AT307022B - Vorrichtung zur Herstellung von Bechern mit einem Hohlboden - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Bechern mit einem Hohlboden

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AT307022B
AT307022B AT986967A AT986967A AT307022B AT 307022 B AT307022 B AT 307022B AT 986967 A AT986967 A AT 986967A AT 986967 A AT986967 A AT 986967A AT 307022 B AT307022 B AT 307022B
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AT
Austria
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mold
cups
production
punch
hollow bottom
Prior art date
Application number
AT986967A
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English (en)
Inventor
Detta Borgardt
Original Assignee
Bebo Plastik G M B H
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C51/00Shaping by thermoforming, i.e. shaping sheets or sheet like preforms after heating, e.g. shaping sheets in matched moulds or by deep-drawing; Apparatus therefor
    • B29C51/26Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C51/30Moulds
    • B29C51/34Moulds for undercut articles
    • B29C51/343Moulds for undercut articles having recessed undersurfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C67/00Shaping techniques not covered by groups B29C39/00 - B29C65/00, B29C70/00 or B29C73/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Bechern mit einem Hohlboden und einem hinterschnittenen Öffnungsrand oder Stapelrand durch Tiefziehen einer Kunststoffolie mit einer konischen, an eine Unterdruckquelle anschliessbaren Ziehform und einem Stapel mit Kragen zum Tiefziehen des Bodenrandes zur Bildung des Hohlbodens. 



   Es ist bekannt, tiefgezogene Kunststoffbecher mit einem Hohlboden zu versehen, wie er von Papierbechern bekannt ist und aus Gründen der Ästhetik und der Stabilität erwünscht ist. Die praktische Ausführung solcher Becher scheiterte jedoch an technischen Schwierigkeiten bei der Ausbildung des sehr schmalen Becherfusses. 



   Ausserdem ist gewünscht, mit einer derartigen Vorrichtung in einem Arbeitsgang einen Stapelrand oder hinterschnittenen Öffnungsrand an den Hohlbodenbechern herzustellen, um mehrere Becher ineinanderstapeln zu können, ohne dass dabei Schwierigkeiten bei der Herausnahme der Becher aus dem Stapel auftreten.

   überraschenderweise gelingt die Herstellung eines solchen Bechers mittels einer Vorrichtung der eingangs genannten Art, die erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet ist, dass der Formboden der konischen Ziehform mit seinem Rand eine schmale Ringnut begrenzt und durch Abstandshalter an seiner Unterseite gegen den Ziehformunterteil abstützbar ist, wobei der untere Bereich der Ziehform mittels einer Isolierschicht gegen Kühleinwirkung abgeschirmt ist, und dass eine vertikal verschiebbare Stempelstange mittels einer Spindel an ihrem unteren Ende einen Ziehstempel besitzt, der wandungsfern vom Formoberteil verläuft, aber mit seinem senkrechten schmalen Ringkragen in die Ringnut des Formunterteiles passt und in einem Abstand oberhalb dieses Ziehstempels einen in waagrechter Richtung wirkenden Spreizstempel trägt,

   der beim Herabfahren der Stempelstange sich in eine Hinterschneidung der Ziehform hineinspreitzt. 



   Die Form ist also im Fussbereich des Bechers der Kühlung weniger stark ausgesetzt. Kühlung der Form an sich ist notwendig, da die tiefgezogene Folie in der ihr erteilten Gestalt erstarren muss, ehe sie aus der Form entfernt wird. Diese Kühlung muss sogar recht stark sein, da die Taktzeiten kurz sind und der zur Erstarrung des Materials zur Verfügung stehende Zeitraum ebenfalls gering ist. Es hat sich aber gezeigt, dass ein sehr schmaler Becherfuss, wie er zur Vermeidung eines wesentlichen Ringspaltes am Boden des Bechers erwünscht ist, sich nur erreichen lässt, wenn das Material, das in diesem Bereich sehr hohen Beanspruchungen beim Formvorgang ausgesetzt ist, genügend plastisch ist, was durch die Isolierschicht erreicht wird. Dabei kann auch der Formboden von den gekühlten Teilen der Form durch eine Isolierschicht, insbesondere einen Hohlraum, getrennt sein. 



   Der Ziehstempel, der wandungsfrei vom Formoberteil verläuft, kann oberhalb des Kragens im Sinne grösseren Abstandes von der Formwandung eingezogen sein. Entgegen üblichen Ausführungen wirkt er daher in diesem Bereich nicht unmittelbar auf die Folie formgebend ein, wodurch eine zu rasche Erstarrung des Folienmaterials vermieden wird. 



   Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemässen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnfläche des Ziehstempels mit einem isolierenden und dämpfenden Belag versehen ist. 



   Weiters ist es von Vorteil, wenn der Spreizstempel eine zwischen zwei Muttern einspannbare, sphärisch gewölbte, federnde Scheibe aufweist. 



   Eine besonders zweckmässige Ausführungsform der Erfindung weist das Kennzeichen auf, dass der Abstand zwischen Scheibenunterkante des Spreizstempels und der Ziehstempelunterkante kleiner als der Abstand zwischen der Unterkante der Hinterschneidung und dem Boden der Ziehform bemessen ist. 



   Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert, die eine vorteilhafte   Ausführungsform   der Erfindung darstellen. 



   In den vier Figuren, die jeweils eine Hälfte eines Längsschnittes zweier Schnittdarstellungen bilden, ist die erfindungsgemässe Vorrichtung in vier verschiedenen Arbeitsstadien veranschaulicht. 



   Der tiefzuziehende Teil--l--einer fortlaufenden Folienbahn ist eingespannt zwischen eine   Niederhalterplatte--2--und   die obere   Fläche--3--eines Formkörpers--4--. Niederhalter   und Formkörper weisen zusammenwirkende   Formstufen--5--zur   Bildung des Becherkragens auf. 



   Der   Formkörper --4-- ist   unten abgeschlossen von einer   Platte--6--,   die den Formboden--7-mit einem   Zwischenraum--8--über Distanzstücke--9--trägt.   Zwischen der Seitenwand des Formkörpers   --4-- und   den Seitenkanten des   Formbodens--7--bildet   sich die   Ringnut --10-- für   den Becherfuss. Im unteren Bereich der Ziehform ist diese umgeben von einer Isolierschicht beispielsweise aus Teflon, die diesen Bereich von dem den Formkörper sonst allseits umgebenden Kühlwasser abschirmt. 



   Durch die   Öffnung --12-- in   der   Niederhalterplatte--2--und   in dem diese tragenden Niederhalter 
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