AT304030B - Staub- und schneedichte Ziegeldachdeckung - Google Patents

Staub- und schneedichte Ziegeldachdeckung

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AT304030B
AT304030B AT956270A AT956270A AT304030B AT 304030 B AT304030 B AT 304030B AT 956270 A AT956270 A AT 956270A AT 956270 A AT956270 A AT 956270A AT 304030 B AT304030 B AT 304030B
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Austria
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roof
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dust
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AT956270A
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Roof Element Technik Gmbh
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/16Insulating devices or arrangements in so far as the roof covering is concerned, e.g. characterised by the material or composition of the roof insulating material or its integration in the roof structure
    • E04D13/1606Insulation of the roof covering characterised by its integration in the roof structure
    • E04D13/1612Insulation of the roof covering characterised by its integration in the roof structure the roof structure comprising a supporting framework of roof purlins or rafters
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D1/00Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
    • E04D1/36Devices for sealing the spaces or joints between roof-covering elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Zur Schaffung einer staub- und schnee dichten Ziegeldachdeckung ist vorgeschlagen worden, hiefür eine sich über die Dachfläche erstreckende Kunststoffolie zu verwenden, u. zw. in der Weise, dass die Kunststoffolie nicht unterhalb der Dachlatten befestigt wird, so dass sie nach unten in den abgedeckten Raum durchhängt, sondern dass sie auf die Dachlatten aufgelegt wird, wobei sie durch die Dachziegel gegenüber den Dachlatten verankert wird. Man erhält hiedurch eine einwandfreie Folienunterstützung, die ein merkliches Durchbiegen nach unten verhindert und auch zum Halten der Folie keiner Befestigungsmittel bedarf. Ein weiterer wesentlicher Vorteil dieser Abdeckung liegt darin, dass das Holz des Dachstuhles belüftet ist, so dass ein Verrotten oder Stocken des
Holzes nicht zu befürchten ist. 



   Die Erfindung betrifft eine Verbesserung dieser Anordnung, u. zw. dadurch, dass die Folienabschnitte zwischen den Dachlatten mit einer wärmedämmenden Schicht belegt sind. Der Vorteil dieser Anordnung besteht in folgendem. 



   Die Folie liegt nach dem Rauminneren hin frei, ist also der Raumtemperatur ausgesetzt. Wenn auch die
Raumtemperatur, also im allgemeinen die Temperatur des Hausbodens, von der Aussentemperatur abhängig ist, sofern der Raum nicht geheizt ist, so sind doch praktisch niemals innerhalb und ausserhalb die gleichen Temperaturen vorhanden. Es tritt dann auf der dem Raum zugekehrten Folienseite die bekannte Schwitzwasserbildung ein, analog dem Beschlag einer Fensterscheibe. Das Schwitzwasser sammelt sich zu grösseren Tröpfchen, die in den Raum abfallen. über einen längeren Zeitraum kann dieses abtropfende Schwitzwasser zu Schäden im Raum führen. 



   Wenn jedoch gemäss der Erfindung die Folienabschnitte zwischen den Dachlatten mit einer wärmedämmenden Schicht belegt sind, so ist die Folie praktisch nur der Innentemperatur des Raumes ausgesetzt, während die Aussentemperatur von ihr ferngehalten ist. Selbst bei grossen Temperaturunterschieden zwischen aussen und innen, beispielsweise in einem sehr kalten Winter, kann es nicht zur Schwitzwasserbildung kommen. Ausserdem hat der Belag mit der wärmedämmenden Schicht den Vorteil, dass er eine Abkühlung des Raumes, beispielsweise des Bodenraumes, weitgehend verhindert. Man kann also in dem Raum frostgefährdete Gegenstände aufbewahren, was bei der bisherigen Bauweise von Dächern nur mit gut eingeschalten,   d. h.   teuren Dachflächen, möglich war. 



   Für die Wahl des Belagmaterials bestehen verschiedene Möglichkeiten. Glaswolle ist günstig, weil sie inert ist, also durch atmosphärische Einflüsse nicht angegriffen wird. 



   Anderseits gibt es neuzeitliche geschäumte Kunststoffe, insbesondere auf Styrolbasis, die eine sehr gute Wärmedämmfähigkeit mit geringem Gewicht verbinden. Streifen oder Platten aus dem unter dem Warenzeichen   "Styropor" bekannten geschäumten   Polystyrol-Kunststoff sind besonders geeignet. 



   Die Erfindung sei an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert. 



   Die Dachdeckung besteht in bekannter Weise aus den   Sparren --1--,   den   Dachlatten--2--und   den Dachziegeln--3--, die mit Haken oder   Nasen --4-- die Dachlatten --2- übergreifen.   Die Dachabdichtung ist durch eine   Folienbahn--5--geschaffen,   die sich über die Dachfläche erstreckt und durch die Nasen--4--der Ziegel--3--gegen die   Dachlatten--2--verankert   ist. Diese Folienbahn ist gemäss der Erfindung durch einen   wärmedämmenden   Belag in Form von   Streifen --6- auf   den Folienabschnitten zwischen den Dachlatten--2--versehen. Eine Befestigung der   Streifen--6--ist   an sich nicht erforderlich, da auf sie keine Kräfte einwirken.

   Doch kann es unter Umständen zweckmässig sein, sie durch einen Kleber an der Folie anzuheften, etwa um bei einem Sturm, der Ziegel loslöst, ein Wegfliegen der   Streifen--6--zu   verhindern. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Staub- und schnee dichte Ziegeldachdeckung mit einer auf die Dachlatten aufgelegten und durch die 
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Claims (1)

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