AT302977B - Verfahren zum Mischen von genau gemessenen Mengen und Vorrichtung hiefür - Google Patents

Verfahren zum Mischen von genau gemessenen Mengen und Vorrichtung hiefür

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AT302977B
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • D06B23/20Arrangements of apparatus for treating processing-liquids, -gases or -vapours, e.g. purification, filtration or distillation
    • D06B23/205Arrangements of apparatus for treating processing-liquids, -gases or -vapours, e.g. purification, filtration or distillation for adding or mixing constituents of the treating material
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zum Mischen, im besonderen zum
Mischen einer vorgemessenen Menge von nichtflüchtigem Material mit einer vorgemessenen Menge von flüchtigem
Material und zum Aufrechterhalten eines konstanten Mischungsverhältnisses bei im wesentlichen gleichbleibendem Pegelstand des Gemisches. Vorzugsweise bezieht sich die Erfindung auf das Mischen von
Ammoniak, (Salmiakgeist) mit Harzen, Appreturmaterialien und sonstigen Materialien zum Vergüten von
Geweben u. dgl., um ihre Knitterfestigkeit anzuheben. 



   In einer nicht zum Stand der Technik gehörenden Literaturstelle ist eine Einrichtung zum Behandeln von
Geweben mit Ammoniak oder Ammoniak-Zusatz-Mischungen, wie Harzzusatz, beschrieben. Das Gewebe wird hier in eine mit Ammoniak gesättigte Atmosphäre einer Kammer eingebracht und dann durch ein mit Ammoniak oder einem Gemisch in flüssigem Zustand gefülltes Bad gezogen. Im Bad wird das Gewebe gesättigt. Nach dem
Austritt aus dem Bad wird das Ammoniak ausgetrieben. 



   Flüssiges Ammoniak ist bei normalen atmoshpärischen Bedingungen äusserst flüchtig und wird deshalb unter Druck und abgekühlt gespeichert. Bei der obengenannten Einrichtung ist die Behandlungskammer isoliert. 



  Das darin verdampfende Ammoniak führt zu einer relativ niedrigen Temperatur in der Behandlungskammer.
Zufolge dieser niedrigen Temperatur in der Mischung und in der Kammeratmosphäre verbleibt das Ammoniak im wesentlichen im gesättigtem Zustand und während der Behandlung des Gewebes ist eine nennenswerte
Verdampfung vermieden. Wegen dieses also geringfügigen Ammoniakverlustes verbleibt auch das Mischungsverhältnis der Badbestandteile im wesentlichen konstant. Dies ist für den Betrieb der Einrichtung sehr wichtig, denn unregelmässige Mischungsverhältnisse würden zu ungleichmässigen Produkten führen. 



   Die Beifügung von Zusätzen zum Ammoniak und eine gleichmässige Vermischung ist Voraussetzung für die gleichmässige Ablagerung der Zusätze auf dem Gewebe. Um eine gleichbleibende Menge an Zusätzen dem Ammoniak zuzuführen und eine gleichmässige Vermischung zu sichern, ist es wünschenswert, die Hinzufügung im flüssigen Zustand des Ammoniaks, vor der Anwendung auf Gewebe, durchzuführen. 



   Erfindungsgemäss wird diese Forderung dadurch erfüllt, dass ausserhalb der Behandlungskammer befindliche Mischbehälter vorgesehen sind. Diese Behälter sind mit dem Bad so verbunden, dass die im Bad erforderliche Menge an Gemisch stets automatisch vom Mischbehälter angeliefert wird. 



   Bei einer bevorzugten erfindungsgemässen Ausführungsform sind zwei Mischbehälter vorgesehen. Während die Ammoniak-Zusätze-Mischung aus dem einen Behälter an das Bad abgeführt wird, wird der andere Behälter mit der Mischung gefüllt und die Mischung verfeinert. Das unvermeidlich verdampfende Ammoniak wird automatisch laufend ergänzt, so dass das Mischungsverhältnis bei konstantem Pegelstand im   Mischungsbehälter   solange aufrechterhalten bleibt, als eine Speicherung im Behälter stattfindet,   d. h.   die Mischung im Bade zur Verwendung gelangt. 



