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Bei Stampfmaschinen für Röhrenformen war es bisher gebräuchlich, glockenförmige Stampfer zu verwenden, welche das Rohrmodell vollkommen einschlossen und deren Länge
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Antriebsvorrichtung für den Stampfer in verhältnismässig grosser Entfernung liber der Formkastenmündung angebracht werden, damit der Stampfer in seiner ganzen Länge zwischen diesen beiden Teilen Platz hat. Wenn man ferner noch berücksichtigt, dass für jeden Stampfer eine Führung vorzusehen ist, die also gleichfalls dieselbe Länge wie der Stampfer besitzt, so ergibt sich für die Gesamthöhe der Maschine mindestens das Doppelte der Rohrlänge.
Bei der allgemein gebräuchlichen Länge der Rohre von 4 tn musste daher für die Stampf-
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Entfernung der Antricbsvorrichtung über der Formkasteninündung und andererseits das verhältnismässig grosse Gewicht des Stampfers ist ferner die Ursache, dass das Einstellen des Stampfers über dem Formkasten mit erheblichen Schwierigkeiten und Zeitverlusten verbunden ist, ein Umstand, der bei dem massenweisen Herstellen von Röhren naturgemäss sehr ins Gewicht fällt. Dagegen wird bei der Erfindung an Stelle des glockenförmigen ein kurzer ringförmiger Stampfer verwendet, dessen Höhe nur durch Festigkoits-und Herstellungs- rüoksichton bedingt ist.
Dieser ringförmige Stampfer ist mit Antriebsstangen verbunden, welche in dem Raum der auszustampfenden Form untergebracht sind, so dass sie bei Bestimmung der Höhenlage der Antriebsvorrichtung über der Formkastenmündung nicht berück- sichtigt zu werden brauchen. Die Höhe ist also lediglich von der kurzen Höhe des Stampfers
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die Stampfmaschine bei verhältnismässig geringem Gewicht leicht einzustellen, sondern auch ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen, wie dieses bei der Massenherstellung von Röhren sehr
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Antriebsvorrichtung mit einer selbsttätigen Umsteuerung für die Hubbewegung des Stampfers verschen. Ein gleichmässiges Ausstampfen der From wird dadurch erreicht, dass der Stampfer nach jedem Schlag um ein bestimmtes Stück gedreht wird.
Die Zuführung des Formsandes
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Mündung des letzteren aus erfolgen, weil diese stets freiliegt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein AusfÜhrungsbeispiel der Stumpfmaschine. Fig. 1 ist eine Seitenansicht, Fig. 2 zeigt den Stampfer in der Ansicht und Fig. 3 im Grundriss, Fig. 4 ist eine Seitenansicht der Bewegungsvorrichtung für den Stampfer, Fig. 5 ein
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Angriffsfläche wirken zu lassen. Um aber auch den Sand am unteren Ende der Formdem Muffenende des Rohres - feststampfen zu können, müssen sich die Finger beim I ! erühren des Muffenstuckes am Model) etwas spreizen können : sie sind deshalb aus
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stangen 4 fort, die an ihren oberen Enden gegenseitig versteift sind.
Mit diesen Stangen fiihrt sich der Stampfer in dem Gestell 5 über der Antriebsvorrichtung 6, Letzters trägt einen Hock 7, in dessen oberem Ende Riemenscheiben oder dgl. gelagert sind, welche die Kraft von einem Elektromotor 8 auf die Antriebsvorrichtung für den Stampfer übertragen.
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Drehung um ihre Achse, damit alle Teile der Formobefläche gleichmässig von den Schlägen getroffen werden, da die Finger stets nur einen Teil der Fläche bearbeiten. Um diese Drehbewegung ausführen zu können, ist die Antriebsvorrichtung auf einem Zahnkranz drehbar, welcher seinerseits auf einem mittels Schneckengetriebes 13 drehbaren Ausleger 10
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Stampfers auf die Mitte des Formkastens vorgesehen werden.
Die Antriebsvorrichtung des freifallenden Stampfers besteht aus zwei mit Aussparungen
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