AT30061B - Verfahren und Spulvorrichtung zur Herstellung von Kreuzkötzern. - Google Patents

Verfahren und Spulvorrichtung zur Herstellung von Kreuzkötzern.

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AT30061B
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 EMI1.1 
 
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   Um die fertigen Spulen abzunehmen, genügt es, die Schubstangen D    in'der her.     kömmlichen   Weise zu senken. Das umgebogene Ende des Lineals E jedes Elementes wird   dann durch einen geneigten Anschlag N, der auf dem Tisch O befestigt ist, zurückgestossen und die Führungsrollen werden alle auf einmal von den Spindeln weggezogen. Die Bewegung   des Lineals E wird durch eine kleine, an die, Wand des Supports   A anschlagende Schraube   P   begrenzt, mit der auch gleichzeitig der Fadenführer Q verbunden sein kann. 



  Wenn die Maschine im Gang ist, so stützen sich die Führungsrollen G gegen die in   gewöhnlicher Weise beständig umlaufenden Spulen   I   und werden durch diese gleichfalls in rasche Umdrehung versetzt. Dabei erhalten die Führungsrollen durch die Schubstango zwei kombinierte Vertikalbewegungen, von denen vorhin gesprochen worden ist, und die schiefe   Nutbewirkt, dass   der durch sie geführte Faden ausser den bereits genannten beiden Be-   wegungen   noch eine dritte Bewegung, u. zw. eine rasch auf und ab gehende erhält, deren Ausschlag abhängig ist von der Neigung der schiefen Nut. 



   Während die   üblichen Kreuzkötzer   in der Abwicklung auf und ab steigende gerade Linien ergeben, deren Anstieg je per Schichte um die Fadendicke etwa höher fällt als in der vorhergehenden Schichte, liefert die Abwicklung der Kötzer nach dem vorliegenden Verfahren auf-und ab steigende Sinuslinien. Um es möglich zu machen, dass diese Wellen auf dem Kötzerumfang unter Spannung bleiben, ist es erforderlich, dass sich eine Welle, also Borg und Tal der   Sinu & Iinie   je mindestens über einen   Kötzerumfang   erstreckt. Wird dieser Bedingung bei der Wicklung des grössten Durchmessers entsprochen, so ist es klar, dass bei der Bildung der Schichten spitzen die Zahl der jeweiligen   Wicklungsnmfänge   per Welle entsprechend grösser ist.

   Das kommt bei der Spulvorrichtung dadurch zum Ausdruck, dass dio   Schlitzrolle G   einen Durchmesser besitzt, der gleich ist dem Durchmesser des fertiggestellten Kötzers. 



   Diese dritte Bewegung ist von ganz besonderer Bedeutung, da sie eine ganz eigenartige feste Wicklung des Kötzers bewirkt, die ein Lockern der Windungen verhindert. 



  Die sehr fest und hart gewickelten Kötzer nehmen bei gleicher Dicke eine viel grössere   Fadenmenge   auf als die bisher erzeugten Kreuzkötzer. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von   Kreuzkötzern, dadurch gekennzeichnet,   dass der aufzuwickelnde Faden ausser der zur Bildung der steigenden Schichten bestimmten Hubbewegung und der Auf-und Abbewegung zur Bildung der Kreuzlagen eine weitere, innerhalb der letzteren erfolgende Auf-und Abbewegung erfährt.

Claims (1)

  1. 2. Spulvorricbtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass eine mit einer schrägen Nut versehene Führungsrolle (G) an einem federnd in der Richtung gegen die Spindel gedrückten, in einem lotrecht auf und ab beweglichen, sowie gleichzeitig aufwärts geschalteten Support (") geführten Schlitten (E) gelagert ist, der nach Fertigstellung der Kötzer beim Senken des Supportes durch feststehende geneigte Anschlage von der Spindel weggezogen wird, so dass die Berührung zwischen Führungsrolle und Spindel unterbrochen wird.
AT30061D 1906-07-14 1906-07-14 Verfahren und Spulvorrichtung zur Herstellung von Kreuzkötzern. AT30061B (de)

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