AT303702B - Verfahren zur Abtrennung von Aromaten aus Kohlenwasserstoffgemischen beliebigen Aromatengehaltes - Google Patents
Verfahren zur Abtrennung von Aromaten aus Kohlenwasserstoffgemischen beliebigen AromatengehaltesInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Das Patent Nr. 280988 betrifft ein Verfahren zur Abtrennung von Aromaten aus Kohlenwasserstoffgemischen beliebigen Aromatengehaltes, die als nichtaromatische Bestandteile insbesondere Paraffine, Cycloparaffine (Naphthene), Olefine, Diolefine sowie organische Schwefelverbindungen enthalten können. Die Abtrennung erfolgt dabei vermittels Extraktivdestillation unter Anwendung von N-substituierten Morpholinen, deren Substituenten nicht mehr als sieben C-Atome aufweisen, als selektives Lösungsmittel. EMI1.1 in der Lebensmittelindustrie, weitgehend aromatenfrei sein müssen, eingesetzt werden kann. Das heisst, das Verfahren nach dem Stammpatent kann sowohl in solchen Fällen eingesetzt werden, bei denen es auf die Reinheit des gewonnenen Extraktes (Aromatenfraktion) ankommt, als auch in solchen Fällen, bei denen es auf die Reinheit des gewonnenen Raffinates (Paraffnfraktion) ankommt. Das Verfahren nach dem Stammpatent hat sich in der Praxis im allgemeinen auch recht gut bewährt. Nur bei Anwendung bestimmter Ausgangskohlenwasserstoffgemische zeigte sich, dass die Trennung durch die Bildung von Systemen mit Mischungslücken im Oberteil der Extraldvdestillationskolonne erschwert wurde. Der Erfindung lag daher die Aufgabenstellung zugrunde, das Verfahren nach dem Stammpatent in der Weise zu verbessern, dass das Auftreten von Systemen mit Mischungslücken in der Extraktivdestillationskolonne vermieden wird. Das Auftreten eines Systems mit Mischungslücken in der Extraktivdestillationskolonne hat nämlich zur Folge, dass in der Raffinatphase auch bei Einsatz von absolut aromatenfreiem Lösungsmittel die gewonnene Nichtaromatenfrakdon stets einen gewissen Aromatengehalt aufweist. Dieser Aromatengehalt kann in besonders ungünstigen Fällen zwischen 10 und 30 Gew.-% liegen. Insbesondere bei Anwendung von Ausgangskohlenwasserstoffgemischen mit niedrigem Aromatengehalt bedeutet dies jedoch eine unwirtschaftlich niedrige Ausbeute. Die erfindungsgemässe Aufgabe wird nun in einfacher Weise dadurch gelöst, dass die Extraktivdestillation unter erhöhtem Druck, vorzugsweise bei einem überdruck von 1 bis 5 atü, durchgeführt wird. Die Anwendung von erhöhtem Druck bei der Extraktivdestillation ist dabei in diesem Falle ohne Bedenken möglich, da die erfindungsgemäss angewandten Lösungsmittel eine hohe thermische Stabilität besitzen. Die durch die Druckanwendung bedingten höheren Temperaturen, insbesondere bei der Abtreibung, verursachen daher keinerlei Zersetzung des eingesetzten Lösungsmittels. Ein Beispiel für ein Ausgangskohlenwasserstoffgemisch, welches zur Bildung von Systemen mit Mischungslücke in der Extraktivdestillationskolonne neigt, ist das Reformatbenzin. Dieses besitzt normalerweise einen relativ hohen Paraffingehalt. Wird ein solches Ausgangskohlenwasserstoffgemisch einer Extraktivdestillation nach dem Verfahren des Stammpatentes unter Normaldruck unterworfen, so tritt leicht eine Mischungslückenbildung im Oberteil der Extraktivdestillationskolonne ein. Wird dagegen erfindungsgemäss die Extraktivdestillation unter einem Druck von 2 atü durchgeführt, so war die Ausbildung eines Systems mit Mischungslücke nicht zu beobachten. Bei Anwendung von N-Formylmorpholin als selektives Lösungsmittel wurde in diesem Falle ein Benzol gewonnen, dessen Erstarrungspunkt bei 5, 510C lag. Der Restbenzolgehalt in der Nichtaromatenfraktion (Raffinatphase) lag dabei bei nur 0, 3 Gew.-%. Die Benzolausbeute betrug 99%. Der Benzolgehalt des eingesetzten Reformatbenzins kann im Bereich zwischen 10 und 15 Gew.-% schwanken. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Abtrennung von Aromaten aus Kohlenwasserstoffgemischen beliebigen Aromatengehaltes, die als nichtaromatische Bestandteile insbesondere Paraffine, Cycloparaffine, Olefine, Diolefine sowie organische Schwefelverbindungen enthalten können, durch Extraktivdestillation mit selektiven Lösungsmitteln, die nach Reinigung, insbesondere durch Destillation, in den Prozess zurückgeführt werden, wobei als selektives Lösungsmittel N-substituierte Morpholine verwendet werden, deren Substituenten nicht mehr als sieben C-Atome aufweisen, wobei bei Verunreinigung des selektiven Lösungsmittels durch ungesättigte Verbindungen die Regenerierung desselben durch eine Sumpfphasenhydrierung, gegebenenfalls in Verbindung mit einer Destillation, erfolgt, und nötigenfalls,falls das Einsatzprodukt grössere Mengen an ungesättigten und/oder heterogenen Verbindungen enthielt, der gewonnene Extrakt (Aromatenfraktion) einer nachgeschalteten Schwefelsäurewäsche oder Bleicherdebehandlung unterworfen wird nach Patent Nr. 280988, dadurch gekennzeichnet, dass die Extraktivdestillation unter erhöhtem Druck, vorzugsweise bei 1 bis 5 atü, durchgeführt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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