AT304097B - Vorrichtung zum Erwärmen der Nadeln an einer Nadelmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Erwärmen der Nadeln an einer Nadelmaschine

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AT304097B
AT304097B AT234069A AT234069A AT304097B AT 304097 B AT304097 B AT 304097B AT 234069 A AT234069 A AT 234069A AT 234069 A AT234069 A AT 234069A AT 304097 B AT304097 B AT 304097B
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Austria
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heating
fleece
needle
heat
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Fehrer Ernst
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H18/00Needling machines
    • D04H18/02Needling machines with needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erwärmen der Nadeln an einer Nadelmaschine mit einer
Vielzahl von in Nadelbrettern eines auf-und abbewegten Nadelbalkens od. dgl. neben-und hintereinander eingesetzten Nadeln, die in das auf einer entsprechenden gelochten Unterlage vorgeschobene Vlies einstechen. 



   Beim Nadeln soll bekanntlich ein besserer Zusammenhalt der Fasern bzw. eine bessere   Verfilzung   des
Vlieses dadurch erreicht werden, dass einzelne Fasern von den mit entsprechenden Zähnen   od. dgl.   versehenen
Nadeln beim Einstechen mitgenommen und durch das Vlies gezogen werden, wobei gegebenenfalls auch eine
Verbindung des Vlieses mit einer Gewebebahn   od. dgl.   hergestellt wird. Nun bestehen aber die Vliese im zunehmenden Masse aus Kunstfasern, die zumindest teilweise thermoplastische Eigenschaften besitzen. Man ist daher bestrebt, den inneren Zusammenhalt des genadelten Vlieses noch dadurch zu verbessern, dass durch
Wärmeeinwirkung das thermoplastische Verhalten der Fasern bzw. eines Teiles der Fasern zu einem
Verschweissen der Fasern an ihren Kreuzungsstellen ausgenutzt wird.

   Es ist bekannt, ein genadeltes Vlies aus solchen Fasern durch ein beheiztes Walzenpaar durchlaufen zu lassen, was aber, zumindest bei stärkeren Vliesen, nur zu einem oberflächlichen Verschweissen bzw. Verschmelzen führt. Um den   Verschweissungs- bzw.  
Verschmelzungseffekt auch im Inneren des Vlieses zu erzielen, ist bereits versucht worden, die Nadeln zu erwärmen, so dass die Nadeln nicht nur das Durchziehen der Fasern durch das Vlies bewirken, sondern auch die
Aufgabe haben, zugleich eine entsprechende Fasererwärmung über die ganze Vliesdicke herbeizuführen. 



   Die bisherigen Vorrichtungen zum Erwärmen der Nadeln bestehen aus einem im Nadelbalken bzw. in den
Nadelbrettern vorgesehenen Heizkörper, mit dem die Nadeln in wärmeleitender Verbindung stehen. Es handelt sich also um eine Wärmeübertragung auf die Nadeln durch reine Konvektion, wobei alle praktischen
Ausführungen an den Schwierigkeiten scheiterten, die sich aus der Zuführung der Wärmeenergie zu den in den rasch auf-und abbewegten Nadelbalken bzw. Nadelbrettern angeordneten Heizkörpern ergeben. Es darf nicht übersehen werden, dass die rasche und pausenlose Auf- und Abbewegung der Nadelbalken od. dgl. zu derartigen Dauerwechselbeanspruchungen oder Abnutzungen an den übertragungsstellen der Zuführleitungen führen, dass keine für die Praxis befriedigende Lösung gefunden werden konnte. 



   Demnach liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, diesen Mangel zu beseitigen und eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, bei der das Erwärmen der Nadeln mit einfachen und billigen Mitteln ohne jegliche konstruktive oder betriebsmässige Schwierigkeiten gewährleistet ist. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Vorrichtung aus wenigstens einem ortsfest angeordneten Strahlungsheizkörper besteht, dessen Wärmestrahlen gebündelt gegen die vom Vlies abgehobenen Nadeln gerichtet sind. Es wird also von vornherein auf jegliche Wärmeübertragung durch Konvektion verzichtet und nur die Wärmeübertragung durch Strahlung ausgenutzt, was den wesentlichen Vorteil mit sich bringt, dass der Strahlungsheizkörper an entsprechender Stelle der Nadelvorrichtung ortsfest angeordnet werden kann und somit die Zufuhr der Wärmeenergie über ruhende Leitungen erfolgt, die keinerlei technische Schwierigkeiten bereiten.

