuwertigen Zustand befindet, wobei der Rand --16a-- glatt und genau abgekantet ist. Der Rand --16b-- des Einsatzstückes --14b-- in Fig. 4B weist eine Neigung von etwa 450 auf, die auf einer starken Abnutzung beruht.
Bei weiteren Versuchen wurden bei dem Einsatzstück --14c-- von Fig. 4C, dessen eckiger Rand --16c-mit einer lichtabsorbierenden schwarzen Verbindung bedeckt ist, und bei dem Einsatzstück --14d-- von Fig. 4D. bei dem die lichtabsorbierende, schwarze Verbindung auf der oberen Fläche vorgesehen ist und der geneigte Rand --16d-- freiliegt, Messungen vorgenommen.
Das Diagramm gemäss Fig. 3 zeigt Kurven-A, B, C und D--, die mit Hilfe dieser verschiedenen Einsatzstücke erzielt wurden. Die Kurve-A-zeigt, dass das Markierungsmaterial stark reflektiert, wenn es von oben angestrahlt wird, wobei es mehr als 60% des einfallenden Lichtes reflektiert, und dass es eine äusserst starke Reflexion (mehr als 900/0) gewährleistet, wenn die Einfallwinkel klein sind.
Auch wenn der Rand des Einsatzstückes (Fig. 4B und Kurve --B--) stark abgenutzt ist, hält sich die Licht-
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reflexion bei kleinen Einfallwinkeln über 50%.
Die Bedeutung der Reflexionskapazität der Ränder der Einsatzstücke geht aus der Kurve --C-- hervor. In diesem Fall ist zu sehen, dass die Reflexion äusserst klein und praktisch gleich Null wird, wenn die Einfallwinkel klein sind, auch wenn die obere Fläche des Einsatzstückes freiliegt und wirksam bleibt. Dieser Fall entspricht, was die Effekte anbelangt, dem Fall, bei dem der Markierungsstreifen eine ebene Oberfläche aufweist und seine Zusammensetzung Perlen oder Kügelchen enthält. In einem solchen Fall wird nämlich die äusserst geringe Reflexionskapazität des Streifens bei kleinen Einfallwinkeln nur teilweise durch die grosse Breite der reflektierenden Oberfläche ausgeglichen.
Hingegen wird, wie aus der Kurve --D-- hervorgeht, auch bei abgedeckter oberer Fläche der Einsatzstücke --14d-- und durch Benutzung abgeschrägter seitenkante --16d--, das unter einem Winkel von 50 einfallende Licht zu mehr als 50% reflektiert. Dieser Winkel entspricht aber der Situation, wenn die Markierung nur von den Scheinwerfern der Fahrzeuge-A'. A"-CFig. l), also bei Nachtfahrten beleuchtet ist.
Es wurden verschiedene dimensionsmässige Beziehungen und Verhältnisse zwischen den Einsatzstücken und der Gesamtoberfläche des Markierungsstreifens, dessen Dicke sowie andern Parametern, die die Gesamtkosten des Markierungsmaterials bestimmen, der mechanischen Widerstandsfähigkeit und der Verschleissfestigkeit und den Rutschfestigkeitseffekten, die darauf beruhen, dass die Einsatzstücke vorragen, festgestellt. Die Ergebnisse dieser Versuche gehen aus der Tabelle 1 hervor, bei der die Zahlenwerte in Millimetern angegeben sind.
Tabelle 1 :
EMI3.1
<tb>
<tb> möglicher <SEP> bevorzugter
<tb> Bereich <SEP> Bereich
<tb> Dimensionsangaben <SEP> in <SEP> mm <SEP> von <SEP> bis <SEP> von <SEP> bis
<tb> Dicke <SEP> des <SEP> Körpers <SEP> des <SEP> Streifens <SEP> (H) <SEP> 1 <SEP> 5 <SEP> 1. <SEP> 8 <SEP> 3
<tb> Länge <SEP> der <SEP> Einsatzstücke <SEP> (L) <SEP> 8 <SEP> 100 <SEP> 10 <SEP> 50
<tb> Abstand <SEP> zwischen <SEP> benachbarten <SEP> Einsatzstücken <SEP> fl) <SEP> 10 <SEP> 300 <SEP> 20 <SEP> 50
<tb> Hervorragender <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Einsatzstücke <SEP> (S) <SEP> 1 <SEP> 5 <SEP> 1.