   Beim   erfindungsgemässen   Verfahren und bei der erfindungsgemässen Einrichtung wird das Bad dauernd mit einer Ammoniak-Zusätze-Mischung versorgt, deren Mischungsverhältnis und Mischungszustand stets auf gleichbleibendem Niveau gehalten sind. 



   An Hand der Zeichnung wird nun ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. 



   Eine   erfindungsgemässe   Einrichtung umfasst eine allgemein   mit--2--bezeichnete   Behandlungskammer, in die durch eine allgemein   mit --6-- bezeichnete   Dichtung und eine   Walze-8-ein Gewebeband-4-   in ein   mit--10--bezeichnetes   Bad eingeleitet wird. 
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 ein Schwimmer--12--angebracht, der einen Mikroschalter --14-- betätigt. Der   Mikroschalter --14-- ist   in den Stromkreis eines   Solenoides--16--zur   Betätigung eines   Magnetventils--18--in   der Zufuhrleitung --20-- eingeschaltet.

   Die   Leitung --20- ist   an eine weitere Leitung--22--angeschlossen, die zum Bad   --10-- führt.   In die   Leitung--20--sind   handbetätigte Ventile--24, 25--und in die Leitung--22- 
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Währendgewünscht ist, ist das Ventil--24-- geschlossen und das Ventil--26--in der   Leitung-22-geöffnet.   



   Ein allgemein   mit --30-- bezeichneter Mischbehälter   ist an die   Leitung --20-- über   die Leitung - angeschlossen. Ein Magnetventil--34--mit Solenoid--36--und ein handbetätigtes Ventil - sind in die   Leitung-32--zwischen Behälter--30-und Leitung-20-eingefügt.     Zwischenventile--34   und   38--sowie   eine mit einem handbetätigten   Ventil--42--versehene   Stichleitung   --40--   sind an der Leitung--32--angeordnet. Der Deckel des   Mischbehälters --30-- ist   über eine Entlüftungsleitung --44-- mit einer zur Kammer --2-- führenden Leitung --46-- und durch eine Entlüftungsleitung --45-- mit einer Leitung--47--verbunden.

   Die   Leitung--47--ist   zu einer nicht gezeichneten Verwertungsstelle in dem Bereiche der Kammer --2-- geführt. Das   Klappenventil--50--bei   der Verbindung der   Leitungen--44   und   45--entlüftet   den   Behälter--30--entweder   in die Leitung --46-- und die   Kammer --20-- oder   in die   Leitung --47-- zur   Verwertungsstelle,   z. B.   einen Brenner. 



   Ein zweiter   MischbehäIter --54-- ist   an die   Leitung--20--durch   die   Leitung--56--   angeschlossen. Das durch das Solenoid--60--gesteuerte Ventil--58--und ein handbetätigtes Ventil   --62-- sind in   die   Leitung --56-- zwischen   dem   Behälter-54--und   die   Leitung-20-eingefügt.   

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 flüssiges Ammoniak und Harz, mit Zufuhrregelung und Steuerkreisen. Im folgenden wird einer dieser Mischbehälter und der ihm zugeordnete Steuerkreis beschrieben, und man muss sich vorstellen, dass der andere Behälter die gleichen Elemente aufweist. 



   Der   Mischbehälter--30--enthält   eine Mischkammer --70-- aus Wärme isolierendem Material,   z. B.   aus einer doppelwandigen Metallhülle, deren Zwischenraum mit wärmeisolierendem Material gefüllt ist. Der 
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 gezeichnet) befindet sich an der Innenwand der Kammer-70-. Eine   Zufuhrleitung-90-für   Zusätze mit durch ein   Solenoid--94--gesteuertem Ventil--92-,   und eine Leitung für flüssiges Ammoniak--96-mit durch ein Solenoid--100--gesteuertem Ventil--98--erstrecken sich abwärts in die Kammer bzw. den   Behälter-30-hinein,   und speisen ihn wie später noch beschrieben wird.

   Ein   Schwimmer --102-- mit     Mikroschalter --104-- ist   vorgesehen, und dieser ist über eine elektrische Leitung --106-- und einen   Taktgeber --110-- an   das Solenoid --94-- angeschlossen. Ein magnetisch betätigter   Schalter --116-- ist   normal geschlossen und öffnet, wenn ein   Schalter --118-- in   einer   Leitung-120--,   die zum Solenoid --36-- führt, aus später erläuterten Gründen geschlossen wird. 



