AT301724B - Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung zweifarbiger Reinigungsmittelstücke, insbesondere Seifen - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung zweifarbiger Reinigungsmittelstücke, insbesondere Seifen

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AT301724B
AT301724B AT908570A AT908570A AT301724B AT 301724 B AT301724 B AT 301724B AT 908570 A AT908570 A AT 908570A AT 908570 A AT908570 A AT 908570A AT 301724 B AT301724 B AT 301724B
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Blendax Werke Schneider Co
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D13/00Making of soap or soap solutions in general; Apparatus therefor
    • C11D13/14Shaping
    • C11D13/18Shaping by extrusion or pressing

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  • Detergent Compositions (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Reinigungsmittelstücken, insbesondere von Seifen, deren beide Hälften verschieden gefärbt sind. 



   Mehrfarbige, insbesondere zweifarbige Seifenstücke erfreuen sich beim Verbraucher grosser Beliebtheit. Zur erfolgreichen grosstechnischen Serienfabrikation zweifarbiger Seifenstücke ist die Erfüllung von zwei
Voraussetzungen erforderlich : Diese Produkte müssen einfach und auf kontinuierliche Weise ohne übermässigen apparativen oder gar manuellen Aufwand im Rahmen der üblichen Seifenfabrikation herstellbar sein, zum andern sollen die verschiedenfarbigen Teile des Fertigproduktes nahtlos verbunden sein und die unterschiedliche Färbung bis zum endgültigen Verbrauch aufweisen. Die bisher bekanntgewordenen Verfahren zur Herstellung solcher
Seifenstücke führen jedoch entweder zu unbefriedigenden Produkten oder sind auf Grund ihrer Umständlichkeit unrentabel und damit grosstechnisch nicht anwendbar. 



   Gemäss der Erfindung werden nun zweifarbige Reinigungsmittelstücke, insbesondere Seifen, in einer zwei parallellaufende Extruderschnecken aufweisenden Strangpresse auf einfache Weise so hergestellt, dass die verschieden gefärbten Seifenmassen zunächst in jeweils eine der beiden Extruderschnecken, die durch eine
Trennwand getrennt sind und mit gleicher Drehzahl angetrieben werden, eingeführt und im konisch zulaufenden
Teil der Doppelstrangpresse am Ende der Trennwand unter erhöhtem Druck die verschieden gefärbten Teile nahtlos verbunden werden. Der durch das Mundstück austretende zweifarbige Seifenstrang wird anschliessend in   Stücke geschnitten,   die noch geprägt und/oder gestanzt werden können.

   Die auf diese Weise hergestellten
Reinigungsmittelstücke weisen zwei verschieden gefärbte Hälften auf, die nahtlos ineinander übergehen und die gleichmässige hälftige Färbung auch während der gesamten Dauer ihres Verbrauches beibehalten. 



   Aus der deutschen Patentschrift   Nr. 932624   ist die Herstellung pilierter Mehrfarbenseifenstücke bekannt, die aus mehreren pilierten und auf gegenseitige Fassung gearbeiteten Teilen verschiedener Konsistenz und
Beschaffenheit bestehen, wobei das Strangpressen zeitlich getrennt bei verschiedenen Temperaturen erfolgt, die verschiedenen Stücke zusammengesetzt und dann endgültig gepresst werden. Die Kupplung der einzelnen
Seifenteile erfolgt mechanisch und durch stark hinterschnittene Nuten und Federn. Ganz abgesehen von der Umständlichkeit dieses Verfahrens, die eine grosstechnische Anwendung unmöglich macht, lassen sich auf diese Weise Reinigungsmittelstücke, deren Hälften verschieden gefärbt sind, nicht herstellen. 



   Die USA-Patentschrift Nr. 3, 268, 970 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung mehrfarbiger
Reinigungsmittelstücke, wobei die verschieden gefärbten Seifenmassen in zwei zueinander rechtwinkelig angeordnete Strangpressen eingeführt und in einem gemeinsamen Strangkopf vereinigt und zusammengepresst werden. Das erfindungsgemässe Verfahren weist gegenüber dem in der   USA-Patentschrift Nr. 3, 268, 970   geoffenbarten Verfahren den Vorteil auf, dass zu der Herstellung des zweifarbigen Reinigungsmittelstückes lediglich eine Maschine und ein Antriebsaggregat benötigt werden.