<SEP> 5 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Eingelassener <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Einsatzstücke <SEP> (P) <SEP> 0 <SEP> 4 <SEP> 1 <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Dicke <SEP> der <SEP> Einsatzstücke <SEP> (S+ <SEP> P) <SEP> 1 <SEP> 9 <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP>
<tb>
Diese Werte werden ausserdem vorzugsweise unter Berücksichtigung der folgenden Verhältnisse gewählt :
Tabelle 2 :
EMI3.2
<tb>
<tb> möglicher <SEP> bevorzugter
<tb> Bereich <SEP> Bereich
<tb> Verhältnis <SEP> von <SEP> bis <SEP> von <SEP> bis
<tb> L/1 <SEP> 3/1 <SEP> 1/5 <SEP> 1/1 <SEP> 1/4
<tb> P/H <SEP> 0/1 <SEP> 4/5 <SEP> 1/1. <SEP> 8 <SEP> 2/3
<tb> P/ <SEP> (S+ <SEP> P) <SEP> 0/1 <SEP> 2/3 <SEP> 1/6 <SEP> 5/12
<tb> (5+ <SEP> P)/H <SEP> 1/2 <SEP> 2/1 <SEP> 1/1 <SEP> 2/1. <SEP> 5 <SEP>
<tb> (S+ <SEP> P)/L <SEP> 1/100 <SEP> 1/10 <SEP> 1/20 <SEP> 1/40
<tb> P/L <SEP> 0/1 <SEP> 1/25 <SEP> 1/50 <SEP> 1/30
<tb>
Zum Herstellen des Markierungsmaterials können grundsätzlich die auf diesem Gebiet allgemein bekannten
Techniken angewandt werden.
Zum Herstellen des Körpers --15-- des Markierungsstreifens eignen sich ins- besondere Zusammensetzungen auf der Basis von natürlichem oder synthetischem Kautschuk (G), denen eventuell Bindemittel fM), Füllstoffe (C) und Weissmittel (N) zugesetzt sind. Die Füllstoffe und die Weissmittel können aus einer einzigen Komponente bestehen, die die gleiche Funktion hat. Die Zusammen- setzung kann vorzugsweise durch Stabilisatoren (0), optische Stabilisatoren, Gerinnungsmittel usw. ergänzt werden.
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Die Einsatzstücke --14-- können aus einer gleichen od. ähnl. Zusammensetzung bestehen, wobei zusätzlich optisch reflektierende und brechende Stoffe (--Ct--) sowie Splitter oder Partikel aus Aluminium oder andern stark reflektierenden Stoffen vorgesehen sind, und um den gewünschten Lichtreflexionseffekt zu erzielen, Glaskugeln als sehr kleine Linsen dienen, die den Brechungseffekt gewährleisten.
Die Verankerung und Befestigung der Einsatzstücke --14-- in dem markierungsstreifen --15-- wird vorzugsweise mittels geeigneter Kleber vorgenommen, die für die Zusammensetzungen der zu verbindenden Teile geeignet sind, wobei geeignete Plastifizierungsmittel (--Q--), Lösungsmittel (Lösung) und Verdünnungsmittel Verdünn. ) zugesetzt sind. Die Verbindung zwischen den Einsatzstücken-14-- und dem Körper --15-- des Markierungsstreifens kann durch mechanische Mittel vervollständigt werden, beispielsweise dadurch, dass die Einsatzstücke --14-- schwalbenschwanzförmig in den Körper --15-- eingesetzt sind.
In den folgenden Tabellen sind Beispiele von Zusammensetzungen angeführt, die zur Herstellung des Körpers --15--, der Einsatzstücke --14--, geeigneter Kleber für die Verbindung der Einsatzstücke --14-- mit dem Körper --15-- und schliesslich von Klebern geeignet sind, die sich zur Befestigung des Körpers --15-- des Markierungsstreifens --12-- an der Bitumenoberfläche der Strasse eignen.
In den Tabellen sind die oben angeführten Bezugszeichen bei den entsprechenden Komponenten vorgesehen, um deren Funktion anzugeben. Ausserdem dienen die in Klammern angeführten Zahlen dazu, nacheinander alle im Handel erhältlichen Produkte anzugeben, die als Komponenten verwendet werden können.
