AT306807B - Zwei-Kegel-Wendel-Antenne - Google Patents

Zwei-Kegel-Wendel-Antenne

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AT306807B
AT306807B AT1131467A AT1131467A AT306807B AT 306807 B AT306807 B AT 306807B AT 1131467 A AT1131467 A AT 1131467A AT 1131467 A AT1131467 A AT 1131467A AT 306807 B AT306807 B AT 306807B
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AT
Austria
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cone
conductor
coaxial
coils
helix
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AT1131467A
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English (en)
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Franz Strniste Ing
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q9/00Electrically-short antennas having dimensions not more than twice the operating wavelength and consisting of conductive active radiating elements
    • H01Q9/04Resonant antennas
    • H01Q9/16Resonant antennas with feed intermediate between the extremities of the antenna, e.g. centre-fed dipole
    • H01Q9/28Conical, cylindrical, cage, strip, gauze, or like elements having an extended radiating surface; Elements comprising two conical surfaces having collinear axes and adjacent apices and fed by two-conductor transmission lines
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/36Structural form of radiating elements, e.g. cone, spiral, umbrella; Particular materials used therewith
    • H01Q1/362Structural form of radiating elements, e.g. cone, spiral, umbrella; Particular materials used therewith for broadside radiating helical antennas

Landscapes

  • Details Of Aerials (AREA)
  • Support Of Aerials (AREA)
  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die derzeit in Verwendung stehenden Spiral- und Kegelwendel-Antennen sind alle als Achsialstrahler mit zirkularer Polarisation in Verwendung, wobei gebeugte und phasenverschobene Wellenzüge, die von der gleichen Senderquelle stammen und von reflexionsfähigen Gebilden auf diese Systeme einstrahlen, als zeitverzögerte und phasenverschobene Signale aufgenommen werden und somit Interferenzen bzw. bei Fernsehfrequenzen, Geisterbilder hervorrufen können. Diese Erscheinungen sind ein Nachteil dieser Antennensysteme. Gleichartig treten sie bei den Yagi-Antennen auf. 



   Aufgabe der erfindungsgemässen Antenne ist es, eine Aufnahme bzw. Ausblendung von Interferenzen bzw. phasenverschobener Signale und reflektierter Wellen, wie sie die praktische Wellenausbreitung liefert, zu ermöglichen bzw. Reflexionen durch Phasendrehung zu eliminieren, derart, dass am Aufnahmeort neben dem geradlinig empfangenen (Haupt)-Anteil der direkt (oder gebeugt) einfallenden Welle nur jener (schwach) reflektierte zweite Wellenanteil mit aufgenommen wird, der auf dem übertragungsweg zweimal oder ein geradzahliges Vielfach davon, reflektiert wurde und somit mit dem Hauptanteil am Empfangsort im Antennenfeld eine im allgemeinen elliptisch polarisierte Welle bestimmter Drehrichtung ergibt. 



   Bei einer Zwei-Kegel-Wendel-Antenne, bestehend aus zwei, auf einer gemeinsamen Achse angeordneten, kegelförmigen Wendeln aus Draht oder Rohr, wird dies erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Wendeln mit den Kegelspitzen einander zugekehrt liegen, die an den Kegelspitzen liegenden Enden der Wendeln über eine Koppelschleife miteinander verbunden sind, während an die, an den Kegelbasen liegenden Enden der beiden Wendeln die Antennenableitungen angeschlossen sind. 



   Die erfindungsgemässe Zwei-Kegel-Wendel-Antenne, mit zwei   (Fig. l)   oder vier (Fig. 2) Kegelwendelspulen und der Verbindung dieser, über eine Koppel- oder koaxiale Koppelschleife, wirkt nicht als Achsialstrahler mit zirkularer Polarisation, sondern als Querstrahler mit elliptischer Polarisation. Der Vorteil der Erfindung liegt darin, dass an Empfangsorten mit Reflexionsstörungen nur eine Zwei-Kegel-Wendel-Antenne mit zwei oder vier Kegelwendelspulen zum Ausblenden von Reflexionsstörungen benötigt wird. Bisher konnte dieser Effekt nur mit zwei getrennten Antennen und einem Phasendrehglied erreicht werden. 



   In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 die Zwei-Kegel-Wendel-Antenne, Fig. 2 die Kegel-Wendel-Antenne mit vier Kegelwendelspulen und Fig. 3 bis 5 einige Schaltungsarten. 



   Die Zwei-Kegel-Wendel-Antenne in   Fig. 1   mit zwei Kegelwendelspulen ist eine Antennenanordnung, die im wesentlichen aus zwei, auf je einem gedachten (oder materiellen Kunststoff-Dielektrikum)-Kegelmantel bestimmter Steigung und bestimmter maximaler und minimaler Windungsdurchmesser und bestimmter Länge, 
 EMI1.1 
 



   Bei der Ausführung der Zwei-Kegel-Wendel-Antenne mit vier Kegelwendelspulen erfolgt die Zusammenschaltung der vier Kegelwendelspulen wie in Fig. 2 dargestellt ; der   Antennenfusspunkt --13-- ist   mit dem   Innenleiteranfang--6e--des   aus einem Koaxialkabel bestehenden   Leiters--6-und   dessen Innenleiterende--6f--mit dem   Basisende--7i--der   kleinen   Kegelwendelspule--7--in   Verbindung. Das Kegelwendelspitzende--7k--ist mit dem   Koaxialinnenleiteranfang --81-- der   aus einem Koaxialkabel bestehenden   Koppelschleife--8--und   über dessen   Innenleiterende--8m--mit   dem Kegelspitzenende   --9q--   der kleinen Kegelwendelspule--9--verbunden.

