AT304023B - Ankerschiene - Google Patents

Ankerschiene

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Publication number
AT304023B
AT304023B AT00077/71A AT304023DA AT304023B AT 304023 B AT304023 B AT 304023B AT 00077/71 A AT00077/71 A AT 00077/71A AT 304023D A AT304023D A AT 304023DA AT 304023 B AT304023 B AT 304023B
Authority
AT
Austria
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openings
profile
rail
anchor rail
steel
Prior art date
Application number
AT00077/71A
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English (en)
Inventor
K Demel
Original Assignee
Waagner Biro Ag
Publication of AT304023B publication Critical patent/AT304023B/de

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  • Finishing Walls (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Ankerschiene aus Stahl mit C-förmigem offenem Querschnitt für die
Befestigung von Fassadenblechen und mit Öffnungen an der Rückseite, die im wesentlichen horizontal oder schwach geneigt montiert wird. 



   Derartige Schienen werden in bekannter Weise aus Edelstahl sowie aus Kommerzstahl hergestellt. 



   Edelstahlkonstruktionen sind erfahrungsgemäss sehr teuer. Schienen aus Kommerzstahl sind sehr korrosionsanfällig, da sich infolge des offenen Querschnittes innerhalb des Profils Wasser ansammeln kann, welches dann im Zusammenwirken mit dem Luftsauerstoff und den Luftverunreinigungen die Korrosion bewirkt. 



  Die Verwendung von wetterfestem oder korrosionshemmendem Baustahl verbietet sich aus Gründen der Konstruktion des Profils. Wetterfester Baustahl, wie z. B. Cor-ten,   Partinax,   Coralpine, oder Alcordur verlangt zwingend, dass nach Anfeuchtungsperioden Trockenperioden folgen, damit sich korrosionshemmende Schichten ausbilden können. Diese Grundbedingung konnte jedoch mit der herkömmlichen Profilkonstruktion nicht erfüllt werden, so dass dieser Werkstoff für dieses Profil nicht in Frage kommt. 



   Aus Befestigungsgründen ist es bekannt, an der Rückseite von Profilen Öffnungen, wie   z. B.   



  Schlaufenöffnungen, vorzusehen. 



   Derartige Profile sind Massenware. Daher ist im Herstellprozess ein Arbeitsgang mehr oder weniger in wirtschaftlicher Hinsicht ein grosser Unterschied, so dass dieser eine Arbeitsvorgang konstenmässig über die Verwendbarkeit der Ankerschiene entscheidet. 



   Die Erfindung behebt die vorher genannten Mängel und ist dadurch gekennzeichnet, dass über die Länge der Schiene, immer in der gleichen relativen Lage zueinander, in einem Arbeitsgang herstellbare Öffnungen sowohl im tiefer gelegenen Flansch an der offenen Vorderseite nahe dem unteren Innenrand zum Entwässern als auch in bekannter Weise an der Rückseite des Profils zur Befestigung der Schiene angeordnet sind. Gemäss einem weiteren Erfindungsmerkmal sind die Öffnungen an der Rückseite des Profils als an sich bekannte Schlaufenöffnungen ausgebildet. 



   Die Erfindung ist in den Fig. l bis 3 beispielsweise und schematisch dargestellt. Fig. l stellt im Schrägriss eine erfindungsgemässe Ankerschiene dar. Fig. 2 zeigt hiezu einen Längsschnitt und Fig. 3 einen Querschnitt. 



   Die Ankerschiene ist aus einem eingerollten Blechstreifen hergestellt und weist ein C-förmiges Profil auf. 



  Für den Erfindungsgegenstand eignen sich auch Profile, die nach dem Strangpressverfahren hergestellt sind oder solche, die gewalzt wurden. Der Werkstoff der Ankerschiene ist ein wetterfester Baustahl, der unter den verschiedensten Namen, wie z. B. Cor-ten, Patinax, Coralpine oder Alcordur, am Markt erhältlich ist. Dieser Stahl hat die Eigenschaft, dass er unter den wechselnden atmosphärischen Bedingungen eine Schutzschicht ausbildet, die einen weiteren Korrosionsangriff und damit eine Zerstörung des Werkstoffes verhindert. Der Stahl muss dabei 
 EMI1.1 
 Ankereisen eingreifen, die die   Ankerschiene--l--im   Mauerwerk fixieren. 



   Um die Korrosionsbeständigkeit des Stahls gewährleisten zu können, sind in der   Ankerschiene--l--   analog zu den   Schlaufenöffnungen --4-- an   der Vorderseite des Profils   Öffnungen--2--oder   Ausnehmungen vorgesehen, die eine Entwässerung des Profils gestatten. Am einfachsten werden hiezu im tiefergelegenen   Flansch--3--nahe   dem unteren Innenrand des Profils an der Maueraussenseite Öffnungen 
 EMI1.2 
 werden im allgemeinen gestanzt oder gepresst. 



   Selbstverständlich kann im Rahmen der Erfindung auch an Stelle der   Öffnung--2--eine   Flanschausnehmung angeordnet sein. Es können ferner an Stelle der   Öffnungen--2--im Flansch--3-   Öffnungen am Bodenteil des Profils vorgesehen werden, an welche Leitungsteile zur Abführung des Wassers anschliessen. 



   In Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch die   Ankerschiene--l--dargestellt,   wobei die Schnittführung in der Fig. l durch die Schnittlinie II angegeben ist, dass sie in einem Pressvorgang hergestellt wurde. 



   In Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die   Ankerschiene--l--längs   der Schnittlinie III in Fig. 2 dargestellt. 



  Die   Entwässerungsöffnung--2--ist   hier fluchtend mit der unteren inneren Profilkante angeordnet, so dass eine vollständige Entwässerung des Profils möglich ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Ankerschiene aus Stahl mit C-förmigem offenem Querschnitt für die Befestigung von Fassadenblechen und mit Öffnungen an der Rückseite, die im wesentlichen horizontal oder schwach geneigt montiert wird, <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 zueinander in einem Arbeitsgang herstellbare Öffnungen (2, 4) sowohl im tiefergelegenen Flansch (3) an der offenen Vorderseite nahe dem unteren Innenrand zum Entwässern als auch in bekannter Weise an der Rückseite des Profils zur Befestigung der Schiene angeordnet sind. EMI2.2 die Länge der Schiene immer in an sich bekannter Weise in konstanten gleichen Abständen, vorzugsweise alle 250 mm, angeordnet sind.
AT00077/71A Ankerschiene AT304023B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102021110969A1 (de) 2021-04-29 2022-11-03 Fischerwerke Gmbh & Co. Kg Ankerschiene

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102021110969A1 (de) 2021-04-29 2022-11-03 Fischerwerke Gmbh & Co. Kg Ankerschiene

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