   Wenn die   Kammer --2-- zwecks   Behandlung des   Gewebebandes-4-durch   Eintauchen und Sättigen mit flüssigem Ammoniak in Betrieb gesetzt ist, kann das   Bad-10-über   die Leitungen-20 und 22-mit flüssigem Ammoniak oder einer Ammoniak-Zusätze-Mischung gespeist werden. Wenn flüssiges Ammoniak allein 
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 geöffnet. 



   Nachfolgend wird die Wirkungsweise der Maschine und das Behandlungsverfahren nach der Erfindung bei Behandlung des Gewebebandes mit einer flüssigen Ammoniak-Zusätze-Mischung beschrieben. Solche Zusätze können Harze und andere für die Vergütung von Geweben übliche Materialien sein. 
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62-inZusätzen gefüllt, wie später noch beschrieben wird. Die nicht gezeichneten Netzschalter werden geschlossen und ebenso wird der   Schalter--118--in   der Leitung --120-- zum Solenoid --36-- geschlossen, wodurch der Solenoidschalter --116-- öffnet.

   Das   Solenoid --36-- öffnet   das   Ventil --34-- und   die 
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 Wenn der Mischungsspiegel im   Bad-10-fällt,   schliesst der Schwimmer --12-- den Schalter --14-- und dieser erregt das   Solenoid-16--,   das das   Ventil --18-- öffnet,   so dass die Mischung aus dem Behälter über die   Leitungen-20, 22-zufliessen   kann. Sobald der Mischungsspiegel wieder seinen Höchstwert erreicht hat, öffnet der Schwimmer --12-- den Schalter --14-- und das   Solenoid --16-- schliesst   das Ventil   - -18--.   Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis der Mischbehälter leer ist. Der andere Mischbehälter wird gefüllt, während der erste entleert wird, und er übernimmt dessen Aufgabe, sobald er leer geworden ist.

   Der erste Behälter wird dann aus dem Arbeitskreis herausgenommen und wieder aufgefüllt. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung zum Mischen einer vorgemessenen Menge von nichtflüchtigem Material, wie Harze und andere Vergütungsstoffe für Gewebe, mit einer vorgemessenen Menge flüssigem Ammoniak und zum Aufrechterhalten dieses vorgegebenen Mischungsverhältnisses auf einem konstanten Wert, beginnt mit dem Einfüllen des Ammoniaks in den Mischbehälter. Ein Teil desselben verflüchtigt, und zusammen mit der im Mischkessel vorgesehenen Kühleinrichtung sinkt die Temperatur des Kessels samt dem Ammoniak ab. 



  In dem Masse als sich die Temperatur senkt, nimmt die Flüchtigkeit des Ammoniaks ab und der Flüssigkeitsspiegel im Behälter nimmt zu. Sobald dieser Spiegel einen bestimmten Wert erreicht hat bzw. während noch die Zufuhr anhält, wird eine vorgemessene Menge des nichtflüssigen Materials in den Behälter und zum Ammoniak eingebracht, und während das flüssige Ammoniak in Bewegung gehalten wird, wird eine im wesentlichen gleichmässige Vermischung der Bestandteile erreicht. Während dieser Vorgänge wird die Zufuhr vom Ammoniak fortgesetzt, bis der Mischbehälter seinen vorbestimmten Stand erreicht hat. Die Zufuhr von flüssigem Ammoniak wird sodann unterbrochen, doch soweit Ammoniak verflüchtigt, wird weiteres zugesetzt, um den Pegelstand im Behälter aufrecht zu halten. 

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   Die Bewegungseinwirkung auf das Gemisch im Behälter und die weitere Zufuhr von Ammoniak zur Aufrechterhaltung des Pegelstandes wird so lange fortgeführt, bis die Mischung zur Verwendung kommt. Während aller dieser Vorgänge wird der Mischbehälter an ein Wiedergewinnungssystem für Ammoniak angeschlossen, oder an einen Brenner, wo es verbrannt wird, oder das Ammoniak wird in die freie Luft abgelassen. 