   Durch die Bündelung der vom Heizkörper ausgehenden Wärmestrahlen werden die Nadeln hinreichend erwärmt, obwohl sie nur in der vom Vlies abgehobenen Stellung von den Strahlen voll erreicht werden, zumal die Nadeln nach jedem Hub immer wieder in den Strahlungsbereich eintreten. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der Strahlungsheizkörper von einem zu den Nadeln hin   düsenförmig   verlängerten, vorzugsweise innenseitig verspiegelten Gehäuse umschlossen, so dass mit verhältnismässig einfachen Mitteln die gewünschte Strahlenbündelung erreicht wird. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung im Schema. 



   Das zu nadelnde Vlies, dessen Fasern ausserdem einer Wärmebehandlung unterzogen werden sollen, wird über ein   Einlasswalzenpaar--l--einer   gelochten   Unterlage --2-- zugeführt   und mittels eines   Auslasswalzenpaares -3-- abgezogen.   In einem rasch auf-und abbewegten Nadelbalken--4--od. dgl. sind   Nadelbretter --5- vorgesehen,   die eine Vielzahl von dicht neben- und hintereinander eingesetzte Nadeln   - 6-tragen.   Die   Nadeln --6-- treten   bei der Auf-und Abbewegung des   Nadelbalkens --4-- durch   einen gelochten   Abstreifer--7--und   stechen von oben in das auf der   Unterlage --2-- vorgeschobene   Vlies ein. 



   Zum Erwärmen der Nadel ist eine Vorrichtung vorgesehen, die beispielsweise aus einem Stab--8--mit um diesen gewickelter   Heizwendel--9--besteht   und Infrarotstrahlen abgibt. Dieser Heizkörper ist von einem   Gehäuse --10-- umschlossen,   das düsenförmig zu den   Nadeln--6--hin   verlängert und innen verspiegelt ist. 



  Daher gelangen die von der Wendel--9--gesendeten Infrarotstrahlen gebündelt zu den   Nadeln-6-,   wenn sich diese in ihrer vom Vlies abgehobenen Stellung befinden. Wie strichliert angedeutet, könnte auch eine zweite gleiche Heizeinrichtung an der Einzugseite der Vorrichtung vorgesehen werden. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellte Ausbildung und Anordnung der Heizkörper beschränkt, wesentlich ist nur, dass die   Nadeln--6--von   gebündelten Wärmestrahlen getroffen werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Erwärmen der Nadeln an einer Nadelmaschine mit einer Vielzahl von in Nadelbrettern eines auf-und abbewegten Nadelbalkens od. dgl. neben-und hintereinander eingesetzten Nadeln, die in das auf <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 dass die Vorrichtung aus wenigstens einem ortsfest angeordneten Strahlungsheizkörper (8,9) besteht, dessen Wärmestrahlen gebündelt gegen die vom Vlies abgehobenen Nadeln gerichtet sind. EMI2.2 (8,9) von einem zu den Nadeln (6) hin düsenförmig verlängerten, vorzugsweise innenseitig verspiegelten Gehäuse (10) umschlossen ist.
AT234069A 1969-03-10 1969-03-10 Vorrichtung zum Erwärmen der Nadeln an einer Nadelmaschine AT304097B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0388072A3 (de) * 1989-03-14 1990-10-31 Emhart Materials UK Limited Nadelverfahren
FR2665913A1 (fr) * 1990-08-17 1992-02-21 Fehrer Textilmasch Procede et dispositif pour aiguilleter des bandes de matiere.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0388072A3 (de) * 1989-03-14 1990-10-31 Emhart Materials UK Limited Nadelverfahren
FR2665913A1 (fr) * 1990-08-17 1992-02-21 Fehrer Textilmasch Procede et dispositif pour aiguilleter des bandes de matiere.

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