   Durch die parallele Anordnung der Extruderschnecken ist die Gestaltung des Strangkopfes wesentlich vereinfacht, wodurch gegenüber dem bei dem Verfahren nach der USA-Patentschrift Nr. 3, 268, 970 erforderlichen Spezielextruderkopf geringere Fertigungskosten entstehen und eine einfache Reinigung und eine geringere Reparaturanfälligkeit des Gerätes erzielt werden. Ausserdem können im kontinuierlichen Betrieb bei parallellaufenden Schnecken die Druckverhältnisse und der Gleichlauf der Schnecken wesentlich exakter gesteuert werden als es bei den zwei rechtwinkelig angeordneten Maschinen nach der USA-Patentschrift Nr. 3, 268, 970 möglich ist. 



   Zum besseren Verständnis der Erfindung wird in den Zeichnungen eine schematische Darstellung der Vorrichtung zur Durchführung des   erfindungsgemässen   Verfahrens verwendeten Vorrichtung gegeben. Fig. 1 zeigt dabei eine Draufsicht, Fig. 2 eine Seitenansicht dieser Apparatur. Die Herstellung der zweifarbigen Reinigungsstücke erfolgt dabei auf folgende Weise :
Zwei vorgemischt, getrennt geführte, verschieden eingefärbte Seifenmassen in Schnitzelform werden in den   EinRilltrichter --1--t   der in zwei Kammern unterteilt ist, eingefüllt und den oberen Schnecken-2-, die durch eine   Trennwand --3-- getrennt   und von einem   Kühlmantel --4-- umgeben   sind, zugeführt. Diese Schnecken bewirken eine Homogenisierung der Seifenmasse und führen diese in die Vakuumkammer-5ein.

   Auch hier sind die unterschiedlich gefärbten Seifenmassen noch durch eine   Wand --3-- getrennt.   Aus der Vakuumkammer übernehmen die unteren, ebenfalls getrennten   Extruderschnecken --6-- den   Weitertransport und komprimieren die beiden verschiedenfarbigen Massen im   Konus-7-,   an dessen Eingang die Trennwand   aufhört --3'--,   bei einem Druck von etwa 8 bis 12 kg/cm2. Von hier aus gelangen die nunmehr vereinigten Seifenmassen durch das   Mundstück--8-in   einem kontinuierlichen   Strang --9-- nach   aussen, wo sie in Stücke geschnitten werden. Diese können durch Stanzen oder Prägen in ihre endgültige Form gebracht werden. 



   Als Ausgangsmaterialien zur erfindungsgemässen Herstellung der verschieden gefärbten Reinigungsmittelstücke sind alle bisher für diesen Zweck beschriebenen Stoffe brauchbar. Besonders geeignet sind die bei der Herstellung von Toilettenseifen üblicherweise eingesetzten Rohstoffe wie   Talg-und Nussölfettsäuren ;   jedoch können auch Alkalisalze anderer Fettsäuren, die durch Verseifung von beispielsweise Palmöl, Olivenöl und Tallöl erhalten worden sind, Verwendung finden. Auch synthetische geradkettige und/oder verzweigte Fettsäuren, deren Einsatz als Schaumbildner und Überfettungsmittel bei der Herstellung von Feinseifen bekannt ist, können in geringem Mengen zugesetzt werden. 



   Als Bestandteile der nach der Erfindung herzustellenden zweifarbigen Reinigungsmittelstücke können auch 

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 synthetische Waschrohstoffe eingesetzt werden. Als solche seien insbesondere Alkalysulfate und Alkylarylsulfonate, Olefinsulfonate, Ester der Isäthionsäure und deren Alkalisalze genannt. 