   Wenn nun die Mischung in die   Behandlungskarnmer -2-- geleitet   wird, wird die Zufuhr von Ammoniak in den Mischbehälter unterbrochen. Ebenso wird die Entlüftung des Mischbehälters, d. h. die Abfuhr verflüchtigten Ammoniaks zur Wiedergewinnungseinrichtung, zum Brenner oder zur Aussenluft, ebenfalls unterbrochen und der   Mischbehälter "entlüftet" sich   in die   Kammer--2-.   Somit ist der Sättigungszustand der Gase im Mischbehälter über dem Ammoniakspiegel und derjenige in der   Kammer--2--im   wesentlichen der gleiche und stabil. Die im Mischbehälter befindliche Mischung strömt nun in das Bad--10--, u. zw. in dem Masse, in dem dort die Mischung verbraucht wird,   d. h.   der Badspiegel sinkt. 



   Beim Füllen des   Mischbehälters   im Sinne der Erfindung, ist der handbetätigte Schalter --118-- geöffnet, das   Solenoid-36-entregt,   das   Ventil --34-- geschlossen   und der   Solenoidschalter-116-ebenfalls   offen. Der   Mikroschalter -114-- ist   natürlich mit einer nicht gezeichneten Spannungsquelle verbunden. Weil der Behälter noch leer ist, sind die   Schwimmer--112   und 102--abgesenkt.

   Damit ist der   Schalter--114--   geschlossen und das Solenoid--110--erregt, es öffnet das   Ventil--98--und   fliesst Ammonium aus einer nicht gezeichneten Speichereinrichtung durch die   Leitung--98--in   den   Mischbehälter--70--.   Weiters ist der Schwimmerschalter --104-- offen, Daher sind der   Taktgeber --110-- und   das   Solenoid --94-- nicht   erregt. Das   Ventil--92--ist   geschlossen und bleibt es. Es können keine Zusätze in die   Kammer--70--   fliessen. 



   Während des Füllens des Mischbehälters, wird dieser durch die Leitung --4-- entlüftet. Die Ventilklappe   --47-- ist   für die Leitung--47--offen und für die Leitung--46--geschlossen, die zur   Kammer--2--   führt. Wenn der Behälter entleert wird, kehren sich die Verhältnisse um,   d. h.   die   Leitung--46--zur   Kammer --2-- ist geöffnet und die Leitung--47--geschlossen. 



   Während des Einfüllens von flüssigem Ammoniak in den Behälter, wird Kühlmittel durch die Kühlschlange 
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 Demzufolge vermindert sich auch die bei der Leitung--47--entweichende Dampfmenge. Bei weiterem Ansteigen des Pegels im   Behälter--70--,   wird schliesslich der   Schwimmer--102--angehoben   und damit der Schalter -104-- geschlossen. Dadurch wird der Taktgeber--110--eingeschaltet und das Solenoid --94-- erregt, welches das Ventil --92-- öffnet. Zusätze fliessen nun durch die   Leitung--90--in   den   Behälter --70-- zu.   Das   Ventil --92-- bleibt   für eine bestimmte Zeitdauer geöffnet, so dass eine vorgemessene Menge an Zusätzen in den Behälter einfliesst.

   Am Ende dieses voreingestellten Zeitraumes entregt der Taktgeber--110--das Solenoid--94--und schliesst das   Ventil--92--.   



   Während der Zufuhr von Ammoniak und der Zusätze zum   Behälter--70--,   während des   Ruhens   des gefüllten Behälters und während des Entleerens desselben, wird der   Mischer--80--in   Betrieb genommen und sein   Flügelrad--84--rührt   die Füllung dauernd um, so dass die Mischung der Bestandteile dauernd aufrechterhalten wird. 



   Während der Zufuhr der Zusätze in die   Mischkammer--70--durch   die   Leitung--90--und   das offene   Ventil--92--,   wird flüssiges Ammoniak laufend durch die   Leitung--96--und   das offene Ventil --98-- in die Kammer --70-- zugeliefert. Wenn der'Pegel im Behälter den   Schwimmer --112-- erreicht,   öffnet der Schalter--114--, der das   Solenoid--100--entregt   und das Ventil --98-- für den weiteren Zufluss von Ammonium schliesst. In diesem Zeitpunkt ist die im Mischbehälter befindliche Mischung von Ammonium und Zusätzen gebrauchsfertig. In diesem Zeitpunkt muss der vorhergehend gefüllte und inzwischen auf Entleerung umgeschaltete andere Mischbehälter nicht unbedingt schon leer sein.