Tabelle 3 :
EMI4.1
<tb>
<tb> Zusammensetzungen <SEP> des <SEP> Körpers <SEP> --15-Komponenten <SEP> : <SEP> Beispiele <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP>
<tb> (G) <SEP> Styrol-Butadien-Copolymeres <SEP> (1) <SEP> 60 <SEP> 60 <SEP> 200 <SEP> - <SEP> - <SEP> 50
<tb> (G) <SEP> Polychloropren <SEP> (2) <SEP> 35 <SEP> 35-15 <SEP> 40 <SEP> 50
<tb> (G) <SEP> Isobutylen <SEP> mit <SEP> 2, <SEP> 2% <SEP> Polyisopropylen <SEP> (3) <SEP> - <SEP> - <SEP> 30 <SEP> - <SEP> - <SEP> -
<tb> (G) <SEP> Butadien-Acrylonitril-Copolymeres
<tb> (38% <SEP> Acrylonitril) <SEP> (4) <SEP> 20-- <SEP>
<tb> (G) <SEP> Butadien-Acrylonitril-Copolymeres
<tb> (32% <SEP> Acrylonitril) <SEP> (5)-100 <SEP> 80
<tb> (G) <SEP> Polybutadien <SEP> 1, <SEP> 4 <SEP> Cis <SEP> (6)..
<SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 10 <SEP> 20
<tb> (M) <SEP> Hydriertes <SEP> Kolophonium <SEP> 30 <SEP> 30 <SEP> 35--
<tb> (0) <SEP> Allylarylphenol <SEP> (7) <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 10 <SEP> 10
<tb> (N) <SEP> Titandioxyd <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 100 <SEP> 10-100
<tb> (N-C) <SEP> Zerkleinertes <SEP> Kaolin <SEP> 40 <SEP> 50 <SEP> 100 <SEP> - <SEP> 100
<tb> (N-C) <SEP> Extrafeines <SEP> Kaolin-----500
<tb> (N-C) <SEP> Kalziumkarbonat <SEP> 40 <SEP> 30 <SEP> - <SEP> 40 <SEP> - <SEP> 250
<tb> (N <SEP> -C) <SEP> Talkum <SEP> - <SEP> - <SEP> 100 <SEP> 30 <SEP> 500
<tb> (N-C) <SEP> Baryt <SEP> 250 <SEP>
<tb>
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Tabelle 4 :
EMI5.1
<tb>
<tb> - <SEP> - <SEP> ---Zusammensetzungen <SEP> der <SEP> Einsatzstücke <SEP> --14-Komponenten: <SEP> Beispiele:
<SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> 9 <SEP> 10 <SEP> 11 <SEP> 12
<tb> (C) <SEP> Naturkautschuk <SEP> 20 <SEP> 86 <SEP> 24 <SEP> 36 <SEP> 20 <SEP> 54
<tb> (G) <SEP> Polybutadien <SEP> 1,4 <SEP> Cis <SEP> (6). <SEP> - <SEP> 10 <SEP> - <SEP> 10
<tb> (G) <SEP> Butadien-Acrylonitril-Copolymeres <SEP> (32% <SEP> Acrylonitril) <SEP> (5) <SEP> - <SEP> 50 <SEP> - <SEP> 50
<tb> (G) <SEP> Polychloropren <SEP> (2)-40-40--
<tb> (M) <SEP> Hydriertes <SEP> Kolophonium <SEP> - <SEP> - <SEP> 0,1 <SEP> - <SEP> 0,1
<tb> (0) <SEP> Stabilisiertes <SEP> Alkyl-AcrylPhenol <SEP> (7) <SEP> 0,3 <SEP> 10 <SEP> 0,2 <SEP> 10 <SEP> 0, <SEP> 2
<tb> (N) <SEP> Zinkoxyd <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> - <SEP> 0,3 <SEP> - <SEP> 0,3
<tb> (F) <SEP> Paraffin <SEP> 40/42 <SEP> 0, <SEP> 2-
<tb> (Cp) <SEP> Stearinsäure <SEP> 0, <SEP> 15-
<tb> (V) <SEP> Schwefel <SEP> 0, <SEP> 05-0, <SEP> 6-0, <SEP> 6 <SEP>
<tb> (V)
<SEP> Merkaptothiazol <SEP> (10) <SEP> 0,01 <SEP> -
<tb> (V) <SEP> Merkapto-benzo-triazylbisulfid <SEP> (11) <SEP> - <SEP> - <SEP> 0,2 <SEP> - <SEP> 0,2
<tb> (A) <SEP> Zinkdiäthyldithiocarbamat <SEP> (12)--0, <SEP> 15 <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP>
<tb> (Cp) <SEP> Hexamin--0, <SEP> 1-0, <SEP> 1 <SEP>