   Das   Kegelwendelbasisende --9r-- geht   in den Koaxialinnenleiteranfang--10s--des aus einem Koaxialkabel bestehenden   Leiters--10--über.   Das 
 EMI1.2 
    Koaxialleiters-6--Kegelwendelspitzenende--12y--der   grossen   Kegelwendelspule--12--in   Verbindung. Das Kegelwendelbasisende--12z--ist über den   Koaxialaussenleiter (Mantel)-Anfang--lOu--und   dessen Ende   --10v-- zum Antennenfusspunkt-14--geführt.    



   Die seitenverkehrte Einkopplung erfolgt so   (Fig. 2) :   das Kegelspitzenende--7k--der linken kleinen   Kegelwendelspule--7--ist   in Verbindung mit dem rechten   Koaxialinnenleiteranfang --81--,   wogegen das Kegelwendelspitzenende--llx--der linken grossen   Kegelwendelspule--11--mit   dem linken   Aussenleiter (Mantel)-Ende--8p--der   koaxialen   Koppelschleife--8--in   Verbindung steht. Genauso verhält es sich mit der rechten Seite.

   Das   Kegelwendelspitzenende-9q-der   kleinen rechten Kegelwendelspule   --9-- ist mit   dem linken Koaxialinnenleiterende--8m--um das Kegelwendelspitzenende--12y--der rechten grossen   Kegelwendelspule--12--ist   mit dem rechten Aussenleiter   (Mantel) -Anfang --8n-- der   koaxialen   Koppelschleife--8--in   Verbindung. 



   Durch die Eigenkapazität der Koppelschleife, die auch als Phasenschieber in Erscheinung tritt, wird ein rascheres Durchlaufen der Phasenlagen erreicht und in Verbindung mit der seitenverkehrten Einkopplung kommt es zu einer Art Transformation (Aufschaukelung) der Antennenspannung und damit zu einem Ansteigen der nutzbaren Antennenenergie. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Vorteil dieser Anordnung gegenüber der Zwei-Kegel-Wendel-Antenne mit zwei Kegelwendelspulen ist : Die abnehmbare Energie steigt im Verhältnis von eins zu drei, ausserdem bewirkt diese Anordnung, dass pulsierende Reflexionen, wie sie entlang von verkehrsreichen Strassen und Bahnkörpern, durch bewegte reflexionsfähige Gebilde entstehen, in ein stehendes Feld, bei gleichzeitiger Ausblendung dieser Reflexionen und bei Abgabe eines höheren Summensignales, umgewandelt werden. 



   Die Einzelanordnung nach Fig. 3 ist für das Nahfeld von zirka 15 km gedacht. Die Gruppenanordnung   (Fig. 4)   ist in Anwendung zu bringen, wo das HF-Feld ein ungenügendes und stark gestörtes Bild liefert. Diese Anordnung zeigt Schmalbandverhalten bei der Bündelung. 



   Die Anordnungen nach   Fig. 4B   und 5 zeigen Breitbandverhalten mit hohem Summensignal. Die Schaltungsarten sind für die Zwei-Kegel-Wendel-Antenne mit vier Kegelwendelspulen gleich den, in den Zeichnungen enthaltenen, für eine Zwei-Kegel-Wendel-Antenne mit zwei Kegelwendelspulen. Das nutzbare Summensignal ist beträchtlich grösser. Die in den   Fig. 4A, 4B   und 5 dargestellten Schaltungsarten wurden für schlechte Empfangslagen entwickelt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Zwei-Kegel-Wendel-Antenne, bestehend aus zwei, auf einer gemeinsamen Achse angeordneten, 
 EMI2.1 
 mit den Kegelspitzen einander zugekehrt liegen, die an den Kegelspitzen liegenden Enden der Wendeln über eine Koppelschleife (3) miteinander verbunden sind, während an die, an den Kegelbasen liegenden Enden der beiden Wendeln, die Antennenableitungen (4,5) angeschlossen sind (Fig. 1).

Claims (1)

  1. 2. Antenne nach Anspruch 1, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h zwei weitere kegelförmige Wendeln (7,9), welche auf der Achse mit einander zugekehrten Kegelspitzen liegen, wobei das linke Kegelspitzenende der weiteren Wendel (7) mit dem rechten Innleiteranfang und das Kegelspitzenende der weiteren Wendel (9) mit dem linken Innenleiterende einer koaxialen Koppelschleife (8) verbunden ist, die an den Kegelbasen liegenden Enden der weiteren Wendeln (7 und 9) an die Innenleiter zweier weiterer aus Koaxialkabeln bestehenden Leiter (6, 10) angeschlossen sind, die Kegelspitzenenden der erstgenannten Wendeln (11, 12) an den Aussenleiter EMI2.2 (12y) der erstgenannten Wendel (12) mit dem rechten Aussenleiter (Mantel-Anfang (8n) in Verbindung ist, die an den Kegelbasen liegenden Enden der erstgenannten Wendeln (11, 12) an die Aussenleiter (Mäntel)
    der weiteren Koaxialleiter (6, 10) der Aussenleiter (Mantel) des einen weiteren Koaxialleiters (6) an den Innenleiter des zweiten weiteren Koaxialleiters (10) und am Innenleiter des ersten weiteren Koaxialleiters (6) und am Aussenleiter (Mantel) des zweiten weiteren Koaxialleiters (10) das Antennenkabel angeschlossen ist (Fig. 2).
AT1131467A 1967-12-15 1967-12-15 Zwei-Kegel-Wendel-Antenne AT306807B (de)

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