   Die Füllung des später aufgefüllten Behälters muss also bis zu seinem Einsatz in gutem Mischungszustand gehalten werden. 



   Während dieser Wartungszeit des später gefüllten Behälters tritt eine von der Temperatur abhängige Verdampfung des Inhaltes auf. Das Ammoniak ist flüchtig, die Zusätze meist nicht. Wenn also der Pegelstand im Mischbehälter fällt, nimmt die Konzentration der Zusätze zu. Um diesen Zustand zu verhindern, schliesst bei sinkendem Pegel wieder der   Schwimmerschalter --114-- und über   das magnetische   Ventil--98--wird   wieder Ammonium zugeleitet, bis der steigende Pegel den Schwimmer wieder anhebt. Somit wird der Pegel in der Mischkammer im wesentlichen konstant gehalten. 



   Das Schliessen des   Schalters --118- bewirkt   über das   Solenoid --36-- ein Öffnen   des Ventils   --34-   und damit ein Entleeren des Behälters, während der Schalter --116-- öffnet und damit das Solenoid   -   110-- entregt wird. Während also der Behälter entleert wird, ist eine weitere Zufuhr von Ammoniak unterbrochen. Gleichzeitig wird der Behälter über die   Leitung -46-- zur Kammer --2-- hin   entlüftet. Auf diese Weise ist der Dampfgehalt im Behälter --70-- und in der Kammer --2-- ausgeglichen. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung und das erfindungsgemässe Verfahren können für die Ammoniak-Behandlung von Geweben usw. mit entsprechenden Zusätzen angewendet werden. Jedenfalls erstreckt 

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 sich die Verwendung auf alle Zusätze, die mit Ammoniak verträglich sind und in demselben dispergiert werden können. 



   Vorstehend wurde eine Anlage mit zwei Mischbehältern beschrieben, wobei einer in Betrieb und der andere in Ladung oder im Wartezustand ist. Selbstverständlich können mehr als zwei Behälter verwendet werden. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn verschiedene Gewebearten zu behandeln sind, eine nach der andern und jede mit andern Zusätzen und in verschiedenen Mischungsverhältnissen. 



   Die in vorstehender Beschreibung verwendeten Begriffe sind nur beispielshaft und sollen keine Beschränkung des Erfindungsgedankens herbeiführen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Mischen von genau gemessenen Mengen nicht flüchtiger Stoffe aus der Gruppe der Farbstoffe, Harze und andern Textilveredelungssubstanzen mit einer genau gemessenen Menge von flüssigem Ammoniak und zum Konstanthalten des Mengenverhältnisses solcher nichtflüchtiger Stoffe im flüssigen 
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 Kessel (70) eingeleitet und durch Verdampfen eines Teiles des flüssigen Ammoniaks und durch Einsetzen eines Kühlmittels (86) in nichtberührendem Wärmeaustausch mit demselben die Temperatur des Kessels und des sich in diesem befindenden Ammoniaks abgesenkt wird, wobei weiter flüssiges Ammoniak (96) in den Kessel (70) eingefüllt wird, bis der Flüssigkeitsstand ein vorbestimmtes Niveau (102) im Kessel erreicht hat, worauf zum flüssigen Ammoniak die gemessene (110, 94) Menge des nichtflüchtigen Materials (90)

   zugesetzt und sodann weiter flüssiges Ammoniak in den Kessel eingefüllt wird, bis der Flüssigkeitsspiegel die vorbestimmte Höhe (112) für die gemessene Menge des flüssigen Ammoniaks erreicht, wobei zum Ausgleich für das sich verflüchtigende Ammoniak zusätzlich flüssiges Ammoniak zugeleitet und das Niveau (112) des flüssigen Ammoniaks im Kessel (70) aufrechterhalten wird und dass sodann das flüssige Ammoniak mit den nichtflüchtigen Stoffen im Kessel vermischt (84) wird, um eine Mischung zu erhalten, welche sodann aus dem Kessel (70) in einen Trog (10) geleitet wird, der sich in einer Kammer (2) befindet, welcher ein Textilgewebe (4) zwecks Imprägnation zu und durch den Trog (10) und aus der Kammer wieder heraus geleitet wird, wobei die Kammer (2) und der Kessel (46, 44) über der Mischung durch eine Leitung miteinander verbunden sind,

   um die Partialdrücke des dampfförmigen Ammoniaks zwischen den beiden Räumen auszugleichen. 
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Claims (1)