<tb> (Cp) <SEP> Diäthylenglykol <SEP> - <SEP> - <SEP> 0,6 <SEP> - <SEP> 0,6 <SEP> -
<tb> (Cp) <SEP> Benzoesäure--0, <SEP> 6 <SEP> 0, <SEP> 6 <SEP>
<tb> (N) <SEP> Titandioxyd <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 53
<tb> (Q <SEP> Kaolin----
<tb> (JN) <SEP> Siliziumanhydrid <SEP> (Korngrösse
<tb> 15 <SEP> fl) <SEP> (13)--l--o, <SEP> 65 <SEP>
<tb> (Ct) <SEP> Aluminium <SEP> 111 <SEP> (20 <SEP> bis <SEP> 70 <SEP> ) <SEP> - <SEP> - <SEP> 1 <SEP> - <SEP> - <SEP> -
<tb> (Ct) <SEP> Aluminium <SEP> XI <SEP> (2 <SEP> bis <SEP> 5 <SEP> mm) <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 0,
65
<tb> (C) <SEP> Asbest--2 <SEP> 5- <SEP>
<tb> (Ct) <SEP> Glaskugeln <SEP> oder-Perlen
<tb> (Mischung <SEP> von <SEP> Kugeln <SEP> mit <SEP> einem
<tb> Durchmesser <SEP> von <SEP> 60 <SEP> bis <SEP> 250 <SEP> fi) <SEP> 79 <SEP> 700 <SEP> 82 <SEP> 650 <SEP> 74 <SEP> 540
<tb> (G) <SEP> Chlorosulfoniertes <SEP> Poly-
<tb> äthylen <SEP> (14) <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 54
<tb> Vulkanisierung <SEP> : <SEP>
<tb> Temperatur <SEP> in <SEP> OC <SEP> 143 -1430-143 Dauer <SEP> in <SEP> Minuten <SEP> 20 <SEP> - <SEP> 30 <SEP> - <SEP> 30 <SEP> -
<tb>
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Tabelle 4 (Fortsetzung) :
EMI6.1
<tb>
<tb> Komponenten <SEP> : <SEP> Beispiele <SEP> :
<SEP> 13 <SEP> 14 <SEP> 15 <SEP> 16 <SEP> 17
<tb> (G) <SEP> Acrylonitril-butadienstyrolPolymeres <SEP> (8)---20
<tb> (R) <SEP> Behandeltes <SEP> Harz <SEP> (*)--20, <SEP> 5 <SEP>
<tb> (N) <SEP> Titandioxyd <SEP> - <SEP> 30 <SEP> 5 <SEP> 1 <SEP> 1
<tb> (N) <SEP> Siliziumanhydrid <SEP> (Korngrösse
<tb> 15 <SEP> mp) <SEP> (13) <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 3
<tb> (Ct) <SEP> Aluminium"stupa-8-nitro"
<tb> (10 <SEP> bis <SEP> 30 <SEP> Jl) <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 1 <SEP> - <SEP>
<tb> (Ct) <SEP> Aluminium <SEP> XI <SEP> (2 <SEP> bis <SEP> 5 <SEP> mm) <SEP> 0,65 <SEP> 0,65 <SEP> 2
<tb> (Ct) <SEP> Glaskugeln <SEP> oder-perlen <SEP> (Mischung
<tb> von <SEP> Kugeln <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Durchmesser <SEP> von <SEP> 60 <SEP> bis <SEP> 250 <SEP> 11) <SEP> 510 <SEP> 225 <SEP> 75 <SEP> 79 <SEP> 80
<tb> (G) <SEP> Chlorosulfoniertes <SEP> Poly-
<tb> äthylen <SEP> (14)
<SEP> 90 <SEP> 45-15, <SEP> 4 <SEP>
<tb> Polymeres <SEP> der <SEP> Reaktion <SEP> von <SEP> Epichloräther
<tb> und <SEP> Diphenylpropan-epoxyd, <SEP> äquivalent
<tb> 182 <SEP> bis <SEP> 194 <SEP> (Gitter <SEP> - <SEP> 15) <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Arbeitstemperatur <SEP> in <SEP> C <SEP> 180 <SEP> 180 <SEP> 130 <SEP> 90 <SEP> 70
<tb>
Das "behandelte Harz" (*) in Beispiel 15 setzt sich aus folgenden Gewichtsteilen zusammen : 20 Teile präpolymeres Methylmetacrylat, 0, 5 Teile Aluminium von 10 bis 30 li Teilchengrösse ; 0, 25 Teile Methyläthylketon-Peroxyd ; 0, 05 Teile Kobaltnaphthenat. Diese Komponente ist somit praktisch ein netzförmiges Polyesterharz.