   Die erfindungsgemäss herzustellenden zweifarbigen Reinigungsmittelstücke enthalten selbstverständlich die üblichen Riechstoffe, wobei jeder verschieden gefärbten Hälfte auch verschiedene Riechstoffe zugesetzt werden können. Es ist zweckmässig, das Parfüm oder die Parfümkompositionen im Seifenkörper durch Zusatz   sogenannter"Fixateure"wie   Harzsäuren oder Benzylbenzoat zu fixieren. Das Färben der verschiedenfarbigen Seifenausgangsmassen erfolgt   zweckmässigerweise gleichzeitig mit   dem Zusatz sonstiger Stoffe. Dabei sind sowohl wasserlösliche als auch Pigment-Farbstoffe geeignet. Soll die eine Seite der zweifarbigen Reinigungsmittelstücke eine weisse Farbe aufweisen, so verwendet man zur Erzielung eines opaken Aussehens beispielsweise Titandioxyd. 



  Zur Erhöhung der Leuchtkraft der gefärbten Seifen hat sich der Zusatz von optischen Aufhellern bewährt. 



   Es hat sich als zweckmässig erwiesen, den gemäss der Erfindung hergestellten zweifarbigen Reinigungsmittelstücken auch antimikrobielle Stoffe, vorzugsweise in Mengen von etwa 0, 05 bis   5, 0 Gew.-%   zuzusetzen. Es ist möglich, in die verschieden gefärbten Seifen auch verschiedene keimtötend Stoffe einzuarbeiten, die unter Umständen bei der Anwendung einen synergistischen Effekt ergeben können. Geeignete antimikrobielle Stoffe sind insbesondere die chlorierten Phenole und deren Derivate, beispielsweise 
 EMI2.1 
 alkohol (Phenoxetol), Chinolinderivate, wie 5, 7-Dichlor-8-hydroxychinolin, p-Hydroxybenzoesäureester, organische Quecksilbersalze wie Phenylquecksilberacetat, Nitroalkohole wie 2-Brom-2-nitropropan-1, 3-diol, Pyridin-2-thiol-N-oxyd und dessen Salze, Hydantoinderivate, Sorbinsäure und deren Salze sowie Gemische der aufgeführten Stoffe. 



   Um Verfärbungen der antimikrobielle Wirkstoffe enthaltenden Reinigungsmittelstücke zu vermeiden, kann man Reduktionsmittel zusetzen. Als solche haben sich insbesondere anorganische wasserlösliche Sulfite, Derivate des Hydroxylamins sowie Hydrazin und seine Derivate bewährt. 



   Falls gewünscht, können die   erfindungsgemäss   hergestellten zweifarbigen Reinigungsmittelstücke auch Hautschutzstoffe und Rückfettungsmittel enthalten. Als solche kommen insbesondere Lanolin, Fettalkohole, Fettsäurealkylolamide, Lecithin sowie Carboxymethylcellulose in Frage. Auch der Zusatz von Fettsäure-Einweisskondensaten und Eiweisshydrolysaten hat sich für diesen Zweck bewährt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung zweifarbiger Reinigungsmittelstücke, insbesondere Seifen, in EMI2.2 dass die verschieden gefärbten Seifenmassen in jeweils eine der beiden Extruderschnecken, die durch eine Trennwand getrennt sind und mit gleicher Drehzahl angetrieben werden, eingeführt und im konisch zulaufenden Teil der Doppelstrangpresse am Ende der Trennwand unter erhöhtem Druck die verschieden gefärbten Teile nahtlos verbunden werden und danach der gleiche zweifarbige Seifenstrang in Stücke geschnitten wird.
AT908570A 1970-10-08 1970-10-08 Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung zweifarbiger Reinigungsmittelstücke, insbesondere Seifen AT301724B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2601961A1 (fr) * 1986-07-22 1988-01-29 Besnus Jean Louis Appareil et procede pour fabriquer des pains de detergent avec incrustation de motifs, ou en plusieurs de couleur differente.
FR2623204A1 (fr) * 1986-07-22 1989-05-19 Savco Sarl Procede pour la production de pains de detergent a motifs incrustes dans la masse

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2601961A1 (fr) * 1986-07-22 1988-01-29 Besnus Jean Louis Appareil et procede pour fabriquer des pains de detergent avec incrustation de motifs, ou en plusieurs de couleur differente.
EP0254656A3 (de) * 1986-07-22 1988-09-21 Savco S.A.R.L. Verfahren zur Herstellung von Motive enthaltenden Reinigungsmittelstücken
FR2623204A1 (fr) * 1986-07-22 1989-05-19 Savco Sarl Procede pour la production de pains de detergent a motifs incrustes dans la masse

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