  1. nicht verdampfbaren Materials (90) und die gemessenen Mengen des flüssigen Ammoniaks (96) einer Mehrzahl von Kesseln (30, 54) durch Leitungen (114, 98, 102,104, 110,94) zugeleitet, in diesen gerührt (84), und im wesentlichen bei einer konstanten Flüssigkeitshöhe (112) gehalten (114) werden, wobei jeder der Kessel mit dem Trog (10) verbunden ist und dass das Füllen, das Rühren und das Aufrechterhalten in einem der Kessel (30 oder 54) vorgenommen wird, während die Mischung aus dem andern Kessel in den Trog geleitet wird.
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeich- net durch einen wärmeisolierenden Kessel (70) mit einem Deckel (72) über dem Kessel (70) ; eine Kühlschlange (86), durch welche ein Kühlmittel in indirekten Wärmeaustausch mit dem Kessel fliessen kann ;
    eine erste Zuleitung (96) für das flüssige Ammoniak in den Kessel (70), ein erstes Zuleitungsventil (98) in der Zuleitung (96), eine zweite Zuleitung (90) für die Zufuhr von nichtflüchtigen Stoffen in den Kessel (70), ein zweites Zuleitungsventil (92) in der zweiten Zuleitung (90), einen ersten Schwimmer (112) im Kessel (70), einen zweiten Schwimmer (102) im Kessel unterhalb des ersten Schwimmers (112) eine Auslassleitung (32) zum Ausfliessenlassen der Mischung aus dem Kessel (70), ein Auslassventil (634), ein erstes Kontrollsystem (36, 120, 118,116), welches mit dem Auslassventil (34) und dem ersten Schwimmer (112) verbunden ist und das öffnen und Schliessen des Auslassventils (34) sowie das öffnen des ersten Zuleitungsventils (98), bewirkt wenn das Auslassventil (34) geschlossen ist, sowie auch das Schliessen des ersten Zuleitungsventils (98) veranlasst,
    wenn das Auslassventil (34) geöffnet ist, wobei der erste Schwimmer (112) derart angeordnet ist, dass er das erste Zuleitungsventil (98) schliesst, wenn die Flüssigkeit im Kessel (70) den ersten Schwimmer (112) hebt und dass er das erste Zuleitungsventil (98) öffnet, wenn die Flüssigkeit im Kessel unter das Niveau sinkt, welches erforderlich ist, um den ersten Schwimmer (112) zu heben ;
    einen zweiten Schwimmer (102), der mit dem zweiten Zuleitungsventil (92) über einen Zeitschalter (110) verbunden ist und den Zeitschalter (110) betätigt, um das öffnen des zweiten Zuleitungsventils (92) zu bewirken, wenn die Flüssigkeit im Kessel (70) den zweiten Schwimmer (102) hebt, wobei der Zeitschalter (110) so konstruiert ist, dass er das zweite Zuleitungsventil (92) nach Ablauf eines bestimmten Zeitintervalls zu schliessen vermag, eine Verbindungsleitung (20, 21), welche die Auslassleitung (32) mit dem Trog (10) zwecks Zuführung der Mischung in den Trog verbindet, ein Verbindungsleitungsventil (18) in der Verbindungsleitung (20, 21), einen Trogschwimmer (12) im Trog (10), welcher so eingerichtet ist, dass er das Verbindungsleitungsventil (18) schliesst, wenn die Flüssigkeit im Trog (10) den Trogschwimmer (12) hebt und das Verbindungsleitungsventil (18) öffnet,
    wenn die Flüssigkeit im Trog unter das Niveau sinkt, welches erforderlich ist, um den Trogschwimmer (12) anzuheben, einen Deckel (72) samt <Desc/Clms Page number 5> einem Auslass (44) und einem Auslassventil (50), welches den Auslass (44) mit der Dampfaustauschleitung (47) verbindet, wenn das nichtflüchtige Material und das Ammoniak in den Kessel eingefüllt und im Kessel gerührt werden und alternativ wenn die Mischung aus dem Kessel (70) in den Trog (10) fliessen gelassen wird, um die Kammer (2) mit dem Kessel (70) über den Auslass (44) zu verbinden.
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