In der folgenden Tabelle 5 sind Beispiele von Klebern angeführt, die für die Verbindung der Einsatzstücke --14-- mit dem Körper --15-- des Markierungsstreifens (Beispiele 18 bis 23) bzw. für die Verbindung des Körpers --15-- des Markierungsstreifens mit Strassenoberflächen aus herkömmlichen Zusammensetzungen mit Bitumenbindemitteln, Asphaltdecke u. dgl. verwendet werden können.
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Tabelle 5:
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<tb>
<tb> Zusammensetzungen <SEP> von <SEP> Klebern
<tb> Komponenten <SEP> : <SEP> Beispiele <SEP> :
<SEP> 18 <SEP> 19 <SEP> 20 <SEP> 21 <SEP> 22 <SEP> 23
<tb> (G) <SEP> zu <SEP> 67% <SEP> chlorierter <SEP> Naturkautschuk <SEP> (16) <SEP> 10-10 <SEP> 10 <SEP>
<tb> CM) <SEP> Polyvinylchlorid- <SEP> und <SEP> Vinylacetattripolymeres, <SEP> mit <SEP> freien <SEP> Carboxylgruppen <SEP> (17) <SEP> - <SEP> 90 <SEP> - <SEP> - <SEP> 90
<tb> (G) <SEP> Butadien-acrylonitril-Copolymeres
<tb> (38% <SEP> Acrylonitril) <SEP> (4)-10-10 <SEP>
<tb> (G) <SEP> Zyklisierter <SEP> Gummi <SEP> 2 <SEP> - <SEP> - <SEP> 2 <SEP> - <SEP> -
<tb> (R) <SEP> Lineares <SEP> Polyesterharz-----15
<tb> (G) <SEP> Styrol-butadien-Copolymeres <SEP> (1) <SEP> - <SEP> - <SEP> 20 <SEP> - <SEP> - <SEP> -
<tb> (Q) <SEP> Glyzerischer <SEP> Ester <SEP> des <SEP> hydrierten
<tb> Kolophoniums <SEP> (18) <SEP> 5--5
<tb> (R)
<SEP> Glyzerischer <SEP> Ester <SEP> der <SEP> Harzsäure
<tb> mit <SEP> Anwesenheit <SEP> von <SEP> Phenolgruppen <SEP> (19) <SEP> 2 <SEP> - <SEP> - <SEP> 2 <SEP> - <SEP> -
<tb> (Q) <SEP> Methyläther <SEP> des <SEP> hydrierten <SEP> Kolophoniums <SEP> (20) <SEP> 1-l <SEP> l <SEP>
<tb> (Lösung) <SEP> Methyläthylketon-----10
<tb> (Lösung) <SEP> Butylacetat-----10
<tb> (Lösung) <SEP> Cellosolve-Acetat <SEP> 38 <SEP> - <SEP> - <SEP> 38 <SEP> - <SEP> 10
<tb> (Lösung) <SEP> Dichloräthan <SEP> 20 <SEP> - <SEP> - <SEP> 20 <SEP> - <SEP> -
<tb> (Verdünn.) <SEP> Benzol <SEP> 30 <SEP> 20-30 <SEP> 20 <SEP>
<tb> (Verdünn.) <SEP> Toluol <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 70
<tb> (Verdünn.) <SEP> Xylol--80
<tb> (Verdünn.) <SEP> Zyklohexanon <SEP> - <SEP> 100 <SEP> - <SEP> - <SEP> 100
<tb> Komponenten <SEP> : <SEP> Beispiele <SEP> :
<SEP> 24 <SEP> 25 <SEP> 26 <SEP> 27 <SEP> 28
<tb> (R) <SEP> Lineares <SEP> Polyesterharz-20---
