AT30671B - Ziergewebe aus Metallringen für taschenartige Behälter. - Google Patents

Ziergewebe aus Metallringen für taschenartige Behälter.

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AT30671B
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Charles Holl
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Charles Holl
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Description


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   Eine Ausnahme in dieser Beziehung bildet der Grenzfall, wenn die Schuppenreihen unter 45  gegen die Aufhängeachse geneigt sind. Bei dieser Lage halten sich gewissermassen die bei der Stauung auftretenden Reibungsvcrhältnisse und die Eigenschwere des Geflechtes das Gleichgewicht. 
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 gestauten Zustande (Fig. 1) in der Richtung der Geraden a-e aufgehängt und zusammen-   gedrückt,   so wird sich das Geflecht in der Richtung der Schuppenreihen zusammenschieben oder stauen und, was das Wesentliche dabei ist, in diesem Zustande verharren.

   Werden in dieser Lage und Anordnung die einzelnen   Geflechtstücke   zum Gewebe vereinigt und an den Bügeln in diesem Zustand aufgehängt, so ist es offensichtlich, dass das gesamte Geflecht, wenn ein seitlicher Zug ausgeübt wird, infolge der geschichteten Lagerung der einzelnen Ringe in den Schuppenreihen sich ebenso sehr ausdehnen lässt, als es vorher zusammengeschoben war. 



   Ein Anwendungsbeispiel dieser Verbindungsweise der einzelnen   Geflechtstücke   untereinander zum Geflecht und der Aufhängungsart in der ausgezeichneten Lage der Schuppenreihen zeigt Fig. 2. Hier sind zwei paralleltrapezförmigo Ringgeflechtstücke im   ungestauten   Zustande, um die Lage der Schuppenreihen zueinander und ihre Neigung gegen die Horizontale hervortreten zu lassen, in der Weise miteinander verbunden und am Bügel festgemacht, dass die Schuppen-   reihon   aufeinanderfolgender Streifen einen Winkel von 1200 einschliessen. Ob dabei der Bügelrand gezackt ist oder nicht, ist gleichgiltig.

   Werden nun die einzelnen Geflechtstreifen in ge-   stautem   Zustande miteinander verbunden und am Bügel aufgehängt, so erhält der dadurch entstehende   Behälter   eine grosse Geräumigkeit, wenn er irgendwo seitlich gezogen wird. 



   Greift man z. B., zur weiteren Erläuterung, in Fig. 2 zwei Schuppenreihen benachbarter Gewebestreifen, die sich durch ihre Endringe in der   Linie/- < y   verbinden, heraus, so bilden diese zwei Reihen eine Kettenlinie, wobei die in ihr wirkenden Kräfte das Bestreben haben, die Ringe immer gleichmässig   anzuordnen,   d. h. so anzuordnen, dass die Entfernungen der Ringmittelpunkte untereinander gleich sind.

   Daneben erreicht man also, da sich die Ringe in den Schuppenreihen dicht   ancinanderlagern,  
1. dass diese sich deutlich vom Gewebe abheben und als Zickzacklinien über das ganze   Genecht verlaufen   und   2,   dass durch die eigenartige Verbindung der Geflechtstreifen untereinander diese durch 
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 wendung dieses Geflechtes zu   Ziergeweben   in der Goldschmiedekunst. 



   Ein Anwendungsbeispiel für den oben   erwähnten   Ausnahmefall der Aufhängung der Ge-   nechtstücke   oder des Gewebes an den Bügeln zeigt die Fig. 3. Hiebei sind die   Sehuppenreihen   unter einem Winkel von 450 gegen die Aufhängungsachse geneigt und stehen bei den einzelnen Geflechtstücken senkrecht aufeinander. In dieser Figur sind die   Gewebestücke   in ungestautem Zustande angedeutet, um die Neigung der Schuppenreihen zueinander und gegen die Aufhängungsachse zu zeigen. Fig. 4 dagegen veranschaulicht dieselbe Börse, bei welcher aber die einzelnen Geflechtstücke nummehr im gestauten Zustande an den Bügeln befestigt sind. Es dehnt sich also eine solche Börse mit gestautem Gewebe bei seitlichem Zug so weit aus, dass sie die Breite einer Börse mit ungestautem Geflecht erreicht. 



   Hin weiteres Anwendungsbeispiel des neuen Gewebes zeigt Fig. 5. Hier ist der Sack aus 
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 weitestgehendem Masse stauen zu können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Ziergewebe aus Metallringen für taschenartige Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einzelnen in der Richtung ihrer Schuppenreihen gestauten Gewebestücken zusammengesetzt ist, deren Schuppenreihen im ungestauten Zustand mit dem   Verschlussbügel   einen Winkel von   300 oder 450 einschliessen,   der sich entsprechend der Stauung vergrössert.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Ziergewebes nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einzelnen Gewebestreifen mit Schuppenreihen entgegengesetzter Neigung gegen den Aufhängebügel zusammengesetzt ist, wobei die Linien, in denen sich die einzelnen Gewebestreifen treffen, sich deutlich vom Gewebe abhebende Gerade sind.
    3. Einrichtung zur Erzielung regelmässigen Faltenwurfes bei Geweben nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügelrand eine Zickzacklinie von kleinerem Winkel bildet als jene der bereits gestauten aber noch im glatten Zustande befindlichen Schuppenreihen.
AT30671D 1906-05-26 1906-05-26 Ziergewebe aus Metallringen für taschenartige Behälter. AT30671B (de)

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