<tb> (M) <SEP> Polyvinylchlorid- <SEP> und <SEP> Vinylacetattripolymeres, <SEP> mit <SEP> freien
<tb> Carboxylgruppen <SEP> (17) <SEP> 85 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> -
<tb> (Q <SEP> Butadien-acrylonitril-Copolymeres <SEP>
<tb> (38% <SEP> Acrylonitril <SEP> (4) <SEP> 10 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> -
<tb> (G) <SEP> Chlorierter <SEP> Naturkautschuk <SEP> (16)--10 <SEP> 12- <SEP>
<tb> (Q) <SEP> Methylester <SEP> des <SEP> hydrierten <SEP> Kolophoniums <SEP> (20) <SEP> - <SEP> - <SEP> 1 <SEP> 1
<tb> (R) <SEP> Glyzerischer <SEP> Ester <SEP> der <SEP> Harzsäure, <SEP> mit <SEP> Anwesenheit <SEP> von <SEP> Phenolgruppen <SEP> (19) <SEP> - <SEP> - <SEP> 2
<tb> (Q) <SEP> Glyzerischer <SEP> Ester <SEP> des <SEP> hydrierten
<tb> Kolophoniums <SEP> (18) <SEP> - <SEP> - <SEP> 5
<tb> (G)
<SEP> Zyklisierter <SEP> Gummi <SEP> 2 <SEP>
<tb>
<Desc/Clms Page number 8>
EMI8.1
<tb>
<tb> Tabelle <SEP> 5 <SEP> (Fortsetzung) <SEP> : <SEP>
<tb> Komponenten <SEP> : <SEP> Beispiele <SEP> : <SEP> 24 <SEP> 25 <SEP> 26 <SEP> 27 <SEP> 28
<tb> (G) <SEP> Styrol-Butadien-Copolymeres <SEP> (1) <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 18 <SEP> - <SEP>
<tb> (G) <SEP> 85% <SEP> Styrolpolymeres-15%
<tb> Butadienpolymeres <SEP> (21) <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 5
<tb> (G) <SEP> Klarer <SEP> Naturkautschuk----5
<tb> (Lösung) <SEP> Dichloräthan--10-25
<tb> (Lösung) <SEP> Cellosolve-Acetat-5 <SEP> 20-- <SEP>
<tb> (Lösung) <SEP> Butylacetat <SEP> - <SEP> 5 <SEP> 2 <SEP> - <SEP> - <SEP>
<tb> (Lösung) <SEP> Methyläthylketon-10---
<tb> (Verdünn. <SEP> ) <SEP> Benzol <SEP> 10-10 <SEP> 10 <SEP> 10
<tb> (Verdünn. <SEP> ) <SEP> Toluol-30---
<tb> (Verdünn.
<SEP> ) <SEP> Xylol---20-
<tb> (Verdünn. <SEP> ) <SEP> Zyklohexanon <SEP> 100 <SEP> 20 <SEP> 12 <SEP> 12 <SEP> 20
<tb>
In der Folge sind einige im Handel erhältliche Produkte angeführt, die als Komponenten mit entsprechender Nummer verwendet werden können.
EMI8.2
<tb>
<tb>
Nr. <SEP> Handelsbezeichnung <SEP> Hersteller
<tb> (1) <SEP> "buna <SEP> 153" <SEP> Hüls
<tb> (2) <SEP> "Neoprene <SEP> WHV" <SEP> Dupont <SEP>
<tb> (3) <SEP> "Gomma <SEP> Butile <SEP> 402" <SEP> Shell <SEP>
<tb> (4) <SEP> "Chemigum <SEP> N.3" <SEP> Goodyear
<tb> (5)"Chemigum <SEP> N. <SEP> 8 <SEP> Goodyear <SEP>
<tb> (6) <SEP> "Europrene <SEP> CIS" <SEP> A. <SEP> N. <SEP> I. <SEP> C.
<tb>
(7) <SEP> "Vinstay <SEP> V" <SEP> Goodyear
<tb> (8) <SEP> "Polimero <SEP> ARS" <SEP> Montecatini
<tb> (9) <SEP> "Degalan" <SEP> Degussa
<tb> (10) <SEP> "Vulcanizzante <SEP> MBT" <SEP> verschiedene <SEP>
<tb> Hersteller
<tb> (11) <SEP> "Vulcanizzante <SEP> MBTS"verschiedene <SEP>
<tb> Hersteller
<tb> (12) <SEP> "Accelerante <SEP> ZDC" <SEP> verschiedene
<tb> Hersteller
<tb> (13)"Ultrasil <SEP> VN-3"Degussa <SEP>
<tb> (14) <SEP> "Hypalon <SEP> 30" <SEP> Dupont <SEP>
<tb> (15) <SEP> "Epikote <SEP> 828" <SEP> Shell
<tb> (16)"Parlon"Hercules
<tb> oder <SEP> (16) <SEP> "Alloprene" <SEP> I.C.I.
<tb>
(17) <SEP> "Vilit <SEP> M" <SEP> Hüls
<tb> (18) <SEP> "Staybelite <SEP> Estere <SEP> N. <SEP> 10" <SEP> Hercules
<tb> (19) <SEP> "Vinsol <SEP> Estere" <SEP> Hercules
<tb> (20) <SEP> "Hercolyn <SEP> D" <SEP> Hercules
<tb> (21) <SEP> "Merben <SEP> 8000A" <SEP> Marbon <SEP> Chemical
<tb>
Die Auswahl der verschiedenen Komponenten und Stoffe muss natürlich davon ausgehen, dass diese jeweils füreinander geeignet sind. In der folgenden Tabelle 6 sind einige bevorzugte Beispiele angeführt, die jedoch nicht alle Verbindungsmöglichkeiten umfassen.
<Desc/Clms Page number 9>
Tabelle 6 :
EMI9.1
<tb>
<tb> Verbindungen <SEP> : <SEP> a <SEP> b <SEP> c <SEP> d <SEP> e <SEP> f <SEP> g <SEP> h <SEP> i <SEP> j <SEP> k <SEP> l <SEP>
<tb> Streifenkörper <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 4 <SEP> 4 <SEP> 4 <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 6
<tb> (Tabelle <SEP> 3)
<tb> Einsatzstückes <SEP> 7 <SEP> 8--16-13 <SEP> 14 <SEP> 15 <SEP> 12 <SEP> 17
<tb> (Tabelle <SEP> 4)
<tb> Kleber
<tb> (Streifen-Einsatzstück) <SEP> - <SEP> - <SEP> 20 <SEP> 21 <SEP> - <SEP> 23 <SEP> 22 <SEP> 21 <SEP> 23
<tb> (Tabelle <SEP> 5)
<tb> Kleber
<tb> (Streifen-Boden) <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 27 <SEP> - <SEP> - <SEP> 25 <SEP> - <SEP>
<tb> (Tabelle <SEP> 5)
<tb>
Aus den vorstehenden Beispielen geht hervor,
dass die Menge der Glaskügelchen oder-perlen im Verhältnis zu den andern Komponenten der Zusammensetzung der Einsatzstücke sehr gross ist. Eine derartig grosse Menge (80 bis 90 Gew.- ist wirtschaftlich akzeptabel, da das Material der Einsatzstücke nur einen äusserst kleinen Teil des gesamten Streifenmaterials ausmacht.
Wenn beispielsweise Einsatzstücke mit einer Dicke von 4 mm. einer Länge von 35 mm, einer etwa ein Drittel der Breite des Körpers des Markierungsstreifens ausmachenden Breite und einem herausragenden Teil der Dicke von 2, 5 mm verwendet werden, wobei die Einsatzstücke mit einem Abstand I von 70 mm voneinander entfernt sind, macht der Gewichtsanteil der Einsatzstücke nur 8, 1% des gesamten Markierungsstreifenmaterials aus, so dass die Perlen höchstens 7 Gew.-% des gesamten Materials ausmachen.
Hinsichtlich der Sichtbarkeit eines so hergestellten Streifens, dessen Einsatzstücke 2. 5 mm aus dem Körper herausragen, ist festzustellen, dass eine stark reflektierende, durchgehende Zone wahrgenommen wird, wenn der Streifen von den Scheinwerfern eines Kraftfahrzeuges, die höchstens 750 mm vom Boden entfernt sind, angestrahlt wird und die Entfernung mehr als 30 m beträgt. Bei einer darüberliegenden Entfernung verdecken sich die Einsatzstücke nämlich teilweise gegenseitig, und ihre reflektierenden Ränder --16a-- (Fig. 4A und 4B) bilden für den Fahrer eine scheinbar zusammenhängende Fläche.